Saftiger Mohnkuchen – low carb und glutenfrei

Saftiger Mohnkuchen – low carb und glutenfrei

Ich experimentiere ja gerne beim Kochen, manchmal wirds was, manchmal nicht ;). In diesem Fall hat es ausgezeichnet geklappt, daher wird das Rezept in meine Sammlung aufgenommen!

Es ging darum, die Reste aus der Mandelmilch-Produktion sinnvoll zu verwerten. Eine Möglichkeit ist eben, einen Kuchen daraus zu backen!

Daher kommt nun mal das Ausgangsprodukt: Mandel-Kokosmilch aus dem AndSoy Kochmixer (Werbung weil Produktnennung/Kooperation):

Zutaten:

  • 1 Becher (Zubehör) / ca. 80g Mandeln ungeschält (über Nacht eingeweicht, Wasser wegschütten)
  • 1/2 Becher Kokosraspeln (über Nacht eingeweicht, Wasser kann bleiben)
  • 1/2 Becher Sonnenblumenkerne (über Nacht eingeweicht, Wasser wegschütten)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Vanille
  • 1 Dattel (ca. 8g)
  • Mit Wasser auffüllen, bis der Wasserstand zwischen den Markierungen ist (ca. 1300ml)

Die Nährwerte* pro Portion, 1 Portion 250ml (ca.!): 146kcal, 4,6g EW, 12,3g F, 6,5g KH

Der Kochmixer macht die Arbeit, wenn die „Milch“ fertiggekocht ist mit dem Sieb abseihen. Ich finde das Sieb besser, mit diesen Sackerl zum abpressen komme ich nicht so gut zurecht. Den Rest bezeichne ich salopp als „Mandeltrester“.

Aber nun zum Mohnkuchen…

Die Zutaten:

  • Mandeltrester, noch feucht
  • 3 Eier
  • 100g Butter
  • 100g Mohn
  • 100g Xylitol
  • Zitronenzesten
  • 1 TL Backpulver

Die Nährwerte* pro Portion (Tortenform ergibt bei mir 8 Teile): 335kcal, 9,3g EW, 27,5g F, 20,9g KH

*Anmerkung zu den Nährwerten der beiden Rezepte: Die Nährwerte sind in diesem Fall ungenau, da ja der Mandeltrester nicht die gleichen Werte hat wie die Ausgangsprodukte. Die Mandel“milch“ wird also ebenso weniger von allem haben wie der Kuchen.

Eier und Xylitol schaumig schlagen, Butter schmelzen lassen und mit Mandeltrester und Mohn sowie den Zitronenzesten und Backpulver vermischen. Die Eier unterrühren.

Eine Form mit Butter auspinseln und mit Mandelmehl oder geriebenen Mandeln oder glutenfreiem Mehl stauben. Bei 180°C Heißluft ca. 45min backen.

Der Kuchen geht nicht sehr auf, aber er ist wunderbar saftig! 🙂

Eure Diätologin

 

Foto: Birgit Barilits

 

Heidelbeertopfencreme

Heidelbeertopfencreme

blaue lippen

Färbt Lippen, Zunge und Zähne zuverlässig und natürlich blau seit Hunderten von Jahren… Praktisch für Halloween und für die Figur (dann aber zuckerfrei und ohne Obers).

Die Zutaten für 4 Portionen:

  • 300g Heidelbeeren, tiefgekühlt oder frisch
  • 250g Topfen
  • Saft einer halben Zitrone
  • bei Bedarf etwas Stevia für die zuckerfreie Variante, oder Honig

Die Nährwerte: Pro portion ca. 97kcal, 8g EW, 4g F, 6g KH

 

Die Zubereitung:

Alles in einen Mixbecher geben und mit dem Pürierstab schreddern bis eine sämige Masse entstanden ist. Für den 80er Jahre Stil in einer Sektschale servieren, wer mag mit einem Gupf Schlagobers und Schokoraspeln :). Muahahahaaaaaa…

  • Leichtes und proteinreiches Dessert
  • Blaue-Zungenspaß für die ganze Familie
  • Befriedigt den Süßgusta/Eisgusta, wenn gefrorenes Beerenobst aller Art verwendet wird

