Chia-Pudding im Senfglasl

Chia-Pudding im Senfglasl

chia im senfglasl

In diesem Beitrag geht’s weniger um den Chia-Pudding, obwohl der wieder sensationell geworden ist. Rezepte dafür gibt’s inzwischen Unzählige, meins ist mehr oder weniger immer gleich:

  • Kokosmilch
  • Vanilleschote
  • Kardamom
  • Kakaopulver
  • Chia-samen

ABER: ich steh auf hübsche Schraubgläser. Sie sehen toll aus und sind super praktisch. Als Kerzenhalter, Blumenvasen, Gewürzgläser, … oder als Mitbringsel mit guten Sachen drin. Oder als Jausenglas. Viel zu schade, um sie wegzuwerfen!

Also kommt der Chia-Pudding in ein paar gleich große Schraubgläschen. Ideal sind Gläser die oben keine Einbuchtung haben, sondern „gerade“ bleiben bis zum Rand.

So kann der Pudding auch mit in die Arbeit oder zu Freunden!

Und ein paar Schraubgläser wurden „upgecyclet“ 😉

 

Fotos: Birgit Barilits

Hat mans, wenn mans braucht?

Hat mans, wenn mans braucht?

Die Empfehlung der Österreichischen Gesellschaft für Ernährung lautet 5 Portionen Gemüse, Hülsenfrüchte und Obst pro Tag zu essen. Das übersetzt sich in 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst. Nein, man kann nicht einfach nur Obst essen. Also eigentlich, man kann, aber ob es auf die Dauer klug ist steht auf einem anderen Blatt.

Es gibt ein einfaches Prinzip, wie Mahlzeiten optimal zusammengestellt sein sollten. Einfach gesagt, jede Mahlzeit sollte Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate enthalten, und es darf, es soll sogar, Gemüse dabei sein. Fett bekommt keinen extra Platz auf dem Teller, da es beispielsweise in Fleisch, Fisch, Milchprodukten enthalten ist oder über die Zubereitung in Form von Kochfett oder Salatöl in die Speisen kommt. Etwa so sollte der Teller aufgeteilt sein:

Was für ein Kunstwerk
Was für ein Kunstwerk 😉

Ja eh klar. Weiß man ja. So einfach es klingt, der Alltag, der Gusto, die Gewohnheiten, die fehlende Zeit (?)… machen die Umsetzung für manche schwierig. Wie schafft man es also,  viel Gemüse (und Obst) zu essen? Beginnen wir bei den Basics – zunächst ist es wichtig, dass man davon auch etwas daheim hat ;). Sonst wird es eindeutig nichts mit der gesunden Jause oder der gemüsigen Beilage. Es geht also um die Planung!

Mein (glücklicherweise großer) Küchentisch sieht heute so aus:

Gemüsepalette
Gemüsepalette

So könnte die Planung aussehen:

  • STEP 1: Schreib eine Liste mit Gemüse- und Obstsorten, die du gerne isst. Eventuell fallen dir auch Gerichte dazu ein? Auch das Internet ist diesbezüglich hilfreich. Nun hängt es davon ab, ob du bereit bist, dir selbst etwas zuzubereiten und wie es um deine Kochkünste bestellt ist. Wobei – frei nach „Ratatouille“ – jeder kann kochen, und es muss ja nicht gleich ein Hauben Menü sein.
  • STEP 2: Betrachte deine (Arbeits)Woche und finde ein Zeitfenster um zu kochen. Trage dir den Termin ein! Wenn es zu Beginn nur ein Termin in der Woche ist, auch das ist ein Erfolg!
  • STEP 3: Nun schau nochmals in den Terminkalender: Wann und wie wäre es möglich, die Zutaten einzukaufen? Auf dem Weg zur Arbeit? Auf dem Weg von der Arbeit nach Hause? Lieferservice? Fixiere den Termin. Freu dich auf den Termin – das bedeutet Zeit für dich und eventuell auch für deine Lieben um gemeinsam zu gustieren und neue, gesunde Lebensmittel zu entdecken.
  • STEP 4: Rezept bereitlegen, Zutaten vorbereiten und los geht’s! Am Anfang klappt vielleicht noch nicht alles so, wie du dir das vorstellst, aber es geht nicht um Perfektion. Es geht darum zu üben: Lebensmittel mit allen Sinnen kennenlernen, riechen, schmecken, bearbeiten… sich darauf konzentrieren und alle anderen (störenden, belastenden Gedanken) beiseite zu schieben. Das kann ungemein entspannend wirken.
  • STEP 5: Sei auf dein Werk und genieß es 🙂

