A gscheite Hendlsuppn…

A gscheite Hendlsuppn…

foto legal erworben...
Foto legal erworben… (Fotolia)

So eine Hühnersuppe tut gut. Wenn es draussen finster und kalt ist, wenn die Nase läuft, wenn die Seele trost braucht, oder einfach so, weil sie sooo gut ist.

Was braucht man:

  • 1 großen Topf, mind. 4,5l fassend, ein Brett und ein Messer

Die Zutaten:

  • ein ganzes, nackertes Hendl ca. 1,3 – 1,5kg (glücklich solls gewesen sein)
  • 3 große Karotten
  • ¼ Sellerieknolle
  • 1 Petersilwurzel
  • 1 große Zwiebel
  • 3-4 Knoblauchzehen
  • 20g Butterschmalz/Ghee
  • Liebstöckel, Petersilie
  • Salz, Pfeffer, Piment, Muskat, Wacholderbeeren, Lorbeer, Kümmel, Pfefferkörner
  • 1 TL Curcuma für eine schöne Farbe

Zubereitung:

Das Hendl waschen. Das Gemüse putzen, in grobe Stücke teilen und im Butterschmalz oder auch „trocken“ gut anrösten. Das gibt Farbe und Geschmack! Das Huhn, Kragen, Leber, Herz, … und alle Gewürze dazu in den Topf geben und mit Wasser aufgiessen (ca. 1,5 -2l) bis das Huhn fast bedeckt ist (oder der Topf voll). Aufkochen lassen, dann bei kleinerer Hitze mindestens 1 h kochen. Wer die Suppe klar mag kann immer wieder den Schaum abschöpfen und auch am Ende die Suppe noch durch ein Etamin (Sieb/Tuch) gießen.

Das hendl ist gut durchgekocht wenn es alle Viere entspannt von sich streckt und quasi von selbst zerfällt. Dann nimmt man es aus der Suppe, lässt es etwas abkühlen und putzt das Fleisch von den Knochen. Dieses in mundgerechte Stücke teilen. Das gekochte Gemüse nehme ich heraus und schneide die schönen Stücke (Karotten und etwas Sellerie…) klein. Die suppe kann man jetzt noch gut abschmecken. Ich hatte noch etwas Fett und „Gelee“ vom letzten Brathuhn im Kühlschrank, das gab noch die richtige Würze. Man kann alternativ auch etwas Bio-Gemüsebrühe verwenden oder einen vorbereiteten Gemüsesud aus dem Tiefkühler. Fleisch und Gemüse wieder zur Suppe geben und mit frischer gehackter Petersilie bestreuen.

Die Krähen-Gang hat dann Spaß mit den Knochen….ist das dann eigentlich Kannibalismus? 😉

Mein Lieblings-Chia-Pudding Rezept

Mein Lieblings-Chia-Pudding Rezept

Jaja, CHIA ist natürlich nicht heimisch bei uns. Nichtsdestotrotz mag ich die kleinen Dinger trotzdem ganz gerne, daher gibt es hin und wieder auch so einen „Pudding“. Auch DiätologInnen werden manchmal ihren Prinzipien etwas untreu… 😉

lieblingspudding in der sonne

Die Zutaten für 4 Portionen:

  • 400ml Kokosmilch
  • 3-4 EL Chia Samen
  • 2cm frischer Ingwer
  • Vanilleschote
  • Stevia oder Honig

Die Zubereitung:

Den Ingwer fein hacken, das Mark der Vanilleschote ausschaben und beides mit der Kokosmilch in einen Topf geben. Vorsichtig erwärmen, damit sich die Aromen gut entwickeln. Nicht zu heiß machen und gut umrühren! Die mischung vom Herd nehmen und eventuell mit Honig oder Stevia süßen, wenn man das möchte. Ich gebe meistens nur 2 Tropfen Stevia dazu. Die Kokosmilch ist süß genug. Wenn die Mischung abgekühlt ist die Chia samen einrühren. Immer wieder mal durchrühren, damit wenn die Samen quellen eine gleichmäßige Masse entsteht.Ich stelle den Pudding dann über Nacht in den Kühlschrank und „steche“ oder schöpfe die Portionen heraus, je nachdem wie fest er wird.

Die mischung aus Kokos, Vanille und Ingweraroma ist etwas ganz besonderes! 🙂 Im Frühling und Sommer kann man den Pudding noch mit Minzeblättchen oder Zitronenmelisseblättchen würzen, im Winter kann man statt Ingwer auch Kakaopulver, Zimt, Kardamom verwenden und mit tiefgekühlten Beeren garnieren.

