Projekt Unbeschwert – Episode 12

Projekt Unbeschwert – Episode 12

1,5 Jahre nach der OP: Wie hat sich mein Leben verändert? 

Liebe Leserinnen und liebe Leser, 

Kennt ihr das, wenn man nach der Sommerpause wieder auf Kolleginnen oder Freunde trifft und die Frage aufkommt: “Hast du einen schönen Sommer gehabt”? Das eine oder andere Mal muss man dann überlegen, was überhaupt alles im Sommer los gewesen ist. Da kommen dann die ganzen positiven, aber vielleicht auch weniger positiven Erinnerungen zurück. Häufig kommt dann aber doch: “Ja, ich hatte einen schönen Sommer”. 

Warum ich das schreibe? Weil ich eine ähnliche Frage inzwischen immer häufiger gestellt bekomme:”Wie geht es dir 1 ½ Jahre nach der OP?” In diesen 1 ½ Jahren ist so viel passiert, da muss man auch erst einmal überlegen, was für Erinnerungen da alle in meinen Sinn kommen. 

Dies ist die letzte Episode dieses Blogs. Ich möchte heute eine Art Fazit ziehen und ein paar Gedanken mit euch teilen, die mich im vergangenen Jahr bewegt haben. 

Ob die OP gelingt oder nicht, ob man Komplikationen hat oder nicht, all das kann einem keiner vorhersagen und versprechen. Mit diesem Gedanken in meinem Kopf bin ich am 6. April 2018 in den OP geschoben worden. Aber ich war mir sicher, dass es der richtige Schritt war. Warum ich mir so sicher war? Weil ich wusste, dass mein Hormongleichgewicht auf konservative Art und Weise nicht wieder herzustellen und mein Magen einfach zu groß war. Ich hatte mich entschieden, dass ich ein aktives Leben mit Reisen und Sport führen wollte. Dieser festen Überzeugung bin ich bis heute und dies ist für mich die Grundlage, warum ich offen mit der OP umgehe und mit der Entscheidung mich operieren zu lassen. Und damit begegne ich auch einer eventuellen Kritik (die ich wirklich nur 2x in diesen ganzen 1 ½ Jahren gehört habe): ”Du hast mit der OP ja nur den bequemen Weg gewählt”. 

Über die OP als eine Art “Krücke” habe ich ja bereits geschrieben. Heute, nach 1 ½ Jahren kann ich sagen: “Ja, die Krücke war notwendig, sie wird auch weiterhin notwendig sein, aber ich habe die Chance genutzt, die Krücke genommen und bin losgelaufen, bzw. geradelt. Und durch den kleineren Magen habe ich weniger Hunger und esse weniger. Dieser reduzierte Hunger durch die OP ist eigentlich die größte Errungenschaft für mich. Ich brauche keine riesigen Portionen mehr, um satt zu werden. 

Die im wahrsten Sinne des Wortes schmerzhafteste Zeit nach der OP hatte ich zwei Wochen nach der OP, als ich mir einen Nerv am Bauch eingeklemmt hatte. Meine Bewegung war sehr, sehr eingeschränkt und ich hatte Schmerzen. Mein Kopf war fit und ich war voller Energie, mein Körper machte mir aber einen Strich durch die Rechnung. Aber an der OP habe ich deshalb nicht gezweifelt. Und mit viel Magnesium und B-Vitaminen hat sich der Nerv auch wieder entspannt und mit dem Nerv habe auch ich mich entspannt. 

