Neue Kugerl braucht die Energie!

Neue Kugerl braucht die Energie!

Ich habe ja schon mal ein paar Energiekugerlideen gepostet, zB HIER, aber meine liebe Kollegin im Vivea Gesundheitshotel Bad Vöslau (Danke Conny, du bist Schuld, dass jetzt ein weiteres Küchengerät seine Heimat in meiner Küche gefunden hat… 😉 ) hat mich wieder auf neue Ideen gebracht.

Also dann:

Kardamomkugerl, 10 Stück

  • 60g Datteln
  • 40g getrocknete Marillen
  • 50g Nüsse nach Wunsch
  • 20g Sesam
  • 10g Buchweizenpops
  • 1 TL Kardamom
  • 1-2 TL Kakao

Chia-Kugerl, 10 Stück

  • 30g Kokosraspel
  • 30g Chia Samen
  • 50g Nüsse nach Wunsch
  • 50g getrocknete Marillen
  • etwas Zitronensaft

Apfel-Goji-Kugerl, 10 Stück

  • 50g getrocknete Apfelscheiben
  • 50g getrocknete Gojibeeren (BIO!!!)
  • 20g Haferflocken
  • Zitronensaft
  • 1 TL Zimt
  • 1 EL Mandelmus

Weiße Kugerl, 10 Stück

  • 10g Haferflocken
  • 50g Kokosraspel
  • 50g weiße Nüsse (geschälte Mandeln, Cashews)
  • 15g Sesam zum wälzen
  • 1 EL Mandelmus

Die Zubereitung ist jeweils gleich, die Zutaten (bis auf Mandelmus und Zitronensaft) in der Küchenmaschine häckseln bis sie etwas zusammenkleben, dann je nach Rezept Mandelmus oder Zitronensaft dazugeben und zu Kugerln formen.

Das seltsame ist ja, das ich Kletzenbrot, Früchtebrot und Ähnliches oder Rosinen im Kuchen verachte. Ja verachte. Aber die Kugerl schmecken dann doch irgendwie ;).

Der Wandertag kann kommen. Oder die Pause. Je nachdem.

Fotos: Birgit Barilits

 

Süß-pikantes „Restl“-Knäcke

Süß-pikantes „Restl“-Knäcke

Um einmal alle Reste in meinem Vorratsschrank zu verbrauchen (kleinere Mengen an Nüssen, Samen, alternatives „Mehl“, eine braune Banane etc.) eignet sich so ein Knäckebrot ausgezeichnet. Es ist eine Mischung aus den Chia-Crackern, gefunden auf „paleo to go“ – und einem Rezept, dass ich vor längerer Zeit nachgekocht habe, die Rosmarin-Rosinen-Cracker von Danielle Walker. Beide varianten sind toll! Ich liebe aber besonders die Mischung aus Rosmarin und Rosinen (obwohl ich eigentlich Rosinen normalerweise nicht so gerne mag), mit den groben Salzkristallen!

restl knäcke
Knusper, knusper Knäcke!

Die Zutaten (alles ca. Mengen, weil Reste!):

  • 80g Chia Samen
  • 100g Sonnenblumenkerne
  • 80g Hanfmehl
  • 100g weißer Sesam
  • 100g Rosinen
  • 1 EL Rosmarin
  • 2 Eier
  • 1 zerdrückte Banane
  • 4 EL Tahini
  • 1 TL Salz fein, 1 TL Salz grob (zum Bestreuen)
  • Cayenne Pfeffer (zum Bestreuen)

Die Zubereitung:

Die Banane zerdrücken und mit den Eiern verschlagen. Alle anderen Zutaten nach und nach einrühren. Die Chia samen ziehen die Feuchtigkeit, und es entsteht ein gut formbarer Teig. Den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech maximal einen halben cm dick ausrollen oder mit nassen Händen zurechtdrücken. Mit grobem Salz und Cayenne-pfeffer bestreuen. Den ofen auf 160° vorheizen und das Knäckebrot 20min backen. Dann zerschneiden und wenden und abermals für 20min im backen.

Schmeckt ausgezeichnet „ohne“ als energiereicher Snack zwischendurch, aber auch mit diversen Dips und Aufstrichen. Achtung: bitte nicht zu oft und nicht zu viel auf einmal, weil kalorienreich ;), das ist übrigens gar nicht so leicht, weil extrem gut…

Fotos: Birgit Barilits

Mag. Birgit Barilits, BSc, Diätologin

Mein Lieblings-Chia-Pudding Rezept

Mein Lieblings-Chia-Pudding Rezept

Jaja, CHIA ist natürlich nicht heimisch bei uns. Nichtsdestotrotz mag ich die kleinen Dinger trotzdem ganz gerne, daher gibt es hin und wieder auch so einen „Pudding“. Auch DiätologInnen werden manchmal ihren Prinzipien etwas untreu… 😉

lieblingspudding in der sonne

Die Zutaten für 4 Portionen:

