Low Carb Brot mit Hanfprotein

Low Carb Brot mit Hanfprotein

Ein durchaus gelungenes Experiment 🙂

Der 1. Grund dafür ist das (immer wieder) aktuelle Thema Low Carb und Paleo Ernährung. Beides hat seine Vorteile und Nachteile. Der 2. Grund für mein Experiment ist, dass ich immer wieder mal neue Lebensmittel einkaufe und probiere. Letztens war es das Hanfprotein. Die Idee war es in Müsli einzurühren. Naja. Das Ergebnis war weder hübsch noch gut ^^. Grünlicher Gatsch mit sandigem Gefühl zwischen den Zähnen. Ich bin aber offen für Vorschläge! Also wenn Ihr / Sie Ideen und gute Rezepte für Hanfprotein habt, gerne zu mir!

Da ich aber nichts verschwenden möchte habe ich die Idee entwickelt ein Brot daraus zu backen.

Die Zutaten:

  • 6 Eier
  • 1 Becher Joghurt
  • 150-200ml Wasser
  • 5 EL Kokosöl (1 für die Form)
  • 1 TL Salz
  • 2 gestrichene TL Backpulver
  • 50g Sesam für die Form und zum Bestreuen
  • 50g Chia
  • 50g Leinsamen geschrotet
  • 50g Kokosmehl
  • 130g Hanfprotein

Die Nährwerte (ca.): Ergibt ca. 12-14 Schnitten Brot. Pro Schnitte (14) 174kcal, 11,4g EW, 12,8g F, 4,6g KH, 6,2 g Blst und viele gute Mineralstoffe, Vitamine und Fettsäuren.

Die Zubereitung:

Das Rohr auf 180° vorheizen. Eine Kastenform mit etwas Kokosöl auspinseln und mit Sesam ausstreuen. Eier, Leinsamen und Chia schaumig schlagen, Joghurt, Öl und Wasser dazurühren, die trockenen Zutaten vermischen und nach und nach einrühren. In der Form verteilen und mit dem Rest des Sesams bestreuen. Backen bei 180° für 45min. Gut auskühlen lassen.

Geschmack und Konsistenz sind wie meistens bei derartigen Broten nicht mit normalem Brot vergleichbar. Die Konsistenz erinnert eher an saftigen Kuchen. Aber es ist optisch ansprechend, schmeckt gut, saftig, aromatisch vom Hanfprotein und ist fest genug um es gut bestreichen und belegen zu können 🙂

Bon Appetit!

Sandwich Brot – nachgekocht.

Sandwich Brot – nachgekocht.

sandwichbrot, aus dem buch

(Foto aus dem Buch!)

Sandwich-Brot aus: Paleo Küche für Genießer, von Danielle Walker

Zutaten Originalrezept: Ich habe verwendet (Brot ergibt ca. 20 Scheiben):
  • Kokosöl zum Einfetten der Form
  • 4 große Eier, getrennt
  • 1 Tasse geschmeidige, rohe Cashewbutter
  • 1 EL Honig
  • 2 ½ TL Apfelessig
  • ¼ Tasse Mandelmilch
  • ¼ Tasse Kokosmehl
  • 1 TL Backnatron
  • ½ TL Meersalz
  • wie im Original!

 

Zubereitung:

Backofen auf 150° vorheizen und eine feuerfeste Schüssel mit Wasser hineinstellen, Kastenform fetten (ich habe sie noch mit etwas Kokosmehl ausgestaubt).

Eiweiß zu einem sehr steifen Schnee schlagen.

Eigelb und Cashewbutter verrühren, Honig, Essig und Mandelmilch einrühren. Danach Kokosmehl, Backnatron und Salz in die Cashewbuttermischung sieben.

Vom Eischnee zwei Esslöffel in den Teig rühren, sodaß eine geschmeidige Masse entsteht, dann den restlichen Eischnee unterheben.

In die Kastenform füllen und 45-50min goldbraun backen. Das Brot ist fertig, wenn man einen Zahnstocher hineinsticht und kein Teig mehr dran kleben bleibt!

