Projekt Unbeschwert – Episode 5

Projekt Unbeschwert – Episode 5

Satz mit x… Der erste OP-Versuch ist gescheitert: Wie geht es weiter?

Liebe LeserInnen,

Willkommen im Februar-Beitrag! Heute möchte ich euch daran teilhaben lassen, wie ich den ersten OP-Versuch erlebt habe. OP-Versuch? Ja, ihr habt richtig gelesen. Eigentlich gibt es ja nicht mehrere “Versuche” und eigentlich sollte ja beim ersten Mal alles gut gehen. Eigentlich. Wie ich bereits geschrieben habe, jeder Körper ist anders und einzigartig und mein Körper bzw. meine Lungen scheinen sehr sensibel zu sein, was dazu geführt hat, dass meine OP abgebrochen werden musste.

Aber von vorne und der Reihe nach.
Am 15.1. bin ich mit gepackter Tasche und ein bisschen Aufregung (ich war erstaunt, wie ruhig ich war!!) ins Spital gefahren. Ich lebe alleine, aber für die OP und die ersten 2 Wochen nach der OP waren meine Eltern da und dafür bin ich ihnen unendlich dankbar. Das war eine große Unterstützung, vor allem auch mental. Wenn man weiß, dass man nicht alleine ist lebt es sich wesentlich ruhiger. So begleitete mich mein Vater ins Spital.

Der Tag vor der OP verging wie im Flug. Es wurden noch ein paar Untersuchungen gemacht und dann war es auch schon Zeit zum Schlafen gehen. Die OP sollte am 16.1. früh morgens stattfinden. Nette Zimmernachbarinnen machten den Aufenthalt sehr angenehm. Neben mir lag eine junge Frau, die sich vor 2 Jahren hatte operieren lassen. Sie hatte ihr Wunschgewicht erreicht und war glücklich. Ich war skeptisch mir gegenüber. Ich bin, seit ich denken kann übergewichtig, kenne mich selbst gar nicht schlank. Ob ich wohl auch so toll abnehmen könnte wie sie? Bald würde ich es erfahren, die OP war ja schon am nächsten Tag.

Am nächsten Tag wurde ich früh morgens abgeholt und durch lange Gänge geschoben. Dann ging die Türe zum OP Bereich auf und ich stand im “Wartebereich”. Ich weiß nicht, wie oft ich meinen Namen und mein Geburtsdatum nennen sollte. Aber damit wollten sie verhindern, dass womöglich mir die neue Hüfte eingesetzt wird, die eigentlich der Herr neben mir bekommen sollte und man wollte sicherstellen, dass ich auch wirklich die bin, die den Omega-Loop Bypass bekommt. Diese Hürden nahm ich und wurde in den OP geschoben. Von da an erinnere ich mich nur noch daran, dass ich die Sauerstoffmaske aufgesetzt bekam und dann schlief ich ein.

Als ich aufwachte, befand ich mich auf der Intensivstation. Im Spital, wo ich operiert wurde, werden die frisch Operierten eine Nacht auf der Intensivstation betreut. Ich hatte mich auf schlimme Schmerzen eingestellt. Ich wachte auf und war an vielen Kabeln angeschlossen. Schmerzen hatte ich jedoch überhaupt keine. Langsam schaute ich runter auf meinen Bauch, um zu sehen, wie dieser aussah. Ich schaute und stellte fest: Ich hatte nichts am Bauch! Wie bitte?? Wenige Minuten später kam ein Arzt und löste das Rätsel: “Da haben Sie uns aber einen gehörigen Schreck eingejagt”, meinte der dann zu mir. “Wir mussten die OP leider abbrechen, da wir Sie nicht intubieren (=in Narkose versetzen) konnten.” Was??? Ich war also nicht operiert worden?? Was war passiert? Bei der Narkoseeinleitung haben sich meine Lungen verkrampft. Bronchospasmus nennen sie das in der Fachsprache. Normalerweise kann man mit Medikamenten die Lungen wieder “entkrampfen”, das hat aber aus irgendeinem Grund bei mir nicht funktioniert und man musste die OP abbrechen. So lag ich also da, mit vielen Schläuchen, die an Maschinen hingen und war enttäuscht. Die ganze Vorbereitung umsonst?? Das konnte es doch nicht gewesen sein…

