Einmal umdrehen und schon ist man komplett verwirrt.

Einmal umdrehen und schon ist man komplett verwirrt.

Diesen Beitrag habe ich im Jahr 2016 geschrieben. Aber es hat sich seitdem nichts geändert ;). Gefühlt wird es auch zusätzlich mit den Zeitungsartikeln immer schwieriger. Eier ja, Eier nein. Milch ja, Milch nein. Der „Krieg“ zwischen Veganern und Omnivoren… 😉

Warst du in letzter Zeit mal in einem Buchgeschäft schmökern? Unzählige! Bücher und Ratgeber zum Thema Ernährung.

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Vegan und Detox versus Low Carb, Keto und Paleo.

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Wie man zu einer Skinny Bitch wird???

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Wie man in 10 Tagen, 2 Wochen, 21 Tagen oder … garantiert sein Leben absolut grundlegend verändert…?

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Gemischt mit alten und neuen Klassikern. Manchmal musste ich auch ein bisschen kichern.

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Hmm….

Wie, was jetzt, nicht zählen???

Ich hoffe, du verstehst mich richtig… Ich bin überzeugt, dass in dem einen oder anderen Buch sinnvolle und richtige Dinge stehen. Ich will hier nicht die Qualität oder die AutorInnen beurteilen oder die Rat suchenden LeserInnen vor den Kopf stoßen. Ich möchte lediglich sagen, dass ich vollkommen verstehe, dass die Menschen in Verwirrung geraten, wenn sie neben dem „Weizenfeindbuch“ das „Vollkornfreundbuch“ finden, das „Milchhasserbuch“ neben dem „Milchverteidigerbuch, das „Ja zu Fett“ und das „Nein zu Fett“  …

Ich kann und will nicht alle Bücher lesen, ich hätte dann wohl keine Zeit mehr für etwas anderes. Natürlich setze ich mich aus beruflichem Interesse mit der einen oder anderen Diät / Ernährungsform auseinander und schreibe beispielsweise Low Carb, Keto und Paleo durchaus positive Aspekte zu. Ich bin aber der Meinung, dass es sehr wichtig ist Extreme zu vermeiden und dass nicht für jede und jeden jede „Diät“ geeignet ist!

Ich sehe oft Ratgeber dieser Art in den Bücherregalen Hilfesuchender und weiß, dass jedes Buch ca. 15.- bis 20 Euro und mehr kostet. Was ich damit sagen möchte ist, dass es sich durchaus lohnt, sich als Ratsuchende/r eine Ernährungsberatung bei mir zu gönnen. Sehr gerne bin ich für dich dafür da!

Mit herzlichen Grüßen

Deine Diätologin 🙂

Fotos: Birgit Barilits

Der SVS Gesundheitshunderter :)

Der SVS Gesundheitshunderter :)

NEWS! Seit 01.01.2020 haben alle Gewerbetreibende, Bauern und Neue Selbständige Zugang zum SVS-Gesundheitshunderter!

Gustostückerl „1 „: Der SVS-Gesundheitshunderter

Bei Inanspruchnahme einer gesundheitsfördernden Maßnahme, wie einer Ernährungsberatung beziehungsweise ernährungsmedizinischen Beratung im Wert von mind. Euro 150.-  erhalten Sie mit dem „Gesundheitshunderter“ der SVS 100.- € retour!

Beispiel: Erstberatung/Ernährungsmedizinische Erstberatung im Umfang von 60-70 min (Euro 125.-) sowie eine Folgeberatung im Umfang von 30 min (Euro 65.-), in Summe Euro 190.-, minus „Gesundheitshunderter“ nur Euro 90.-!

Im Beispiel sind folgende Leistungen enthalten: IST-Analyse (Ausführliche Anamnese, BIA-Messung) sowie eine Beratung/Folgeberatung zum gewählten Ziel/Anliegen (Gewichtsreduktion, Ernährungsumstellung, Hilfe bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Verdauungsproblemen etc.)

Bei einem ausführlichen Erstgespräch nehme ich mir Zeit Sie und Ihre Situation kennenzulernen. Gemeinsam erarbeiten wir einen für Sie umsetzbaren und praktikablen Weg hin zu einer gesunden Ernährungsweise!