Zur Kokosmilch: ich probiere immer wieder unterschiedliche Sorten aus (bio und möglichst ohne Zusatzstoffe wenns geht) und merke, das nicht alle gleich „cremig“ sind. Je homogener und cremiger die Kokosmilch ist, desto schöner sieht der Pudding aus und auch die Konsistenz ist angenehmer. Die aroy-d Kokosmilch (ohne Zusatzstoffe) funktioniert sehr gut und auch die ka ti von Eza. In dieser ist Guarkernmehl als Verdickungsmittel zugefügt. Welche verwendet ihr am Liebsten?

Warum ist die Sache mit dem Abnehmen eigentlich so mühsam?

Warum ist die Sache mit dem Abnehmen eigentlich so mühsam?

Du bist schlau, erfolgreich, erfinderisch, du schupfst Familie, Haushalt und Arbeit. Du schaffst unendlich viel, das du dir vornimmst. Nur die Kilos wollen einfach nicht weg. Am liebsten würdest du einfach eine Pille schlucken, die dir deinen Wohlfühlkörper beschert…

Gibt es leider nicht. Also was macht Sinn? Eine Möglichkeit ist es, das Thema von der Ernährungsseite und Bewegungsseite anzugehen. Aber auch da bist du eigentlich mit deinem Wissen schon recht Fit. Zumindest behauptest du immer wieder „ich weiß eh, woran es liegt“ oder „ich weiß eh, was ich tun müsste“, „mir fehlt einfach nur die Disziplin“… (Natürlich ist es nicht gerade motivierend, und es erleichtert die Sache auch keineswegs, wenn man so in eine Art „Selbstgeisselung“ hineinrutscht.)

Eine andere Möglichkeit (an statt nach der Wunderpille zu suchen) ist es, das Thema von mehreren Seiten her anzugehen. Gewohnheiten ändern, Umgang mit Stress lernen, sich selbst austricksen und den Schweinehund bekämpfen, den Umgang mit Rückschlägen und Hindernissen erlernen oder neu lernen… Für mich gehört das alles zusammen. Ernährung, Bewegung und Psyche sind die Säulen der Gesundheit und Fitness, und die Basis für dein Wohlbefinden.

Ich versuche hier einmal einige Ansatzpunkte aufzurollen. Üblicherweise geht die Geschichte ja so los:

Ich habe Übergewicht, ich fühle mich nicht wohl in meinem Körper. 😦 Warum bin ich übergewichtig? –> Weil ich zu viel esse. Was ist die „Behandlung“? –> Weniger essen, anders essen, mehr trainieren.

Das Problem ist, es klappt so nicht. Das hast du möglicherweise schon mehrmals probiert. Zig Diäten und Trainingsprogramme. Das ist der Teil wo du sagst „im Grunde weiß ich es ja eh“. Es lohnt sich aber die Frage zu stellen, „warum esse ich zu viel?“. Also etwas in die Tiefe zu gehen.

Warum esse ich zu viel, und dann auch noch das Falsche? 😦

A – Ich liebe Essen! Ich habe sooo Lust drauf. Wenn da eine Tafel Schokolade liegt, muss ich sie geradezu essen.

B – Ich habe Hunger/Gusta! Ständig, oder auch immer wieder, sehr schnell wieder. Ich bin so im Stress, ich bin froh, wenn ich überhaupt zum Essen komme. Egal was. Dann habe ich natürlich Hunger.

Auch hier macht es Sinn, weiter zu fragen… Was ist die Ursache dafür, dass ich dieses starke Verlangen nach Essen habe?

Ich liebe Essen! Ich habe sooo Lust drauf. Warum?

A – Emotionen: Wie gehst du mit Emotionen um? Mit Ärger, Frust, Traurigkeit, Stress? Anstatt hier einen vernünftigen Umgang zu finden, dich selbst kennenzulernen oder die Probleme anzugehen, isst du möglicherweise. Das hat natürlich wieder viel mit Erlerntem und Gewohnheiten zu tun. „Ich hatte so einen stressigen Tag, diese Schokolade hab ich mir verdient. Ich brauch das jetzt.“ Und dann ist da noch…

B – Dopamin: Wenn du isst, wenn du Süßes, Kohlenhydrate, Deftiges, Knuspriges… zu dir nimmst, wird dadurch auch dein Belohnungszentrum angesprochen. Essen macht glücklich! Essen ist nicht nur „erlernte“ Belohnung sondern tatsächlich auch im Gehirn „gefühlte“ Belohnung. Schnitten, Kuchen und Co sorgen dummerweise dafür, dass wesentlich mehr des „Glückshormons“ ausgeschüttet wird, als wenn du gesunden Brokkoli isst. 😉