Aus dem Ofen holen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Das brot sieht genauso aus, wie im Buch, es ist sehr weich und saftig, schmeckt aber eher ein bisschen nach Kuchen. Auch die Konsistenz ist nicht so wie gewohnt. Ich würde beim nächsten Mal versuchen mit den typischen Brotgewürzen zu experimentieren und etwas mehr Salz hineingeben.  Insgesamt schmeckt es ganz gut, getoastet noch besser, besonders mit einem pikantem Belag als Kontrast zum eher süßlichen Brot/Kuchen. Eine Alternative zum glutenfreien Brot, dass es zu kaufen gibt.

 

Hier noch eine weitere glutenfreie Variante:

https://ernaehrungssachen.at/2015/02/03/nachgekocht-paleo-kornerbrot-ohne-nusse-von-paleo-360/

Man kann es auch in Herzform backen! 🙂

herzig

Nussknäckebrot, Paleo und Low Carb

Nussknäckebrot, Paleo und Low Carb

paleo-knaecke

Die Zutaten für 1 Blech (ca. 16 Stück):

  • 2 Eier
  • 3 Medjoul Datteln (ca. 50g Datteln, oder Rosinen)
  • ca. 6 El Kokosöl
  • 100g Maroni gekocht
  • 200g Nüsse nach Wahl gerieben
  • 1-2 TL Rosmarin
  • 2 EL Sesam
  • 1 EL Hanfsamen
  • 1 TL Salz
  • Grobes Meersalz, Cayennepfeffer

Nährwerte:

Pro Portion ca.: 159 kcal, 6g EW, 12g F, 9g KH

Die Zubereitung:

Ofen auf 150g vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Datteln fein hacken und mit Hilfe eines Pürierstabes mit den Eiern und dem Öl vermixen. Alle anderen Zutaten mit einem Löffel dazumischen bis ein Teig entsteht. Den Teig dünn auf dem Blech verteilen. Am besten mit feuchten Händen flach drücken. Man kann aber auch ein 2. Backpapier darüberlegen und mit dem Nudelholz rollen. Mit etwas groben Salz und Cayennepfeffer bestreuen und im Ofen ca. 30 min backen. Nach der Hälfte der Zeit einmal wenden. Dann aus dem Ofen nehmen und gleich mit einem Pizzaschneider in 16 Stücke teilen oder nach dem auskühlen einfach zu Crackern brechen.

Achtung! Das Knäcke nicht zu braun/dunkel werden lassen. Auf dem Foto sieht man, dass bei mir der Teig etwas zu dunkel geworden ist, wo er dünner war. Wenn der Teig „verbrennt“ besteht die Gefahr, dass die guten ungesättigten Fettsäuren darin zerstört werden. Solange der Teig noch etwas Feuchtigkeit enthält, also wenn noch Dampf aus dem Ofen kommt wenn man die Tür öffnet, ist es gut.

Diese Kombination aus leicht süßen Rosinen oder Datteln mit Rosmarin, Salz und Cayennepfeffer, … Omnomnom! 🙂

 

Ähnliche Rezepte:

https://ernaehrungssachen.at/2015/09/21/suess-pikantes-restl-knaecke/

https://ernaehrungssachen.at/2015/04/06/rosmarin-rosinen-cracker-aus-paleo-kuche-fur-genieser-von-danielle-walker/

rosmarin-rosinen-cracker im rosmarinbusch

sprossenbutterbrot

 

restl knäcke

 

 

 

 

9 – Butter Chicken

9 – Butter Chicken

Indien: Butter chicken, Naan Brot

butter-chicken-2 butter-chicken-1

Zutaten für 4-6 Portionen/Ingredients for 4-6 servings:

Huhn marinieren/Chicken marinade:

  • 1 kg Hühnerbrust/1kg chicken breast
  • 1 EL Zitronensaft/ 1 tbsp lemonjuice
  • 2 Knoblauchzehen/ 2 cloves of garlic
  • 1 EL Garam Masala/ 1 tbsp garam masala
  • 1 TL Salz/ 1 tsp salt

Restliche Zutaten/further ingredients:

