Saftiger Mohnkuchen – low carb und glutenfrei

Saftiger Mohnkuchen – low carb und glutenfrei

Ich experimentiere ja gerne beim Kochen, manchmal wirds was, manchmal nicht ;). In diesem Fall hat es ausgezeichnet geklappt, daher wird das Rezept in meine Sammlung aufgenommen!

Es ging darum, die Reste aus der Mandelmilch-Produktion sinnvoll zu verwerten. Eine Möglichkeit ist eben, einen Kuchen daraus zu backen!

Daher kommt nun mal das Ausgangsprodukt: Mandel-Kokosmilch aus dem AndSoy Kochmixer (Werbung weil Produktnennung/Kooperation):

Zutaten:

  • 1 Becher (Zubehör) / ca. 80g Mandeln ungeschält (über Nacht eingeweicht, Wasser wegschütten)
  • 1/2 Becher Kokosraspeln (über Nacht eingeweicht, Wasser kann bleiben)
  • 1/2 Becher Sonnenblumenkerne (über Nacht eingeweicht, Wasser wegschütten)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Vanille
  • 1 Dattel (ca. 8g)
  • Mit Wasser auffüllen, bis der Wasserstand zwischen den Markierungen ist (ca. 1300ml)

Die Nährwerte* pro Portion, 1 Portion 250ml (ca.!): 146kcal, 4,6g EW, 12,3g F, 6,5g KH

Der Kochmixer macht die Arbeit, wenn die „Milch“ fertiggekocht ist mit dem Sieb abseihen. Ich finde das Sieb besser, mit diesen Sackerl zum abpressen komme ich nicht so gut zurecht. Den Rest bezeichne ich salopp als „Mandeltrester“.

Aber nun zum Mohnkuchen…

Die Zutaten:

  • Mandeltrester, noch feucht
  • 3 Eier
  • 100g Butter
  • 100g Mohn
  • 100g Xylitol
  • Zitronenzesten
  • 1 TL Backpulver

Die Nährwerte* pro Portion (Tortenform ergibt bei mir 8 Teile): 335kcal, 9,3g EW, 27,5g F, 20,9g KH

*Anmerkung zu den Nährwerten der beiden Rezepte: Die Nährwerte sind in diesem Fall ungenau, da ja der Mandeltrester nicht die gleichen Werte hat wie die Ausgangsprodukte. Die Mandel“milch“ wird also ebenso weniger von allem haben wie der Kuchen.

Eier und Xylitol schaumig schlagen, Butter schmelzen lassen und mit Mandeltrester und Mohn sowie den Zitronenzesten und Backpulver vermischen. Die Eier unterrühren.

Eine Form mit Butter auspinseln und mit Mandelmehl oder geriebenen Mandeln oder glutenfreiem Mehl stauben. Bei 180°C Heißluft ca. 45min backen.

Der Kuchen geht nicht sehr auf, aber er ist wunderbar saftig! 🙂

Eure Diätologin

 

Foto: Birgit Barilits

 

Melanzani-Süßkartoffel-Gratin

Melanzani-Süßkartoffel-Gratin

Also das ist jetzt nichts für schwache Nerven. Ehrlich. Zartbeseitete und Hardcore Lowcarber dürfen NICHT weiterlesen. Ich will euch nur gewarnt haben. Na gut. Selber Schuld. Es ist ein Zufallsprodukt, dass ich nach einem anstrengenden Ausflug für den großen, cremigen Hunger gekocht habe. Gratins sind ja eine wunderbare Sache, schnippeln, gießen, backen, inzwischen Duschen… Aber auch wenn „nur“ Gemüse darin sein sollte – bei kalorienreichem „Guß“ und viel Käse obendrauf heißt es aufpassen, die kcal muss man sich verdienen!

 

melanzani süßkartoffel gratin

Die Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 Melanzani
  • 1 Süßkartoffel
  • 1 kleiner Zwiebel
  • 1/2 Becher Schlagobers
  • etwas geriebener Parmesan
  • 100g Feta
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • etwas Kokosöl zum Auspinseln der Form

Die Zubereitung:

Melanzani und Süßkartoffel in dünne Scheiben schneiden und abwechselnd in eine Auflaufform schichten. In das Schlagobers den feingehackten Zwiebel, den geriebenen Parmesan und die Gewürze (viiiiieeeel Muskatnuss!) einrühren und über das Gemüse gießen. Den Feta darüberbröseln.

