Sprossenzucht – Vitaminpower vom Fensterbrett!

Sprossenzucht – Vitaminpower vom Fensterbrett!

Eine gute Möglichkeit sich selbst kleine und schmackhafte Vitaminbomben zu züchten ist die Sprossenzucht! 🙂

Das geht ganz einfach, macht Spaß und kostet auch nicht viel Zeit und klappt am Fensterbrett:

  1. Samen/Saaten einkaufen: Beispielsweise Brocoletti, Radieschen, Alfalfa, Kresse, Senfsamen oder Mischungen. Auch Linsen, kleine Bohnensorten und Erbsen können verwendet werden.
  2. Sprossengläser einkaufen oder basteln: Schraubgläser mit einem Siebdeckel versehen, geschickte basteln das irgendwie selbst ^^. Ich hab zu den hübschen (nicht ganz billigen) von Eschenfelder gegriffen, diese kommen gleich mit einem praktischen Abstropfgestell.
  3. Samen/Saaten gut waschen und je nach Größe auch einweichen. Kresse und Alfalfa muss nicht eingeweicht werden. Alles was größer wird 1-2h oder bei Mungbohnen und Adzukibohnen 12-18h. Zur Menge: Am besten zur Probe nur einen Teelöffel voll nehmen (bei kleinen) oder einen Esslöffel bei den Bohnen. So kann man sehen welche Menge entsteht.
  4. Wichtig: 2 mal täglich mit kaltem Wasser gut spülen. Morgens und Abends ist gut. Zerbrochene oder schadhafte Samen vorher entfernen.
  5. Zusehen wie sie wachsen und sprossen! 😉

Im Internet gibt es jede Menge Anleitungen dazu zu finden, mit Angaben zu Einweichzeit und Keimzeit sowie wann sie am besten geerntet werden. Ich bin durch das Buch „Das große Buch der Sprossen und Keime“ dazu gekommen hin und wieder, geradezu anfallsartig, Sprossen zu züchten. Das tolle an den kleinen Kraftpaketen ist, dass durch die Keimung jede Menge an Enzyme aktiviert werden, welche wertvolle Nährstoffe herstellen (Vitamine, Mineralstoffe). Die Stärke wird in einfachere Zucker umgewandelt, dadurch wird sie bekömmlicher. Der Eiweißgehalt steigt und die Eiweiß-Qualität verbessert sich. Der Vitamin- und Mineralstoffgehalt steigt (viele B-Vitamine!). Sie sind eine sehr gute pflanzliche Calcium und Magnesiumquelle, die Mineralstoffe sind sehr gut aufnehmbar.

Hier: Bockshornklee und Radieschensprossen in the making 🙂

sprossenzucht-2 sprossenzucht-1

Bockshornkleekeimlinge:

  • reichlich EW, Vit. A,  B1, B2, B3, B5, viele sekundäre Pflanzenstoffe
  • steigert die Abwehrkräfte, unterstützt den Stoffwechsel, unterstützt die Verdauung
  • die Keime schmecken leicht süßlich nach Erbsen und sind nur ganz leicht bitter, bereits nach 2-3 Tagen fertig

Radieschenkeimlinge:

  • herzhaft, scharf, schmeckt wie Radieschen, besonders gut aufs Butterbrot!
  • A, B1, B2, C, Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium
  • Senföle – die sekundären Pflanzenstoffe wirken leicht antibakteriell und entzündungshemmend

bockshornkleesprossen radieschensprossen alfalfasprossen

Beim Spülen der Sprossen/Keime schwimmen die Schalen der Samen/Saaten oben auf und lassen sich ganz gut mit einem kleinen Sieberl oder Löffel abschöpfen. Wenn sie fertig sind gut abspülen, abtropfen und auf Küchenpapier geben. Im Kühlschrank halten sie dann einige Tage, das Wachstum wird durch die Kälte nur gebremst. So lange sie frisch und knackig aussehen und nicht braun werden, noch gut riechen, kann man sie essen.

Was kann man damit machen?

Auf Salat streuen, aufs Butterbrot oder ins Jausenweckerl geben, Suppen und andere Gerichte damit garnieren, Aufstriche kreiieren, einfach so naschen…

Meine Lieblingsvariante:

sprossenbutterbrot

Oder auch mal eine Handvoll in den Smoothie. Eher die milden würde ich empfehlen 😉

smoothie-mit-alfalfa

Also, beim nächsten Einkauf Sprossen und Gläser mitnehmen, zB aus dem Reformladen oder Bio-Supermarkt und los geht´s. Gerade jetzt können wir diese Vitamin und Mineralstoffpower und die vielen sekundären Pflanzenstoffe gut brauchen!

Eure Diätologin

Beratung in Bewegung…?

Beratung in Bewegung…?

An der frischen Luft denkt es sich besser!

Bild: Fotolia

Wir treffen uns zu einem flotten Spaziergang durch Wien oder die schönen Parkanlagen. Du erfährst Wertvolles für deine Ernährungsumstellung und wir besprechen deine aktuellen Ernährungs-Themen und Problemfelder, damit du zu einer guten Lösung kommst. Ganz nebenbei vermehrst du so deine Alltagsbewegung ;). Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen! Optional können wir das ganze auch mit Nordic Walking verbinden.

Voraussetzung ist eine klassische Erstberatung in meiner Praxis in der Grundsteingasse. Die Folgeberatungen können dann „in Bewegung“ stattfinden :). Preis: 100.-/h

Dieses Angebot richtet sich beispielsweise an Selbststände (Gesundheitshunderter!), die sich ihre Zeit einteilen können, an Teilzeitbeschäftigte, Mütter und Väter mit Vormittagsfreizeit, …

Bild: Pixabay, Sirpa P

Achtung!!! Für dieses Angebot stehen nur eingeschränkt Plätze zur Verfügung! Melde dich bei mir um abzuklären, ob wir einen gemeinsamen Termin finden können.

Derzeit möglich: Freitags zwischen 7 und 17 Uhr

Orte:

  • Schlosspark Schönbrunn – Treffpunkt Eingang Schönbrunner Straße/Grünbergstraße,
  • Donauinsel – Treffpunkt U1 Station Donauinsel
  • „Rund um den Ring“ – Treffpunkt U2 Museumsquartier
Fasten, fasten, fasten…

Fasten, fasten, fasten…

Dieser Tage (und Wochen) dreht sich alles um das Thema Fasten. Bei mir auch. Einfach deswegen, weil es ein aktuelles (im Sinne von viele KundInnen kommen mit dem Thema zu mir) und auch ein spannendes Thema ist. Daher auch von meiner Seite ein kleiner Streifzug durch das Thema, ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Zunächst – Fasten, im Sinne von Fastenkuren oder wiederholten Fastenperioden eignet sich meistens nicht gut um dauerhaft und nachhaltig Gewicht zu reduzieren. Diese Art des Fastens fällt unter „Heilfasten“ und hat einen anderen Hintergrund. Reinigung nicht im Sinne von „Detox“ oder anderem Unsinn, sondern im Sinne von die körperlichen und geistigen Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Ein Pause Knopf. Ein Reset Schalter. Das dabei das eine oder andere kg weggeht ist klar und möglicherweise auch erwünscht. Aber um abzunehmen ist es nicht nachhaltig.