So könnten die Zucchini (mit Ricottafüllung) aussehen, dazu Ofenerdäpfel oder Brot:

ita 2

Oder so, Mit Pute und Schafkäse, und mit einem Schüsserl Reis als Beilage:

Zucchinipfanne 2

Über Details und die konkrete, individuelle Umsetzung, persönliche Schritte zur Ernährungsumstellung können wir gerne sprechen. Schließlich sind wir alle verschieden, und das ist auch gut so! 🙂

Deine Diätologin

 

Fotos: Birgit Barilits

Liebe KundInnen und PatientInnen…

Liebe KundInnen und PatientInnen…

Liebe KundInnen, liebe PatientInnen…

Bei einem Termin bei mir ist die Zeit nur für Dich alleine reserviert, es gibt keine Wartezeit und ich konzentriere mich ganz auf Dich. Das ist Zeit für DICH! 🙂

Es gibt auch kein Wartezimmer aus dem KundInnen nachrücken, wenn ein Termin verpasst wird.

Daher möchte ich wieder einmal darauf aufmerksam machen, das:

wenn Du zu spät zum vereinbarten Termin erscheinst diese Zeit nicht eingeholt werden kann, da ansonsten nachfolgende Termine darunter leiden. Diese Zeit geht somit von Deiner Beratungszeit ab.

Sollte ein Termin nicht wahrgenommen werden können, ist eine Absage bis 24 Stunden vorher persönlich, per E-Mail oder Telefon möglich, ohne dass Kosten verrechnet werden.
Bei einer späteren Absage oder Nichterscheinen werden Stornogebühren in der Höhe von Euro 50.- verrechnet.

 

Ich bitte um Verständnis!
Deine Diätologin

Oh No! Der Kühlschrank ist leer…

Oh No! Der Kühlschrank ist leer…

Was tust DU, wenn der Kühlschrank leer ist?

A. Der ist nicht wirklich leer. Bier ist ja da.

B. Gute Gelegenheit, ich lege einen Fastentag ein und putze den Kühlschrank.

C. Yay! Junk Food Day!

D. Gut, dass ich noch eine Notration Chili sin Carne im Tiefkühlschrank habe!

E. Mama anrufen.

F. Pizzalieferdienst anrufen.

G. Aus der Sellerieknolle, den Karotten und der Zucchini lässt sich doch bestimmt was zaubern…

Option G: Feines Selleriepüree mit Gemüsesticks aus dem Ofen und Fetabrösel

Also nochmal zurück zu den Vorräten, die doch nicht soo mager sind wie erst gedacht.

  • 1 ganze Sellerieknolle
  • 1 Mittelgroße Zucchini
  • 6 Karotten
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Schuß Schlagobers (optional)
  • 1/2 Packung Feta
  • Suppenpulver
  • Muskatnuss, Salz, Pfeffer
  • Mediterrane Kräuter, getrocknet
  • Olivenöl

Die Zubereitung:

Sellerieknolle putzen und würfeln. Zwiebel schneiden. Beides in etwas Olivenöl anrösten, mit Wasser aufgießen und mit einer Prise Suppenpulver und Muskatnuss sehr weich dünsten. 1 Schuß Schlagobers beigeben und gut pürieren.

Karotten in dünne Stifte und Zucchini in dickere Stifte, evtl. viertel schneiden. Knoblauch putzen und in Blättchen schneiden. Gewürze ggf. mörsern. Alles mit etwas Olivenöl vermengen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und das Gemüse darauf ausbreiten. Im Ofen backen bis die Karotten bissfest sind.

Anrichten:

Selleripüree auf den Teller, Gemüse drauf, Feta darüberbröseln. Fertig ist das feine Mittag- oder Abendessen! 🙂

Genießen! 🙂

Eure Diätologin

Bild: Fotolia

Fotos: Birgit Barilits

Gebratener Chicorée mit Bärlauchbutter und Käse

Gebratener Chicorée mit Bärlauchbutter und Käse

chicoree gebraten

Als Jugendliche mochte ich den leicht bitteren geschmack von Chicorée, Radicchio und auch Grapefruit nicht besonders gerne. Grapefruit habe ich nur mit 3-4 Löfferl Zucker gegessen und den bitteren Salat großzügig zur Seite geschoben :). Inzwischen hat sich das glücklicherweise geändert, ich bin jetzt schon seit vielen Jahren ein Fan von „bitteren“ Geschmäckern. Was für eine Bereicherung!