 

Foto: Birgit Barilits

Kugerlvariationen…

Kugerlvariationen…

kugerlvariation

Ja ich weiß, Energiekugerl gibt’s in vielen Varianten und neu ist das auch nicht. Aber vielleicht ist ja eine Variante dabei, die ihr noch nicht kennt! 🙂

Diese Kugerl halten sich einige Tage im Kühlschrank, sind ein toller Snack für unterwegs oder den Arbeits-/Unialltag und auch ein super Mitbringsel wenn man mal eingeladen ist. Mein bester Gatte hatt sie in ein leeres Magnesiumbrausetablettenröhrl gegeben und als Radfahrfutter verwendet, haha! 🙂
Bei mir werden sie jedesmal ein bisschen anders, manchmal experimentiere ich auch mit Gewürzen wie Zimt, Vanille, Kardamom. Diesmal kommen unterschiedliche Nusssorten zum Einsatz!

Die Zutaten für die Basismischung:
• 10 Medjuldatteln
• 2 Handvoll Sonnenblumenkerne
• 3 EL Kokosöl
• Saft von 2 Orangen

Die Datteln grob zerteilen und alle Zutaten mit einer Gabel vermischen, dann mit dem Pürierstab zu einer klebrigen Masse verarbeiten. Achtung, die Kerne können gut in alle Richtungen hüpfen, ein hohes Gefäß kann da hilfreich sein! Ansonsten heißt es Körndl aus allen Ritzen rausklauben…

Kokoskugerl:
Ein Drittel der Basismasse mit ca. 150-180g geriebenen Mandeln und 1 Handvoll Kokosraspel vermischen. Je nachdem wie gut die Masse dann zusammenhält entweder noch etwas Nuss/Kokos oder Kokosöl dazugeben. Kugerl formen, in Kokosraspeln wälzen. Die Dinger schmecken fast wie Raffaelos!

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Schokokugerl:
Ein Drittel der Basismasse mit ca. 150-180g geriebenen Walnüssen und 4 TL Kakaopulver vermischen, außerdem noch feingehackte, dunkle Schoko (3-4 Rippen) dazugeben. Auch hier gilt es nach Gefühl zu arbeiten und je nach „Trockenheit“ noch Nüsse oder Öl dazuzugeben. Kugerl formen und in Kakaopulver wälzen. Omnomnom!

schokokugerl

Mohn-Cranberry-Kugerl:
Ein Drittel der Basismasse mit geriebenen Haselnüssen und geriebenen Mohn vermischen, insgesamt wieder ca. 150g. Außerdem gehackte, getrocknete Cranberries dazugeben. Die geben die fruchtige Note dazu! Mit dem Mohn und den relativ trockenen Haselnüssen muss man die Mischung vorsichtig angehen, damit sich nachher noch gute Kugerl formen lassen. Zuviel Mohn lässt die Kugerl zerbröseln. Die Kugerl in geriebenen Haselnüssen wälzen.

mohnkugerl

Viel spaß! 🙂

 

Fotos: Birgit Barilits

Schichtmüsli – Ideal zum Mitnehmen

Schichtmüsli – Ideal zum Mitnehmen

Inspiration für den morgigen Arbeitstag:

bei dem geruch und dem anblick geht die sonne auf!
Bei dem Geruch und dem Anblick geht die Sonne auf! 🙂

Sich mit guten Sachen versorgen während man unterwegs ist, oder am Arbeitsplatz, ist ein Thema. Darum freue ich mich immer, wenn ich in anderen Blogs dazu gute Tipps lesen kann. Hier kommt nun ein Tipp von mir, als notorische „Gurkenglassammlerin“ ;). Je nach Lust und Laune, Ernährungsform und Saison wechseln die fruchtigen Zutaten, oder auch die „Milch“.

Die Zutaten:

  • ½ Apfel
  • 1 Blutorange
  • 1 Portion Müsli
  • 200ml Mandelmilch oder Kokosmilch
  • 1 Schraubglas (1/2l Fassungsvermögen ca.)