„Auch wer abnehmen möchte, sollte dies nicht über das Fasten steuern. Fasten eignet sich nicht als Diät und führt zeitlich befristet nicht zu einer langfristigen Gewichtsabnahme. Es sei denn, der Fastende ändert gleichzeitig seinen Lebensstil. Denn im Rahmen einer Fastenkur setzen sich Fastende oft mit ihrem Körper, ihrer Gesundheit und ihrer Ernährung auseinander. Deshalb kann es den Einstieg in eine gesundheitsfördernde Ernährung erleichtern.“ Quelle: https://www.ernaehrungs-umschau.de/news/27-02-2018-fasten-eignet-sich-nicht-als-diaet/

Zum Abnehmen eignen sich andere Arten des Fastens, beispielsweise das intermittierende Fasten. Über Nacht – 12h Nahrungskarenz, oder länger bis zu einem späteren Frühstück, oder bist zum Mittagessen, oder das Abendessen canceln, oder 24h fasten, 36h fasten, … Dabei gilt es aber trotzdem mitzubedenken, dass der Rest des Tages oder die Essphasen auch gut gestaltet werden wollen. Und dann ist da noch die soziale Komponente. Also unter Umständen ist das nicht ganz so einfach, wie es sich der Eine oder die Andere vorstellt. In meiner Praxis biete ich zum Thema Gewichtsreduktion auch die Betreuung via Bodymed an, als Mahlzeitenersatzprogramm bzw. Leberfasten. Dies kann beim Abnehmen helfen oder auch therapeutisch wirksam sein, wenn es sich um eine Fettleber handelt.

Ein wirklich spannender und wichtiger Punkt ist das Thema Selbstheilung, oder wissenschaftlicher ausgedrückt „Autophagie“. Den Mist aus den Zellen und den Mitochondrien räumen lautet hier die Devise. Durch die Nahrungskarenz wird der Körper zu diesem Prozess angeregt. Dabei dürfen aber wirklich keine kcal, auch kein Gemüse- oder Obstsaft und auch keine Süßstoffe in den Bauch kommen. Sonst klappt die Geschichte nicht. Es ist nicht 100% gesichert, nach wie vielen Stunden des Fastens sich dieser Prozess einschaltet. Manchmal ließt man 14-16h, dann wieder ab 20h. Jedenfalls ist es auch hier nicht nötig, tagelang zu fasten. An der Universität Graz wird intensiv an diesem Thema geforscht, im Zusammenhang mit Langlebikeit. Gerade ist dazu auch ein Buch für Laien erschienen: Der Jungzelleneffekt: Wie wir die Regenerationskraft unseres Organismus aktivieren, von Dr. Slaven Stekovic. Einfach zu lesen und unterhaltsam.

Übrigens – „Detox Lebensmittel“ oder Nahrungsergänzungen wie die derzeit so moderne Aktivkohle sind nicht hilfreich oder empfehlenswert wenn es ums Fasten geht. Siehe auch: https://www.ages.at/service/service-presse/pressemeldungen/vorsicht-bei-aktivkohle-in-lebensmitteln/ Der (einigermaßen gesunde) Körper kann das besser und sicherer von ganz alleine, wenn wir ihm die Gelegenheit dazu geben. Bei Krankheiten/Beschwerden sollte ebenfalls nicht die Aktivkohle, sondern ErnährungsmedizinerIn, DiätologIn, Arzt, … zu Rate gezogen und auch eingesetzt werden. Siehe auch: https://www.ages.at/service/service-presse/pressemeldungen/vorsicht-bei-aktivkohle-in-lebensmitteln/Die Nebenwirkungen halten sich dann möglicherweise in Grenzen ;).

Therapeutisch wird Fasten übrigens auch bei Rheuma eingesetzt, das wirkt bei akuten Schüben positiv und verlängert die Remissionsphase. Quelle: Müller H, de Toledo FW, Resch KL; Fasting followed by vegetarian diet in patients with rheumatoid arthritis: a systematic review;  Scand J Rheumatol. 2001;30(1):1-10; PMID: 11252685

Ein wichtiger Tipp zum Thema Fasten – oder eine Fastenmethode die es langfristig in sich hat: Fasten vom Schlingen! Die Devise lautet achtsam und genussvoll essen, dabei gut kauen und das Tempo reduzieren. Bei vielen PatientInnen verschwinden so Verdauungsbeschwerden, Stress wird gemildert und die kg reduzieren sich langsam und nachhaltig. Eine alte Weisheit, die nun auch mit einer Studie belegt ist. „The generalised estimating equation model showed that eating slower inhibited the development of obesity. The ORs for slow (0.58) and normal-speed eaters (0.71) indicated that these groups were less likely to be obese than fast eaters (P<0.001).“ Quelle:Hurst Y, Fukuda H; Effects of changes in eating speed on obesity in patients with diabetes: a secondary analysis of longitudinal health check-up data;

Ich wünsche Ihnen allen eine gute Fastenzeit! Man könnte ja auch Fernsehfasten, Mannerschnittenfasten (also keine essen ;)), Alkoholfasten, Meckerfasten, Stirnrunzelfasten, Stressfasten, …

Was wird danach anders sein?

Was wird danach anders sein?

Viele verbringen gerade sehr viel Zeit zu Hause. Ich will jetzt keinen Beitrag darüber schreiben, wie schrecklich und unheimlich und belastend und für viele auch existenzbedrohend die derzeitige Situation mit Corona ist, sondern ich möchte mich persönlich wirklich auf die positiven Dinge fokussieren. Und ich möchte DICH auch herzlich dazu einladen! 🙂

Bild: Fotolia

Was ist bei mir jetzt schon anders? Ich habe mehr Zeit.

  1. Mehr Zeit um mich auf meine Prioritätenliste zu konzentrieren,
  2. um Quality Time mit meinem Liebsten zu verbringen,
  3. um mein Business im Hintergrund auch up to date zu bringen, fit zu machen.
  4. Um mich auf meine Kocherei, mein Essen, mein Essverhalten zu konzentrieren.
  5. Mehr Zeit um endlich mal die Wohnung auf Vordermann zu bringen, auszumisten, und dabei den Kopf frei zu machen.
  6. Zeit um endlich wieder mal alte Hobbies auszugraben, die Nähmaschine zu aktivieren, kreativ zu sein.
  7. Ich habe mehr Rhythmus, ich stehe auf, mache Sport, frühstücke, arbeite, mach Pause,
  8. ich lass auch mal die Seele baumeln und blinzle in die Sonne,
  9. u.v.m.

Was ist es bei dir? Und was davon willst du behalten?

Bild: Pixabay, Lynn Greyling

Wie oft höre ich in der Ernährungsberatung, ich habe soviel Stress, ich komme zu nichts, es bleibt keine Zeit für mich. Die Liste an (oft vermeintlichen) Verpflichtungen ist so lang und nimmt nie ein Ende. Und man vertrödelt paradoxerweise gerade im stressigen Alltag soviel Zeit! Die einen mit schminken und Haare fönen, die anderen mit fernsehen und shoppen, womit auch immer. Kennst du das? Wie oft höre ich, dass „alles anstrengend, nervig, zäh“ ist, das man nicht weiß ob man das eigentlich alles so will, das man nicht raus kann, das man nichts ändern könne. Na und jetzt? Jetzt ist alles anders. Jetzt ist die Gelegenheit um mal zu überlegen, was will ich eigentlich und warum und worauf ich auch ganz leicht verzichten kann.

Also lade ich dich herzlich ein, sieh genau hin, was ist jetzt BESSER ANDERS! Was kannst du dir beibehalten, weglassen. Was kannst du dir jetzt angewöhnen, damit es nachher weiter so bleibt. Was willst du in Zukunft anders machen, und kannst jetzt schon starten zu verändern. Ganz wichtig ist aber – schau genau hin auf das, was sich jetzt besser anfühlt, was jetzt besser geht! 🙂 Und wenn es das ist, dass du jetzt mal gezwungen bist die Füße still zu halten, dann ist auch das gut.

Viel Erfolg mit allem Neuen und alles Liebe! 🙂

Bild: Pixabay, Arek Socha
Online Beratung – Do´s :)

Online Beratung – Do´s :)

Huiuiuiuiui, es geht ab. Draussen (bzw. drinnen ;)) und im Netz. Beratungsgespräche können derzeit nicht persönlich abgehalten werden, daher wird auf Online umgestellt was nur irgendwie geht. Das betrifft auch mich als Diätologin/Ernährungsberaterin.

