Ofengemüse mit Topfen – gar nicht fad :)

Ofengemüse mit Topfen – gar nicht fad :)

Das ist ja so ein Ding, wenn man bei Ernährungsberatungen mehr Gemüse empfiehlt, beispielsweise in Form von „Gemüsesticks“ mit Topfendip… Da schlafen dann dem Gegenüber manchmal die Gesichtszüge ein. Ich stelle mir dann die Gedanken vor, die da so durchs gegenüberliegende Gehirn wandern, … „Nicht schon wieder Gemüsesticks“, „Klischee“, „fader gehts ja ned“, „ich hasse diese ewige Gemüseschnippelei“, „aufwändig“… etc.

Aber ich probiers einfach nochmal ;). Ja, Gemüsesticks mit Topfendip. Aber nicht fad, sondern gut gewürzt, mit guten Ölen, zum Sattessen und obendrein noch gesund!

Die Zutaten fürs Ofengemüse (2 Portionen):

  • ca. 400g bunte Karottenmischung
  • 2 kleine bis mittelgroße Zucchini
  • 1 Fenchelknolle
  • 1-2 EL Olivenöl
  • Rosmarin, Thymian, Oregano, Salz, Pfeffer, Cayenne-Pfeffer
  • 50g Pecorino

Das Gemüse putzen, die Karotten der Länge nach vierteln, so dass in etwa gleich große Stifte herauskommen. Die Zucchini etwas größer schneiden, damit sie nicht zu weich werden. Die Karotten habe ich mit Olivenöl, Rosmarin, Salz und Cayenne-Pfeffer gewürzt, die Zucchini mit Thymian, Oregano, Salz und Pfeffer. Einfach die Stifte in einer Salatschüssel mit Olivenöl und den Gewürzen vermischen. Auf Backpapier ausbreiten und bei 180 – 200° Heißluft ca. 20min backen. Beim Servieren mit kleinen Pecorino-Würferl bestreuen. Ich liebe diesen salzigen Schafkäse! 🙂

Die Zutaten für den Topfendip (2 Portionen):

  • 250g Magertopfen
  • 1 EL Leinöl
  • 2 EL Hanfsamen geschält
  • 1 kl. Zwiebel, fein geschnitten
  • 1 EL Dill
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL grober Dijonsenf
  • etwas Wasser

Den Topfen gleich in der Gemüseschüssel anrühren, so gehen die Reste der Gewürze und des Olivenöls hinein und nichts wird verschwendet.

Die Nährwerte pro Portion ca.: 500kcal, 36g EW, 25g F, 36g KH, 11g Ballaststoffe

Ich garantiere, das schmeckt nicht fad und macht auf gesunde weise schön satt! 🙂 Dazu noch ein grüner Salat… yummy… und schon hat man das mit dem täglichen Gemüse „erledigt“ ;).

Eure Diätologin

Mag. Birgit Barilits, BSc

 

Fotos: Birgit Barilits

 

Eggs Benedict mit Räucherlachs

Eggs Benedict mit Räucherlachs

Zugegeben: Die pochierten Eier habe ich nicht so schön hinbekommen. Und das Frühstück wurde auch gleich verspeist. Daher gibt es leider kein Bild davon.

Aber ich habe hier ein niedliches Katzenbild. Das geht angeblich immer:

Dieses Rezept findet sich sicherlich in vielen Kochbüchern, ich habe es aus „Paleo Küche für Genießer“ von Danielle Walker. Außerdem ist es mein absolutes Standardfrühstück, wenn ich in England bin!!! Dort kommt das Gericht typischerweise auf kleinen, getoasteten Brioche Buns… yummy…

Je nachdem, ob man dazu frisches knuspriges Baguette, Toast, Vollkornbrot, … isst, oder das Brot weglässt, fällt es unter Low Carb oder auch Paleo – oder nicht. Es ist definitiv etwas aufwändiger, aber es lohnt sich, denn es schmeckt ganz köstlich! Eine selbstgemachte Hollandaise kann schon was. Vielleicht mal als schönes Sonntagsfrühstück ausprobieren? Als besondere Aufmerksamkeit für den Lieben/die Liebe? 🙂