Die ersten neun Monate ging das Abnehmen wirklich fast wie von alleine. Beziehungsweise mit viel Bewegung und bewusstem Essen hatte ich bis Ende November 55 kg abgenommen. Im Dezember kam dann ein kleiner Knackpunkt, der mich bis heute beschäftigt und wohl auch immer eine Challenge für mich bleiben wird. Der Stress kam zurück. Ganz zu Beginn dieses Blogs habe ich euch ja einmal erzählt, wie es bei mir zu so viel Übergewicht gekommen ist. 76 kg zu viel hat man nicht mal “Einfach so”. Der Stress, sowohl der soziale, als auch der physische Stress hat mich häufig in die Knie gezwungen und ich konnte damit nicht richtig umgehen. Essen senkt die Konzentration von Stresshormonen im Körper und war mein Ventil, um den Stress zu kompensieren. Und das ist leider bis heute so geblieben. Kurz nach der OP habe ich wirklich nur ganz wenig essen können, da war das Kompensieren von Stress mit Essen nicht möglich. Nach neun Monaten konnte ich jedoch schon wieder etwas mehr essen und das Kompensieren von Stress mit Essen wurde möglich. Und so war der Dezember eine große Herausforderung für mich, um den richtigen Umgang mit Stress zu lernen. Und was soll ich sagen: Leider habe ich bis heute nichts finden können, was mich ähnlich befriedigt wie Essen. Ich muss extrem wachsam sein und ständig mein Handeln hinterfragen, um nicht in alte Muster zurück zu fallen. Dass ich alles vertrage, keine Dumpings habe und keine Unverträglichkeiten habe ist Fluch und Segen zugleich. Manchmal wünschte ich, dass ich Süßigkeiten nicht so gut vertragen würde. Andererseits ist auf diese Art und Weise ein “normales” Leben ohne Einschränkungen möglich. 

Apropos Leben ohne Einschränkungen. Dieses Ziel, welches ich durch die Abnahme erreichen wollte, ist zu 100 % erfüllt worden. Ein paar Beispiele habe ich euch ja bereits im Eintrag über das Thema Sport und Bewegung geschrieben, aber ich möchte es hier noch einmal unterstreichen. Was hat sich geändert?

  • Ich kann wieder bequem reisen. Flugzeugsitze passen, im Zug ist niemand pikiert, dass ich den Platz neben ihm/ihr reserviert habe.
  • Ich kann in ein klappriges Holzboot steigen und auf eine einsame Insel fahren und
  • ich kann über Zäune klettern und unbemerkt in der Masse untertauchen.
  • Ich kann die Beine übereinanderschlagen und
  • freihändig Fahrrad fahren!
  • Auch kann ich nun Kleidung von der Stange kaufen und Kleider tragen. Meine Beine sind zwar noch im Vergleich zu meinem Oberkörper sehr voluminös, aber es gibt ja auch knielange Kleider. Ach wie ich Kleider inzwischen liebe!!
  • u.v.m.

Nichtsdestotrotz bin ich immer noch ein bisschen aufgeregt, wenn ich neue Dinge ausprobiere, immer mit dem Hintergedanken, dass das ja auch nicht klappen könnte. Aber in 95 % der Fälle klappt es. Merke: Du kannst immer so viel, wie dein Kopf dir sagt, dass du kannst”. An der Kopf-Sache muss ich noch arbeiten. Es kommt nicht von ungefähr, dass die guten Sportlerinnen und Sportler MentaltrainerInnen haben. 

In punkto Lebensqualität ist mein Leben also wirklich viel, viel unbeschwerter. Dass dies auch mein Körper so sieht, das zeigen die Untersuchungen, die ich in regelmäßigen Abständen machen lasse. Im Verhältnis Muskel- zu Fettmasse habe ich vor allem Fettmasse verloren, in den letzten Monaten habe ich sogar Muskelmasse aufbauen können. Der Zustand meiner Zellen war in den ersten Monaten nach meiner OP ok. Jetzt hat er sich aber noch einmal verbessert. Genau so verhält es sich mit meinen Blutwerten. Diese waren zwar auch schon vor der OP in Ordnung (ich bin Gott sei Dank von Diabetes, Bluthochdruck oder sonstigen Erkrankungen verschont geblieben), aber auch bei mir ist der Blutzuckerspiegel gesunken und die Nährstoffversorgung ist sehr gut. Die Nährstoffversorgung ist oftmals das Kritische nach so einer Art OP. Ich muss mein Leben lang recht hoch dosierte Vitamine und Mineralstoffe zu mir nehmen, da mein Darm kürzer ist und ich dadurch nicht mehr so viele Vitamine und Mineralstoffe aufnehmen kann. Dies nehme ich aber gerne in kauf für ein unbeschwertes Leben. Und zwei weitere vorher recht unangenehme Sachen gehören nun der Vergangenheit an: mein Belastungsasthma und das Schnarchen. 