Also – ich unterstütze dich auch ONLINE dabei deine Probleme selbst in die Hand zu nehmen und in den Griff zu bekommen, deine Ernährung umzustellen und die neuen, guten Gewohnheiten beizubehalten!

Wie kann denn das funktionieren??? Nun, üblicherweise findet die Erstberatung auf jeden Fall persönlich statt. Hier könnt ihr übrigens nachlesen, wie so eine Erstberatung abläuft. Da merkt man schon, naja zumindest die BIA Messung kann ich nicht virtuell machen ;).

Grundsätzlich ist aber eine Ernährungsberatung natürlich auch Online machbar, wenn man gewisse Dinge beachtet:

Was ist „Online“ anders?

Die Beraterin/der Berater und die Kundin/der Kunde befinden sich beide in einem angenehmen und ruhigen Setting. Das bedeutet, ich bin alleine in einem Raum, du bist alleine in einem Raum. Schließlich soll das Ganze auch Online vertraulich ablaufen. Du hast Ruhe für mindestens 30 min bis 1 h, denn das Gespräch soll ungestört ablaufen, beide sollen sich aufeinander konzentrieren können. Also Handy aus und außer Sicht, Kinder und Familie darauf hinweisen usw.

Richte dir alles her, was du brauchst, zB Stift und Papier, ein Glas Wasser, achte weiters darauf, dass technisch alles funktioniert. Bild und Ton testen, ggf. Jalousien herunterziehen damit man sich gut sehen kann. Radio aus ;). Warum ist das wichtig? Damit wir uns gut verstehen! Gestik und Mimik tragen zur Kommunikation bei, ein bisschen etwas geht bei der Online Beratung verloren, daher ist die Bild- und Tonqualität wichtig.

In der Kommunikation macht es dann Sinn etwas langsamer als sonst zu sprechen, genau darauf zu achten wann jemand den Satz/das Thema beendet hat und dann selbst zu sprechen. Gar nicht so leicht! 🙂 Aber mit etwas Übung klappt es dann.

Was bleibt gleich?

Vorab brauche ich deine Daten (vollständiger Name und Adresse etc.) und dein Einverständnis, dass wir die Beratung Online machen. Dazu schicke ich dir ein Kundendatenblatt. Dieses druckst du aus, füllst es aus, unterschreibst und schickst es mir per Mail zurück. So ist auch der Termin bestätigt.

Wie erfolgt die Zahlung? Bei der Online Beratung mittels Überweisung auf mein Bankkonto. In meiner Praxis kannst du ganz easy mit Bankomatkarte zahlen.

Wir haben einen Termin vereinbart, dieser soll auch eingehalten werden. Wenn du den Termin nicht wahrnehmen kannst, sage bitte rechtzeitig (mind. 24h vorher) schriftlich ab.

Was natürlich AUCH gleich bleibt: Ich gebe mir Online genau so viel Mühe dich gut zu beraten wie ich es persönlich in meiner Praxis tue! Wie auch in der persönlichen Beratung erhältst du viele praktische Tipps und Umsetzungshilfen für zu Hause.

Also, wenn du nun eine Beratung meinerseits in Anspruch nehmen möchtest, melde dich bei mir! Ich freue mich darauf dich kennenzulernen!

Deine Diätologin

Bilder: Fotolia, Pixabay – Gordon Johnson

Der Ernährungssachen Mitgliederbereich

Der Ernährungssachen Mitgliederbereich

Seit Februar 2020 gibt es eine neue Möglichkeit für dich auf dem Laufenden zu bleiben, sich mit mir und anderen Mitgliedern auszutauschen und so dein Gewichts- bzw. Ernährungsprojekt erfolgreich weiterzuführen! 🙂

Wie kommst du in die Gruppe?

KundInnen werden von mir persönlich eingeladen und erhalten auf Wunsch Zugang zur Gruppe. Gruppenmitglieder dürfen gerne interessierte FreundInnen und Verwandte einladen! 🙂 Voraussetzung ist ein Facebook Account und die Anfrage, in der du die 3 Einstiegsfragen beantwortest: https://www.facebook.com/groups/3226537647419014/

Was ist geplant?

  • An 1. Stelle steht: Austausch mit mir und den anderen Gruppenmitgliedern! Denn es soll eine Mitmachgruppe sein! 🙂 Mach daher mit beim Motivation Monday, Frag mich Freitag und anderen Thementagen!Tipps und Infobeiträge zum Thema Gewichtsreduktion, Gewicht halten und gesunde Ernährung
  • Beiträge aus den Bereichen Bewegung und Motivation von meinen KooperationspartnerInnen
  • Aktuelles aus der Ernährungswissenschaft
  • Mythen und Tatsachen auseinander halten
  • Aktuelle Angebote von Ernährungssachen
  • Challenges
  • Rezept- und Kochtipps
  • Wöchentliche Fragestunde – der „Frag mich Freitag“
  • „Motivation Monday

Was hast du davon?

  • Eine Möglichkeit auch zwischen den Beratungsterminen und auch noch weiter nach Beratungsende/Paketende mit mir in Kontakt zu bleiben und „dranzubleiben“.
  • Sei immer am Ball mit den Infos zum Thema Ernährung und Aufklärung zu den neuesten Ernährungstrends.
  • Verweis den Schweinehund auf seinen Platz 😉
  • Einen sicheren Raum um dich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Ich achte auf einen korrekten und respektvollen Umgang Miteinander!

Was wünscht du dir noch?

Schreib mir doch eine Nachricht über das Kontaktformular mit dem Kennwort „Exklusive Gruppe“! Ich bin gespannt!

Was kostet das?

Die Gruppe ist kostenlos.

Wer werden die Mitglieder der Gruppe sein?

Mitglieder sind KundInnen und Freunde von Ernährungssachen, ich als Inhaltsgeberin und Moderatorin und ausgewählte KooperationspartnerInnen von Ernährungssachen als Gastmoderatoren. Geplant sind Beiträge aus dem Bereichen Bewegung und Motivation.

Was sind die Voraussetzungen um an der Gruppe teilzunehmen?

  • Du willst dein Gewichts-/Ernährungsprojekt starten oder weiterführen.
  • Du willst dich aktiv mit mir und anderen Mitgliedern austauschen
  • Du willst Tipps und Erfahrungen austauschen.
  • Du legst Wert auf respektvollen und wertschätzenden Umgang und ein unterstützendes Miteinander.

Ich freue mich schon auf dich! Deine Diätologin

Wie wird dein 2020?

Bilder: Pixabay, Fotolia

Tipp 3 und 4: „20 Tipps für dein Gewichtsreduktions- und Wohlfühlprojekt“

Tipp 3 und 4: „20 Tipps für dein Gewichtsreduktions- und Wohlfühlprojekt“

Tipp 3

… weil du Hunger mit Durst verwechselst. Das klingt seltsam, aber sehr häufig wird zu wenig getrunken (Wasser, Mineralwasser, Tee, …) – manchmal kommt es vor, dass man dann glaubt man hat Hunger und beginnet zu essen. Lebensmittel enthalten auch Flüssigkeit und der Durst verschwindet für eine kurze Zeit, aber eigentlich hätte ein Glas Wasser ausgereicht.

Als Faustregel gilt 1,5 – 2 l Wasser, Mineralwasser, Tee ohne Zucker oder auch mal ein stark verdünnter Saft sollten über den Tag verteilt getrunken werden. Säfte und andere süße Getränke sollten allerdings die Ausnahme sein, wenn man abnehmen möchte.