Drei Tage später wurde ich entlassen, so fehlte mir ja nichts. In diesen drei Tagen habe ich ein bisschen nachgedacht. Mir war von vorn herein bewusst, dass man nie weiß, was passiert. Und die Komplikation kam nicht von der OP selbst, sondern von der Narkose. Ich sprach also noch einmal mit ein paar Ärzten und holte mir Rat und wir entschieden, dass ich der Ursache für die Komplikation erst einmal auf den Grund gehe und dann, wenn es eine Freigabe gibt, es noch einmal probieren werde. Wieder erwies sich mein Hausarzt als perfekter Tippgeber in Sachen Arztempfehlung und er empfahl mir einen sehr guten Lungenfacharzt. Dort wurde ich buchstäblich “auf Herz und Nieren” geprüft, alle Ergebnisse sahen gut aus. Der letzte Test brachte dann aber zutage, dass meine Lungen sehr sensibel auf Gase bzw. Reize von außen reagieren und so konnte man sich erklären, warum das mit der Narkose nicht geklappt hatte. Gottseidank konnte man die Lungen auf die Belastung durch die Narkose “vorbereiten” und ich musste eine Art Asthmaspray nehmen, um sie möglichst du entspannen. So bekam ich die OP- Freigabe und ging erneut ins Spital. Inzwischen war schon März 2018, der neue OP Termin war für den 6. April angesetzt, Freitag nach Ostern.

Ihr seht also: Die OP ist keine Lappalie, jede Narkose ist mit einem Risiko verbunden und in diesem ersten Falle hat es bei mir nicht geklappt. Ob so was häufig vorkommt, fragt ihr euch vielleicht? Ich habe auf Facebook nachgefragt, mir hat niemand geantwortet, dem es ähnlich ergangen ist. Also: Jeder Weg ist individuell.

Um es jedoch vorwegzunehmen: Der 2. Versuch hat geklappt. Ich bin operiert. Wie es mir ergangen ist und wie die ersten Tage nach der OP aussehen, das erzähle ich euch im nächsten Beitrag.

Fotos: Fotolia, Autorin (anonym)

 

Episode 1

Episode 2

Episode 3

Episode 4

Ernährungsberatung, Ernährungscoaching, Ernährungstraining…???

Ernährungsberatung, Ernährungscoaching, Ernährungstraining…???

Was ist der Unterschied zwischen einer diätologischen Beratung, einer Ernährungsberatung und den Begriffen Ernährungstraining oder Ernährungscoaching?

Die Verwirrung ist verständlicherweise groß, aber es ist von Bedeutung die Unterschiede zu kennen, um die richtige Auswahl zu treffen und um eine Entscheidung bezüglich der Qualität des Angebotes treffen zu können.

Ernährungsberatung findet in zwei Bereichen statt:

1. Im medizinischen Bereich, das heißt:

Die ernährungsmedizinische Behandlung, Beratung und Therapie von Kranken oder krankheitsverdächtigen Menschendiese ist ÄrztInnen und DiätologInnen und – unter ärztlicher Anleitung – dem diplomierten Gesunden- und Krankenpflegepersonal gesetzlich vorbehalten.

„Der Diätdienst und ernährungsmedizinische Beratungsdienst umfasst die eigenverantwortliche Auswahl, Zusammenstellung und Berechnung sowie die Anleitung und Überwachung der Zubereitung besonderer Kostformen zur Ernährung Kranker oder krankheitsverdächtiger Personen nach ärztlicher Anordnung einschließlich der Beratung der Kranken oder ihrer Angehörigen über die praktische Durchführung ärztlicher Diätverordnungen innerhalb und außerhalb einer Krankenanstalt; …“

NUR DiaetologInnen:

  • dürfen sich DiaetologInnen nennen
  • sind gesetzlich befugt sowohl Gesunde als auch Kranke ernährungstherapeutisch zu betreuen, sprich diätologische Beratung/ernährungsmedizinische Beratung und Ernährungstherapie und Ernährungsberatung anzubieten
  • üben einen gesetzlich anerkannten Gesundheitsberuf aus
  • übersetzen anerkannte Ernährungswissenschaft und –medizin in die Praxis
  • sind die Expertinnen im Bereich der professionellen Ernährungstherapie und Diätetik
  • sorgen für eine ausgewogene Lebensführung, indem sie Ernährungstherapie auf die individuellen Bedürfnisse der Menschen anpassen
  • verfügen über ein umfassendes ernährungsmedizinisches Wissen am Puls der Zeit
  • leisten im Bereich der Ernährung und Diätetik einen wesentlichen Beitrag zur Gesundung und Gesunderhaltung der Menschen