Button Gesundheitspartner_SVS

Gustostückerl „2“: SVS IS(S)T GESUND – Das umfangreiche Ernährungspaket

Um Ihr Gesundheitsziel der Gewichtsreduktion zu erreichen enthält dieses Paket 6 Termine inklusive 2 BIA-Messungen. Dieses Programm wurde in Kooperation zwischen der SVS und dem Verband der Diaetologen Österreichs entwickelt und richtet sich an Personen mit einem BMI über 25. Die Kosten betragen Euro 400.-, reduzieren sich aber mit dem „SVS Gesundheitshunderter“ auf Euro 300.-!

Dieses Paket eignet sich für alle Personen, die ihr Gewicht reduzieren wollen und ihre Lebensqualität steigern möchten.  Im Rahmen dieses Paketes haben Sie die Möglichkeit mit meiner Unterstützung alte Gewohnheiten abzulegen und sich neue, gesundheitsförderliche Verhaltensweisen anzueignen. Dazu fördert die SVS mit dem Extra-Gesundheitshunderter dieses qualitätsgesicherte Beratungsangebot.

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Weiterführende Informationen und das Formular zur Inanspruchnahme des „Gesundheitshunderters“ finden Sie hier:

Infos zum Gesundheitshunderter

Gesundheitspartnersuche

Iss Gesund Angebot

Gute Vorsätze brauchen gute Zutaten!

Gute Vorsätze brauchen gute Zutaten!

Na, geht es bei dir schon los? Schreit der „Kekskater“ nach gesunden Vorsätzen? Oder gar der Alkoholische…? Willst du dein Sixpack vom Speckmantel befreien? Dann raus aus dem Kühlschrank 😉

cat steals sausage from the refrigerator
Quelle: Fotolia

Hier bist du richtig! Mit meinen einfachen Rezepten und Tipps zur Ernährungsumstellung klappt es mit den Vorsätzen bestimmt besser als die Jahre davor. Dabei stehe ich dir sehr gerne auch bei einem persönlichen Termin zur Seite. Denn auch wenn es oft einfach klingt sich gut und richtig zu ernähren („man muss ja nur…“), der Alltag pfuscht uns manchmal schon ganz schön dazwischen.

Hier schon mal 3 wichtige Tipps, wie es mit den Vorsätzen klappen kann:

1. Ausmisten. Nicht nur der Kleiderschrank oder das Kellerabteil brauchen manchmal eine energische Hand, die Überflüssiges und Unbrauchbares radikal ausmistet. Auch die Küchenkästen, Kühlschränke und Naschladen vertragen das meistens ganz gut ;). Und wenn dann alles blitzt und blankt kann man auch viel besser Sinnvolles einsortieren.

Smiling young woman cleaning refrigerator with sponge and spray at home
Quelle: Fotolia

2. Planung ist die halbe Miete. Sag nicht „ich nasche ab sofort nichts mehr“ und ähnlich vage und allgemeine Dinge – das ist garantiert zum Scheitern verurteilt. Formuliere deine Vorsätze beispielsweise nach den „SMART“-Kriterien und schreib alles nieder! (SMART: spezifisch – messbar – attraktiv – realistisch! – terminisiert)

Top view 2017 goals list with notebook, cup of coffee on wooden desk
Quelle: Fotolia

3. Gute Vorsätze brauchen gute Zutaten! Die Zutaten sind Motivation, Spaß, Genuss, Planung, Organisation und natürlich gute, schmackhafte und gesunde Lebensmittel. Genuss darf auch sein!

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Quelle: Meins 🙂
  • Du brauchst Unterstützung bei der Umsetzung?
  • Du suchst noch nach Motivation?
  • Du bruachst einen Ernährungsprofi, der dich durch diesen Prozess begleitet?
  • Vereinbare einen Termin mit mir! Ich freue mich auf dich!

Auf ein erfolgreiches und fittes 2020!

Deine Diätologin, Birgit

„Meal Prep“ – der Trend aus den USA

„Meal Prep“ – der Trend aus den USA

Das gute alte Vorkochen (wie von Mama und Oma) in der neuen Verpackung!