  • Schreib doch mal auf, was du so an Getränken konsumierst! Wie viele Gläser oder Krüge sind es denn?
  • Vergisst du im Alltag darauf zu trinken? –> Stell dir eine Flasche oder einen Krug mit Wasser oder Tee an den Arbeitsplatz, garniere ihn mit Zitronen- oder Limettenscheiben und Kräutern.
  • Klappt es noch immer nicht? –> Stell dir am PC oder am Telefon eine Erinnerung ein.
  • Zu Hause kannst du dir auch angewöhnen, einfach nach dem Toilettengang ein Glas Wasser zu trinken.
  • Zu jedem Kaffee ein Glas Wasser nehmen.
  • Ist dir Wasser zu langweilig? –> Versuch doch mal Grapefruitscheiben und Melisse als Aroma! Oder Limette und Pfefferminz, oder …
  • Übrigens…. ALKOHOL ist beim Abnehmen keine so gute Idee. Das liegt einerseits an den kcal, andererseits daran, dass er die Fettverbrennung hemmt… 😉

Melissa officinalis - Zitronenmelisse

Tipp 4

… Muskeln wiegen mehr als Fettgewebe.  Der Erfolg einer Ernährungs- und damit auch Lifestyle-Änderung ist nicht nur auf der Waage zu messen. Sei nicht enttäuscht, wenn es nicht gleichförmig und stetig bergab geht mit dem Gewicht. Es ist normal, dass es zu Beginn oft etwas schneller geht, dann gibt es auch mal eine Phase wo nicht viel weitergeht… im Schnitt sind 0,5kg pro Woche vernünftig und erreichber. Bei ausreichendem Training kann es auch mal sein, dass sich auf der Waage nichts tut, da eine Umwandlung von Fett in Muskelmasse stattgefunden hat – so soll es sein! Übrigens, es ist nicht nötig, dass du dich jeden Tag auf die Waage stellst. Lass die Waage nicht deine Laune bestimmen! 1 mal pro Woche ist ausreichend.

Das Gewicht ist eben nicht der einzige Indikator für eine „gute Figur“. Man sollte beobachten wie sich der Körper verändert, straffer, fester wird und man sich einfach insgesamt wohler und energiegeladener fühlt. Sei dankbar für deinen schönen und starken Körper! Als Hilfe kann man auch sogenannte „Vorher-Nachher Fotos“ machen um eine Veränderung besser erkennen zu können oder eine Freundin bitten beim Maßnehmen zu helfen. Ein weiterer positiver Effekt von mehr Muskelmasse: der Grundumsatz steigt und es werden automatisch mehr Kalorien verbrannt! Toll, oder? 🙂

Wenn du genau wissen möchtest, wie dein Körper zusammengesetzt ist, gibt es die Möglichkeit eine „Bioelektrischen Impedanzanalyse“ zu machen. Unkompliziert „BIA“ genannt. In wenigen Sekunden kann das Gerät errechnen, wieviel Muskelanteil, Fettanteil und Wasseranteil dein Körper enthält. Bei wiederholter Messung sieht man auch deine Fortschritte, das motiviert! 🙂

Mehr zur BIA findest du hier.

Deine Diätologin, Birgit

Bilder: Fotolia, Pixabay

Gentests für die perfekte Ernährung?

Gentests für die perfekte Ernährung?

Gentests zum Abnehmen?

Da wollte ich mir selbst ein Bild machen, und ich kann euch sagen, dass ist gar nicht so leicht. Einige Artikel finden sich schon in verschiedenen Medien im Internet dazu, und natürlich seeeehr viel von Seiten der Anbieter, sprich der Verkäufer. Jetzt kann man sich schon denken, was da rauskommt – von Seiten der Anbieter wird sehr positiv über die Genanalysen und die daraus folgenden „personalisierten“ Ernährungstipps gesprochen. Von anderen Seiten kommen durchaus vorsichtige bis kritische Stimmen…

Hier habe ich mal eine Mini Auswahl an Textausschnitten, von verschiedenen Seiten, was man eben so als durchaus kritischer Konsument auf die Schnelle so googlen kann mit den Stichworten „Genanalysen und Gewichtsreduktion“:

Quelle: https://www.srf.ch/news/schweiz/fragwuerdige-laboranalysen-abnehmen-dank-gentests

„……. Genanalysen überführen Verbrecher und sagen Erbkrankheiten voraus. Aber können sie uns auch helfen, den passenden Sport oder den richtigen Partner zu finden oder – eben – abzunehmen?

«Es steht nirgends das Stichwort ‹Übergewicht› in unseren Genen», sagt Helena Jenzer, Forschungsleiterin Ernährung und Diätetik an der Berner Fachhochschule, die sich auf Genanalysen spezialisiert hat. «Wir kennen über 60 Gene, die unseren Stoffwechsel beeinflussen und damit für ein Übergewicht verantwortlich sein können.» …..“

Quelle: https://www.apotheken-umschau.de/Abnehmen/Helfen-Gen-Analysen-beim-Abnehmen-551987.html

„……. Die Erforschung individueller genetischer Unterschiede bei der Verarbeitung von Ernährung, die Nutrigenomik, läuft seit der Entschlüsselung des Humangenoms 2003 und entdeckt ständig neue Details. „Wir kennen mittlerweile allein etwa 100 Gene, für die es einen Zusammenhang mit dem Übergewicht gibt“, sagt Hannelore Daniel, Professorin für Ernährungsphysiologie an der Technischen Universität München. Das ist immer noch wenig angesichts von etwa 22 000 Genen im menschlichen Erbgut insgesamt und vermutlich mehr als 11 000, die laut Daniel etwas mit der Ernährung zu tun haben.

Hinzu kommt: „Die Effekte der bislang bekannten Dickmach-Gene sind sehr, sehr klein.“ Andere Faktoren besitzen einen weitaus größeren Einfluss, wie etwa die Kalorienbilanz. Auch wenn jemand besonders viele riskante Gen-Varianten trage – die meisten Menschen haben etwa 20 –, sei die mögliche Auswirkung auf Gesundheit und Lebenserwartung immer noch sehr gering, sagt Daniel. ……“

Quelle: https://www.derstandard.at/story/2000092707478/genanalysen-fuer-die-ernaehrung-ein-zukunftstrend

„……. Der Einfluss der Gene darauf, wie der Mensch Nahrungsmittel verwertet, ist schon länger bekannt. Heute werden Tests und Ernährungspläne auf Basis genetischer Analysen als „Personalisierte Ernährung“ betitelt, diese soll eine gesündere Lebensweise fördern. Die erhöhte Nachfrage nach genetischen Analysen wirft viele Fragen zur ethischen, gesellschaftlichen und rechtlichen Dimension von „nicht-medizinischen“ Gentests auf. Eine breite Diskussion über Lifestyle-Genanalysen sollte dazu führen, dass die Anbieter der Tests auch umfassendere Informationen zur Bedeutung der Ergebnisse für Konsumenten zur Verfügung stellen. Eine gute naturwissenschaftliche Grundbildung und verbesserte Bildung im Bereich der Genetik werden in Zukunft unerlässlich werden, um als Konsument oder Konsumentin den Wert solcher Tests adäquat einschätzen zu können …………“

Quelle: https://novogenia.com/einfluss-der-gene-auf-das-koerpergewicht/ (Anbieter!)

„Aus mehreren verschiedenen Vererbungsstudien zeigte sich, dass die genetische Komponente von Übergewicht oder Fettmasse zwischen 20 % und 90 % zu sein scheint. Allerdings muss man hier anmerken, dass durch derartige Studien zwar der Effekt von allen Genen gemessen werden kann, allerdings nicht die Gene, die dafür verantwortlich sind identifiziert werden. Die Gene, die wir analysieren, sind sicherlich nur ein Teil dieser 20 % bis 90 %.“

„In einer Metaanalyse von 97 Studien und 44,833 Teilnehmern wurde gezeigt, dass die schlechte Genvariante hier eine Variation im BMI von 0,24 bzw. ca. 700 g Körpergewicht erklärt. (Kurokawa et al 2008.“

„Personen mit dem AA-Genotyp zeigten einen um 1.04 höheren BMI als Personen mit dem TT Genotyp, also 1.5kg mehr.“

Anmerkung: Diese Analyse verwendet 8 „Body weight genes“.

