Das ABO…???

Das ABO…???

Das Abo für „ehrgeizige Dranbleiber“ – oder wenn du ein bisschen sanften Druck brauchst 😉

  • 2 Beratungen pro Monat um 130.-  
  • Halte deine Termine konsequent ein und du bekommst bei JEDEM Termin eine BIA Messung dazu, damit du deine Fortschritte auch schwarz auf weiß tracken und an den Kühlschrank pinnen kannst!

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Deine Vorteile:

  • Regelmäßige fixe Termine in kurzen Abständen – das hält die Motivation aufrecht und sorgt dafür, dass du in der Spur bleibst.
  • Wenn du deine Termine einhältst gibt es bei JEDEM Termin eine BIA-Messung und kannst schwarz auf weiß beobachten, wie das Körperfett schmilzt (gesetzt den Fall du arbeitest mit! 😉 ).
  • Durch die regelmäßigen Termine lerne ich dich besser kennen und kann die Empfehlungen optimal auf dich anpassen.
  • Nach jedem Termin erhältst du eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten besprochenen Punkte.

Meine KooperationspartnerInnen, Personal Fitness Trainerin Cornelia Brückner und die Selbstführungsexpertin Manuela Weiss werden dich ebenfalls bei deinem Vorhaben unterstützen, mit einem einmaligen Dranbleiben-Bonus!

Buche zusätzlich einen Fitness-Check bei Cornelia und erhalte deine Top 3 Übungen, die du täglich zu Hause durchführen kannst (diese sind im Fitness Check ansonsten nicht enthalten – also nur für „Dranbleiber“).

Buche mein Abo für Dranbleiber und erhalte eine wunderbare, lustige und lehrreiche Übung von Manuela Weiss!

Sei keine „KARTEILEICHE“! Mit dem Abo und den regelmäßigen Terminen gibt es sanften Druck und somit Unterstützung beim „Dranbleiben“, ich verspreche dir, du wirst keine Karteileiche sein ;). Du kannst das Abo jederzeit am Ende eines Monats auflösen.

Deine Diätologin

Foto: Birgit Barilits

DAS Reset-Programm – für einen fitten Stoffwechsel und eine gesunde Leber!

DAS Reset-Programm – für einen fitten Stoffwechsel und eine gesunde Leber!

DAS Reset-Programm – 21 Tage für einen fitten Stoffwechsel und eine gesunde Leber!

  • Du hast schon einige Diäten ausprobiert und es hat nicht geklappt.
  • Du willst endlich  (d)einen gesunden Lebensstil entwickeln.
  • Du hast wenig Zeit im Arbeitsalltag.
  • Du schaffst es nicht, einen „Rhythmus“ zu entwickeln.
  • Du willst ein paar Genusspfunde verlieren oder aus gesundheitlichen Grünen – nachhaltig – einige kg mehr loswerden.
  • Du willst dich endgültig von ungesunden Gewohnheiten verabschieden und überschüssiges Körperfett abbauen.

Egal was auf dich zutrifft, mit diesem Programm unterstütze ich dich dabei!

DEINE Ziele – DEINE Benefits – DEINE Erfolge

  • Du entlastest deine Leber und verbesserst deinen Stoffwechsel.
  • Du fühlst dich wohler und fitter.
  • Du lernst deinen Körper wieder besser kennen und sammelst neues Wissen über das Thema Ernährung.
  • Du lernst, wie du auch in Zukunft ein gesundes Gewicht halten kannst.
  • Du wirst von mir umfassend begleitet und verwendest wissenschaftlich erprobte und sichere Produkte.
  • Du bleibst „dran“!

Lass uns am Besten gleich loslegen! Kontaktiere mich 🙂

Kurzversion zum Download: RESET für den Stoffwechsel

Fotos: Fotolia

Ei, Ei, Ei, …

Ei, Ei, Ei, …

Ich wollte es nur noch einmal sagen… Eier sind eines meiner liebsten Lebensmittel :)! Natürlich nur von glücklichen Hendln (oder im obigen Fall Wachteln, die kleinen Dingerchen wollte ich mal probieren)! Gekocht, pochiert, weich, im Glas, Spiegelei, Benedict, Eierspeis, Omelette, Aufstrich, als oder im Salat, in der Suppe, als Jausenei … Schmeckt (mir) in allen Varianten und ist ein wunderbarer Proteinlieferant und enthält viele wertvolle Nährstoffe (A, D, E, K, B1, B2, B6, Folsäure, Mineralstoffe und Cholin). Die Eier von freilaufenden Hühnern enthalten übrigens ein besseres Fettsäurenmuster, als Hühner aus Bodenhaltung. Ich wähle daher Eier aus Bio-Freilandhaltung. Diese sind mit einer 0 gekennzeichnet.