Im Rohr bei 180° etwa 20-30min backen. Mit einer Gabel oder einem Holzstaberl zwischendurch prüfen, ob das Gemüse schon gar ist.

 

  • Na gut. Zumindest ist es glutenfrei… ><
  • Achtung, deftig!
  • Gut nach einem langen Herbstwandertag

 

Foto: Birgit Barilits

Schichtmüsli – Ideal zum Mitnehmen

Schichtmüsli – Ideal zum Mitnehmen

Inspiration für den morgigen Arbeitstag:

bei dem geruch und dem anblick geht die sonne auf!
Bei dem Geruch und dem Anblick geht die Sonne auf! 🙂

Sich mit guten Sachen versorgen während man unterwegs ist, oder am Arbeitsplatz, ist ein Thema. Darum freue ich mich immer, wenn ich in anderen Blogs dazu gute Tipps lesen kann. Hier kommt nun ein Tipp von mir, als notorische „Gurkenglassammlerin“ ;). Je nach Lust und Laune, Ernährungsform und Saison wechseln die fruchtigen Zutaten, oder auch die „Milch“.

Die Zutaten:

  • ½ Apfel
  • 1 Blutorange
  • 1 Portion Müsli
  • 200ml Mandelmilch oder Kokosmilch
  • 1 Schraubglas (1/2l Fassungsvermögen ca.)

Die Zubereitung:

Zuerst den Apfel würfeln und in das Glas geben. Danach das Müsli darüberstreuen. Als dritte Schicht die Blutorange in Stücken dazugeben. Die „Milch“ dazugeben, gut zudrehen und fertig!

Sieht gut aus, schmeckt gut, macht satt und ist gesund.

Müslis/Granola: kann man kaufen bei verschiedenen Anbietern, in unterschiedlichen Varianten (Paleo, Low Carb, klassisch, auf den Zuckergehalt achten!), oder sich selbst mixen. ZB aus selbstgemachtem Nuss-Granola, Kokosraspeln, gefriergetrockneten Beeren und/oder Trockenfrüchten.

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Fotos: Birgit Barilits

Kleine Lebensmittelkunde – Buchweizen

Kleine Lebensmittelkunde – Buchweizen

Der Echte Buchweizen (Fagopyrum esculentum), auch Gemeiner Buchweizen, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Buchweizen (Fagopyrum) in der Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae). Manchmal wird er auch in die Gattung Polygonum eingeordnet. Buchweizen ist ein Pseudogetreide (Pseudocerealie).

Quelle: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Echter_Buchweizen&oldid=178200203

Der Buchweizen hat weder etwas mit Büchern, noch mit Weizen zu tun, wie man lesen kann. Als Knöterichgewächs ist er eher mit dem Sauerampfer und Rhabarber verwandt. Er ist eine alte Nutzpflanze, wie der Dinkel, oder Quitte, Löwenzahn, …. und viele mehr, die in den letzten Jahren wieder an Bedeutung gewinnen. Sogenannte Pseudocerealien sind besonders für Personen interessant, die Gluten oder Getreide meiden müssen (Zöliakie, Glutensensibilität, Weizenallergie). Die Körner haben eine ganz charakteristische, „dreieckige“ Form, wie bei Bucheckern.

Buchweizen kann man verwenden wie Reis, oder als Suppeneinlage, oder für Müslis und Breie verwenden. Die japanischen Soba Nudeln werden traditionell aus Buchweizenmehl hergestellt. Auch Palatschinken, Muffins, Crepes, Galettes, Salate und vieles mehr ist mit Buchweizenmehl machbar. Auch Sprossen aus Buchweizen schmecken wunderbar und sind kleine Vitaminbomben.

Von den Nährwerten her (kcal, EW, F, KH) ist er mit dem Weizen vergleichbar, aber bei den kleinen Inhaltsstoffen, den Mikronährstoffen gibt es einige Besonderheiten:

Er enthält Vitamin A, Beta Carotin, viel an B-Vitaminen, vor allem Folsäure, sowie Vitamin K, und die wertvollen Spurenelemente Kupfer und Mangan. In dieser Hinsicht ist er dem Weizen überlegen. Auch die Aminosäure Lysin ist enthalten, diese ist in anderen Getreidesorten Mangelware. Lysin ist wichtig zur Bildung von Kollagen.