Hm, was macht man jetzt damit? Die Aussagen stehen sich mehr oder weniger gegenüber, die Möglichkeiten sich testen zu lassen sind vielfältig und werden sogar von Versicherungen beworben im Rahmen von Gesundheitsangeboten und Lifestyle Interventionen. Und für mehr oder weniger jedes Budget ist etwas zu haben… bis zu mehreren Hundert Euro. Daher habe ich auch mal in ein paar aktuelle Studien hineingeschaut und versucht die Key Facts für mich – und euch – herauszuziehen… Dies ist definitiv keine vollständige Darstellung oder grandiose wissenschaftliche Abhandlung! Ich muss auch zugeben, dass es mir sehr schwer gefallen ist etwas aus den Arbeiten herauszuziehen, denn solche Studien zu lesen ist ganz schön verwirrend und ich möchte gar nicht ausschließen, dass ich da etwas fehlerhaft übersetzt und interpretiert habe…

Methodische Herausforderungen solcher Studien: 

  • Es gibt noch kein komplettes Bild von genetischen Einflüssen auf polygenetische Erkrankungen wie Diabetes mellitus TypII, Adipositas, Herz-Kreislauferkrankungen…
  • Es gibt noch keine konkreten Langzeitstudien, die genetische, molekulare, klinische, phenotypische und Ernährungsdaten integrieren.
  • Die Nahrungsaufnahme/Ernährung ist nicht gut charakterisiert und in den Replikationsphasen fehlen die Ergebnisse.
  • Viele Gene sind bekannt, aber nur wenige davon haben eine direkte Verbindung zu metabolischen Konsequenzen.

(Guasch-Ferré et al. 2018)

Weitere potentielle Schwäche solcher Studien:

  • Ernährungsfaktoren und genetische Faktoren beeinflussen das Körpergewicht nicht unabhängig, sondern es finden Wechselwirkungen statt. Soweit ist man sich einig. Wenn man nun solche Zusammenhänge statistisch untersuchen will, muss man komplexe biologische Abläufe/Vorgänge vereinfachen. Daraus können sich inadäquate Ergebnisse ableiten.
  • Geringe Fallzahlen, unzureichende Studiendesigns, Variablen die hineinspielen aber nicht sollen (Störfaktoren) oder umgekehrte Kausalitäten schwächen die Ergebnisse ab. Aus diesem Grund ist die Aussagekraft beschränkt und die Reproduzierbarkeit (ein wichtiges Qualitätskriterium) oft nicht gegeben.

(Qui 2014)

Aber zunächst noch eine Begriffsdefinition:

Nutritional Genomics???

Nutritional genomics ist eine Erweiterung der sogenannten „precision medicine“. Ziel ist es, durch eine gezielte Ernährungstherapie Krankheiten vorzubeugen, zu behandeln und zu managen. Die Ernährungstherapie wird dabei aus der Genanalyse abgeleitet. Dabei wird miteinbezogen: 

1. Wie genetische Variationen die Reaktion des Körpers auf bestimmte Nährstoffe beeinflussen (=Nutrigenetik)

2. Wie bestimmte Nährstoffe die Genfunktion beeinflussen (=Nutrigenomik)

Bekannte Beispiele für die klinische Anwendung und Bedeutung sind seltene  Stoffwechselerkrankungen wie Phenylketonurie, Galaktosämie oder die Maple Sirup Disease. Das sind allerdings sehr schwere „monogenetische“ Defekte. Bei den Testungen auf Risiko für DMII oder Kardiovaskuläre Erkrankungen handelt es sich eben um sogenannte „polygenetische“ Erkrankungen. (Guasch-Ferré et al. 2018)

Bei diesen polygenetischen Erkrankungen bestimmen nicht nur 1 sondern 60-100! verschiedene genetische Loki das Risiko, und jeder dieser Loki trägt einen kleinen Effekt zur Krankheit die untersucht werden soll bei. Nicht zu vergessen – die Pathologie wird auch von Umweltfaktoren beeinflusst, vom Lifestyle. (Guasch-Ferré et al. 2018)

Nutrigenomics ist also eine Wissenschaft, welche die Wechselwirkungen zwischen Ernährung, Genetik und Gesundheit erforscht. Sogenannte „single nucleotide polymorphisms (SNPs) die auf Genen wie FTO, APOA2, PPARG etc. liegen können beeinflussen, inwieweit körperliche Aktivität und Ernährungsgewohnheiten eine Wirkung auf das Gewichtsmanagement haben, andere wieder ob die Person möglicherweise eher mit dem Fokus Ausdauer- oder Krafttraining erfolgreich sein wird. (Horne et al. 2019) Bis jetzt haben aber nur wenige Studien den konkreten Fokus darauf gelegt herauszufinden, welche Art der Ernährung sich nun am Günstigsten auf die Träger dieser Gen Variante auswirkt. (Przeliorz-Pyszczek und Regulska-Ilow 2017)

In einem Zeitschriftenaufsatz schreiben die AutorInnen: Diese SNPs (ich nenne es mal fehlerhafte Genvarianten/Ausprägungen) können bis jetzt (zum Zeitpunkt des Zeitschriftenaufsatzes) nur eine kleine Menge der Probleme erklären und ihre Vorhersagekraft bezüglich der gesundheitlichen Entwicklung ist gering. Offensichtlich ist das Rundherum extrem wichtig, also wie die anderen genetischen Faktoren diese fehlerhaften SNPs kompensieren. Daher ist es laut den AutorInnen auch so schwierig eine Aussage zu treffen. Eine Gruppe von SNPs mag für die eine Subpopulation bedeutend sein, für die andere eher nicht. Dies kontrastiert auch laut den Autoren mit der Blüte der genetischen Beratungsinstitute die den Konsumenten Auswertungen und dazu passende Empfehlungen geben. (Kussmann et al. 2010)

Einige Gene, die bei den meisten gängigen Tests untersucht werden und die (bei „schlechter Ausprägung/Defekt) einen Einfluss auf den BMI haben können:

FABP2: führt zu vermehrter Fettaufnahme und ist assoziiert mit Adipositas (Drabsch und Holzapfel 2019). In einer 12 monatigen Gewichtsreduktionsstudie ergab sich kein Unterschied im Gewichtsverlust bei den 2 Diätvarianten „Low Carb“ und „Low Fat“ hinsichtlich der unterschiedlichen Genotypen. Diese waren also nicht hilfreich dabei herauszufinden, welche Diät für welchen Genotyp besser wäre. (Gardner et al. 2018)

PPARG: ebenfalls ein Komplex der mit der Fettverwertung zu tun hat, + 1,9 BMI Punkte lt. einem Anbieter. Man weiß aber bei PPARG nicht, welche Menge Fett und welches Fett nun gut und förderlich wäre, und welche nicht…