C – Zusammensetzung der Mahlzeiten/Mahlzeitenfrequenz: Du lässt möglicherweise streng Kohlenhydrate weg und bekommst dann Heißhunger darauf. Du ernährst dich vegetarisch und dadurch möglicherweise sehr kohlenhydratreich. Du isst zu oft oder zu selten. Und damit sind wir wieder bei den Hormonen…

Diese Themen sind ebenfalls Arbeitsfelder. Bleibt noch der „Hunger“ oder häufig vielmehr der Gusta…

Ich habe Hunger/Gusta! Ständig. Immer wieder. Warum? Hier spielen Hormone und der Stoffwechsel eine sehr große Rolle.

A – Insulin: Du schwimmst durch häufiges Essen, durch Snacken und durch viele einfache Kohlenhydrate auf einer Insulinwelle dahin, oder du hast starke Insulinschwankungen. (Manche sind sogar schon etwas „insulinresistent“. Die Zellen reagieren nicht mehr darauf, die Bauchspeicheldrüse muss immer mehr produzieren.) Viel Insulin bedeutet einerseits du kannst nicht abnehmen, andererseits du brauchst immer flott den nächsten süßen Kick. Eventuell auch…

B – Ghrelin: Das Hungerhormon. Es sagt dir, wann du essen sollst. Bei Übergewichtigen sinkt das Hormon nach einer Mahlzeit übrigens nicht so ab, wie bei Normalgewichtigen… Oder vielleicht schläfst du zu wenig oder nicht erholsam? Auch das kann eine Überproduktion des Hungerhormons bewirken.

C – Leptin: Es sagt dir, wann du aufhören sollst zu essen. Übergewichtige haben sehr viel davon, aber wie bei Insulin, wirkt es nicht mehr. Normalerweise dockt Leptin an Rezeptoren im Hypothalamus an und signalisiert „stopp“. Es gibt also auch die „Leptinresistenz“…

Somit sind quasi alle Bausteine vorhanden… Die Erklärung,

  • warum du Gusta und Hunger verwechselst,
  • warum du vor dich hin snackst,
  • warum du dir so schwer tust, Gewicht zu verlieren.

Einsicht ist der 1. Schritt zur Besserung! Es muss dir bewusst sein, dass du an allen diesen Bausteinen ansetzen musst, und wie du das tun musst. Leider ist die nächste Diät oder das nächste neue Fitnessstudio nicht die alleinige Lösung. Es muss dir bewusst sein, dass das Arbeit ist, ein Projekt ist, in das du investieren musst: Zeit, Arbeit und Durchhaltevermögen. Nur Veränderung bewirkt Erfolg! Und kleine Schritte, die Erfolg bringen machen Spaß und motivieren für die nächsten Schritte! 🙂

Ich gebe zu, das dies eine sehr vereinfachte Darstellung ist, die sicherlich nicht auf jeden zutrifft. Viele, viele andere Faktoren spielen natürlich auch noch mit. Ein bisschen Genetik, ein bisschen Stoffwechsel, ein bisschen Umfeld, ein bisschen Arbeitsalltag, und so weiter. Auch die Motivation ist ein Hund, sozusagen. Einerseits bist du möglicherweise super motiviert, du willst unbedingt eine gesündere Ernährung pflegen, aber möglicherweise hat es doch gerade nicht DIE Priorität… Auch daran lässt sich arbeiten.

Was jetzt?

Bezüglich der Ernährungsseite kann ich dir behilflich sein. Gemeinsam können wir darüber reden, wo in deiner Ernährung Verbesserungsbedarf besteht, wie du Hunger von Gusta unterscheiden kannst, wie du von der Insulinwelle wieder herunterkommst.

Für die Kopfseite arbeite ich mit verschiedenen ExpertInnen zusammen. Beispielsweise Manuela Weiss von SINNvolles erLEBEN (https://www.manuelaweiss.com/). Gemeinsam veranstalten wir einen Workshop mit dem Titel „Stressmanagement für Gehirn und Bauch“. In diesem Workshop versuchen wir diese oben beschriebenen Teile zu verbinden und dir Tools zu geben, wie du einen Alltag hinsichtlich gesunder Ernährung und Lifestyle positiv entwickeln kannst. Der Fokus liegt wie der Name schon sagt auf dem Thema (Alltags)Stress und dem Thema Stressmanagement.