Die Zubereitung:

Zuerst den Apfel würfeln und in das Glas geben. Danach das Müsli darüberstreuen. Als dritte Schicht die Blutorange in Stücken dazugeben. Die „Milch“ dazugeben, gut zudrehen und fertig!

Sieht gut aus, schmeckt gut, macht satt und ist gesund.

Müslis/Granola: kann man kaufen bei verschiedenen Anbietern, in unterschiedlichen Varianten (Paleo, Low Carb, klassisch, auf den Zuckergehalt achten!), oder sich selbst mixen. ZB aus selbstgemachtem Nuss-Granola, Kokosraspeln, gefriergetrockneten Beeren und/oder Trockenfrüchten.

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Fotos: Birgit Barilits

Sesamstangerl zum Kaffee?

Sesamstangerl zum Kaffee?

Kennt ihr Koulourakias? Die griechischen Sesamkekse oder Stangerl oder Kaffeegebäck? Diese köstlichen, kleinen Dinger sind mir in den Sinn gekommen und ich wollte sie nachbauen. Natürlich schmecken meine Stangerl anders, aber eine Erinnerung an Griechenland kam da schon auf… 🙂

Jedenfalls, in meinen Sesamstangerln ist natürlich viiiiel weniger Zucker drin, eigentlich gar kein richtiger Zucker sondern ein sogenannter „Zuckeralkohol“ – Xylitol. Und um eine glutenfreie und sehr ballaststoffreiche Variante zu zaubern habe ich auch kein Mehl verwendet… Alles anders also.

Die Zutaten:

  • 20g Flohsamenschalen
  • 40g Erdmandelmehl
  • 60g Kokosmehl
  • 60g Xylit/Erythrit oder wer mag normaler Zucker
  • 80g Sesam
  • 200g Cashewmus
  • 2 Eier
  • 1 TL Backpulver
  • Vanille
  • evtl. etwas Wasser falls der Teig zu fest ist

Achtung: Xylitol ist für Hunde und Kaninchen giftig! Also bitte nicht „versehentlich“ ein Kekserl unter den Tisch fallen lassen. Es kommt zu einem Blutzuckerabfall, die Tiere werden schwach und apathisch, Erbrechen, Durchfall, Krampfanfälle können auftreten, in späterer Folge Leberschäden und manchmal sterben die Tiere auch daran…

Aus dem Teig ergaben sich ca. 30 Stangerl, bei 3 Stangerl ergeben sich Nährwerte von (ca.): 230kcal, 8g EW, 16g F, 16g KH, 5g Blst

Die Zubereitung:

Alle trockenen Zutaten vermischen, dann das Cashewmus und die Eier dazugeben und mixen. Es ergibt sich eine krümelige Masse, die sich gut kneten lässt. Wenn nicht, noch etwas Wasser dazugeben. Aus dem Teig eine Rolle formen und in gleich große Stücke teilen. Aus den Stücken Stangerl oder Kipferl oder Kugeln formen. Achtung, nicht zuviel „wuzeln“ – sonst zerbröselt der Teig. In der Hinsicht ist er ähnlich wie Vanillekipferlteig.

Alternative Würzungen: Zitronenzesten, Kardamom, Zimt, Nelke

Bei 180° (Heißluft, Backrohr vorheizen) 15 – 20min goldbraun backen.

Die Stangerl sind ein bisschen knusprig, schmecken schön nach Sesam und sind nicht sehr süß. Wer mag kann also noch mehr Süßungsmittel verwenden. Zum Kaffee oder als kleiner Energieschub beim Wandern… 🙂

Viel Spaß beim ausprobieren!

Eure Diätologin.

Fotos: Birgit Barilits

Mag. Birgit Barilits, BSc, Diätologin

 

 

Nusskuchen mit Dinkelvollkornmehl

Nusskuchen mit Dinkelvollkornmehl

Am Wochenende ist Kuchenbacken angesagt! 🙂 Wir sind eingeladen einen Abend mit Freunden zu verbringen, daher braucht es ein Mitbringsel. Eine wunderbare Gelegenheit, mal wieder einen guten Kuchen zu backen…

Der Blick ins Küchenkastl: Hm…. nur Vollkornmehl, also keine Biskuitroulade, aber noch geriebene Nüsse, Zucker ist auch nicht mehr viel da…. Na gut, dann wirds ein gesunder Nusskuchen!