  • 4 EL Öl oder Ghee/ 4 tbsp oil or ghee
  • 2 mittelgroße Zwiebeln/ 2 middle sized onions
  • 2 Knoblauchzehen/ 2 cloves of garlic
  • 2 EL Garam Masala/ 2 tbsp garam masala
  • 2 TL Paprika/ 2 tsp paprika
  • 1 Prise Zimt/ pinch of cinnamon
  • Salz/salt
  • 200ml Tomatenstücke/ 200ml chopped tomatoes (can, tetrapack)
  • 200ml Schlagobers/ 200ml cream
  • frischer Koriander/ fresh cilantro

Nährwerte pro Portion ca.: 590kcal, 32,6g EW, 49g F, 5g KH

Nutritional values per serving approx.: 590kcal, 32,6g protein, 49g fat, 4g carbohydrate

Die Hühnerbrust in Würfel schneiden, ca. 2cm Seitenlänge. Alle Zutaten für die Marinade gut mit den Hühnerstücken vermischen (den Knoblauch pressen oder sehr fein hacken) und am besten über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Die Zwiebeln klein schneiden und in Öl langsam goldbraun rösten. Den Knoblauch fein hacken und kurz mitrösten. Nun alle Gewürze dazugeben und ebenfalls kurz mitrösten. Die Tomaten dazugeben und einmal aufköcheln lassen, dann das Obers dazugeben. Nun verwendet man am besten einen Stabmixer und mixt bis eine cremige Sauce entsteht! Nun kommt das Fleisch dazu. Mitköcheln lassen bis es durch ist. Abschmecken und frischen, gehackten Koriander darüberstreuen.

 

Cut the chicken breast into cubes, approx. 2cm side length. Mix all the ingredients for the marinade with the chicken cubes and leave it in the refridgerator over night.

Cut the onions and roast them slowly in oil until they are golden. Cut the garlic fine and add it. Now add all the spices and let them roast for a few seconds. The smell is lovely! Add the tomatoes and let it boil once. Now ad the cream. Use a hand blender and blend until it has a fine creamy texture. It is wise to change the sauce from the pot to a high plastic jar, otherwise there will be sauce all around the kitchen ;). Add the chicken and let it stew in the sauce until it is done. Serve with fresh cut cilantro.

 

Zutaten Naan Brot/ingredients naan bread:

  • ca. 160 g Mehl/ approx. 160g wheat flour
  • ½ TL Backpulver + ¼ TL Natron/ ½ tsp baking powder + ¼ tsp baking soda
  • ½ TL Zucker + ½ TL Salz/ ½ tsp sugar + ½ tsp salt
  • ca. 50 ml Milch/ approx. 50ml milk
  • 3 EL Butter/ 2 tbsp butter
  • 5 EL Joghurt/ 5 tbsp yoghurt

Nährwerte pro Stück (ergab 6 kleine Stück): 145kcal. 3,4g EW, 5g F, 21,4g KH

Paleo: Brot weglassen 😉

Nutritional values per piece (I produced 6 small pieces): 145kcal, 3,4g protein, 5g fat, 21,4g carbohydrate

paleo: skip the bread

 

Mehl, Backpulver, Natron, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen. Die Butter in der warmen Milch schmelzen und abkühlen lassen.  Das Joghurt dazugeben. Nun nach und nach die trockenen Zutaten mit den flüssigen mischen, dann auf einer bemehlten Fläche zu einem Teig verarbeiten. Wenn der Teig noch klebrig ist, noch etwas Mehl beimengen.

Nun den Teig 30min rasten lassen.

Den Teig in 4 Portionen teilen und ca. 2 mm dünn auf einer bemehlter Fläche oval ausrollen. Eine beschichtete Pfanne erhitzen. Die Fladen in der trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze backen. Wenn sich Blasen bilden wenden! Zwischendurch Mehlrückstände mit einer Küchenrolle aus der Pfanne entfernen.

Rezepttipp: Von meiner Freundin Magda 🙂

 

Mix the flour and all the rest of the dry ingredients. Let the butter melt in the warm milk, let it cool down and add the yoghurt. Now slowly add the milk-yoghurt mixture to the flour. Put it on the worktop with a little flour so it does not stick and knead until there is a nice and even dough.

Put it aside for about 30min.

Now cut it into 4 pieces. Use a rolling pin and roll until the bread is about 2mm thick. Heat a non-stick pan and bake the bread, middle heat. When the dough starts to „bubble“ turn it around. If there is flour in the pan, clean it with a kitchen roll.