In der Ernährungsberatung kommt immer wieder das Thema „Zeitmangel“ und „dass es so schwierig ist etwas Gesundes als Jause oder Mittagessen zu bekommen, weil die Kantine nur Hausmannskost anbietet“, oder es gibt keine Kantine oder die „Öffnungszeiten passen nicht“, „schmeckt nicht“, „es gibt nur Supermärkte und Würstelstände“, … die Zeit ist immer ein Thema (oder eine Ausrede?).

Ja, es ist im Alltag tatsächlich häufig nicht so einfach, alles inklusive obendrauf gesunder Ernährung unter einen Hut zu bringen, ich habe dafür volles Verständnis, auch ich muss mich manchmal sehr bemühen, es zu schaffen. Darum spielt die Planung und Vorbereitung (neben dem Willen und der Motivation) eine große Rolle.

Ich schlage daher meinen KundInnen vor einen Wochenspeiseplan zu erstellen, Einkaufslisten, Kochen und Einkaufen in den Terminkalender zu integrieren. Heutzutage heißt das: „Meal Prep“ ;). So klingt das natürlich auch wesentlich cooler und trendiger…

Was ist „Meal Prep“?

Meal Prep steht für Meal Preparation oder schlicht das Vorkochen. Es geht darum im Alltag Zeit (und durchaus auch Geld) zu sparen und sich mit selbst zubereiteten Mahlzeiten gesünder zu ernähren. Bei Zeit- und Ideenmangel greift man häufig zu Fertigmahlzeiten aus dem Supermarkt, Snacks und Riegel der eher ungesunden Art, Leberkäsesemmel, Pizzaschnitte… Das soll mit Meal Prep verhindert werden – sprich: die „Junkfood-Falle“ umgehen :)! Die Küche sieht danach eventuell wie ein Schlachtfeld aus, muss aber auch nur einmal saubergemacht werden. Die Kochaktion macht – besonders dann, wenn man gemeinsam mit Familie oder FreundInnen loslegt – auch Spaß!

Was braucht man für „Meal Prep“?

  1. Speiseplan
  2. Einkaufsliste
  3. ca. 1 halben Tag für den Einkauf und die Zubereitung, wenn man für eine Woche vorkocht
  4. Geeignete Aufbewahrungsbehälter
    • Frischhalteboxen, Lunchdosen aus Plastik, Glas oder Metall
    • Evtl. mikrowellengeeignet und dicht verschließbar!
    • Schraubgläser und Flaschen lassen sich dazu super recyclen!
  5. Eventuell Tiefkühltruhe
  6. Ein bisschen Phantasie und ein paar „Cooking Skills“!

Natürlich spielt es auch eine Rolle, wie die Möglichkeiten am Arbeitsplatz sind. Gibt es einen Kühlschrank, eine Teeküche, Mikrowelle…? Danach sollte sich auch der Speiseplan richten.

Einen weiteren Punkt gilt es noch zu beachten: Mit wenigen Grundzutaten eine Basis zubereiten und diese mit verschiedenen köstlichen Zutaten aufpeppen. Beispielsweise Reis in größeren Mengen kochen und einmal mit Gemüse und Huhn, Gemüse und Ei, Tofu und Erdnuss, … verschiedene Würzsaucen (Teriyaki, Kräuter, Knoblauch, …). Oder Cous Cous einmal mit Lachs und Chili und einmal süß-pikant mit Rosinen und Safran… Die Möglichkeiten sind unendlich!

So könnte es funktionieren (ein Beispiel):

Donnerstag Abend: Speiseplan überlegen und Einkaufsliste schreiben

Freitag Nachmittag oder Samstag Früh: Einkaufen der Zutaten

Samstag Vormittag: Kochmarathon starten! Gerne mit FreundIn, Familie, …

Zum Vorbereiten und Mitnehmen eignen sich hervorragend Gerichte wie:

  • Cous Cous Salat
  • Linsensalat
  • Hühnersalat
  • Krautsalat
  • „Schichtsalate“ im Schraubglas
  • Wraps
  • Pikante Muffins
  • Auflauf-„Schnitten“
  • Selbstgemachte gesunde Pizza
  • Gemüse-Reis Pfanne
  • Gemüse-Nudel Pfanne
  • Gemüse-Hühnerwok
  • Nudelsuppe mit Gemüse im Glas (nur noch heißes Wasser zugeben)
  • Eintopfgerichte
  • Gefülltes und Gratiniertes Gemüse
  • Obst-Nuss-Salat
  • Energiekugeln
  • Pancakes
  • Shakes/Smoothies
  • Schichtmüsli

Früher:

Haben uns Mama, Oma, Tante wöchentlich vorgekochte Leckereien und Hausmannskost vorbeigebracht, damit wir uns auf das Studium konzentrieren konnten und das Geld zum Ausgehen aufsparen konnten… Haha! 🙂 Jetzt sind wir erwachsen und können das selbst! Also – ran an den Herd Männer und Frauen! 🙂

Ich unterstütze euch gerne mit Tipps und Tricks oder mit einer gemeinsamen Einkauf- und Kochaktion!

Herzliche, motivierte und genussvolle Grüße,

Eure Diätologin 🙂

Fotos: Birgit Barilits

Soll ich Kalorien zählen???

Soll ich Kalorien zählen???

Paleo Ernährungswabe
Auf die gute Kombination kommt es an! 🙂

Immer wieder werde ich gefragt, was denn wie viele kcal enthält und wie viele man essen darf. Ok, das eine oder andere weiß ich tatsächlich so in etwa auswendig, aber wirklich nicht alles meine Lieben. Dafür gibt es glücklicherweise Tabellen und Nährwertprogramme. Die nächste Frage bzw. der nächste Kommentar ist dann oft mal: „Ja ich schau eh, dass ich nicht mehr als 1000 kcal pro Tag esse.“ Da gruselt es die Diätologin gleich mehrmals:

  • Erstens sind 1000 kcal meistens wirklich zu wenig
  • Zweitens sind es ohnehin meistens mehr 😉
  • Drittens liefern unterschiedliche Apps/Nährwertprogramm und Angaben in Kochbüchern teilweise massive Unterschiede!
  • Viertens kommt es nicht nur darauf an wie viele kcal ein Lebensmittel hat, sondern auch „welche“ kcal. Also aus Fett, Eiweiß, Kohlenhydraten? Welches Fett und welche Kohlenhydrate? In welchem Verhältnis?
  • Fünftens kann dem Einen oder der Anderen das kcal zählen auf die Dauer den Genuss verleiden und eeeetwas unentspannt machen. Und Stress haben wir ohnehin schon genug! Hab ich Recht?

Wie, was jetzt, nicht zählen???

Wie, was jetzt, nicht zählen???

  • Also ja, ich hab gelernt wie man Kalorien „zählt“.
  • Ja, ich weiß von manchen Gerichten und Lebensmitteln in etwa die Kalorienzahl.
  • Ja, ich kann berechnen, wie viele Kalorien du pro Tag zu dir nehmen solltest, auch aus einem gut geführten Ernährungstagebuch lässt sich annähernd(!) abschätzen, wie es mit der Kalorienaufnahme verhält.
  • Ja, im Supermarkt drehe ich jedes Lebensmittel (neue Produkte die mir auffallen) um und schaue mir die Nährwerttabelle und die Zutatenliste an (Berufskrankheit 😉 ).

Das Wichtigste ist es in Summe aber, gute, wertvolle Lebensmittel zu verwenden, so viel als möglich selbst zu machen und auf industriell gefertigte Zuckerbomben eher zu verzichten, mit Genuss und in Ruhe zu speisen und zu kauen. Es muss aber nicht die 100% „clean“ – Variante sein, es soll sich ja schließlich im Alltag auch umsetzen lassen und nicht zu einer Belastung werden. Also Schokolade und ein Glasl Wein sind auch mal drin. Etwas Aufwand und Wille ist aber bei jeder Umstellung notwendig.

Am Beginn einer Ernährungsumstellung ist es tatsächlich sinnvoll, sich Verpackungen genauer anzusehen, Portionen manchmal auch abzuwiegen und die Kalorien daraus abzuleiten. Sich ein bisschen damit auseinanderzusetzen, wie ein Lebensmittel „beschaffen“ ist. Aber nach einer Weile hat man es im Gefühl und muss das nicht mehr so genau machen.