Weitere Informationen zu den Nährwerten findet ihr HIER.

Ich habe letztens einen kleinen Versuch mit dem Andsoy Kochmixer gestartet und eine Haselnuss-Buchweizen“milch“ hergestellt. Aus 1 Becher (kleiner Bambusbecher aus dem Zubehör des Mixers) Haselnuss und 1 Becher Buchweizen ergab sich eine dicke, cremige „Milch“. Ich musste allerdings am nächsten Tag feststellen, dass die Flüssigkeit quasi ein Pudding geworden ist! Daher wird das nächste Mal wesentlich weniger Buchweizen in die Mischung kommen, haha! 🙂 Der Grund dafür dürfte der Gleiche sein, warum auch Haferflocken „schleimen“ und einen schönen, bekömmlichen und cremigen Brei ergeben, wenn man sie langsam köchelt. Einerseits wohl die Verkleisterung der Stärke, andererseits die enthaltenen Schleimstoffe (wasserlösliche Ballaststoffe). Danke an dieser Stelle an meine Kollegin Marianne Kriz für die Diskussion über die Ursache des Schleims ;).

Aus dieser Pflanzenmilch und den Resten kann man feine Frühstücksbreie oder Müslis machen, oder sie auch als Basis für eine cremige Suppe verwenden. Ich habe den Fastpudding verwendet um eine cremige Porree-Knofi-Suppe zu machen… Mmhhhh…

(Zutaten: Gemüsebrühe, Haselnuss-Buchweizen“milch“, Porree, Knoblauch)

Aus der Pflanzenheilkunde (Quelle: https://www.netdoktor.de/heilpflanzen/buchweizen/):

  • Buchweizen soll bei Venenleiden hilfreich sein (Rutin, ein Flavonoid)
  • Tee aus dem Kraut gegen Krampfadern
  • Hautschützend (Lysin – Kollagen)

Also dann, ran an den Buchweizen und an die Abwechslung auf dem Teller und viel Spaß beim Kochen!

Eure Diätologin.

 

Fotos: Fotolia, Birgit Barilits

Mag. Birgit Barilits, BSc

 

Sesamstangerl zum Kaffee?

Sesamstangerl zum Kaffee?

Kennt ihr Koulourakias? Die griechischen Sesamkekse oder Stangerl oder Kaffeegebäck? Diese köstlichen, kleinen Dinger sind mir in den Sinn gekommen und ich wollte sie nachbauen. Natürlich schmecken meine Stangerl anders, aber eine Erinnerung an Griechenland kam da schon auf… 🙂

Jedenfalls, in meinen Sesamstangerln ist natürlich viiiiel weniger Zucker drin, eigentlich gar kein richtiger Zucker sondern ein sogenannter „Zuckeralkohol“ – Xylitol. Und um eine glutenfreie und sehr ballaststoffreiche Variante zu zaubern habe ich auch kein Mehl verwendet… Alles anders also.

Die Zutaten:

  • 20g Flohsamenschalen
  • 40g Erdmandelmehl
  • 60g Kokosmehl
  • 60g Xylit/Erythrit oder wer mag normaler Zucker
  • 80g Sesam
  • 200g Cashewmus
  • 2 Eier
  • 1 TL Backpulver
  • Vanille
  • evtl. etwas Wasser falls der Teig zu fest ist

Achtung: Xylitol ist für Hunde und Kaninchen giftig! Also bitte nicht „versehentlich“ ein Kekserl unter den Tisch fallen lassen. Es kommt zu einem Blutzuckerabfall, die Tiere werden schwach und apathisch, Erbrechen, Durchfall, Krampfanfälle können auftreten, in späterer Folge Leberschäden und manchmal sterben die Tiere auch daran…

Aus dem Teig ergaben sich ca. 30 Stangerl, bei 3 Stangerl ergeben sich Nährwerte von (ca.): 230kcal, 8g EW, 16g F, 16g KH, 5g Blst

Die Zubereitung:

Alle trockenen Zutaten vermischen, dann das Cashewmus und die Eier dazugeben und mixen. Es ergibt sich eine krümelige Masse, die sich gut kneten lässt. Wenn nicht, noch etwas Wasser dazugeben. Aus dem Teig eine Rolle formen und in gleich große Stücke teilen. Aus den Stücken Stangerl oder Kipferl oder Kugeln formen. Achtung, nicht zuviel „wuzeln“ – sonst zerbröselt der Teig. In der Hinsicht ist er ähnlich wie Vanillekipferlteig.