Wen ich aber bisher noch gar nicht wirklich erwähnt habe, das sind die Menschen, die mich in den letzten 1 ½ Jahren begleitet haben. Ich tue dies hier nicht nur, um mich bei ihnen zu bedanken, sondern auch um zu zeigen, dass ein breites UnterstzützerInnennetzwerk sehr, sehr hilfreich ist. Da ist natürlich vor allem das gesamte medizinische Personal im Spital, meine Psychologin, meine Ernährungsberaterinnen und mein Hausarzt samt seinem gesamten Team. Ich fühle mich hervorragend betreut und beraten und sie sind immer da, wenn ich sie brauche.
Wichtig sind und waren aber auch meine Freunde und all die tollen Menschen, die ich in den letzten 1 ½ Jahren kennengelernt habe. Sie haben immer ein offenes Ohr und ich habe so viel mit ihnen erlebt! Sei es auf dem Rad, in indischen Großstädten, kalifornischen Nationalparks, in der Selbsthilfegruppe oder einfach am Donaukanal oder im Kaffeehaus. Danke, danke, danke!
Und zu guter Letzt meine Familie. Sie hat von klein auf meine Reise, meine Probleme und die damit verbundenen Herausforderungen mitbekommen und mich nie im Stich gelassen, sondern war im Gegenteil immer da für mich und hat mir jegliche Hilfestellung gegeben, die ich brauchte. Ihre Meinung war und ist mir sehr wichtig und ich kann nicht dankbar genug sein für den Support meiner Familie bis zur OP, aber auch danach. Vor allem ihre Betreuung in den ersten beiden Wochen nach der OP. Wenn man die Familie bei so einer OP mit im Boot hat, ist das wirklich eine riesige Stütze und ich kann nur jeder und jedem wünschen, dass sie/er so unterstützt wird, wie meine Familie mich unterstützt hat. So eine Familie ist wirklich ein Geschenk und nicht selbstverständlich!

Gestern habe ich eine lange Radtour mit vielen lieben Menschen gemacht und mich lange mit einem Freund unterhalten. Er erzählte mir:” Cycling literally changed my life and opend a new world for me” (das Rennrad fahren hat mein Leben verändert und mir eine neue Welt eröffnet). Diese Aussage kann ich in Bezug auf die OP zu 100 % bestätigen. Die OP hat mir die Chance gegeben, mein Leben zu verändern und diese Chance habe ich genutzt und mir damit eine neue Welt eröffnet. Die Reise ist noch nicht zu Ende. Die “prognostizierten” 80 % des Übergewichts habe ich abgenommen. Ein paar Kilo weniger wären noch toll. Viel wichtiger ist mir jedoch das unbeschwerte Leben und eine gute Gesundheit. Und das ich achtsam mit mir und meinem Körper umgehe und nicht müde werde, nach Lösungen zu suchen, wie Stress anders kompensiert werden kann, als durch essen. 

Danke euch allen, liebe Leserinnen und Leser, die ihr an meiner Reise bzw. meinem “Projekt unbeschwert” Anteil genommen habt. Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen (wenn auch subjektiven und wie immer sehr individuellen) Eindruck davon geben, wie die ersten 1 ½ Jahre bei mir nach der OP verlaufen sind. Diese Einträge zu schreiben haben auch mir immer wieder die Möglichkeit gegeben, meine Aktionen zu reflektieren, und ich habe den ein oder anderen AHA-Moment dadurch erlebt. Wenn ihr Fragen, Anregungen, Kritik oder sonst etwas zu diesem Blog äußern wollt, dann könnt ihr sehr gerne über Birgit Barilits mit mir in Kontakt treten. 

Euch allen alles Gute, vielen Dank fürs Lesen und hört auf euch, euren Körper und euren Instinkt! 

Alle Episoden:

Episode 1

Episode 2

Episode 3

Episode 4

Episode 5

Episode 6

Episode 7

Erfolge 🙂

Episode 8

Episode 9

Episode 10

Episode 11

Erfolge 🙂 

Adipositaschirugie – Risiken und Nebenwirkungen

Adipositaschirurgie – Zahlen und Fakten 

Adipositaschirurgie?

Und wie ist das mit dem Essen nach der Operation?

Rad: Fotolia

Foto: Birgit Barilits

Grün, grün, grün ist meine Lieblingsfarbe… Erbsensuppe!

Grün, grün, grün ist meine Lieblingsfarbe… Erbsensuppe!