Originalrezept (4 Portionen)

Sauce Hollandaise:

  • 2 Eigelb
  • 2 TL frisch gepresster Zitronensaft
  • ¼ Tasse Kokosfett oder Ghee
  • ¼ TL Meersalz
  • 1 Prise Cayenne Pfeffer oder Paprika

Außerdem:

  • 4 Eier
  • 1 EL klarer Essig
  • 4 Tassen junger Spinat (alternativ: Blattspinat tiefgekühlt)
  • 8 Scheiben Räucherlachs
  • 2 TL Kapern

Die Nährwerte pro Portion (ca.): 259kcal, 17g Eiweiß, 20g Fett, 1g Kohlenhydrate

Zubereitung:

Den Spinat putzen und blanchieren oder auftauen und weichdünsten.

Für die Sauce Hollandaise das Eigelb und den Zitronensaft in einer Metallschüssel verquirlen, die Schüssel auf einen Topf mit kochendem Wasser stellen (= über Dampf schlagen). Achtung, gut quirlen und darauf achten das das Ei nicht stockt! Nach und nach die geschmolzene Butter oder Ghee mit einem Schneebesen einrühren. Die Sauce wird „mehr“, dick, gelb und schaumig. Die Gewürze einrühren, vom Herd nehmen und warm stellen. Sollte die Sauce etwas zu dick werden, kann man noch etwas heißes Wasser einrühren oder nach Geschmack noch etwas Zitronensaft bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Im Originalrezept werden die Eier pochiert, ich habe der Einfachheit halber weiche Eier zubereitet, diese dann geschält und auf den Spinat gesetzt. Wer es probieren möchte braucht einen etwas größeren Topf der zur Hälfte mit Wasser gefüllt ist. Dieses sollte sieden, nicht sprudelnd kochen. 1 EL Essig dazugeben. Die Eier einzeln aufschlagen und einzeln in eine leicht geölte Tasse oder einen geölten Schöpfer geben. Das Wasser umrühren, sodaß ein richtiger Strudel entsteht und das Ei mitten hineinplatzieren. Nach 2-4min ist es fertig. Mit einem Siebschöpfer herausheben, etwas abtropfen. Es braucht etwas Übung! Ich habs leider bis jetzt nicht geschafft, da fehlt mir wohl die Geduld. 😉

Zum Servieren wird ein Häufchen Spinat, 2 Scheiben Räucherlachs, 1 Ei und die Sauce auf dem Teller angerichtet und noch mit den Kapern dekoriert. Guten Appetit!

Wer sich nun fragt

  • warum ich hier Butterschmalz und Kokosöl verwende,
  • was es überhaupt mit Fetten und Ölen auf sich hat,
  • was es Wissenswertes dazu gibt,
  • wie man damit umgeht,
  • was Paleo ist und ob und für wen das Sinn macht,

kann mich gerne kontaktieren :).

 

Eure Diätologin

Mag. Birgit Barilits, BSc

 

Fotoquelle: Fotolia

Saftiger Mohnkuchen – low carb und glutenfrei

Saftiger Mohnkuchen – low carb und glutenfrei

Ich experimentiere ja gerne beim Kochen, manchmal wirds was, manchmal nicht ;). In diesem Fall hat es ausgezeichnet geklappt, daher wird das Rezept in meine Sammlung aufgenommen!

Es ging darum, die Reste aus der Mandelmilch-Produktion sinnvoll zu verwerten. Eine Möglichkeit ist eben, einen Kuchen daraus zu backen!