Es gibt ganz sicher auch Ausnahmen und Personen die einen etwas strikteren Plan bevorzugen. Manchmal ist auch irgendwo „der Hund drin“ und man kommt nicht weiter, oder es ist wichtig auf genügend von Nährstoff XY zu kommen. Dann finde ich Apps zum kcal zählen ganz gut. 2 Wochen mal wirklich genau protokollieren, damit man sieht, wo es hakt. Immer wieder mal eine Stichprobe machen. Das bringt natürlich nur etwas, wenn ich es wirklich ordentlich mache, denn wir alle, auch DiätologInnen und ErnährungsberaterInnen neigen dazu, die aufgenommenen kcal zu unterschätzen und uns selbst zu beschummeln…

Aber das besprechen wir am Besten ganz individuell 🙂 !

Wir sehen uns bei mir in der Praxis!

DAS Reset-Programm – für einen fitten Stoffwechsel und eine gesunde Leber!

DAS Reset-Programm – für einen fitten Stoffwechsel und eine gesunde Leber!

DAS Reset-Programm – 21 Tage für einen fitten Stoffwechsel und eine gesunde Leber!

  • Du hast schon einige Diäten ausprobiert und es hat nicht geklappt.
  • Du willst endlich  (d)einen gesunden Lebensstil entwickeln.
  • Du hast wenig Zeit im Arbeitsalltag.
  • Du schaffst es nicht, einen „Rhythmus“ zu entwickeln.
  • Du willst ein paar Genusspfunde verlieren oder aus gesundheitlichen Grünen – nachhaltig – einige kg mehr loswerden.
  • Du willst dich endgültig von ungesunden Gewohnheiten verabschieden und überschüssiges Körperfett abbauen.

Egal was auf dich zutrifft, mit diesem Programm unterstütze ich dich dabei!

DEINE Ziele – DEINE Benefits – DEINE Erfolge

  • Du entlastest deine Leber und verbesserst deinen Stoffwechsel.
  • Du fühlst dich wohler und fitter.
  • Du lernst deinen Körper wieder besser kennen und sammelst neues Wissen über das Thema Ernährung.
  • Du lernst, wie du auch in Zukunft ein gesundes Gewicht halten kannst.
  • Du wirst von mir umfassend begleitet und verwendest wissenschaftlich erprobte und sichere Produkte.
  • Du bleibst „dran“!

Lass uns am Besten gleich loslegen! Kontaktiere mich 🙂

Kurzversion zum Download: RESET für den Stoffwechsel

Fotos: Fotolia

Wie wichtig ist Sport in Zusammenhang mit Gewichtsreduktion?

Wie wichtig ist Sport in Zusammenhang mit Gewichtsreduktion?

Sicherlich haben die meisten von euch schon folgende Aussagen gehört:

  1. „You can´t outrun a bad diet” – also wenn du dich schlecht (und zu kalorienreich) ernährst, schaffst du es in der Regel nicht die überschüssigen kcal durch Sport abzubauen. Nur so am Rande: 1 kg Fettgewebe entspricht einem Energiegehalt von ca. 7000 kcal. Das bedeutet, man muss ca. 7000 kcal “einsparen“ bzw. zusätzlich verbrauchen (Sport), bzw. zusätzlich verbrauchen (Sport), um ein Kilo “abzuspecken“ um ein Kilo “abzuspecken“.

  1. „Muskeln verbrennen Fett“ – das ist natürlich so salopp geschrieben nicht korrekt, aber Tatsache ist, das Muskeln auch in Ruhe mehr Energie verbrauchen, als träge Fettzellen!

 

  1. „Wenn du keinen Sport machst, verlierst du nur Muskeln und kein Körperfett“ – auch das ist etwas ungenau, aber man verliert tatsächlich etwas Muskelmasse beim Abnehmen. Du erhöhst deinen Abnehmerfolg, wenn du brav trainierst, denn dann wird in der Regel mehr Körperfett abgebaut, stoffwechselaktive Muskelmasse aufgebaut bzw. erhalten. Ansonsten kommt es gerne zum „JOJO“… Also ja, die Muskeln möchten auch das Signal bekommen, dass sie gebraucht werden. Ansonsten verschlechtert sich unter Umständen das Verhältnis von BCM (Body cellular mass) zu ECM (extra cellular mass). Lies mehr dazu HIER.