Erbsensuppe de luxe
Erbsensuppe de luxe

Das ist geradezu eine Blitz-Suppe! Sehr einfach zuzubereiten und sehr lecker. Als Freundin von einfachen und schnellen Rezepten habe ich diese Variante schon des öfteren zubereitet, jeweils mit unterschiedlichen „Einlagen“. In diesem Fall waren es Schrimpse wie man sieht.

Zutaten für die Suppe (4 Portionen):

  • 330g Packung junge Erbsen (tiefgekühlt) oder wenn verfügbar frische Erbsen
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 EL Butter
  • 1 TL Suppenpulver (optional, es geht auch ohne!)
  • 1 gute Prise Muskatnuss, frisch gerieben
  • 100ml Schlagobers
  • ca. 0,5l Wasser

Zubereitung:

Die Zwiebel klein schneiden und in der Butter anschwitzen. In diesem Fall kann dann eben auch Butter verwendet werden, da die Zwiebel nur glasig werden soll und nicht angeröstet wird. Die Butter würde sonst schnell zu heiß werden. Die Erbsen dazugeben und mit 1/4 l Wasser aufgießen. Kurz dünsten lassen, Salz oder das Suppenpulver sowie die Muskatnuss dazugeben. Die frischen Erbsen haben einen sehr schönen und feinen Geschmack, also lohnt es sich, zunächst mit der Würze sparsam umzugehen. Nun das Obers dazugeben und mit dem Pürierstab fein pürieren. Je nach gewünschter Konsistenz kann noch etwas Wasser dazugegeben werden.

  • Als Garnitur und zusätzlicher Geschmackskick kann verwendet werden: frischer Basilikum, frische Minze, Zitronenzesten
  • Als Einlage passt: knusprige Croutons, gebratene Shrimps am Spieß oder auch gebratene Hühnerspießchen auf Zitronengras…

 

Braune Bananen.

Braune Bananen.

Braune Bananen. Hm. Also ich mag braune (sprich sehr reife) Bananen eigentlich nicht. Ich mag es gerne, wenn sie noch leicht grün, oder grade nicht mehr grün sind.

:(
😦

Aber eigentlich ist die Banane erst reif, wenn sich die ersten braunen Pünktchen zeigen. Zu diesem Zeitpunkt enthält sie auch die meisten Vitamine. Wirkt nun eine reife Banane eher stopfend, gegen Durchfall beispielsweise? Regt umgekehrt eine eher unreife Banane die Verdauung an? Gute Frage, dazu finden sich verschiedene Informationen:

  • Beim Reifeprozess wandelt sich die in der Banane enthaltene Stärke (langkettige Kohlenhydrate) in Zucker (= kurzkettige Kohlenhydrate) um. Dadurch ist eine reife Banane auch leichter für uns verdaulich. Bei Magen-Darm-Beschwerden wäre daher die leicht verdauliche Variante zu wählen.
  • Die reife Banane hilft sowohl bei Durchfall als auch bei Verstopfung. Der enthaltene Ballaststoff Pektin unterstützt die Verdauung in „beide“ Richtungen.
  • Reife Bananen werden als stopfend bezeichnet, da sie bei Durchfall unterstützend wirken. Eine Verstopfung handelt man sich aber normalerweise (!) mit dem Konsum einer reifen Banane nicht ein. Hausmittel bei Durchfall*: Eine reife Banane zerdrücken, eventuell etwas Zitronensaft dazugeben und mit dem Mixer schaumig schlagen.
  • Bananen enthalten eine Form der sogenannten „resistenten Stärke“ (Typ II), sie ist im Dünndarm unverdaulich, gelangt daher in den Dickdarm und wirkt dort wie ein Ballaststoff. Sie dient den Darmbakterien als Nahrung, regt die Darmbewegungen und unterstützt so die Verdauung. Diese resistente Stärke ist allerdings vermehrt in eher unreifen Bananen zu finden.