Die erste Zahl am Ei steht für die Haltungsform der Hühner: 0 = Bio-Freilandhaltung; 1 = Freilandhaltung; 2 = Bodenhaltung; 3 = Käfighaltung. Letztere ist seit 2009 in Österreich verboten, allerdings kann über Fertigprodukte wie Kuchen, Kekse und sonstige Süßigkeiten könnten allerdings noch Eier aus Käfighaltung (aus anderen Ländern) verarbeitet sein. Ein Grund mehr, sich seine Leckereien selbst zu machen, so weiß man, was enthalten ist. Beispielsweise eine flaumige Biskuitroulade… mhmmmm…

Rezept für meine Lieblingsroulade (zuckerreduziert):

  • 5 Eier
  • 5 EL Wasser
  • 150g Zucker à = 37 Würfel Zucker
  • pro Ei 4 dag Mehl
  • ½ TL Backpulver
  • Marmelade nach Wahl
  • Saft von 1 Zitrone

Zubereitung:

  1. Backrohr auf 200°C Heißluft einstellen (vorheizen). Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Auf ein frisches, sauberes Geschirrtuch 1 TL Zucker streuen.
  2. 100-120ml Marillenmarmelade mit dem Saft einer Zitrone verrühren.
  3. Zucker, Wasser und ganze Eier mit dem Mixer auf höchster Stufe schlagen bis eine dicke, luftige Masse entsteht. Mehl mit Backpulver mischen und vorsichtig mit einem Schneebesen unterheben.
  4. Die Masse gleichmäßig auf das Blech streichen. Max. 12 min backen. Der Teig ist dann bereits leicht gebräunt.
  5. Das Biskuit mit der Teigseite auf das Geschirrtuch legen. Das Backpapier vorsichtig vom Teig lösen. Sofort die Marillenmarmelade aufstreichen und das Biskuit mit Hilfe des Tuches einrollen.
  6. Genießen! 🙂

Wegen dem Cholesterin mache ich mir auch KEINE Sorgen ;). Inzwischen gibt es ja schon unzählige Artikel zum Thema – Ja, das Ei(gelb) enthält Cholesterin und nein, das ist nicht Schuld an Herzinfarkt und Schlaganfall. Eine der Studien, die ich dazu gelesen habe ist diese hier: „Egg consumption and risk of coronary heart disease and stroke: dose-response meta-analysis of prospective cohort studies.“ Quelle: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23295181

Kurze Beschreibung der Studie:

  • Meta Analyse von prospektiven Kohorten Studien (systematisches Review/Metaanalye publizierter Daten).
  • Daten aus PubMed und Embase Jänner 1966 bis Juni 2012, sowie original papers und review articles.
  • Ziel: untersuchen und quantifizieren des Zusammenhangs zwischen Ei Konsum und dem Risiko für KHK (koronare Herzkrankheit) und Schlaganfall in, in Abhängigkeit von der Dosis (Konsum)
  • Es wurde kein Beweis für einen kurvilinearen Zusammenhang zwischen Eikonsum und Risiko für KHK oder Schlaganfall gefunden.
  • “Higher consumption of eggs (up to one egg per day) is not associated with increased risk of coronary heart disease or stroke. The increased risk of coronary heart disease among diabetic patients and reduced risk of hemorrhagic stroke associated with higher egg consumption in subgroup analyses warrant further studies.”

Also, wenn es an den Osterfeiertagen zu erbitterten Eierpeckmatches kommt, und in Folge mehr Eier als üblich verzehrt werden, dann ist das in der Regel kein Problem. Lieber an den Schoko- und Geleehasen sparen… 😉 Hier finden Sie einen kurzen und Informativen Artikel von Bodymed dazu. Übrigens NEU in meiner Praxis: Leberfasten nach Dr. Worm, mit den Produkten von Bodymed.