Besonders mit Krafttraining und HIIT kann man ausgezeichnet die Gewichtsabnahme unterstützen und Körperfett abbauen. Es gibt auch den sogenannten “Nachbrenneffekt“, dass heißt nach einem intensiven Training verbrauchen wir eine Weile IMMER noch kcal 😉 – bis zu 24h! Langfristig bedeutet eine höhere Muskelmasse einen höheren Grundumsatz. Zudem wird dadurch, und eben das regelmäßige Training der Körper wieder „sensibel“ für Glukose – Zucker. Für Übergewichtige und Adipöse Menschen, die sehr häufig schon an einem schlechten „Zuckerstoffwechsel“ oder Insulinresistenz leiden – quasi der Vorstufe zum Diabetes (= Prädiabetes) , ist das immens wichtig.

Ganz kurz zur Erklärung: Die sogenannte „Insulinsensitivität beschreibt, wie gut bestimmte Gewebe des Körpers auf das Hormon Insulin reagieren – insbesondere die Leber und das Muskel- und Fettgewebe – sprich wie gut das Insulin die Zelle für den Zucker aufsperren kann. Reagiert ein bestimmtes Gewebe sensibel auf ein Hormon, reicht eine kleine Dosis aus. Das Gegenteil wäre die Insulinresistenz. Es wird eine höhere Hormondosis benötigt, um eine Reaktion auszulösen. Bei Übergewichtigen und Adipösen Personen muss die Bauchspeicheldrüse häufig immens viel Arbeit leisten um genug Insulin zu produzieren (und das kann zu einer Überlastung führen), damit der Zucker noch in die übervolle Zelle hinein kann. Das kann man übrigens bei einer Blutabnahme überprüfen. Relevante Werte um den Zuckerstoffwechsel zu beurteilen: Nüchtern Blutzucker, Nüchtern Insulin (aus diesen beiden Werten kann der sogenannte Homa-Index berechnet werden), HbA1c, Leberwerte, Blutfette.

Und für ein fittes Herz-Kreislaufsystem noch ein bissi Ausdauer/Cardio zum drüberstreuen. Nach einer Weile, unglaublich aber wahr, werden auch beim hartnäckigsten Sportmuffel Endorphine ausgeschüttet und man fühlt sich gut!

Die oben genannten Punkte gelten INSBESONDERE für Personen die durch bariatrische Operationen sehr rasch an Gewicht verlieren. Natürlich spielt die entsprechende Ernährung eine immens wichtige Rolle (ausreichende Proteinzufuhr, Vitamine und Mineralstoffe) aber um das Gewicht nachhaltig zu beeinflussen, die Körperzusammensetzung zu beeinflussen, eine Zunahme oder einen Stopp der Abnahme zu verhindern ist Training unerlässlich. Leider „vergessen“ das viele PatientInnen. Viele haben körperliche Probleme, aber ein bisschen was geht immer, sage ich gerne. Schau doch mal in meinem Netzwerk nach, ich empfehle dir dort einige TrainerInnen, die dir kompetent weiterhelfen!

Nicht zu vernachlässigen: Nach Adipositas OPs „hängt“ die Haut meistens nach der rasanten Gewichtsabnahme, das ist oft nicht zu verhindern, aber (Kraft)Training kann das Gewebe festigen und straffen und so unterstützend wirken.

Also kurz (und vermutlich nicht vollständig) zusammengefasst:

  • Training ist wichtig um Muskelabbau zu verhindern.
  • Training ist wichtig um die Körperzusammensetzung zu verbessern.
  • Training verbraucht kcal und lässt die Pfunde leichter schmelzen.
  • Training macht glücklich.
  • Training stärkt das Körpergerüst und festigt die Konturen.
  • Training formt den Körper.
  • Training verbessert den Zuckerstoffwechsel.

Go, go, go! 😊

Deine Diätologin

 

Fotos: Fotolia

Bild BIA Ausdruck: Birgit Barilits