Schon besser :)
Schon besser 🙂

Was mach ich nun also mit meinen braunen Bananen? Weggeworfen wird nix, also gibt’s eine gute Topfencreme! Ruckzuck werden die Dinger geschält, eine Zitrone dazu gepresst, eine Prise gemahlene Vanille und 250g Topfen dazugegeben und mit dem Stabmixer püriert. Schmeckt sehr gut als Dessert oder zum Frühstück, als Energiekick vor einer Ausdauerbelastung oder als Eiweißkick nach dem Training. Besonders, wenn noch das selbstgemachte Nussmüsli darüber kommt. 🙂

 

 

 

*Kurze Anmerkung zu Durchfall: Zunächst ist Durchfall ein Symptom und keine Krankheit. Es können unterschiedlichste Ursachen zu Grunde liegen. Wenn mehr als 3 Entleerungen pro Tag stattfinden, der Stuhl flüssig ist und ein hohes Stuhlvolumen vorliegt spricht man von Durchfall. Kleinkinder und ältere Menschen sind bei Durchfall besonders gefährdet (Austrocknung, Kreislaufprobleme) und sollte daher bei starken und längeranhaltenden Beschwerden einen Arzt konsultieren. Ist der Durchfall von Fieber begleitet sollte ebenfalls ein Arzt aufgesucht werden.

Explodierende Melanzani

Explodierende Melanzani

Gestreifte Farfalle mit cremiger Melanzani und Parmesan
Gestreifte Farfalle mit cremiger Melanzani und Parmesan

Eines meiner Lieblings-Gemüse ist die Melanzani, auch Aubergine genannt. Als Aufstrich, als knusprige Scheiben, in Ratatouille, gefüllt („Imam Bayildi“), in Moussaka, wie auch immer.

Da die Melanzani sich aber wie ein Schwamm mit Fett ansaugt, braucht es ein paar Tricks! Eine Möglichkeit ist es, die Scheiben zu salzen (ca. 30min), so zu entwässern und abzutrocknen, dann mehlen und braten. So saugt sie etwas weniger Fett an, zudem zieht das Salz die enthaltenen Bitterstoffe heraus. Auf einer beschichteten Platte grillen klappt auch, so kann man auch Melanzani „Chips“ herstellen. Eine sehr bequeme und wirklich fettarme Variante ist es aber die Melanzani einfach als Ganzes auf den Grill oder in den Ofen zu geben.

Wie funktioniert das? Ganz einfach! Melanzani waschen, abtrocken und den Stiel abschneiden, im Backrohr bei 220° je nach Größe ca. 30min backen. Wenn sich die Melanzani leicht eindrücken lässt, ist sie fertig! Nun kann man sie aufschneiden und das Fruchtfleisch herauslöffeln, die Schale wird in diesem Falle entsorgt. Aus dem cremigen Fruchtfleisch kann man nun einen Aufstrich machen, oder es einfach als „Sauce“ verwenden. Wie oben im Bild.

Das Fruchtfleisch wird dazu mit Salz, Pfeffer und etwas  in wenig Olivenöl angeröstetem Knoblauch (nicht zu braun werden lassen, sonst wird er bitter!) verfeinert.

Guten Appetit!

 

Einige Infos zur Melanzani:

  • Aubergine, Eierfrucht, Eierpflanze, „Egg Plant“
  • Nachtschattengewächs, bis auf wenige Ausnahmen NICHT roh verzehrbar (Magen-Darm-Beschwerden sind die Folge!)
  • Saison: Juli bis Oktober
  • 100g haben 17 bis 22kcal, je nach Lebensmitteltabelle
  • kaliumreich
  • Farbe: Antozyane, wasserlöslicher (sekundärer) Pflanzenfarbstoff der zu den Flavonoiden gehört, antioxidative Wirkung
  • Was hat es nun mit dem explodieren auf sich? Jahaaa, das können die Dinger! Wenn man den Stiel nicht abschneidet, oder zumindest mit einer Gabel ein paar Löcher in die Schale sticht, gibt es möglicherweise eine lauten Knall und das Innere der Melanzani klebt an den Ofenwänden, oder an den Augenbrauen… 😉

 

Das ABO…???

Das ABO…???

Das Abo für „ehrgeizige Dranbleiber“ – oder wenn du ein bisschen sanften Druck brauchst 😉

  • 2 Beratungen pro Monat um 130.-  
  • Halte deine Termine konsequent ein und du bekommst bei JEDEM Termin eine BIA Messung dazu, damit du deine Fortschritte auch schwarz auf weiß tracken und an den Kühlschrank pinnen kannst!