Alternative Würzungen: Zitronenzesten, Kardamom, Zimt, Nelke

Bei 180° (Heißluft, Backrohr vorheizen) 15 – 20min goldbraun backen.

Die Stangerl sind ein bisschen knusprig, schmecken schön nach Sesam und sind nicht sehr süß. Wer mag kann also noch mehr Süßungsmittel verwenden. Zum Kaffee oder als kleiner Energieschub beim Wandern… 🙂

Viel Spaß beim ausprobieren!

Eure Diätologin.

Fotos: Birgit Barilits

Mag. Birgit Barilits, BSc, Diätologin

 

 

Süß-pikantes „Restl“-Knäcke

Süß-pikantes „Restl“-Knäcke

Um einmal alle Reste in meinem Vorratsschrank zu verbrauchen (kleinere Mengen an Nüssen, Samen, alternatives „Mehl“, eine braune Banane etc.) eignet sich so ein Knäckebrot ausgezeichnet. Es ist eine Mischung aus den Chia-Crackern, gefunden auf „paleo to go“ – und einem Rezept, dass ich vor längerer Zeit nachgekocht habe, die Rosmarin-Rosinen-Cracker von Danielle Walker. Beide varianten sind toll! Ich liebe aber besonders die Mischung aus Rosmarin und Rosinen (obwohl ich eigentlich Rosinen normalerweise nicht so gerne mag), mit den groben Salzkristallen!

restl knäcke
Knusper, knusper Knäcke!

Die Zutaten (alles ca. Mengen, weil Reste!):

  • 80g Chia Samen
  • 100g Sonnenblumenkerne
  • 80g Hanfmehl
  • 100g weißer Sesam
  • 100g Rosinen
  • 1 EL Rosmarin
  • 2 Eier
  • 1 zerdrückte Banane
  • 4 EL Tahini
  • 1 TL Salz fein, 1 TL Salz grob (zum Bestreuen)
  • Cayenne Pfeffer (zum Bestreuen)

Die Zubereitung:

Die Banane zerdrücken und mit den Eiern verschlagen. Alle anderen Zutaten nach und nach einrühren. Die Chia samen ziehen die Feuchtigkeit, und es entsteht ein gut formbarer Teig. Den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech maximal einen halben cm dick ausrollen oder mit nassen Händen zurechtdrücken. Mit grobem Salz und Cayenne-pfeffer bestreuen. Den ofen auf 160° vorheizen und das Knäckebrot 20min backen. Dann zerschneiden und wenden und abermals für 20min im backen.

Schmeckt ausgezeichnet „ohne“ als energiereicher Snack zwischendurch, aber auch mit diversen Dips und Aufstrichen. Achtung: bitte nicht zu oft und nicht zu viel auf einmal, weil kalorienreich ;), das ist übrigens gar nicht so leicht, weil extrem gut…

Fotos: Birgit Barilits

Mag. Birgit Barilits, BSc, Diätologin

Nachgekocht: Pancakes mit Chia und Beeren

Nachgekocht: Pancakes mit Chia und Beeren

pancakes mit chia

Zutaten 4-5 Portionen:

  • 4 Eier
  • 3 EL Chia Samen
  • 2 Bananen zerdrückt
  • Zimt nach geschmack
  • Beeren (jetzt im Herbst/Winter tiefgekühlt)
  • Kokosöl oder Butter zum Ausbacken

Zubereitung:

Alle Zutaten mit dem Mixer gut schaumig aufschlagen, dann in kleinen Portionen im heißen Fett ausbacken. Das Ausbacken ist ein bissi tricky, denn man muss darauf achten, dass die eine Seite nicht zu dunkel wird (siehe Foto, eeetwas dunkler als geplant) während man darauf wartet das die obere Seite fest genug wird um den Pancake wenden zu können… mit etwas Übung klappts aber dann ganz gut! Diese menge ergibt je nach Größe der Pancakes 20-25 Stück! Also ganz schön viele 🙂 – für ein Sonntagsfrühstück oder eine Nachspeise.

Sie sind sehr fluffig, schmecken etwas nach Banane und etwas nach dem Kokosöl. Gemeinsam mit den Beeren omnomnom…

Nährwerte gibt’s dieses mal keine… einfach schmecken lassen!