In Chicorée und auch in Radicchio ist es der Bitterstoff Intybin. Bitterstoffe haben eine positive Wirkung auf die Verdauung, in dem sie die Durchblutung und Bewegung (Motilität) im Magen-Darm-Trakt fördern sowie die Fettverdauung unterstützen, in dem sie die Verdauungssäfte anregen. Außerdem bremsen sie den Heißhunger auf Süßes. Wie praktisch hat das die Natur wieder eingerichtet!

Aber nun zum Chicorée, einfacher und schneller geht’s fast nicht.

Die Zutaten für 1 Person:

  • 3 Stück Chicorée („Blattrosetten“ lt. Wikipedia, klingt jetzt aber nicht soo sexy)
  • 2 TL Bärlauchbutter (Rezept hier), alternativ Jungzwiebel und bissi Knofi
  • 3 EL Frischkäse oder 1 Handvoll geriebener Käse
  • ½ Schote grüner Paprika
  • Salz, Pfeffer

Die Zubereitung:

Den Chicorée waschen, eventuell die äußeren Blätter entfernen. Den Strunk etwas abschneiden, aber nicht zuviel, die Blätter sollen noch zusammengehalten werden!

Anschließend halbieren und in einer mit Öl/Butterschmalz ausgepinselten! Pfanne auf der Schnittseite anbraten, dann wenden. Salzen, Pfeffern und ein paar Esslöffel Wasser dazugeben. Das Wasser soll verdunsten, es dient nur dazu, das der Chicorée etwas weicher wird. Nun den Käse und die Bärlauchbutter darüber geben und schmelzen lassen. Mit Paprikawürferl garnieren und fertig ist die Leckerei. Das Gericht fällt wohl ziemlich eindeutig in die Kategorie „low carb“. 😉

Guten Appetit! 🙂

Was ist eigentlich eine „BIA-Messung“?

Was ist eigentlich eine „BIA-Messung“?

Was ist die BIA?

Die Bio-Impedanz-Analyse (BIA) ist eine wissenschaftlich anerkannte Methode zur Bestimmung und Darstellung der Körperzusammensetzung. Die Waage alleine ist nicht unbedingt aussagekräftig, wenn es gilt Erfolge bei der Gewichtsreduktion oder einer gewünschten Gewichtszunahme, etwa bei Training, darzustellen, denn sie unterscheidet nicht, ob das Gewicht aus Muskel- oder aus Fettmasse stammt. Daher dient die BIA der Statusmessung und der Erfolgskontrolle von Ernährungs- und Trainingsprogrammen. Wie schön wenn man „schwarz auf weiß“ sieht, wie sich der Körper zum Positiven verändert.

Bei der BIA wird der elektrische Widerstand des menschlichen Körpers gemessen. Dazu wird ein nicht spürbarer, schwacher Wechselstrom durch den Körper geleitet und ein Stromfeld erzeugt. Da unterschiedliche Körpergewebe den Strom unterschiedlich gut leiten, kann eine Unterteilung in Fettmasse, Muskelmasse und Wasseranteil erfolgen.

Wie läuft die Messung ab?

Sie liegen entspannt auf einer Liege, an den Handrücken sowie den Fußrücken werden je zwei Elektroden befestigt, über die das Stromfeld erzeugt wird.
Um korrekte Ergebnisse zu erhalten ist es wichtig, dass die zu messende Person ruhig und entspannt auf der Liege liegt, die Elektroden richtig platziert werden und sich Arme und Beine nicht berühren. Zusätzlich sind korrekte Werte für Größe, Gewicht und Alter erforderlich.

Die Messung selbst dauert nur wenige Sekunden, Sie erhalten einen anschaulichen Ausdruck mit den Ergebnissen. Selbstverständlich beinhaltet die Sitzung auch die Interpretation und Erläuterung der Ergebnisse. Insgesamt sind für eine erstmalige BIA-Messung also ca. 20 – 30min einzurechnen.

Für die Messung wird ein Gerät der neuesten Generation verwendet, dieses ist auch als medizinisches Gerät zertifiziert und geeicht.