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Deine Vorteile:

  • Regelmäßige fixe Termine in kurzen Abständen – das hält die Motivation aufrecht und sorgt dafür, dass du in der Spur bleibst.
  • Wenn du deine Termine einhältst gibt es bei JEDEM Termin eine BIA-Messung und kannst schwarz auf weiß beobachten, wie das Körperfett schmilzt (gesetzt den Fall du arbeitest mit! 😉 ).
  • Durch die regelmäßigen Termine lerne ich dich besser kennen und kann die Empfehlungen optimal auf dich anpassen.
  • Nach jedem Termin erhältst du eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten besprochenen Punkte.

Meine KooperationspartnerInnen, Personal Fitness Trainerin Cornelia Brückner und die Selbstführungsexpertin Manuela Weiss werden dich ebenfalls bei deinem Vorhaben unterstützen, mit einem einmaligen Bonus!

Buche eine Fitness-Check bei Cornelia und erhalte deine Top 3 Übungen, die du täglich zu Hause durchführen kannst (diese sind im Fitness Check ansonsten nicht enthalten).

Sei keine „KARTEILEICHE“! Mit dem Abo und den regelmäßigen Terminen gibt es sanften Druck und somit Unterstützung beim „Dranbleiben“, ich verspreche dir, du wirst keine Karteileiche sein ;). Du kannst das Abo jederzeit am Ende eines Monats auflösen.

Deine Diätologin

 

Foto: Birgit Barilits

 

Oh look! It´s a Müsli!

Oh look! It´s a Müsli!

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Selbstgemischtes Nuss-Müsli, viele Hände voll mit guten Nüssen und Samen. So kannst DU steuern, welche Lieblingszutaten hineinkommen, ob und wieviel Zucker bzw. zuckerhaltige Zutaten enthalten sind.

Zutaten und Zubereitung:

  • 2 EL Kokosöl
  • 2 Handvoll weißer Sesam
  • 2 Handvoll Sonnenblumenkerne
  • 1 Handvoll Hanfsamen
  • 2 Handvoll Kokosraspeln

Alles zusammen leicht in einer Pfanne anrösten, es soll gut duften, aber nicht zu rauchen beginnen! Das bringt ein bisschen „crunchy“ ins Müsli. Aus der Pfanne in eine Glasschüssel geben und etwas abkühlen lassen.

  • 4 Handvoll gemischte Nüsse (Mandeln, Haselnuss, Walnuss, Cashewkerne)
  • 2 TL Honig
  • 1/2 TL gemahlene Vanille
  • 1 Handvoll Chia Samen

Die Nüsse grob hacken und ebenfalls leicht anrösten, den Honig darüberträufeln und gut umrühren. In die Glasschüssel dazugeben, nun die Vanille und die Chia Samen dazugeben und alles gut miteinander vermischen. Durch das Kokosöl und den Honig klebt alles leicht zusammen und behält die gute Mischung! Abkühlen lassen.

  • 2 Handvoll Kokoschips
  • 3 Handvoll getrocknete Himbeeren
  • 3 Handvoll Quinoa gepufft

Nun die letzten 3 Zutaten gut untermischen und die Pracht in gut verschließbare Gläser abfüllen. Schmeckt wunderbar und hält lange satt! Einen Rezeptvorschlag findest du auch hier.

Viel Spaß beim basteln deiner persönlichen Müsli Variante! 🙂

Deine Diätologin

 

Fotos: Birgit Barilits

Kraut-Karottensalat mit Ei und Avocado

Kraut-Karottensalat mit Ei und Avocado

kraut karottensalat

Zutaten für 4 große Portionen:

  • ¼ Kopf Rotkraut
  • ¼ Kopf Weißkraut
  • 4 Karotten
  • Salz, Pfeffer
  • Zitronensaft
  • 2 EL Olivenöl
  • frisches Korianderkraut
  • 4 hart gekochte Eier
  • 2 reife Avocados
  • Knoblauch
  • Chili

Die Zubereitung:

Das Kraut hobeln oder möglichst fein nudelig schneiden. Die Karotten mit dem Sparschäler hobeln. Alles gut mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft, Olivenöl und ein wenig gehacktem Korianderkraut vermischen.

Die Avocado entkernen und mit Knoblauch, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und einem Schuss Olivenöl pürieren.

Den Salat anrichten, mit halben Eiern, der Avocadocreme und Chiliringerl garnieren. Wunderschön bunt, knackig, voll mit Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen!

Guten Appetit! 🙂

Eure Diätologin

 

Foto: Birgit Barilits