2. Im gewerblichen Bereich, das heißt:

Die Ernährungsberatung von nicht kranken oder krankheitsverdächtigen Menschen – diese ist seit der letzten Gewerberechtsnovelle als gebundenes Gewerbe im Bereich der „Lebens- und Sozialberatung – eingeschränkt auf Ernährungsberatung“ – geregelt. Dieses Gewerbe ist ÄrztInnen, ErnährungswissenschafterInnen, diplomiertem Gesunden- und krankenpflegepersonal und DiätologInnen vorbehalten. Ebenso dürfen Lebens- und SozialberaterInnen das Gewerbe der Ernährungsberatung ausüben, sofern sie eine entsprechende Ausbildung, also das Studium der Ernährungswissenschaften oder der Diätologie, absolviert haben.

„… ohne ärztliche Anordnung die Auswahl, Zusammenstellung und Berechnung der Kost für gesunde Personen und Personengruppen oder Personen und Personengruppen unter besonderen Belastungen (zB Schwangerschaft, Sport) einschließlich der Beratung dieser Personenkreise über Ernährung.“

Was ist Ernährungstraining oder Ähnliches?

Das Ernährungstraining ist eine Form der Unterrichtstätigkeit und ist als solche gemäß § 2 GewO vom Anwendungsbereich der Gewerbeordnung ausgenommen. Unterricht heißt dabei Wissensvermittlung an einen unbestimmten Teilnehmerkreis, nur Demonstration, keine Betreuung und individuelle Beratung. Geschuldet wird außerdem nur der Vortrag, kein Erfolg. Sie dürfen weder Krankheiten diagnostizieren noch therapieren, kranke Menschen sind daher hinsichtlich ihrer Krankheit völlig tabu. Das unterscheidet Ernährungstraining bzw. Coaching auch von der gewerblichen Tätigkeit, die erworbenes Wissen anwendet, kundenorientiert stattfindet, individuell betreut und berät und einen Erfolg (durch Mithilfe der KundInnen wohlgemerkt) schuldet.

TrainerIn und Coach sind an sich inhaltsleere Wörter – der abstrakte Begriff “Coaching” oder „Coach“ kann frei verwendet werden – nicht jedoch im Zusammenhang und im Sinne einer Tätigkeit, die gesetzlich geregelt ist – und beschreibt keine konkrete Tätigkeit. (Update: Der Begriff Ernährungscoaching allerdings beinhaltet lt. WKO die persönliche und individuelle Beratung und darf daher nicht verwendet werden). Ernährungstraining fällt auch nicht unter den Anwendungsbereich der Gewerbeordnung und stellt auch keinen gesetzlichen Ausübungsvorbehalt der Lebens- und SozialberaterInnen dar.

ErnährungstrainerInnen haben in der Regel kurze Ausbildungen absolviert und keine praktische Erfahrung durch die Betreuung von PatientInnen in Krankenhäusern gesammelt, wie es DiaetologInnen oder ErnährungswissenschafterInnen mit Aufbaulehrgang im Rahmen der umfangreichen Ausbildung gemacht haben. Achtung: Der „Privatunterricht“ ist den Ernährungstrainern erlaubt und stellt lt. WKO und Bundesministerium keine Beratung dar. Meiner persönlichen Meinung nach ist das extrem schwammig und zieht keine klare Grenze. Daher ist es umso wichtiger, dass wir als DiätologInnen und ErnährungswissenschafterInnen mit Aufbau uns im Gesundheitsberufsregister anmelden und registrieren. So haben auch KlientInnen und PatientInnen die Möglichkeit zu überprüfen ob sie tatsächlich von einer qualifizierten BeraterIn beraten werden.