In diesem Sinne, frohe Ostern, erholsame Feiertage – mit Genuss! 🙂

Ihre Diätologin.

 

Mag. Birgit Barilits, BSc, Diätologin

Fotos: Birgit Barilits

Dies und das aus dem Samstagsseminar…

Dies und das aus dem Samstagsseminar…

Den 24.3. habe ich in einem Seminarraum verbracht. Während draussen die Sonne scheinte… Aber es hat sich definitiv gelohnt! Das Seminar wurde von Bodymed veranstaltet – es ging um das Thema Leberfasten, Gewichtsreduktion und natürlich die Produkte Hepafast und Sanafit im Rahmen des Bodymed Programmes.

Die Gründe, warum es mit der Gewichtsabnahme nicht klappt sind vielfältig. Ich habe schon den einen oder anderen Beitrag zu dem Thema verfasst. (Schauen Sie doch gerne mal in meine Blog-Kateogorie „Tipps zur Ernährungsumstellung“ hinein! 🙂

Ein im wahrsten Sinne des Wortes „gewichtiger“ Grund kann die Leber sein (siehe hier). Die wichtigsten Punkte des Seminares waren für mich:

  1. Leberfasten kann der „Kickstart“ in Richtung verbesserter Stoffwechsel sein, mit dem positiven Nebeneffekt, Gewicht zu verlieren.
  2. Leberfasten gefolgt vom Bodymed-Programm bringt bei sehr vielen Personen eine erfolgreiche und vor allem gesunde Gewichtsabnahme.
    • Um das Gewicht zu halten können nach Beendigung des Programmes beispielsweise wöchentliche Fastentage eingelegt werden.
  3. Eine rasche initiale Gewichtsabnahme ist motivierend und macht Lust auf mehr 🙂 !

Im Seminar wurde natürlich auch die Studienlage dazu geliefert, und auch ich habe hernach noch etwas in der Studienkiste gekramt (weitere werde ich nach und nach hinzufügen):

„There is evidence that a greater initial weight loss using VLCDs with an active follow‐up weight‐maintenance program, including behavior therapy, nutritional education and exercise, improves weight maintenance.“ (Qelle: Very‐Low‐Calorie Diets and Sustained Weight Loss, 2012, https://doi.org/10.1038/oby.2001.134)  – Dieser Review zeigte, dass eine schnelle initiale Gewichtsabnahme mit einer starken Kalorieneinschränkung, gefolgt von einem Programm zur Gewichtserhaltung mit Verhaltenstherapie, Vermittlung von Ernährungswissen und Bewegung das Halten des Gewichtes signifikant verbessert. Begleitende Ernährungsberatung ist immens wichtig!

„The rate of weight loss does not affect the proportion of weight regained within 144 weeks. These findings are not consistent with present dietary guidelines which recommend gradual over rapid weight loss, based on the belief that rapid weight loss is more quickly regained.“ (Quelle: The effect of rate of weight loss on long-term weight management: a randomised controlled trial, 2014, https://doi.org/10.1016/S2213-8587(14)70200-1) – In dieser kontrollierten Studie zeigte sich, dass es auf lange Sicht KEINE Rolle spielt, ob man schnell oder langsam abnimmt, alle nahmen in etwa wieder gleich viel zu. Wenn es für eine Person (persönlich, gesundheitlich, …) passend ist und der Motivation zuträglich ist, dann ist also durchaus auch eine schnelle initiale Gewichtsreduktion in Ordnung. Und es zeigt wiederum auch, dass es nicht damit getan ist, einfach nur eine zeitlich begrenzte Diät zu machen. Parallel muss auch ein neues Ernährungsverhalten und ein aktiverer Lebensstil erlernt werden. Wie die Seminarleiter Dr. Worm und Dr. Walle so schön sagten „Wer traditionell essen will, muss auch traditionell leben.“ Und das tun wir nun mal nicht mehr.

„The present study showed that, with similar total weight loss, rate of weight loss did not affect weight regain. However, %FFML after DI was associated with weight regain.“ (Quelle: The effect of rate of weight loss on long‐term weight regain in adults with overweight and obesity, 2016, https://doi.org/10.1002/oby.21346) – Auch hier zeigte sich kein Unterschied zwischen schnellerem und langsamerem Gewichtsverlust, hinsichtlich der folgenden Gewichtszunahmen. Allerdings zeigte sich, das bei einer schnelleren Gewichtsabnahme auch die fettfreie Masse stärker abnahm, und dies ist sehr wohl ein Faktor, den es miteinzurechnen gilt, wenn es um eine erneute (unerwünschte) Gewichtszunahme geht.