ACHTUNG: Essstörungen sind NICHT das Thema dieses Workshops. Solltest du von einer Essstörung betroffen sein oder den Verdacht haben, kann ich dir gerne auf diesem Gebiet erfahrene KollegInnen bzw. TherapeutInnen empfehlen und dir so hoffentlich weiterhelfen.

HIER kannst du dir alle Infos holen.

Wir freuen uns auf dich! 🙂

 

Bildquellen: Fotolia

Fenchel-Gratin

Fenchel-Gratin

Wenn ich mir meine letzten Beiträge so ansehe, schwimme ich offensichtlich gerade eher auf der gemüsigen Welle… aber na gut, dann soll es so sein, und empfehlenwert ist es sowieso! 🙂

Meistens möchte ich, wenn ich nach Hause komme keine komplizierten oder zeitaufwendigen Gerichte kochen. Am liebsten sollen sich die Speisen quasi „von alleine“ zubereiten. Trotzdem sollen sie gut schmecken und gesund sein! Daher ist alles was in einem Topf oder einer Auflaufform vor sich hin schmurgeln kann sehr willkommen. Die Zutaten habe ich in den meisten Fällen vorrätig, nur das frische Gemüse oder Fleisch nehme ich am Heimweg mit. Dieses mal war es eben Fenchel!

Fenchel Gratin
Einfach, aber gut!

Die Zutaten für 2 Portionen:

  • 3-4 mittlere Knollen Fenchel
  • 4-5 Lauchzwiebel
  • etwas Gemüsebrühe (ca. 200ml)
  • 20g Cheddar
  • 20g Parmesan
  • 1 EL schwarzer Sesam
  • Salz, Pfeffer

Die Gemüsebrühe in die Auflaufform geben, etwa 200ml, so, dass der Boden etwa 0,5 cm hoch bedeckt ist. Den Fenchel putzen und vierteln, oder wenn es große Knollen sind achteln und in die Form legen. Die Lauchzwiebel putzen und klein schneiden, über den Fenchel streuen. Den Käse grob reiben und über das Gemüse streuen. Als letztes den schwarzen Sesam darüberstreuen. Bei 200° Ober- und Unterhitze im Rohr für etwa 30min backen. Mit der Gabel prüfen, ob der Fenchel gar ist. Wer das gratin ganz nach Paleo-art zubereiten mag, kann statt des Käese Reste von „Brot“ (Paleo-Knäcke, Cracker, …) und Kokosmilch vermischen und darüberkrümeln.

Sehr praktisch: während das Gratin im Ofen ist, kann man duschen, oder wenn man fleissig ist noch ein paar Squats und Pushups machen und danach duschen. Ok, gut, ich hab meine Emails gecheckt…. aber manchmal…. 😉

Hokkaido Vorspeisen-Dreierlei

Hokkaido Vorspeisen-Dreierlei

hokkaido dreierlei

Es lässt sich nicht leugnen. Es ist Winter. Aber als Fan der etwas kühleren Temperaturen freut mich das. Es gibt auch im Winter ganz wunderbare Gemüse, die sich auch gut lagern lassen.  Beispielsweise einer meiner Lieblingskürbisse – der Hokkaido.

Für die, die ihn nicht kennen: die Schale des Hokkaido kann mitgegessen werden! Das mühsame schälen fällt also weg. Einfach gut abwaschen, den Stielansatz und (eventuelle) beschädigte Stellen wegschneiden. Den kürbis in 2 Hälften teilen und die Kerne mit einem Esslöffel entfernen. Den Kürbis in kleine Spalten schneiden und ca. 20-30min bei 180° backen. Dann sind sie weich und man kann allerlei damit anstellen… so können beispielsweise auch skeptische Kinder oder Ehegatten überzeugt werden, das Kürbis ein Gemüse ist, das gut schmeckt 😉

  1. Gebackene Kürbisspalten mit Zitronenthymian und Schafmilchjoghurt (eignet sich als Vorspeise sehr gut)
gebacken mit schafmilch
Gebacken, mit Schafmilch

Oder:

  1. Kürbispüree mit Olivenöl, Meersalz und Rosmarin als Vorspeiserl. Oder aufs Brot.
püree mit rosmarin
Püree mit Rosmarin

Und natürlich die unvermeidliche:

  1. Kürbiscremesuppe mit Kokosmilch, Ingwer und Curcuma
cremesuppe
Cremesuppe

Die Zutaten:

  • die gebackenen Spalten (ca. 260g) von der Hälfte eines mittelgroßen Hokkaido (1,2kg)
  • 1/4l Kokosmilch
  • 1 TL Curcumapulver
  • 2-3cm frischen Ingwer
  • Salz, Pfeffer, ev. 1 Schuss Balsamico oder Zitrone
  • Wasser (je nach gewünschter Dicke ergibt es 3-5 Portionen)

Nährwerte 1portion (ca.): 90kcal, 3,5g EW, 15g KH, 1,3g F 5,6g Blst

Zubereitung:

Den gebackenen Kürbis und alle Zutaten in einen Mixbecher geben und pürieren, bis die Suppe sämig ist. Erwärmen und mit gerösteten Kürbiskernen bestreut servieren.