Ich bin eigentlich schon eine Freundin von regional und saisonal… aber wenn ich dann so in meinen Vorratsschrank sehe fällt mir dann doch auf, dass da Einiges von weit her kommt: Kokosöl, Chia Samen, Süßkartoffel, natürlich viele, viele Gewürze. Ich kann mich ja noch mit der Ausrede retten, dass das Testen von neuen Lebensmitteln eine Berufskrankheit ist 😉 ?

Eine Alternative zum Kokosöl ist unser Butterschmalz, also geklärte Butter. Auch dieses kann gut hoch erhitzt werden. Statt Chia Samen gibt es Leinsamen, auch diese quellen, bilden eine Gelschicht und dienen als Ei-Ersatz, haben gute Omega 3 Fettsäuren und tun (gequollen) dem Darm gut. Süßkartoffeln wachsen auch bei uns, sind aber schwer zu finden im Handel und kosten dann wesentlich mehr als aus Amerika oder Spanien. Besonders aufpassen heißt es bei den sogenannten „Superfoods“. Hierzu zwei Buchempfehlungen:

  • Schwarzbuch Superfood: Heiße Luft und wahre Helden, von Daniela Grach und Caroline Schlinter
  • Superfood: Natürlich. Heimisch. Saisonal, von Barbara A. Schmid und Aaron Waltl

Für mich persönlich beschließe ich, dass ich weiterhin soweit als möglich „regional“ einkaufen werde. Also wenn es geht aus Österreich oder zumindest nicht aus Übersee. Trotzdem werden hin und wieder auch exotischere Produkte auf dem Teller landen, einfach weil ich Freude daran habe, neue Dinge auszuprobieren und zu genießen.

(Das obige Rezept hat mir übrigens eine Freundin gezeigt – gefunden in der Miss.)

Nachgekocht: Paleo Körnerbrot ohne Nüsse

Nachgekocht: Paleo Körnerbrot ohne Nüsse

paleo körnerbrot

Zutaten Originalrezept ich habe verwendet (ergibt ca. 10-12 dickere Scheiben)
  • 2 EL Leinsamenmehl
  • 140g Sonnenblumenkerne
  • 60g Kürbiskerne
  • 60g Sesamsamen
  • 2 EL Ghee
  • 1 EL Tahini
  • 4 Eier
  • 2 TL Weinsteinbackpulver
  • 1 TL gemahlene Vanille
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Kürbiskerne (zur Dekoration)
  • 2 EL Sonnenblumenkerne (zur Dekoration)
  • 2 ELl Leinsamen geschrotet
  • 140g Sonnenblumenkerne
  • 60g Kürbiskerne
  • 60g Sesamsamen
  • 2 EL Cashewmus
  • 1 EL Tahini
  • 4 Eier
  • 2 TL Weinsteinbackpulver
  • Fenchel, Anis, Kümmelsamen, Koriander gemahlen
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Kürbiskerne (zur Dekoration)
  • 2 EL Sonnenblumenkerne (zur Dekoration)

Nährwerte pro Portion (1 dicke Scheibe) ca.: 181kcal, 9g ew, 15g f, 3g kh, 2g blst, 73mg ca

Zubereitung:

Wie nach anleitung… ich hatte allerdings kein Leinsamenmehl und habe daher die 2 EL geschroteten Leinsamen mit dem Stabmixer zu „Mehl“ verarbeitet.

100g Sonnenblumenkerne, 40g Kürbiskerne und eben 2 EL Leinsamen, zu „Mehl“ verarbeiten. Alle anderen Zutaten mit dem Mixer zu einem Teig verarbeiten.

Da ich lieber Brotgewürz verwende, habe ich Fenchel, Anis, Kümmelsamen und etwas Koriander und auch etwas mehr Salz verwendet als im Originalrezept.

Eine Kastenform sehr gut ausfetten zB mit Kokosöl, und den Teig einfüllen. Ab damit ins vorgeheizte Rohr und bei 180° 40 min backen.

Die konsistenz ist gut geworden, etwas krümeliger als gewohntes Brot :), der Geschmack wunderbar würzig und nach den Samen, „nussig“.  Die Zubereitung ist wirklich sehr einfach und geht schnell!