Die Zutaten:

  • 200g Dinkelvollkornmehl
  • 200g geriebene Nüsse
  • 200ml Milch
  • 6 Eier
  • 1 Packerl Backpulver
  • 100g Zucker
  • 60g Birkenzucker
  • 2 EL Kakaopulver
  • 1 Prise Salz

Schokoladenglasur:

  • 100g dunkle Schokolade
  • 30g Schlagobers
  • ca. 50g Marillenmarmelade oder andere Marmelade
  • evtl. etwas Zitronensaft

Die Nährwerte:

Pro Portion (bei 12 Stücken): 326kcal, 12,6g EW, 15,2g F, 39,2g KH, 4,85g Blst

Die Zubereitung:

  • Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  • Eine Kuchenform mit Öl auspinseln und mit Semmelbröseln „mehlen“.
  • Vollkornmehl mit Backpulver und Kakakopulver versieben.
  • Nüsse mit der Milch verrühren.
  • Eier im Ganzen mit Zucker und Birkenzucker, 3 EL Wasser und 1 Prise Salz gemeinsam verschlagen, bis eine dicke, schaumige Masse entsteht.
  • Mehlmischung unter den Schnee heben, dann vorsichtig die Nussmischung untermischen.
  • Bei 180° Umluft für ca. 45min backen, mit einem Holzstaberl prüfen, ob der Kuchen durch ist.
  • Inzwischen die Schokolade schmelzen
  • Den Kuchen etwas abkühlen lassen, mit Marmelade bestreichen und mit der Schokolade überziehen oder verzieren. Mit Nusshälften dekorieren. Natürlich würde es sich auch gut machen, den Kuchen zu teilen und mit Creme zu füllen… 😉 Nächstes Mal dann.

Saftig, erstaunlicherweise nicht „sitzen geblieben“, zuckerreduziert, angenehme (weil geringe) Süße.

 

Foto: Birgit Barilits

Mag. Birgit Barilits, BSc, Diätologin

 

Mein Lieblings-Chia-Pudding Rezept

Mein Lieblings-Chia-Pudding Rezept

Jaja, CHIA ist natürlich nicht heimisch bei uns. Nichtsdestotrotz mag ich die kleinen Dinger trotzdem ganz gerne, daher gibt es hin und wieder auch so einen „Pudding“. Auch DiätologInnen werden manchmal ihren Prinzipien etwas untreu… 😉

lieblingspudding in der sonne

Die Zutaten für 4 Portionen:

  • 400ml Kokosmilch
  • 3-4 EL Chia Samen
  • 2cm frischer Ingwer
  • Vanilleschote
  • Stevia oder Honig

Die Zubereitung:

Den Ingwer fein hacken, das Mark der Vanilleschote ausschaben und beides mit der Kokosmilch in einen Topf geben. Vorsichtig erwärmen, damit sich die Aromen gut entwickeln. Nicht zu heiß machen und gut umrühren! Die mischung vom Herd nehmen und eventuell mit Honig oder Stevia süßen, wenn man das möchte. Ich gebe meistens nur 2 Tropfen Stevia dazu. Die Kokosmilch ist süß genug. Wenn die Mischung abgekühlt ist die Chia samen einrühren. Immer wieder mal durchrühren, damit wenn die Samen quellen eine gleichmäßige Masse entsteht.Ich stelle den Pudding dann über Nacht in den Kühlschrank und „steche“ oder schöpfe die Portionen heraus, je nachdem wie fest er wird.

Die mischung aus Kokos, Vanille und Ingweraroma ist etwas ganz besonderes! 🙂 Im Frühling und Sommer kann man den Pudding noch mit Minzeblättchen oder Zitronenmelisseblättchen würzen, im Winter kann man statt Ingwer auch Kakaopulver, Zimt, Kardamom verwenden und mit tiefgekühlten Beeren garnieren.