Vorbereitend ist zu beachten:

Einige Faktoren können die Messung und die Aussagekraft beeinflussen. Die Verlaufsmessungen sollten also immer zu ähnlichen Zeitpunkten stattfinden und unter möglichst ähnlichen Voraussetzungen wie die Erstmessung. Folgende Punkte sind zu beachten:

  • Lassen Sie das Frühstück aus, wenn Sie in der Früh zur Messung kommen, ansonsten sollten Sie normal essen und trinken, die letzte größere Mahlzeit sollte aber 2h vor der Messung erledigt sein.
  • Trinken Sie in der letzten Stunde vor der Messung wenn möglich nur mehr sehr wenig.
  • Am Tag davor keinen Alkohol trinken.
  • Am Tag davor keine intensive Trainingseinheit absolvieren, auch ein Saunagang und ähnliches sollte vermieden werden.
  • Die Blase entleeren, wenn es geht auch das große Geschäft erledigen.
  • Die Messung muss Barfuß erfolgen, achten Sie daher auf leicht ausziehbare Schuhe und Strümpfe.
  • Hände und Füße sollten am Tag der Messung nicht eingecremt werden.
  • Personen mit elektronischen Implantaten, Prothesen können nicht gemessen werden.

Ein kleiner Einblick in die Messergebnisse:

Zusätzlich zu meiner Erklärung und Interpretation erhalten Sie einen Ausdruck, auf dem alle Werte erklärt werden, damit Sie auch zu Hause nachlesen können, wenn Sie das möchten!

Körperfett (Fettmasse, body fat): Die Normalwerte für Männer liegen bei 10-20% des Körpergewichts, die Normalwerte für Frauen liegen bei 20-30% des Körpergewichts.

Fettfreie Masse (Magermasse, lean body mass): Diese unterteilt sich in „BCM“ und „ECM“.

Körperzellmasse BCM
Die BCM enthält alle Zellen, die für den Stoffwechsel verantwortlich sind. Den Hauptanteil nimmt die Skelettmuskulatur ein, aber auch Organe gehören zur BCM. Während einer Ernährungsumstellung ist die Erhaltung der BCM essentiell. Bei Sportlern ist oft eine Steigerung der Muskelmasse wünschenswert. Die Normalwerte für Männer liegen bei 50-60% Zellanteil in der fettfreien Masse, die Normalwerte für Frauen: 50-56% Zellanteil in der fettfreien Masse.

Extrazelluläre Masse ECM
Die extrazelluläre Masse umfasst den Rest der fettfreien Masse. Dazu gehören vor allem Bindegewebe (Kollagen, Haut, Sehnen), Knochen (circa 3-5kg) sowie extrazelluläres Wasser (Magen-Darm-Inhalt, Flüssigkeitseinlagerungen…)

Gesamtkörperwasser = Total Body Water TBW: Die Normalwerte für Männer liegen bei 55-65% des Körpergewichts, für Frauen sind es 50-60% des Körpergewichts. Bei Adipositas (schwerem Übergewicht) liegen die Werte bei 40-50% des Körpergewichts.

Fotos: Birgit Barilits, Fotolia

 

 

Personal Training für mehr Fitness und einen entspannten Rücken!

Personal Training für mehr Fitness und einen entspannten Rücken!

Wie sieht es bei dir aus in Sachen Bewegung?

Drückt dich der Schweinehund aufs Sofa und will mit dir kuscheln? 🙂

Oder schiebt er dich Richtung Kühlschrank, weil du ohnehin schon fleißig genug warst im Büro?

Wenn du den Schweinehund auf seinen wohlverdienten Platz in der Ecke verweisen willst, wo er entspannen kann, und du endlich was gegen Bürozwicken und naja, …

… tun willst, dann ist Cornelia Brückner genau die Richtige für dich :)! Die liebe Cornelia Brückner von Personal Training Cornelia Brückner stellt mit dir, für dich ein maßgeschneidertes Programm zusammen. Für einen stärkeren Rücken und dadurch entspannteres Arbeiten. Und natürlich trägt das auch zur allgemeinen Fitness bei… 😉

Du traininerst mit Cornelia One to One ! Es gibt auch ein kleines Goody von mir dazu: Bei Buchung eines 10er oder 20er Blocks bekommst du von mir eine BIA-Messung statt um 65.- Euro um 45.- Euro! Bei der Terminvereinbarung einfach im Kommentarfeld das Stichwort „BIA“ dazuschreiben um den ermäßigten Preis zu erhalten.

Mit besten, fitten Grüßen, Deine Diätologin 🙂

Fotos: Fotolia, Birgit Barilits