Daher kommt nun mal das Ausgangsprodukt: Mandel-Kokosmilch aus dem AndSoy Kochmixer (Werbung weil Produktnennung/Kooperation):

Zutaten:

  • 1 Becher (Zubehör) / ca. 80g Mandeln ungeschält (über Nacht eingeweicht, Wasser wegschütten)
  • 1/2 Becher Kokosraspeln (über Nacht eingeweicht, Wasser kann bleiben)
  • 1/2 Becher Sonnenblumenkerne (über Nacht eingeweicht, Wasser wegschütten)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Vanille
  • 1 Dattel (ca. 8g)
  • Mit Wasser auffüllen, bis der Wasserstand zwischen den Markierungen ist (ca. 1300ml)

Die Nährwerte* pro Portion, 1 Portion 250ml (ca.!): 146kcal, 4,6g EW, 12,3g F, 6,5g KH

Der Kochmixer macht die Arbeit, wenn die „Milch“ fertiggekocht ist mit dem Sieb abseihen. Ich finde das Sieb besser, mit diesen Sackerl zum abpressen komme ich nicht so gut zurecht. Den Rest bezeichne ich salopp als „Mandeltrester“.

Aber nun zum Mohnkuchen…

Die Zutaten:

  • Mandeltrester, noch feucht
  • 3 Eier
  • 100g Butter
  • 100g Mohn
  • 100g Xylitol
  • Zitronenzesten
  • 1 TL Backpulver

Die Nährwerte* pro Portion (Tortenform ergibt bei mir 8 Teile): 335kcal, 9,3g EW, 27,5g F, 20,9g KH

*Anmerkung zu den Nährwerten der beiden Rezepte: Die Nährwerte sind in diesem Fall ungenau, da ja der Mandeltrester nicht die gleichen Werte hat wie die Ausgangsprodukte. Die Mandel“milch“ wird also ebenso weniger von allem haben wie der Kuchen.

Eier und Xylitol schaumig schlagen, Butter schmelzen lassen und mit Mandeltrester und Mohn sowie den Zitronenzesten und Backpulver vermischen. Die Eier unterrühren.

Eine Form mit Butter auspinseln und mit Mandelmehl oder geriebenen Mandeln oder glutenfreiem Mehl stauben. Bei 180°C Heißluft ca. 45min backen.

Der Kuchen geht nicht sehr auf, aber er ist wunderbar saftig! 🙂

Eure Diätologin

 

Foto: Birgit Barilits

 

Melanzani-Süßkartoffel-Gratin

Melanzani-Süßkartoffel-Gratin

Also das ist jetzt nichts für schwache Nerven. Ehrlich. Zartbeseitete und Hardcore Lowcarber dürfen NICHT weiterlesen. Ich will euch nur gewarnt haben. Na gut. Selber Schuld. Es ist ein Zufallsprodukt, dass ich nach einem anstrengenden Ausflug für den großen, cremigen Hunger gekocht habe. Gratins sind ja eine wunderbare Sache, schnippeln, gießen, backen, inzwischen Duschen… Aber auch wenn „nur“ Gemüse darin sein sollte – bei kalorienreichem „Guß“ und viel Käse obendrauf heißt es aufpassen, die kcal muss man sich verdienen!

 

melanzani süßkartoffel gratin

Die Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 Melanzani
  • 1 Süßkartoffel
  • 1 kleiner Zwiebel
  • 1/2 Becher Schlagobers
  • etwas geriebener Parmesan
  • 100g Feta
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • etwas Kokosöl zum Auspinseln der Form

Die Zubereitung:

Melanzani und Süßkartoffel in dünne Scheiben schneiden und abwechselnd in eine Auflaufform schichten. In das Schlagobers den feingehackten Zwiebel, den geriebenen Parmesan und die Gewürze (viiiiieeeel Muskatnuss!) einrühren und über das Gemüse gießen. Den Feta darüberbröseln.

Im Rohr bei 180° etwa 20-30min backen. Mit einer Gabel oder einem Holzstaberl zwischendurch prüfen, ob das Gemüse schon gar ist.

 

  • Na gut. Zumindest ist es glutenfrei… ><
  • Achtung, deftig!
  • Gut nach einem langen Herbstwandertag

 

Foto: Birgit Barilits

Was man aus Resten machen kann.

Was man aus Resten machen kann.