Zur Kokosmilch: ich probiere immer wieder unterschiedliche Sorten aus (bio und möglichst ohne Zusatzstoffe wenns geht) und merke, das nicht alle gleich „cremig“ sind. Je homogener und cremiger die Kokosmilch ist, desto schöner sieht der Pudding aus und auch die Konsistenz ist angenehmer. Die aroy-d Kokosmilch (ohne Zusatzstoffe) funktioniert sehr gut und auch die ka ti von Eza. In dieser ist Guarkernmehl als Verdickungsmittel zugefügt. Welche verwendet ihr am Liebsten?

Nachgekocht: Pancakes mit Chia und Beeren

Nachgekocht: Pancakes mit Chia und Beeren

pancakes mit chia

Zutaten 4-5 Portionen:

  • 4 Eier
  • 3 EL Chia Samen
  • 2 Bananen zerdrückt
  • Zimt nach geschmack
  • Beeren (jetzt im Herbst/Winter tiefgekühlt)
  • Kokosöl oder Butter zum Ausbacken

Zubereitung:

Alle Zutaten mit dem Mixer gut schaumig aufschlagen, dann in kleinen Portionen im heißen Fett ausbacken. Das Ausbacken ist ein bissi tricky, denn man muss darauf achten, dass die eine Seite nicht zu dunkel wird (siehe Foto, eeetwas dunkler als geplant) während man darauf wartet das die obere Seite fest genug wird um den Pancake wenden zu können… mit etwas Übung klappts aber dann ganz gut! Diese menge ergibt je nach Größe der Pancakes 20-25 Stück! Also ganz schön viele 🙂 – für ein Sonntagsfrühstück oder eine Nachspeise.

Sie sind sehr fluffig, schmecken etwas nach Banane und etwas nach dem Kokosöl. Gemeinsam mit den Beeren omnomnom…

Nährwerte gibt’s dieses mal keine… einfach schmecken lassen!

Ich bin eigentlich schon eine Freundin von regional und saisonal… aber wenn ich dann so in meinen Vorratsschrank sehe fällt mir dann doch auf, dass da Einiges von weit her kommt: Kokosöl, Chia Samen, Süßkartoffel, natürlich viele, viele Gewürze. Ich kann mich ja noch mit der Ausrede retten, dass das Testen von neuen Lebensmitteln eine Berufskrankheit ist 😉 ?

Eine Alternative zum Kokosöl ist unser Butterschmalz, also geklärte Butter. Auch dieses kann gut hoch erhitzt werden. Statt Chia Samen gibt es Leinsamen, auch diese quellen, bilden eine Gelschicht und dienen als Ei-Ersatz, haben gute Omega 3 Fettsäuren und tun (gequollen) dem Darm gut. Süßkartoffeln wachsen auch bei uns, sind aber schwer zu finden im Handel und kosten dann wesentlich mehr als aus Amerika oder Spanien. Besonders aufpassen heißt es bei den sogenannten „Superfoods“. Hierzu zwei Buchempfehlungen:

  • Schwarzbuch Superfood: Heiße Luft und wahre Helden, von Daniela Grach und Caroline Schlinter
  • Superfood: Natürlich. Heimisch. Saisonal, von Barbara A. Schmid und Aaron Waltl

Für mich persönlich beschließe ich, dass ich weiterhin soweit als möglich „regional“ einkaufen werde. Also wenn es geht aus Österreich oder zumindest nicht aus Übersee. Trotzdem werden hin und wieder auch exotischere Produkte auf dem Teller landen, einfach weil ich Freude daran habe, neue Dinge auszuprobieren und zu genießen.

(Das obige Rezept hat mir übrigens eine Freundin gezeigt – gefunden in der Miss.)