Rezeptquelle: http://www.paleo360.de/rezepte/paleo-koernerbrot/

Low Carb Brot mit Hanfprotein

Low Carb Brot mit Hanfprotein

Ein durchaus gelungenes Experiment 🙂

Der 1. Grund dafür ist das (immer wieder) aktuelle Thema Low Carb und Paleo Ernährung. Beides hat seine Vorteile und Nachteile. Der 2. Grund für mein Experiment ist, dass ich immer wieder mal neue Lebensmittel einkaufe und probiere. Letztens war es das Hanfprotein. Die Idee war es in Müsli einzurühren. Naja. Das Ergebnis war weder hübsch noch gut ^^. Grünlicher Gatsch mit sandigem Gefühl zwischen den Zähnen. Ich bin aber offen für Vorschläge! Also wenn Ihr / Sie Ideen und gute Rezepte für Hanfprotein habt, gerne zu mir!

Da ich aber nichts verschwenden möchte habe ich die Idee entwickelt ein Brot daraus zu backen.

Die Zutaten:

  • 6 Eier
  • 1 Becher Joghurt
  • 150-200ml Wasser
  • 5 EL Kokosöl (1 für die Form)
  • 1 TL Salz
  • 2 gestrichene TL Backpulver
  • 50g Sesam für die Form und zum Bestreuen
  • 50g Chia
  • 50g Leinsamen geschrotet
  • 50g Kokosmehl
  • 130g Hanfprotein

Die Nährwerte (ca.): Ergibt ca. 12-14 Schnitten Brot. Pro Schnitte (14) 174kcal, 11,4g EW, 12,8g F, 4,6g KH, 6,2 g Blst und viele gute Mineralstoffe, Vitamine und Fettsäuren.

Die Zubereitung:

Das Rohr auf 180° vorheizen. Eine Kastenform mit etwas Kokosöl auspinseln und mit Sesam ausstreuen. Eier, Leinsamen und Chia schaumig schlagen, Joghurt, Öl und Wasser dazurühren, die trockenen Zutaten vermischen und nach und nach einrühren. In der Form verteilen und mit dem Rest des Sesams bestreuen. Backen bei 180° für 45min. Gut auskühlen lassen.

Geschmack und Konsistenz sind wie meistens bei derartigen Broten nicht mit normalem Brot vergleichbar. Die Konsistenz erinnert eher an saftigen Kuchen. Aber es ist optisch ansprechend, schmeckt gut, saftig, aromatisch vom Hanfprotein und ist fest genug um es gut bestreichen und belegen zu können 🙂

Bon Appetit!

Müsli-Muffins

Müsli-Muffins

Ich glaube ich habe diese Müsli Muffins erfunden. Möglicherweise gibt es aber ähnliche Rezepte schon. Jedenfalls entstanden diese im Laufe der  Verarbeitung von braunen Bananen. Langsam bekomme ich darin Übung 😉 . Es wirkt schon fast so als ließe ich die Bananen absichtlich braun werden… hihi…

Beim ersten Mal habe ich die Zutaten einfach nach Gefühl zusammengemixt und Reste von Zutaten für meine Müslimischungen dazugegeben. Das Ergebnis konnte sich allerdings essen lassen! Und wie! Wie nix waren die Dinger weg und haben auch Süßtiger überzeugt.

Also musste das nochmal ausprobiert werden, diesmal mit abwiegen der Mengen! Natürlich dauerte es auch ein bisschen bis die Bananen wieder braun waren… Die Menge der trockenen Zutaten (ausser Birkenzucker) ist übrigens jeweils 1 Teehäferl mit ca. 250ml Fassungsvermögen. Falls jemand nicht wiegen mag.

Die Zutaten:

  • 500g (ca.) braune Bananen, 5 Stück waren das bei mir
  • 5 Eier
  • 1 EL Birkenzucker
  • Vanillepulver und Zitronenschale
  • 150g feine Haferflocken
  • 100g Kokosraspel (Cocosette)
  • 50g Amaranth gepufft
  • 50g Quinoa gepufft
  • 1/2 TL Backpulver

Die Nährwerte pro Muffin ca.: 125kcal, 4g EW, 5g F, 15g KH, 2g Blst

Die Eier mit den zerdrückten Bananen gut und lange mixen. Dann alle anderen Zutaten daruntermischen. Backrohr auf 180°C vorheizen, Muffinförmchen befüllen und ca. 15min backen. Diese Menge ergab bei mir 20 Stück.

Yummy… nicht zu süß aber trotzdem süß genug, locker und doch was zum Beissen!

Lasst sie euch schmecken!