Ich besitze seit einer Weile den Kochmixer von http://www.andsoy.com. Das ist schon ein sehr praktisches Teil! Jetzt im Sommer ist zwar nicht sooo die Zeit für heiße, cremige Suppen, aber die letzten Tage waren doch auch kühl und außerdem gibt es auch kalte Suppen! 🙂

Gazpacho, Champignoncremesuppe und Gemüsecremesuppe mit Curcuma.

 

 

Ich produziere damit auch gerne frische Nuss“milch“. Meine Lieblingsvariante ist derzeit die Mandel-Kokosmilch.

Mandel-Kokosmilch-Kakao, und frisch abgefüllt in der Flasche.

Grundrezept: 1 Messbecher eingeweichte Mandeln, 1 Messbecher Kokosraspeln (ebenfalls eingeweicht), 2 Datteln oder etwas Honig, 1 Prise Salz, Wasser, fertig. Dabei bleibt allerdings ein Rest zurück beim Abseihen, eine Art Nuss“trester“. Dieser eignet sich für Kuchen, Breie, … oder für meine Nuss-Buchweizen-Pancakes! 🙂

Die Zutaten:

  • Trester von der produzierten Mandel-Kokosmilch
  • 3 Eier
  • 4 EL Buchweizen
  • 1 EL Xylitol
  • 1/2 TL Vanillepulver
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 EL Flohsamenschalen
  • Mandel-Kokosmilch bis eine breige Konsistenz erreicht ist

Ich habe hier keine exakten Mengenangaben und auch keine Nährwerte errechnet. Die Mischung ist aber einfach, dankbar und gelingt sicherlich auch so! Einfach alle Zutaten mit dem Mixer vermischen, Mandelmilch dazugießen. Es braucht nicht viel Mandelmilch, da der Trester feuch ist und auch die Eier Flüssigkeit geben. Es entsteht ein etwas dickeres Gemisch als bei Palatschinken. Kurz stehen lassen, dann in einer Pfanne in (wenig) heißem Kokosöl braten.

Verfeinert werden die Pancakes mit frischen oder tiefgefrorenen Beeren und einem kleinen Klecks Honig.

Guten Appetit! 🙂

 

Fotos: Birgit Barilits

Mag. Birgit Barilits, BSc, Diätologin

 

Schichtmüsli – Ideal zum Mitnehmen

Schichtmüsli – Ideal zum Mitnehmen

Inspiration für den morgigen Arbeitstag:

bei dem geruch und dem anblick geht die sonne auf!
Bei dem Geruch und dem Anblick geht die Sonne auf! 🙂

Sich mit guten Sachen versorgen während man unterwegs ist, oder am Arbeitsplatz, ist ein Thema. Darum freue ich mich immer, wenn ich in anderen Blogs dazu gute Tipps lesen kann. Hier kommt nun ein Tipp von mir, als notorische „Gurkenglassammlerin“ ;). Je nach Lust und Laune, Ernährungsform und Saison wechseln die fruchtigen Zutaten, oder auch die „Milch“.

Die Zutaten:

  • ½ Apfel
  • 1 Blutorange
  • 1 Portion Müsli
  • 200ml Mandelmilch oder Kokosmilch
  • 1 Schraubglas (1/2l Fassungsvermögen ca.)

Die Zubereitung:

Zuerst den Apfel würfeln und in das Glas geben. Danach das Müsli darüberstreuen. Als dritte Schicht die Blutorange in Stücken dazugeben. Die „Milch“ dazugeben, gut zudrehen und fertig!

Sieht gut aus, schmeckt gut, macht satt und ist gesund.

Müslis/Granola: kann man kaufen bei verschiedenen Anbietern, in unterschiedlichen Varianten (Paleo, Low Carb, klassisch, auf den Zuckergehalt achten!), oder sich selbst mixen. ZB aus selbstgemachtem Nuss-Granola, Kokosraspeln, gefriergetrockneten Beeren und/oder Trockenfrüchten.

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Fotos: Birgit Barilits

Kleine Lebensmittelkunde – Buchweizen

Kleine Lebensmittelkunde – Buchweizen

Der Echte Buchweizen (Fagopyrum esculentum), auch Gemeiner Buchweizen, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Buchweizen (Fagopyrum) in der Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae). Manchmal wird er auch in die Gattung Polygonum eingeordnet. Buchweizen ist ein Pseudogetreide (Pseudocerealie).