 

Wichtige Links:

Information des Verbandes der Diätologen

Information Gesundheitsberufsregister

Abrufen der Daten/Suche nach registrierten DiätologInnen

 

Quellen:

  • Bundesgesetz über die Regelung der gehobenen medizinischen-technischen Dienste, MTD-Gesetz BGBl. Nr. 460/1992 in der letztgültigen Fassung BGBl. I Nr. 7/2004, BGBl I Nr. 70/2005 und BGBl Nr. 43/2006
  • Verband der Diätologen Österreichs
  • Wirtschaftskammer Österreich
  • Gesundheitsberuferegister

 

Die Gutachtenerstellung vor einer bariatrischen Operation

Die Gutachtenerstellung vor einer bariatrischen Operation

Gutachtenerstellung – Was ist DiätologInnen dabei besonders wichtig?

Die Gutachtenerstellung stellt einen besonders wichtigen Schritt bei der Genehmigung eines adipositaschirurgischen Eingriffes dar. Das diätologische Gutachten wird bei der zugehörigen Krankenkasse eingereicht. Diese bewilligt daraufhin die lebensverändernde Operation oder lehnt diese Form der Behandlung ab.
Ehrlich, so objektiv wie möglich, genau und vollständig – so sollte das Gutachten am Ende aussehen.
Dies ist natürlich nur mit Ihrer Mithilfe möglich! Ohne ausführliche Informationen aus vielen Bereichen Ihres Lebens kann das Gutachten nicht ausführlich erstellt werden, was eine Bewilligung bei der Krankenkasse folglich erschwert. Aber welche Informationen sind im Gutachten wichtig?

Angefangen bei Ihren persönlichen Daten über Ihren aktuellen körperlichen Zustand (Diagnose, Größe, Gewicht, BMI) bis hin zu einer ausführlichen Diäthistorie, Ihrer körperlichen Aktivität bis zur detaillierten Ernährungsanamnese – all diese Informationen sind essentiell für die Gutachtenerstellung.

Was uns DiätologInnen abschließend noch besonders am Herzen liegt, ist die Aufklärung über die Wichtigkeit regelmäßiger ärztlicher und diätologischer Nachkontrollen sowie bei den meisten Operationsmethoden einer lebenslangen Vitamin- und Mineralstoffsubstitution. Dies muss Ihnen VOR einem bariatrischen Eingriff klar sein und DANACH natürlich eingehalten werden, um langfristig Komplikationen und Mangelerscheinungen zu vermeiden.

Als zertifizierte Gutachterinnen für PatientInnen vor adipositaschirurgischen Eingriffen bekennen wir uns zu folgenden Grundsätzen:

  • Die PatientInnensicherheit steht immer an erster Stelle.
  • Die Erstellung des Gutachtens erfolgt nach bestem diätologischem Wissen und Gewissen.
  • Die PatientInneninformationen werden wahrheitsgemäß und unverändert im Gutachten integriert.
  • Die festgesetzten und akkordierten Honorarrichtlinien des Verbandes der Diaetologen Österreichs werden eingehalten (eingerechtfertigter höherer Preis oder zusätzliche Leistungen anzubieten ist möglich).
  • Jeder Patient/jede Patientin erhält präoperativ die gleichen Informationen und wird optimal aufgeklärt, um sich mündig für oder gegen einen adipositaschirurgischen Eingriff zu entscheiden.

Mag. Birgit Barilits, BSc (Wien), Raphaela Lebeth, BSc (Korneuburg), Diätologinnen

Vor der Entscheidung zur OP/ der Gutachtenerstellung

Die Bedeutung „konservativer“ Therapie zur Gewichtsreduktion in unseren Augen

Was verstehen wir darunter? Die konservative (nicht-operative) Behandlung der Adipositas umfasst einerseits die qualifizierte Ernährungsberatung und -umstellung mit Hilfe einer Diätologin, die Bewegungstherapie sowie bei Bedarf eine psychologische Beratung. Den es ist nicht nur ein Bauchthema, sondern auch ein Kopfthema… Auch die Operation ist leider keine Wunderpille, keine einfache Lösung, sondern Arbeit.