ADRB2: ca. 700g mehr zit. nach einem Anbieter

ADRB3: höheres Risiko für ÜG zit. nach einem Anbieter

APOA2: +/- 6kg zit. nach einem Anbieter

APOA5: „schwieriger“ den Gewichtsverlust herbeizuführen zit. nach einem Anbieter

FTO: +1,04 BMI Punkte, bis zu 8kg Unterschied zit. nach einem Anbieter. Personen die eine „schlechte Ausprägung“ dieses FTO haben, wiegen ca. 3 kg mehr und haben ein 1,67 fach höheres Risiko für Übergewicht verglichen mit Personen, die dieses FTO nicht haben. Diesem Gen wird die stärkste „Wirkung“ zugesagt. Es wird als der stärkste Faktor bezeichnet, der die Wahrscheinlichkeit von Obesity/schwerem Übergewicht beeinflusst. Ihm wird nachgesagt, zu 22% der Fälle in der Population beizutragen. (Przeliorz-Pyszczek und Regulska-Ilow 2017) Daher ist das FTO auch in allen solchen Tests enthalten. Trotzdem gibt es keinen Konsensus darüber, welche Art der Ernährung nun optimal wäre. (Guasch-Ferré et al. 2018) Positiv wirkten sich lt. Untersuchungen Diäten reich an einfach- und mehrfach ungesättigten FS aus (Anmerkung: wie es in der in mehrfacher Hinsicht sinn- und wirkungsvollen mediterranen Diät empfohlen wird. Durch viele Studien gut belegt…). Low Fat war weniger erfolgreich. Eine andere Studie fand bei bestimmten FTO Varianten wiederum eine positive Auswirkung mit Low Fat, allerdings bei starkem kcal Defizit in Summe. Und wir wissen: ein starkes kcal Defizit funktioniert IMMER. Die Frage ist nur wie lange das Gewicht gehalten werden kann 😉) Weitere Anmerkung: Es gibt übrigens 19 Polymorphismen des FTO Gens… (Przeliorz-Pyszczek und Regulska-Ilow 2017)

Man nimmt weiters an, dass die Expression des FTO auf der Menge an zugeführten essentiellen Aminosäuren beruht. Wenn zu wenig Protein zugeführt wird, führt das zu einem Abbau von Magermasse, während die Fettmasse unberührt bleibt. (Przeliorz-Pyszczek und Regulska-Ilow 2017) Ja, es ist immens wichtig ausreichend und gutes Protein zuzuführen! Das ist durchaus belegt und bekannt.

Obwohl die Genetik bei Adipositas eine Rolle spielt, weisen (die) Autoren auch (in diesem Studienprotokoll) darauf hin, dass viele Faktoren zur aktuellen Adipositasepidemie beitragen. Dazu gehören nicht zuletzt der verminderte Energieverbrauch, die zu hohe Energieaufnahme, steigende Kosten für Ernährung, Umwelt- und soziale Faktoren. (Horne et al. 2019)

Drabsch und Holzapfel wiederum meinen nach einer sorgfältigen Analyse von 48!!! Arbeiten, dass, wenn man es ganz salopp formuliert, man sagen kann jede Diät funktioniert, wenn nur ein kcal Defizit stattfindet. Wenn man genauer hinschaut, zeigen sich aber wohl Unterschiede im Abnehmtempo, der (positiven) Entwicklung der Stoffwechselwerte, dem Gewicht halten, dem Verlust oder Erhalt der Magermasse. (Drabsch und Holzapfel 2019)

In einer anderen Studie wurden signifikante Wechselwirkungen gefunden die den Kohlenhydratkonsum mit Gewichtsreduktion und Insulinresistenz untersuchte: nach 6 Monaten hatten Personen mit einem bestimmten Genotyp einen größeren Abnehmerfolg trotz hohen Kohlenhydratanteils als andere Personen. In der Low Carb Diät Gruppe zeigte sich der Unterschied aber nicht signifikant. Nach 2 Jahren hatten alle Personen wieder zugenommen und der Effekt sich abgeschwächt… (Qui 2014) Es ist also wirklich nicht so leicht, hier entsprechende Ernährungsempfehlungen abzuleiten!

In einer anderen Untersuchung wurde ein Genotyp identifiziert, der einen signifikant größeren Gewichtsverlust hat wenn die Diät sehr ballaststoffreich ist. Eine weitere Studie fand Wechselwirkungen zwischen dem Konsum von „sugar sweetened beverages“ (SSB) und der genetischen Anfälligkeit für Adipositas – also wenn die genetische Anfälligkeit besteht, dann ist das Risiko dass sich SSB schlecht auswirken noch größer (frei und vereinfacht dargestellt). (Qui 2014)

No Na 😉! Viele dieser Studien bestätigen also (glücklicherweise) das Offensichtliche. Immer wieder wird in verschiedenen Medien kritisiert, „dazu brauch ma ka Studie, des sagt der Hausverstand (siehe mein eigenes No Na 😉“ – aber das ist eben Wissenschaft. Wir brauchen das! Und dann gibt es ja immer wieder Leute, die glauben ohne Studie und „Beweise“ gar nichts. 😉

Grundsätzlich war die Idee hinter diesen Gentests (Direct-to-consumer genetic testing (DTC-GT)) -zumindest ursprünglich – die Annahme dass Personen, wenn sie ihre genetischen Hintergrund kennen, eher bereit sein werden, ihr Verhalten und ihre Ernährung entsprechend zu ändern. Die Ergebnisse diesbezüglich sind allerdings widersprüchlich. (Guasch-Ferré et al. 2018) Eine derzeit laufende Untersuchung (Horne et al. 2019) hat (daher) folgende Ziele:

A – Hauptziel: Ob die Bereitstellung von Lifestyle Ratschlägen basierend auf Genanalysen den Körperfettanteil stärker reduziert, als übliche Lifestyle Ratschläge. B – Nebenziel: Ob die Bereitstellung von Lifestyle Ratschlägen basierend auf Genanalysen a) Menschen zu positiven Änderungen motiviert hinsichtlich Ernährung und Diät, b) zu stärkeren Verbesserungen bei anthropometrischen Parametern führt (BMI, Gewicht, Magermasse, Fettmasse) und c) Einstellungen, subjektive Normen, Verhaltenskontrolle und Intention zu Lebensstilveränderungen beeinflusst werden. Die Studie wird voraussichtlich im Februar 2020 beendet.

Puhhhh. Also ich sags euch… Es gibt also laut Studien schon Hinweise auf diese und jene Mechanismen, aber was man daraus ableiten kann und ob das wirklich und nachhaltig hilft/zutrifft ist also wieder eine ganz andere Geschichte. Daher wechsele ich jetzt mal zu meinen bisherigen Erfahrungen mit solchen Analysen:

  1. Ich habe den Patienten schon vorher die für sie passende Ernährungsweise empfohlen (Yess! Because this is my job! 😉
  2. Die Darstellung der Auswertung ist teilweise sehr kompliziert und die PatientInnen haben durchaus Schwierigkeiten damit, das zu durchschauen und korrekt umzusetzen. Da kann man sich schon lustige und bedenkliche Sachen rauspicken…
  3. Die Auswertung ist häufig banal, im Sinne von „iss weniger zuckerhaltige Lebensmittel“.
  4. Die Auswertung ist verwirrend und widersprüchlich, im Sinne von „Weißwein ist für dich super, Whiskey nicht“ (??? Na dann trink ich halt mehr Weißwein 😉). Fish and Chips sind okay, Fischstäbchen nicht. In den Rezepten werden auch mal frittierte Calamari mit Mayonnaisedip empfohlen aber ein Mayonnaisedressing geht gar nicht. Überhaupt ist zuviel Fett ja ganz böse daher werden gleich mal auch alle Nüsse und Samen verboten. Hm. Hauptsache Fisch and Chips geht… Ach ja und Cornflakes mit Milch und Zucker haben auch das absolute „go for it“ – egal wie die Gene liegen, das empfehle ich sowas von fix nicht als „go for it“… Also geht es nur mir so oder klingt das nicht alles etwas seltsam??? Das alles stammt übrigens aus 1 Test. Nicht aus 5 verschiedenen.
  5. Die Auswertungen bzw. die darauf beruhenden Empfehlungen sind durchaus widersprüchlich. Man könnte zB ein Typ sein, der Kohlenhydrate „schlecht verstoffwechselt“ und davon leicht zunimmt, trotzdem werden 50% KH empfohlen… Und nicht immer unbedingt die mit niedrigem glykämischen Index… das ist in meinen Augen nicht korrekt. Das kommt auch bei Personen vor, die bereits ein Problem mit dem Zuckerstoffwechsel haben/prädiabetisch sind. In meinen Augen ist das nicht in Ordnung.
  6. Die Auswertung ist unter Umständen überfordernd für die Patienten, da liegt jetzt ein 250 Seiten Kompendium und die Motivation ist gleich mal dahin… Sogar ich würde nach 10 Seiten am Liebsten frustriert das Handtuch werfen.
  7. Die „Anleitungen“ sind ohne fachliche Information, sprich die Beratung schwer verständlich, beispielsweise soll eine Person, weil sie Fett nicht so gut „verstoffwechselt“ nur wenig Fett zu sich nehmen. Daher sind ALLE Fettquellen, jedes auch noch so gesunde Öl und Streichfett dick und rot markiert und sollen nicht oder nur selten gegessen werden. Umgekehrt darf aber Wurst schon sein… (???) Naaaaja, da habe ich als Diätologin aber schon noch ein Wörtchen… 😉
  8. Die darauf folgende Ernährungsberatung, wenn es denn eine gibt, gestaltet sich definitiv schwieriger/komplizierter, weil „ich darf das ja nicht essen weil der Test hat gesagt…“
  9. Praktischerweise verkaufen viele dieser Anbieter dann auch noch den „genetisch“ richtigen Nährstoffcocktail aus Mikronährstoffen dazu, oder Shakemahlzeiten. Im Vrrgleich zu anderen qualitativ hochwertigen Anbietern auch noch massiv teurer. Das halte ich wirklich für bedenklich. Diesbezüglich verlasse ich mich lieber auf Laborbefunde und die Kommunikation mit dem Arzt.

