Energiekugeln

Ja ich weiß, Energiekugeln gibt’s in vielen Varianten und neu ist das auch nicht. Aber vielleicht ist ja eine Variante dabei, die du noch nicht kennst!

Diese Kugerl halten sich einige Tage im Kühlschrank, sind ein toller Snack für unterwegs oder den Arbeits-/Unialltag und auch ein super Mitbringsel wenn man mal eingeladen ist. Mein bester Gatte hat sie in ein leeres Magnesiumbrausetablettenröhrl gegeben und als Radfahrfutter verwendet, haha!
Bei mir werden sie jedes Mal ein bisschen anders, manchmal experimentiere ich auch mit Gewürzen wie Zimt, Vanille, Kardamom.

Du kannst verschiedene Strategien anwenden. Jedes Rezept einzeln zubereiten oder selbst kreieren (geht gar nicht so schwer, wenn man mal die Basis hat), oder du machst eine Basismischung und verwendest dann weitere Zutaten für unterschiedliche Farben und Geschmacksrichtungen. Je nachdem wie groß oder klein du sie rollst, ergeben sich 10 bis 20 Kugerl. Ich mag sie ja eher klein und pralinig.

Strategie 1 – Die mit der Basismischung

Die Zutaten für die Basismischung: 10 Medjuldatteln, 2 Handvoll Sonnenblumenkerne, 3 EL Kokosöl, Saft von 1-2 Orangen. Die Datteln grob zerteilen und alle Zutaten mit einer Gabel vermischen, dann mit dem Pürierstab zu einer klebrigen Masse verarbeiten. Achtung, die Kerne können gut in alle Richtungen hüpfen, ein hohes Gefäß kann da hilfreich sein! Ansonsten heißt es Körndl aus allen Ritzen rausklauben. Und jetzt die Kugerlvarianten!

Kokoskugerl

Ein Drittel der Basismasse mit ca. 150-180g geriebenen Mandeln und 1 Handvoll Kokosraspel vermischen. Je nachdem wie gut die Masse dann zusammenhält entweder noch etwas Nuss/Kokos oder Kokosöl dazugeben. Kugerl formen, in Kokosraspeln wälzen. Die Dinger schmecken fast wie Raffaelos!

Schoko (Kakao)kugerl

Ein Drittel der Basismasse mit ca. 150-180g geriebenen Walnüssen und 4 TL Kakaopulver vermischen, außerdem noch feingehackte, dunkle Schoko (3-4 Rippen) dazugeben. Auch hier gilt es nach Gefühl zu arbeiten und je nach „Trockenheit“ noch Nüsse oder Öl dazuzugeben. Kugerl formen und in Kakaopulver wälzen. Omnomnom!

Mohn-Cranberry-Kugerl

Ein Drittel der Basismasse mit geriebenen Haselnüssen und geriebenen Mohn vermischen, insgesamt wieder ca. 150g. Außerdem gehackte, getrocknete Cranberries dazugeben. Die geben die fruchtige Note dazu! Mit dem Mohn und den relativ trockenen Haselnüssen muss man die Mischung vorsichtig angehen, damit sich nachher noch gute Kugerl formen lassen. Zuviel Mohn lässt die Kugerl zerbröseln. Die Kugerl in geriebenen Haselnüssen wälzen.

Strategie 2 – immer aufs Neue!

Kardamomkugerl, 10 Stück

  • 60g Datteln
  • 40g getrocknete Marillen
  • 50g Nüsse nach Wunsch
  • 20g Sesam
  • 10g Buchweizenpops
  • 1 TL Kardamom
  • 1-2 TL Kakao

Chia-Kugerl, 10 Stück

  • 30g Kokosraspel
  • 30g Chia Samen
  • 50g Nüsse nach Wunsch
  • 50g getrocknete Marillen
  • etwas Zitronensaft

Apfel-Goji-Kugerl, 10 Stück

  • 50g getrocknete Apfelscheiben
  • 50g getrocknete Gojibeeren (BIO!!!)
  • 20g Haferflocken
  • Zitronensaft
  • 1 TL Zimt
  • 1 EL Mandelmus

Weiße Kugerl, 10 Stück

  • 10g Haferflocken
  • 50g Kokosraspel
  • 50g weiße Nüsse (geschälte Mandeln, Cashews)
  • 15g Sesam zum wälzen
  • 1 EL Mandelmus

Die Zubereitung ist jeweils gleich, die Zutaten (bis auf Mandelmus und Zitronensaft) in der Küchenmaschine häckseln bis sie etwas zusammenkleben, dann je nach Rezept Mandelmus oder Zitronensaft dazugeben und zu Kugerln formen.

Das seltsame ist ja, das ich Kletzenbrot, Früchtebrot und Ähnliches oder Rosinen im Kuchen verachte. Ja verachte. Aber die Kugerl schmecken dann doch irgendwie schon sehr gut. Der Wandertag kann kommen. Oder die Pause. Je nachdem. Ach ja, sei dir klar, dass das nicht gerade ein kalorienarmer Snack ist! Da steckt wirklich Energie drin! Gute Energie, aber Energie! Also sparsam kugerln.

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Fotos: Birgit Barilits