Viele Betroffene, die sich eine Operation überlegen, haben schon einige gescheiterte Diätversuche hinter sich. Diäten gibt es wie Sand am Meer. Von Atkins-, Kartoffel- oder Kohlsuppendiäten über FDH bis hin zu noch gefährlicheren, radikaleren Varianten (zB Abnehmtabletten etc.). Häufig finden diese Diäten unter Eigenregie, also nicht diätologisch begleitet statt. Es kommt aber auch vor, dass Betroffene noch keine diätologisch und/oder ärztlich begleitete, nachhaltige Gewichtsreduktion versucht haben, sondern v.a. am JoJo-Effekt durch durchgeführte Crashdiäten gescheitert sind. Hier wäre es wünschenswert, dass der betroffenen Person noch einmal eine Chance gegeben wird. Besonders, wenn es sich um sehr junge PatientInnen handelt. Natürlich gibt es auch Personen, bei denen die Operation dringend gemacht werden sollte, da bereits massive gesundheitliche Probleme bestehen. In solchen Fällen fehlt dann häufig die Zeit für einen (weiteren) konservativen Versuch.

Ein weiterer Vorteil eines solchen „konservativen“ Abnehmversuches ist, dass dabei Ernährungswissen vermittelt wird und Gewohnheiten langfristig zum Positiven verändert werden können. Selbst, wenn der Versuch nicht zufriedenstellend gelingen sollte, werden immerhin wichtige Ernährungsskills und Verhaltensweisen vermittelt, die für die Zeit nach der Operation im Alltag der PatientInnen enorm wichtig sind!

Eure DiätologInnen

 

Next: Projekt Unbeschwert – Episode 3

Vorherige Beiträge: Projekt Unbeschwert – Episode 2

 

Foto: Fotolia

Logo: Verband der Diätologen Österreich, mit freundlicher Genehmigung

Wann, wenn nicht jetzt?

Wann, wenn nicht jetzt?

Hast du ein Auto? Wenn nicht, dann stell dir doch bitte mal vor, du hättest eines. Ein Auto, bei dem an der Armatur ein paar Warnleuchten aufblinken. ZB von der Bremse, oder vom Tank der gleich leer ist. Was machst du?

1. Wartest du, bis du gegen eine Wand oder den Vordermann fährst, weil du nicht mehr bremsen kannst?

2. Wartest du, bis du auf der Autobahn oder im Nirgendwo strandest?

Nein! Du tust rechtzeitig was (hoffentlich)!

In diesem Sinne – wenn es irgendwo zwickt und zwackt, so ein bisschen, immer wieder mal, aber meistens ignorierst du es, … dann sieh es als Signal an, daß es höchste Zeit ist etwas zu tun! Beispielsweise könnte man mit so lästigen Wehwehchen wie Rückenschmerzen oder Kniebeschwerden zur Physiotherapeutin (zB Judith Dallos, Wahlphysiotherapeutin) gehen, mit Magen-Darm- oder Stoffwechselproblemen zur Diätologin (Birgit Barilits 🙂 ).

Übrigens – wenn ich den Vergleich mit dem Auto nochmal für meine Beratung hernehme: Was das Essen betrifft kann der Tank auch zu voll sein. Der darf da ruhig mal auch leer werden, damit der Körper an die Reserven geht ;).

(…ein zu dickes Auto hab ich nicht gefunden 😉 )

Wann, wenn nicht jetzt? Und wenn du noch etwas Zeit zum Nachdenken brauchst, dann startest du vielleicht im Herbst mit uns in eine neue Runde „Gewichtsreduktion mit Ernährung, Bewegung und Entspannung“ ! Meine Kollegin Conny Schatzer und ich freuen uns auf dich!

Deine Diätologin, Birgit

 

Mag. Birgit Barilits, BSc, Diätologin

Fotos: Fotolia

E-Mail Coaching, Speisepläne und Co :)

E-Mail Coaching, Speisepläne und Co :)

E-Mail Coaching

Eine kleine Motivation zwischendurch, ein kommentiertes Update, ein Check des Ernährungstagebuches, eine Frage die auf den Lippen brennt und nicht warten kann – hier kann das E-Mail Coaching helfen! Ich begleite Sie gerne auch „Online“ durch die Ernährungsumstellung. Diese Leistung ist nur in Kombination mit einer Beratung erhältlich!

 

Berechnung des Ernährungstagebuches

Ein Ernährungstagebuch zu führen hilft ungemein bei der Umstellung hin zu einer gesunden Ernährung. KundInnen berichten, dass sie dadurch viel bewusster Essen und sich so selbst besser unterstützen können, es hat im wahrsten Sinne des Wortes einen „therapeutischen“ Effekt. Zu häufige „Ausnahmen“ werden ebenso aufgedeckt wie einseitige und nährstoffarme Ernährung. Ich kann mittels Ihres Ernährungstagebuches überprüfen, ob Sie gut mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt sind bzw. bezüglich Energieaufnahme im grünen Bereich sind! In manchen Fällen lohnt es sich hier einen genaueren Blick darauf zu werden und einige Tage durchzurechnen. Nur in Kombination mit einer Beratung erhältlich.

