Die Motivation…

Die Motivation…

Mit der Motivation und dem inneren Schweinehund ist das ja so eine Sache. Ich kann von mir berichten, dass mir früher Sport gar nicht so in den Sinn gekommen ist. Warum auch. Anstrengend ist es, fad ist es… Abgesehen von Snowboarden, Schifahren und Eislaufen im Winter und plantschen im Sommer hatte ich keine Lust darauf. Aber – man wird ja klüger und reifer – seit einigen Jahren ist mir bewusst, dass ich mit etwas Training das was mir Spaß macht besser und sicherer betreiben kann. Das Training mein körperliches Wohlbefinden steigert. Das Anstrengung auch Spaß machen kann.

Fotolia
Fotolia

Inzwischen ist es tatsächlich so, dass mich eine etwas längere Trainingspause richtig „unrund“ macht. Und bitte, ich rede jetzt nicht von Leistungssport, zeit- und kraftraubenden Trainingsvorbereitungen für einen Marathon oder Training für das perfekte „Sixpack“. So motiviert bin ich nicht ;). Ich meine die Art von „Sport“ in der Gesundheit, Fitness, Spaß, Freude und ungezwungenes Mitmachen im Vordergrund stehen. Das können auch regelmäßige Spaziergänge in der Natur sein.

Was ist also der Hintergrund? Grob erklärt:

In der Psychologie spricht man von der sogenannten extrinsischen Motivation, sie ist durch äußere Reize bestimmt, etwa dem Wunsch nach einer Belohnung (beispielsweise eine straffere Figur) oder die Angst vor Bestrafung (mein Arzt sagt ich muss mehr Sport machen, sonst werde ich krank). Die Motivation kommt also nicht aus mir selbst sondern von außen. Bei der intrinsischen Motivation übe ich bestimmte Tätigkeiten (in dem Fall Bewegung) aus, weil es mir persönlich Spaß macht, ohne eine Erwartung auf Belohnung oder Bestrafung. Diese Art der Motivation ist in der Regel die stärkere und nachhaltigere.

Bei vielen von uns ist es eine Mischung aus beiden Formen, die uns dazu bringt uns zu bewegen. Und so wie bei mir kann sich die Motivation gewissermaßen auch wandeln. Inzwischen macht es mir Spaß joggen zu gehen und ich genieße dabei den Morgen, die frische Luft und wie die Muskeln und Gelenke geschmeidiger werden. Aber dazu muss man irgendwo beginnen. Natürlich habe ich auch im Hinterkopf, dass es gesund ist, gut für die Figur etc. Aber das steht nicht mehr im Vordergrund. Wobei, eine kleine Belohnung habe ich da schon immer im Sinn: die Eichhörnchen, für die ich immer 1 oder 2 Haselnüsse eingesteckt habe :).

Erste Schritte zu einem aktiveren Alltag könnten folgende sein:

  • Überlegen Sie zunächst welche Art von Bewegung für Sie vorstellbar wäre, vielleicht gab es auch früher etwas, dass Sie sehr gerne gemacht haben? Wäre es möglich, das wieder auszuprobieren?
  • Überlegen Sie, ob es möglich ist den Weg zur Arbeit aktiver zu gestalten. Dabei kann ein Schrittzähler/Fitnesstracker für Motivation sorgen.
  • Nutzen Sie den Sommer und den hoffentlich schönen Herbst, da fällt es möglicherweise leichter!
  • Suchen Sie sich Gleichgesinnte und ‚Verbündete‘.

der schöne park

der weite park
In Schönbrunn lässt es sich schön joggen. Und Eichhörnchen gibts auch :).

 

Idee für diesen Post: GEO Kompakt Nr. 35, Sport und Gesundheit, Motivation, Interview mit Sportpsychologe Jens Kleinert, Online im WWW unter:  http://www.geo.de/GEO/heftreihen/geokompakt/interview-motivation-74372.html [Stand 27.07.2016]

Ein Gedanke zu “Die Motivation…

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.