Quelle: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Echter_Buchweizen&oldid=178200203

Der Buchweizen hat weder etwas mit Büchern, noch mit Weizen zu tun, wie man lesen kann. Als Knöterichgewächs ist er eher mit dem Sauerampfer und Rhabarber verwandt. Er ist eine alte Nutzpflanze, wie der Dinkel, oder Quitte, Löwenzahn, …. und viele mehr, die in den letzten Jahren wieder an Bedeutung gewinnen. Sogenannte Pseudocerealien sind besonders für Personen interessant, die Gluten oder Getreide meiden müssen (Zöliakie, Glutensensibilität, Weizenallergie). Die Körner haben eine ganz charakteristische, „dreieckige“ Form, wie bei Bucheckern.

Buchweizen kann man verwenden wie Reis, oder als Suppeneinlage, oder für Müslis und Breie verwenden. Die japanischen Soba Nudeln werden traditionell aus Buchweizenmehl hergestellt. Auch Palatschinken, Muffins, Crepes, Galettes, Salate und vieles mehr ist mit Buchweizenmehl machbar. Auch Sprossen aus Buchweizen schmecken wunderbar und sind kleine Vitaminbomben.

Von den Nährwerten her (kcal, EW, F, KH) ist er mit dem Weizen vergleichbar, aber bei den kleinen Inhaltsstoffen, den Mikronährstoffen gibt es einige Besonderheiten:

Er enthält Vitamin A, Beta Carotin, viel an B-Vitaminen, vor allem Folsäure, sowie Vitamin K, und die wertvollen Spurenelemente Kupfer und Mangan. In dieser Hinsicht ist er dem Weizen überlegen. Auch die Aminosäure Lysin ist enthalten, diese ist in anderen Getreidesorten Mangelware. Lysin ist wichtig zur Bildung von Kollagen.

Weitere Informationen zu den Nährwerten findet ihr HIER.

Ich habe letztens einen kleinen Versuch mit dem Andsoy Kochmixer gestartet und eine Haselnuss-Buchweizen“milch“ hergestellt. Aus 1 Becher (kleiner Bambusbecher aus dem Zubehör des Mixers) Haselnuss und 1 Becher Buchweizen ergab sich eine dicke, cremige „Milch“. Ich musste allerdings am nächsten Tag feststellen, dass die Flüssigkeit quasi ein Pudding geworden ist! Daher wird das nächste Mal wesentlich weniger Buchweizen in die Mischung kommen, haha! 🙂 Der Grund dafür dürfte der Gleiche sein, warum auch Haferflocken „schleimen“ und einen schönen, bekömmlichen und cremigen Brei ergeben, wenn man sie langsam köchelt. Einerseits wohl die Verkleisterung der Stärke, andererseits die enthaltenen Schleimstoffe (wasserlösliche Ballaststoffe). Danke an dieser Stelle an meine Kollegin Marianne Kriz für die Diskussion über die Ursache des Schleims ;).

Aus dieser Pflanzenmilch und den Resten kann man feine Frühstücksbreie oder Müslis machen, oder sie auch als Basis für eine cremige Suppe verwenden. Ich habe den Fastpudding verwendet um eine cremige Porree-Knofi-Suppe zu machen… Mmhhhh…

(Zutaten: Gemüsebrühe, Haselnuss-Buchweizen“milch“, Porree, Knoblauch)

Aus der Pflanzenheilkunde (Quelle: https://www.netdoktor.de/heilpflanzen/buchweizen/):

  • Buchweizen soll bei Venenleiden hilfreich sein (Rutin, ein Flavonoid)
  • Tee aus dem Kraut gegen Krampfadern
  • Hautschützend (Lysin – Kollagen)

Also dann, ran an den Buchweizen und an die Abwechslung auf dem Teller und viel Spaß beim Kochen!

Eure Diätologin.

 

Fotos: Fotolia, Birgit Barilits

Mag. Birgit Barilits, BSc