 

Speiseplanerstellung mit / ohne Berechnung

Manchmal gehen die Ideen aus, oder man ist unsicher was zur Ernährungsumstellung passt, man braucht Unterstüzung bei der Planung des Ernährungsalltags. Der Plan stellt niemals eine Diät dar oder ist in Stein gemeißelt! Der Plan wird auf Ihr individuelles Ziel abgestimmt und immer wieder neu angepasst. In der Beratung werden Ziele und Vorlieben geklärt und zunächst ein grober Fahrplan formuliert der dann immer wieder verfeinert wird. So kommen Sie sicher, gut versorgt und mit Genuss an Ihr Ziel! Jeder Speiseplan ist individuell unterschiedlich, daher ist auch der Aufwand zur Erstellung unterschiedlich groß. Nur in Kombination mit einer Beratung erhältlich.

Fragen Sie bei der Beratung gerne nach Details!

Adipositaschirurgie?

Adipositaschirurgie?

Bei der Adipositaschirurgie, auch bariatrische Chirurgie genannt, handelt es sich um chirurgische Maßnahmen – oftmals die letzte Möglichkeit und invasivste Maßnahme – zur Behandlung des krankhaften Übergewichtes, wenn herkömmliche Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben.

Sie haben sich dazu entschieden, eine sogenannte bariatrische Operation, einen adipositaschirurgischen Eingriff durchführen zu lassen? (Sleeve-Gastrektomie/Schlauchmagen, Magenbypass, …) Oder Sie denken darüber nach?

Im Sinne Ihrer Gesundheit ist es dann dringend nötig, eine ausführliche ernährungsmedizinische Beratung in Anspruch zu nehmen. Nur so können Sie langfristig Erfolge durch den Eingriff verbuchen und vor allem langfristig gesund bleiben, denn es gilt wichtige Ernährungsempfehlungen und Supplementationsempfehlungen zu beachten.

Nur nach ausführlicher Information können Sie auch beurteilen, ob dies für Sie (zu dieser Zeit) die richtige Maßnahme ist, denn es handelt sich um eine Operation, die nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte.

Die Wiener Gebietskrankenkasse fordert zudem vor der Operation ein Gutachten erstellen zu lassen. Dieses Gutachten wird von zertifizierten DiätologInnen erstellt und auch von der Gebietskrankenkasse nur akzeptiert, wenn es von zertifizierten DiätologInnen stammt. Die Kosten für dieses Gutachten sind privat zu zahlen und werden von der Kasse nicht übernommen.

Das Gutachten wird im Anschluss an ein ausführlichen Gespräches erstellt, dieses dauert entsprechend ca. 90min. Das Gutachten selbst erhalten Sie sowohl als PDF per E-Mail als auch per Post einige Tage später zugestellt. Bringen Sie bitte unbedingt ALLE vorhandenen Untersuchungsbefunde, Unterlagen… zum Termin mit. (Gastroskopie, Koloskopie, psychologisches Gutachten, Laborbefunde, Art der geplanten Operation, …)

In der Regel werden Sie in einem auf diese Operationen spezialisierten Krankenhaus bzw. in einem Spezialzentrum operiert, dass auch die notwendige und umfassende präoperative Betreuung und die Nachsorge durch das interdisziplinäre Team anbietet. Entsprechend erhalten Sie dort auch sämtliche Vorinformationen, Beratungen und Kontrolltermine. Sollte das Krankenhaus dies nicht anbieten, oder Sie (zusätzlich oder grundsätzlich) eine private Betreuung wünschen, ist dies möglich.

Als zertifizierte Gutachterin für PatientInnen vor adipositaschirurgischen Eingriffen bekenne ich mich zu folgenden Grundsätzen:

  • Die PatientInnensicherheit steht immer an erster Stelle.
  • Die Erstellung des Gutachtens erfolgt nach bestem diätologischem Wissen und Gewissen.
  • Die PatientInneninformationen werden wahrheitsgemäß und unverändert im Gutachten integriert.
  • Die festgesetzten und akkordierten Honorarrichtlinien des Verbandes der Diaetologen Österreichs werden eingehalten (eingerechtfertigter höherer Preis oder zusätzliche Leistungen anzubieten ist möglich).
  • Jeder Patient/jede Patientin erhält präoperativ die gleichen Informationen und wird optimal aufgeklärt, um sich mündig für oder gegen einen adipositaschirurgischen Eingriff zu entscheiden.