Recipe: My friend Magda 🙂

8 – Zaatar Manoushe

8 – Zaatar Manoushe

Libanon: Zaatar Manoushe (vegetarisch/vegan)

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Zutaten für 2 Brote/Ingredients for 2 pieces:

  • 1 Tasse Mehl/1 cup of wheat flour
  • 2 TL Zucker/ 2 tsp sugar
  • ¼ TL Salz/ 1/4 tsp salt
  • 2 EL Öl/ 2 tbsp oil or ghee
  • ¼ Tasse warmes Wasser/ 1/4 cup warm water
  • 1 TL Trockenhefe/ 1 TL dry yeast

Zaatar:

  • 3 EL Zaatar/ 3 tbsp zaatar
  • ¼ Tasse Olivenöl/ 1/4 cup olive oil

Nährwerte pro Stück (nach Rezept berechnet, ich habe aber weniger Öl verwendet): 545kcal, 8g EW, 38g F, 45g KH

Wenn man sich die Nährwerte ansieht… Naja. Besser nicht 😉 Die Manoushe sind wirklich köstlich, allerdings sollten sie eher selten auf dem Speiseplan stehen, wenn man auf sein Gewicht achten muss.

Nutritional values per piece (according to the recipe, but I did use less oil): 545kcal, 8g protein, 38g fat, 45g carbohydrate

If you look at the nutritional values… well, better don´t do it 😉 The manoushes are really delicious, but should not be eaten to often, if you want to keep a certain – or loose weight.

 

Zubereitung/Preparation:

Mehl, Salz und 1 TL Zucker in einer großen Schüssel vermischen. Trockenhefe, 1 TL Zucker und 1-2 EL Wasser in einer kleinen Schüssel mischen und warten bis es Blasen bildet*. Dazu am besten an einem warmen Ort 5 min stehen lassen. Nun die Hefemischung und das restliche warme Wasser und das Öl zur Mehlmischung geben und alles gut vermischen und verkneten, bis der Teig sich vom Schüsselrand löst.

Eine Schüssel etwas einölen und den Teig darin zugedeckt gehen lassen, bis er etwa doppelt so groß ist wie zu Beginn. Den Teig in 2 Teile schneiden und in die Form einer Flade bringen. Das geht am besten mit den Händen und den Knöcheln.

Das Olivenöl mit der Gewürzmischung „Zaatar“ vermischen und auf die beiden Fladen verteilen. Im Ofen auf höchster Stufe 5-7min backen. Die Flade ist fertig wenn sie schön goldbraun gebacken ist.

Nach einer kleinen Recherche im www haben wir ein „Libanesisches Frühstück“ veranstaltet. Die Manoushe mit Tomaten, Gurken, Oliven, cremigem Joghurt, frischer Minze und Petersilie.

Inspiration zum Rezept: Facebook-Diskussion – auf der Suche nach „Zaatar“ 🙂

*Trockenhefe muss eigentlich vorher nicht so vorbereitet werden, ich habe mich aber an das Rezept gehalten)

Mix flour, salt and 1 tsp sugar in a big bowl. Mix the dry yeast, 1 tsp sugar and 1-2 tbsp water in a small bowl and wait until „bubbles“ appear. Best put it in a slightly warm place for about 5 minutes*. Now mix the bubbly yeast, the oil and the flour. Stir and knead well until the dought does not stick to the bowl anymore. Put the dough back in the big bowl, but oil it a little, so it does not stick again. Cover it with a clean clothes and let it raise until it is double the size it was. Cut it in two pieces and form the bread with hands and knuckles into flat circles. Not to thin though.

Mix the olive oil with the zaatar and put it on the pitas. Bake for 5-7minutes at highest heat. It is ready when it is golden brown 🙂

I did a google search and found this recipe, along with some information on a typical libanes breakfast. So we had the manoushe, tomatoes, cucumber, olives, creamy yoghurt, mint and parsley.

*Dry yeast does not necessarily need to be prepared like this, but I did stick to the recipe.

Inspiration for this recipe: Discussion on Facebook – „looking for zaatar“

Guten Appetit!

Eure Diätologin