In einigen der von mir gesichteten Studien ist davon die Rede, dass es derzeit eine „one-size-fits-all“ Strategie gäbe, was die Ernährungsempfehlungen betrifft. ZB in (Qi 2014). Das mag sein, aber wenn ich mir nun die standardisierten und nach den genetischen Markern mittels Computerprogramm generierten Ernährungsempfehlungen ansehe (und irgendwie erinnert mich das auch an die unseriösen Metabolic Balance Testungen), dann ist das auch nicht sehr individuell und ebenso ungenau und oft unrealistisch, wie die erwähnten Ernährungsempfehlungen. Als Diätologin kann ich von mir behaupten, dass ich mit und für meine KundInnen ein stark individualisiertes Programm entwerfe, das auch immer wieder angepasst und verbessert wird im Laufe der Ernährungstherapie. Denn der Stoffwechsel verändert sich, der Körper verändert sich, ja, auch die Psyche verändert sich! Also das Gegenteil von „one-size-fits-all“…

Was weiters zu bedenken ist:

Eine Herausforderung stellt dar, in welcher Form die Ergebnisse an den Konsumenten weitergegeben werden, was kann der Konsument verstehen, sich herausziehen, wie interpretiert er es. Zudem kommen noch die Themen die den Datenschutz betreffen. (Guasch-Ferré et al. 2018)

Man weiß zudem schon sehr lange, dass die größte Schwierigkeit darin besteht, das neue Gewicht zu halten, nachdem man es abgebaut hat. Viele nehmen nach der jeweiligen Intervention einfach wieder zu. Die Gründe reichen von der physiologischen Adaption die den Körper „dazu bringt“ wieder zuzulegen, der Veränderte Grundumsatz, Metabolismus bis zur Hormonsituation (Appetitregulation). Eine besondere Herausforderung ist auch die obesogene Umwelt. (Qui 2014)

Die Regulation des Körpergewichtes ist eine komplizierte Angelegenheit in der viele Faktoren mitspielen. Klassischerweise ist da einmal die Energieaufnahme über die Nahrung und der Energieverbrauch über die Aufrechterhaltung der Körperfunktionen und der Verbrauch über die Bewegung. Also Grundumsatz und Leistungs/Arbeitsumsatz. Dazu kommen verschiedene physiologische Parameter, die Hormone, unsere Psyche, das zentrale Nervensystem, Hunger- und Sättigungssignale die wiederum von der Art der Nahrung und der Verdauung abhängen und nicht zuletzt eine ganze Batterie an Lifestyle-Faktoren. (Drabsch und Holzapfel 2019)

Was daher immer noch gilt: Wenn ich Gewicht reduzieren will, und das neue Gewicht auch halten will, müssen mehrere Faktoren zusammenpassen und bedacht werden!

  1. Die Motivation – woher kommt diese? Aus mir heraus oder von „außen“? Und ist dieses Warum auch stark genug?
  2. Wie bereit bin ich Aufwand zu investieren, Abläufe zu verändern und adaptieren, zu lernen?
  3. Die kcal Aufnahme und der kcal Verbrauch – ohne ein zumindest kleines Defizit, geht es in der Regel nicht.
  4. Woher die kcal stammen (a calorie is not a calorie 😉) und ob ich gut mit zB Eiweiß und Mikronährstoffen versorgt bin.
  5. Den Einsatz der verschiedenen Lebensmittel so, dass für mich die optimale Sättigung und Zufriedenheit gewährleistet ist, und ich dranbleiben kann. Der Genuss!
  6. Mein Bewegungslevel – und ob und wie sehr meine Muskeln gefordert sind.
  7. Die Umgebung – mein Alltag.
  8. Meine Psyche.
  9. Wie ist die körperliche Ausgangssituation.
  10. Etc.

Bisher hat es super funktioniert, wenn obige Faktoren stimmen, ganz ohne (unter Umständen sehr kostspielige) Genanalyse. Klar, der Ansatz, „mit Analyse geht’s noch besser und wirkungsvoller“ hat schon was und wird vielleicht auch für Einige stimmen. Umgekehrt, wenn obige Punkte nicht beachtet und „behandelt“ werden, dann hilft die Genanalyse auch nichts und ich kann mir das Geld sparen.

Mein Fazit daher: Wer mag und es sich leisten kann, kann solche Genanalysen in Anspruch nehmen. Ich denke schon, dass da viel Potential drin steckt und sich mit dem Fortschreiten der Wissenschaft hier immens wichtige und tolle Entwicklungen ergeben, es ist eine spannende Materie…

Bei manchen ist das vielleicht sogar der richtige Motivationskick und eine Bestätigung dessen, was man eh schon weiß oder von der Beraterin gehört hat. Ich empfehle jedoch unbedingt die Ergebnisse in den Kontext zu setzen und sich Unterstützung bei der sinnvollen Übersetzung (und Umsetzung) in den Alltag zu holen. Ich bin also nicht grundsätzlich dagegen, aber ich kann es definitiv nicht uneingeschränkt empfehlen, denn mir ist die Aussagekraft und Praktibilität zumindest derzeit noch zu unsicher und unstimmig. Für mich hat es einfach noch zu sehr den Geruch der schlichten Geschäftemacherei.

Ich hoffe der Artikel hat dir ein paar Anhaltspunkte geliefert und dir Spaß gemacht! Wenn DU so einen (oder einen anderen) Test gemacht hast oder machen willst, und dann eine Begleitung für das „danach“ suchst 😊 stehe ich dir sehr gerne zur Verfügung, damit du das Beste aus den Ergebnissen herausholen kannst! In diesem Sinne:

Hier habe ich noch ein paar Links zu anderen Artikeln:

Alles Liebe, Eure Diätologin 🙂

Bilder: Fotolia

Literatur/gesichtete Studien:

Die Studien wurden gefunden mittels der medizinischen Datenbank Pubmed, den Schlagworten obesity, genetic testing, diet (zB) und den Filtern humans, 5 years, free fulltext, review.

Drabsch, Theresa; Holzapfel, Christina (2019): A Scientific Perspective of Personalised Gene-Based Dietary Recommendations for Weight Management. In: Nutrients 11 (3). DOI: 10.3390/nu11030617.