In meiner Praxis biete ich als zertifizierte Gutachterin folgende Möglichkeiten an:

  • Diätologisches Gutachten vor adipositaschirurgischen Eingriffen (von der WGKK anerkannt)
  • Diätologisches Gutachten inklusive ausführlicher ernährungsmedizinischer Beratung (Erster Termin 60-70 min, zweiter Termin 50-60 min)
  • Paket Adipositaschirurgie (Diätologisches Gutachten inkl. ernährungsmedizinischer Beratung vor dem Eingriff sowie Beratungstermine in Wunschanzahl nach der Operation, inkl. BIA-Messungen innerhalb des ersten Jahres nach OP)
  • Präoperative Gewichtsreduktion mit Leberfasten nach Dr. Worm
  • Kosten

Wichtig:

  • Bitte beachten Sie, dass ein solches Gutachten keine Garantie dafür darstellt, dass Sie eine Operation erhalten beziehungsweise diese von der Krankenkasse bezahlt wird.
  • Das Gutachten ist nur in Zusammenhang mit einer Bestätigung über eine erhaltene präoperative Ernährungsberatung gültig.

Für Fragen stehe ich selbstverständlich zur Verfügung.

Vorbereitung auf unseren Termin/unbedingt mitzubringen ist:

  1. Übermittlung des vollständig ausgefüllten Kundendatenblattes vor dem Termin per E-Mail
  2. Ausgefüllter Patientenanamnesebogen
  3. Ernährungstagebuch über mindestens 7 Tage
  4. Ärztliche Zuweisung ist unbedingt erforderlich
  5. Labor- und sonstige relevante Befunde

Sie erhalten von mir eine Terminbestätigung mit allen wichtigen Informationen vorab. Ohne die zeitgerechte Zusendung des vorab ausgefüllten Kundendatenblattes kommt der Termin nicht zu Stande. Ich bitte um Verständnis!

Leberfasten nach Dr. Worm

Leberfasten nach Dr. Worm

Warum eigentlich Leberfasten?

Bei einer Fettleber (Steatosis hepatis) lagern die Leberzellen vermehrt Fett ein. Die Ursachen der Fettleber sind unterschiedlich. Man fragt sich was ist die Henne was ist das Ei… :

  • Stoffwechselerkrankungen wie Fettstoffwechselstörungen und Diabetes (wobei hier eben auch Ursache und Auswirkung umgedreht werden können – eine Fettleber ist der Vorreiter für Diabetes und andere Stoffwechselprobleme)
  • Virusinfektionen
  • Fehlernährung (Adipositas, metabolisches Syndrom)
  • Alkoholmissbrauch
  • Medikamente

Je nach Ursache unterscheidet man grob zwischen der „Nicht-alkoholischen Fettleber“ und der „alkoholischen Fettleber“. Sehr häufig ist heutzutage die „Nicht-alkoholische“ anzutreffen, mit der Ursache langfristige Überernährung, geprägt von vielen, schnell resorbierbaren Kohlenhydraten (Fruchtzucker, Zucker, Smoothies en masse, Säfte, Softdrinks, Süßigkeiten, große Mengen an Brot und Beilagen…) gepaart mit Bewegungsmangel. Laut Leitlinien und Statistiken haben etwa 20 – 30% der Menschen eine nicht-akoholische Fettleber, manche Quellen sprechen von 40%… WEITERLESEN

Um die Leber zu entlasten biete ich in meiner Praxis Leberfasten nach Dr. Worm an, mit Hepafast und Hepalean:

http://www.leberfasten.com/home/

http://www.leberfasten.com/leberfasten-konzept/leber/

http://www.leberfasten.com/leberfasten-konzept/hepafast/

 

Auch geeignet als Vorbereitung auf die präoperative Gewichtsreduktion bei geplanter bariatrischer Operation.

 

Sie können jederzeit mit dem Programm beginnen. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin mit mir!