  • 400ml Kokosmilch
  • 3-4 EL Chia Samen
  • 2cm frischer Ingwer
  • Vanilleschote
  • Stevia oder Honig

Die Zubereitung:

Den Ingwer fein hacken, das Mark der Vanilleschote ausschaben und beides mit der Kokosmilch in einen Topf geben. Vorsichtig erwärmen, damit sich die Aromen gut entwickeln. Nicht zu heiß machen und gut umrühren! Die mischung vom Herd nehmen und eventuell mit Honig oder Stevia süßen, wenn man das möchte. Ich gebe meistens nur 2 Tropfen Stevia dazu. Die Kokosmilch ist süß genug. Wenn die Mischung abgekühlt ist die Chia samen einrühren. Immer wieder mal durchrühren, damit wenn die Samen quellen eine gleichmäßige Masse entsteht.Ich stelle den Pudding dann über Nacht in den Kühlschrank und „steche“ oder schöpfe die Portionen heraus, je nachdem wie fest er wird.

Die mischung aus Kokos, Vanille und Ingweraroma ist etwas ganz besonderes! 🙂 Im Frühling und Sommer kann man den Pudding noch mit Minzeblättchen oder Zitronenmelisseblättchen würzen, im Winter kann man statt Ingwer auch Kakaopulver, Zimt, Kardamom verwenden und mit tiefgekühlten Beeren garnieren.

Zur Kokosmilch: ich probiere immer wieder unterschiedliche Sorten aus (bio und möglichst ohne Zusatzstoffe wenns geht) und merke, das nicht alle gleich „cremig“ sind. Je homogener und cremiger die Kokosmilch ist, desto schöner sieht der Pudding aus und auch die Konsistenz ist angenehmer. Die aroy-d Kokosmilch (ohne Zusatzstoffe) funktioniert sehr gut und auch die ka ti von Eza. In dieser ist Guarkernmehl als Verdickungsmittel zugefügt. Welche verwendet ihr am Liebsten?

Nachgekocht: Pancakes mit Chia und Beeren

Nachgekocht: Pancakes mit Chia und Beeren

pancakes mit chia

Zutaten 4-5 Portionen:

  • 4 Eier
  • 3 EL Chia Samen
  • 2 Bananen zerdrückt
  • Zimt nach geschmack
  • Beeren (jetzt im Herbst/Winter tiefgekühlt)
  • Kokosöl oder Butter zum Ausbacken

Zubereitung:

Alle Zutaten mit dem Mixer gut schaumig aufschlagen, dann in kleinen Portionen im heißen Fett ausbacken. Das Ausbacken ist ein bissi tricky, denn man muss darauf achten, dass die eine Seite nicht zu dunkel wird (siehe Foto, eeetwas dunkler als geplant) während man darauf wartet das die obere Seite fest genug wird um den Pancake wenden zu können… mit etwas Übung klappts aber dann ganz gut! Diese menge ergibt je nach Größe der Pancakes 20-25 Stück! Also ganz schön viele 🙂 – für ein Sonntagsfrühstück oder eine Nachspeise.

Sie sind sehr fluffig, schmecken etwas nach Banane und etwas nach dem Kokosöl. Gemeinsam mit den Beeren omnomnom…

Nährwerte gibt’s dieses mal keine… einfach schmecken lassen!

Ich bin eigentlich schon eine Freundin von regional und saisonal… aber wenn ich dann so in meinen Vorratsschrank sehe fällt mir dann doch auf, dass da Einiges von weit her kommt: Kokosöl, Chia Samen, Süßkartoffel, natürlich viele, viele Gewürze. Ich kann mich ja noch mit der Ausrede retten, dass das Testen von neuen Lebensmitteln eine Berufskrankheit ist 😉 ?

Eine Alternative zum Kokosöl ist unser Butterschmalz, also geklärte Butter. Auch dieses kann gut hoch erhitzt werden. Statt Chia Samen gibt es Leinsamen, auch diese quellen, bilden eine Gelschicht und dienen als Ei-Ersatz, haben gute Omega 3 Fettsäuren und tun (gequollen) dem Darm gut. Süßkartoffeln wachsen auch bei uns, sind aber schwer zu finden im Handel und kosten dann wesentlich mehr als aus Amerika oder Spanien. Besonders aufpassen heißt es bei den sogenannten „Superfoods“. Hierzu zwei Buchempfehlungen:

  • Schwarzbuch Superfood: Heiße Luft und wahre Helden, von Daniela Grach und Caroline Schlinter
  • Superfood: Natürlich. Heimisch. Saisonal, von Barbara A. Schmid und Aaron Waltl

Für mich persönlich beschließe ich, dass ich weiterhin soweit als möglich „regional“ einkaufen werde. Also wenn es geht aus Österreich oder zumindest nicht aus Übersee. Trotzdem werden hin und wieder auch exotischere Produkte auf dem Teller landen, einfach weil ich Freude daran habe, neue Dinge auszuprobieren und zu genießen.

(Das obige Rezept hat mir übrigens eine Freundin gezeigt – gefunden in der Miss.)