Brownies mit Zartbitterschokolade

Brownies mit Zartbitterschokolade

Manchmal darf es auch etwas Süßes sein. Daher hier ein schönes, paleotaugliches Brownierezept! 🙂

brownie auf stein

Nachgekocht: Brownies mit Zartbitterschokolade (aus: Paleo Küche für Genießer, von Danielle Walker)

Zutaten Originalrezept (12 Portionen): ich habe verwendet (12 Portionen):
  • ½ Tasse Kokosfett plus etwas mehr zum Einfetten
  • 85g ungesüßte Schokolade
  • 5 große Eier
  • ¾ Tasse Honig
  • ½ Tasse Kokosmehl, gesiebt
  • ¼ Tasse Kakaopulver
  • 1 TL reiner Vanilleextrakt
  • ¾ TL Backnatron
  • 1 Prise Meersalz
  • ¼ Tasse milchfreie Schokostückchen
  • 80g Kokosöl
  • 85g ungesüßte Schokolade
  • 5 große Eier
  • 165g Honig
  • 50g Kokosmehl, gesiebt
  • 10g Kakaopulver
  • 1 TL Bourbonvanille
  • ¾ TL Backnatron
  • 1 Prise Meersalz
  • 10g ungesüßte Schokolade gehackt
  • 50g geriebene Haselnüsse

Nährwerte 1 Portion (ca): 225kcal, 5g ew, 15g f, 15g kh, 3g blst, 24mg ca (calcium)

Zubereitung:

Backofen auf 165° vorheizen und Backform mit Kokosöl einfetten (Form ca. 23 mal 33cm).

Kokosöl und Schokolade über Wasserdampf vorsichtig schmelzen und beiseite stellen.

Eier und Honig mit dem Mixer verschlagen, bis die Masse schön fein-schaumig ist, Kokosmehl, Kakaopulver, Vanille, Backnatron und Salz dazugeben und weiterrühren.

Geschmolzene Schokolademischung dazugeben und die Haselnüsse und Schokostückchen.

Den Teig in die Form füllen (bei mir war er recht flüssig, ich musste ihn nicht glattsstreichen).

30 bis 35min backen (je nach Form). Der „Kuchen“ ist fertig, wenn man einen Zahnstocher hineinsticht und am Holz nichts kleben bleibt!

Omnomnom! Und dann in schöne Stücke schneiden und noch dekorieren mit Birnenstückchen und Zitronenmelisse oder noch ein frisches Sorbet dazuzaubern…

Wirklich, wirklich gut! 🙂

Zur ungesüßten Schokolade: im Bioladen/Reformhaus gibt es Kuvertüre bis zu 100% Kakao, für Fortgeschrittene ;), ich habe 80%ige verwendet mit Rohrohrzucker.

 

Mohnkuchen

Mohnkuchen

MMMMMMMMMMMMOHNKUCHEN! 🙂 Im Herbst bekomme ich wieder Lust auf Mohnkuchen. Also her mit den Backutensilien und schnell einen Kuchen gerührt. Am besten nimmt man dann den Kuchen mit zur Familie, damit man ihn nicht alleine verputzt! 🙂

Ich habe schon verschiedene Varianten ausprobiert:

Mohnkuchen im Strandkorb

 

Mohntorte mit weißer Haube…

Und dieses mal wieder mit einem klassischen Teig.

Die Zutaten (12 Stück ca.):

  • 5 Eier
  • 140g Zucker
  • 100g Butter
  • 120g Mehl
  • etwas Milch
  • 100g gemahlener Mohn
  • Zitronenschale
  • Vanille
  •  1 TL Backpulver

Die Nährwerte (pro Portion ca.): 222kcal, 6g EW, 13g F, 22g KH, 2g Blst

Zubereitung:

Eier trennen. Aus den Eiklar mit 1 EL Zucker einen sehr steifen Schnee schlagen. Restlichen Zucker mit der weichen Butter schaumig rühren. Dann die Eier dazugeben und den Abrieb von der Zitronenschale. Zu der Butter/Zucker/Ei Mischung die trockenen Zutaten mischen, etwas Milch dazugeben damit die Masse dick-cremig wird. Zum Schluss den Schnee unterheben.

Masse in eine mit Backpapier ausgelegte oder gefettete und gemehlte Springform füllen und bei 180° ca. 40min backen. Gegen Ende der Backzeit mit einem Holzstaber prüfen, ob der Teig durch ist. Ggf. früher aus dem Rohr nehmen.

Ich mag den Kuchen gerne „pur“, aber so eine Zitronenglasur passt da auch super dazu. 🙂

Viel Spaß beim nachbacken und einen genussvollen Nachmittag!