Gardner, Christopher D.; Trepanowski, John F.; Del Gobbo, Liana C.; Hauser, Michelle E.; Rigdon, Joseph; Ioannidis, John P. A. et al. (2018): Effect of Low-Fat vs Low-Carbohydrate Diet on 12-Month Weight Loss in Overweight Adults and the Association With Genotype Pattern or Insulin Secretion: The DIETFITS Randomized Clinical Trial. In: JAMA 319 (7), S. 667–679. DOI: 10.1001/jama.2018.0245.

Guasch-Ferré, Marta; Dashti, Hassan S.; Merino, Jordi (2018): Nutritional Genomics and Direct-to-Consumer Genetic Testing: An Overview. In: Advances in nutrition (Bethesda, Md.) 9 (2), S. 128–135. DOI: 10.1093/advances/nmy001.

Horne, Justine; Gilliland, Jason; O’Connor, Colleen; Seabrook, Jamie; Hannaberg, Peter; Madill, Janet (2019): Study protocol of a pragmatic randomized controlled trial incorporated into the Group Lifestyle Balance™ program: the nutrigenomics, overweight/obesity and weight management trial (the NOW trial). In: BMC public health 19 (1), S. 310. DOI: 10.1186/s12889-019-6621-8.

Kussmann, Martin; Krause, Lutz; Siffert, Winfried (2010): Nutrigenomics: where are we with genetic and epigenetic markers for disposition and susceptibility? In: Nutrition reviews 68 Suppl 1, S38-47. DOI: 10.1111/j.1753-4887.2010.00326.x.

Przeliorz-Pyszczek, Anna; Regulska-Ilow, Bożena (2017): The role of macronutrient intake in reducing the risk of obesity and overweight among carriers of different polymorphisms of FTO gene. A review. In: Roczniki Panstwowego Zakladu Higieny 68 (1), S. 5–13.

Qi, Lu (2014): Gene-diet interaction and weight loss. In: Current opinion in lipidology 25 (1), S. 27–34. DOI: 10.1097/MOL.0000000000000037.

Einmal umdrehen und schon ist man komplett verwirrt.

Einmal umdrehen und schon ist man komplett verwirrt.

Diesen Beitrag habe ich im Jahr 2016 geschrieben. Aber es hat sich seitdem nichts geändert ;). Gefühlt wird es auch zusätzlich mit den Zeitungsartikeln immer schwieriger. Eier ja, Eier nein. Milch ja, Milch nein. Der „Krieg“ zwischen Veganern und Omnivoren… 😉

Warst du in letzter Zeit mal in einem Buchgeschäft schmökern? Unzählige! Bücher und Ratgeber zum Thema Ernährung.

20161010_123634 20161010_123535 20161010_123555

Vegan und Detox versus Low Carb, Keto und Paleo.

20161010_123625 20161010_123528 20161010_123525

Wie man zu einer Skinny Bitch wird???

20161010_123848 20161010_123603 20161010_123637

Wie man in 10 Tagen, 2 Wochen, 21 Tagen oder … garantiert sein Leben absolut grundlegend verändert…?

20161010_123623

Gemischt mit alten und neuen Klassikern. Manchmal musste ich auch ein bisschen kichern.

20161010_123544 20161010_123541

20161010_124108 20161010_124103

Hmm….

Wie, was jetzt, nicht zählen???

Ich hoffe, du verstehst mich richtig… Ich bin überzeugt, dass in dem einen oder anderen Buch sinnvolle und richtige Dinge stehen. Ich will hier nicht die Qualität oder die AutorInnen beurteilen oder die Rat suchenden LeserInnen vor den Kopf stoßen. Ich möchte lediglich sagen, dass ich vollkommen verstehe, dass die Menschen in Verwirrung geraten, wenn sie neben dem „Weizenfeindbuch“ das „Vollkornfreundbuch“ finden, das „Milchhasserbuch“ neben dem „Milchverteidigerbuch, das „Ja zu Fett“ und das „Nein zu Fett“  …

Ich kann und will nicht alle Bücher lesen, ich hätte dann wohl keine Zeit mehr für etwas anderes. Natürlich setze ich mich aus beruflichem Interesse mit der einen oder anderen Diät / Ernährungsform auseinander und schreibe beispielsweise Low Carb, Keto und Paleo durchaus positive Aspekte zu. Ich bin aber der Meinung, dass es sehr wichtig ist Extreme zu vermeiden und dass nicht für jede und jeden jede „Diät“ geeignet ist!

Ich sehe oft Ratgeber dieser Art in den Bücherregalen Hilfesuchender und weiß, dass jedes Buch ca. 15.- bis 20 Euro und mehr kostet. Was ich damit sagen möchte ist, dass es sich durchaus lohnt, sich als Ratsuchende/r eine Ernährungsberatung bei mir zu gönnen. Sehr gerne bin ich für dich dafür da!

Mit herzlichen Grüßen

Deine Diätologin 🙂

Fotos: Birgit Barilits

Der SVS Gesundheitshunderter :)

Der SVS Gesundheitshunderter :)

NEWS! Seit 01.01.2020 haben alle Gewerbetreibende, Bauern und Neue Selbständige Zugang zum SVS-Gesundheitshunderter!

Gustostückerl „1 „: Der SVS-Gesundheitshunderter

Bei Inanspruchnahme einer gesundheitsfördernden Maßnahme, wie einer Ernährungsberatung beziehungsweise ernährungsmedizinischen Beratung im Wert von mind. Euro 150.-  erhalten Sie mit dem „Gesundheitshunderter“ der SVS 100.- € retour!

Beispiel: Erstberatung/Ernährungsmedizinische Erstberatung im Umfang von 60-70 min (Euro 125.-) sowie eine Folgeberatung im Umfang von 30 min (Euro 65.-), in Summe Euro 190.-, minus „Gesundheitshunderter“ nur Euro 90.-!

Im Beispiel sind folgende Leistungen enthalten: IST-Analyse (Ausführliche Anamnese, BIA-Messung) sowie eine Beratung/Folgeberatung zum gewählten Ziel/Anliegen (Gewichtsreduktion, Ernährungsumstellung, Hilfe bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Verdauungsproblemen etc.)

Bei einem ausführlichen Erstgespräch nehme ich mir Zeit Sie und Ihre Situation kennenzulernen. Gemeinsam erarbeiten wir einen für Sie umsetzbaren und praktikablen Weg hin zu einer gesunden Ernährungsweise!

Button Gesundheitspartner_SVS

Gustostückerl „2“: SVS IS(S)T GESUND – Das umfangreiche Ernährungspaket

Um Ihr Gesundheitsziel der Gewichtsreduktion zu erreichen enthält dieses Paket 6 Termine inklusive 2 BIA-Messungen. Dieses Programm wurde in Kooperation zwischen der SVS und dem Verband der Diaetologen Österreichs entwickelt und richtet sich an Personen mit einem BMI über 25. Die Kosten betragen Euro 400.-, reduzieren sich aber mit dem „SVS Gesundheitshunderter“ auf Euro 300.-!

Dieses Paket eignet sich für alle Personen, die ihr Gewicht reduzieren wollen und ihre Lebensqualität steigern möchten.  Im Rahmen dieses Paketes haben Sie die Möglichkeit mit meiner Unterstützung alte Gewohnheiten abzulegen und sich neue, gesundheitsförderliche Verhaltensweisen anzueignen. Dazu fördert die SVS mit dem Extra-Gesundheitshunderter dieses qualitätsgesicherte Beratungsangebot.

2020 Logo SVS-Is(s)t-Gesund (002)

Weiterführende Informationen und das Formular zur Inanspruchnahme des „Gesundheitshunderters“ finden Sie hier:

Infos zum Gesundheitshunderter

Gesundheitspartnersuche

Iss Gesund Angebot