Guten Appetit! 🙂

Mousse au Chocolat: viel zu gut – daher mit Vorsicht genießen ;)

Mousse au Chocolat: viel zu gut – daher mit Vorsicht genießen ;)

Suchen Sie noch ein wirklich köstliches Dessert für das Weihnachtsmenü?

einfach schön...
Einfach schön…

Japp, ich bin mir ganz sicher, dass unsere steinzeitlichen Vorfahren KEIN Mousse au Chocolat hatten, und für jeden Tag ist das auch nicht ideal ;). Nichts desto trotz… ab und zu darf eben auch auch Mousse au Chocolat sein.

Also, hier „mein“ absolut köstliches, besuchertaugliches (mehrfach erprobt und für köstlich befunden), optimiertes Rezept (nennen wirs Low Carb):

Die Zutaten für 6 Portionen:

  • 100g dunkle Schokolade (mind. 80%, auf die Zutatenliste achten)
  • 2 gehäufte TL Kakao
  • 4 Eier (möglichst frisch und aus biologischer Freilandhaltung)
  • 250ml Schlagobers
  • 2 EL Bio/Weidebutter
  • wer mag kann zb mit Stevia süßen

Nährwerte 1 Portion ca.: 341kcal, 7,5g EW, 32g F, 7,8g KH

Zubereitung:

Die Schokolade in kleine Stücke brechen und mit der Butter, Kakao und einem Schuss vom Schlagobers über dem Wasserbad schmelzen. Meine Geheimzutat: 2cl Baileys (räusper, …). hier kann man auch Stevia nach Belieben dazugeben.

Zur seite stellen und etwas abkühlen lassen. Schlagobers steif schlagen. Die Eier trennen und Eiklar zu einem steifen Schnee schlagen. Die Eidotter in die etwas abgekühlte Schokomasse rühren. Den Schnee in die Schokomasse rühren (vorsichtig mit dem Schneebesen einrühren) und zum Schluss das Schlagobers.

Das mousse in Gläser füllen und einige Stunden im Kühlschrank durchkühlen lassen. Das mousse wird wunderbar cremig und schokoladig, ein süßes aber nicht zu süßes Dessert!

Dazu passen: frische Beeren, Melissenblättchen, Birnenscheiben, …

Knuspriges saftiges Hendl

Knuspriges saftiges Hendl

Und jetzt was Einfaches zur Abwechslung! Das schnappt man sich so auf dem Heimweg von der erfolglosen Jagt, steckt es in den Rucksack und radelt schnell heim… (schließlich ist das mit den Mammuts ned so einfach… 😉 )

hendl auf der holzbank
Hendl auf der Holzbank

Zutaten für 2 große Portionen:

  • 700g Hühnerteile (Haxerl, Flügerl, …)
  • 350g Champignons (Portobello)
  • 1 große Zwiebel
  • mehrere Knoblauchzehen
  • 40g Butterschmalz
  • Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer, Thymian

Nährwerte pro Portion ca.: 681kcal, 75g ew, 41g f, 3,5g kh, 3,5g blst, 75,5mg ca

Zubereitung:

Die Hendlteile waschen, trockentupfen und mit den Gewürzen gut einreiben. Die Champignons putzen und grob schneiden. Die Zwiebel in grobe Spalten teilen. Die Knoblauchzehen schälen. Alles in eine gefettete Auflaufform geben und bei 200°c für ca. 45min im Rohr brutzeln lassen (die Champignons eventuell etwas später dazu geben damit sie nicht zu trocken werden, gerne auch extra in einer Pfanne mit Butterfett anbraten… mhmmm). Die Vorbereitung dauert max. 10 Minuten!

Und während das Hendl knusprig wird kann man so unangenehme Dinge erledigen wie Wäsche waschen und zusammenlegen, staubsaugen, oder auch gemütlich am Sofa liegen und ein gutes Buch lesen :). Was meiner meinung nach eindeutig die bessere Alternative ist.

Dazu passt: ein schlichter grüner Salat.

Guten Appetit und einen entspannten Abend!