Um einen zu großen Verlust der fettfreien Masse, sprich Muskeln zu verhindern, sind folgende Maßnahmen von Bedeutung:

  • Ausreichende Eiweißzufuhr während der Gewichtsreduktion.
  • Ausreichende Zufuhr an essentiellen Nährstoffen (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Fettsäuren, Aminosäuren, ….).
    • Das ist nicht mit jedem Mahlzeitenersatzprogramm gewährleistet! Shake ist nicht gleich Shake!
  • Widerstandsttraining bzw. Krafttraining begleitend um Muskeln zu erhalten/aufzubauen und den Grundumsatz zu erhalten.
  • Die Phase der starken Kalorieneinschränkung darf nicht zu lange andauern, um den Grundumsatz nicht zu stark zu senken.

Ich biete in meiner Praxis Leberfasten nach Dr. Worm an, das Bodymed-Programm und natürlich auch Ernährungsberatung zur Gewichtsreduktion ohne Bodymed Produkte an.

Wenn ich Ihr Interesse geweckt habe, vereinbaren Sie doch gleich einen Termin mit mir! Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme.

Ihre Diätologin, Birgit.

PS: Nachdem ich um mein Samstagstraining umgefallen bin habe ich das Fahrrad genommen, um zum Seminar zu gelangen. „Bergauf und Bergab“ durch Wien zu treten bringt auch etwas und macht Spaß! Also: Bewegen Sie sich aus eigener Kraft fort! Fahrrad, Tretroller, Stationen zu Fuß gehen, Stiegen steigen, … Bringen Sie mehr Bewegung in Ihren Alltag! 🙂

Fotos: Bodymed, Birgit Barilits

Mag. Birgit Barilits, BSc, Diätologin

Leberfasten nach Dr. Worm

Leberfasten nach Dr. Worm

Die Leberfastenbox für ein 2-wöchiges Leberfasten kostet 169.- (Änderungen vorbehalten). In meinem neuen Programm bist du rundum gut betreut und wirst kompetent beraten. Schau doch mal rein!

Terminanfrage

fegato

Warum eigentlich Leberfasten?

  • Um die Handbremse zu lösen und endlich abzunehmen
  • Um den Stoffwechsel anzukurbeln
  • Um dich wieder leichter und fitter zu fühlen
  • Für deine Gesundheit!

Bei einer Fettleber (Steatosis hepatis) lagern die Leberzellen vermehrt Fett ein. Die Ursachen der Fettleber sind unterschiedlich. Man fragt sich was ist die Henne was ist das Ei…

404. fanny cats

  • Stoffwechselerkrankungen wie Fettstoffwechselstörungen und Diabetes (wobei hier eben auch Ursache und Auswirkung umgedreht werden können – eine Fettleber ist der Vorreiter für Diabetes und andere Stoffwechselprobleme)
  • Virusinfektionen
  • Fehlernährung (Adipositas, metabolisches Syndrom)
  • Alkoholmissbrauch
  • Medikamente

Je nach Ursache unterscheidet man grob zwischen der „Nicht-alkoholischen Fettleber“ und der „alkoholischen Fettleber“. Sehr häufig ist heutzutage die „Nicht-alkoholische“ anzutreffen, mit der Ursache langfristige Überernährung, geprägt von vielen, schnell resorbierbaren Kohlenhydraten (Fruchtzucker, Zucker, Smoothies en masse, Säfte, Softdrinks, Süßigkeiten, große Mengen an Brot und Beilagen…) gepaart mit Bewegungsmangel. Laut Leitlinien und Statistiken haben etwa 20 – 30% der Menschen eine nicht-akoholische Fettleber, manche Quellen sprechen von 40%… WEITERLESEN

Um die Leber zu entlasten biete ich in meiner Praxis Leberfasten nach Dr. Worm an, mit Hepafast und Hepalean. Hier erhältst du weitere Infos. Aber am besten vereinbarst du gleich einen Termin mit mir und wir besprechen alles! 

http://www.leberfasten.com/home/

http://www.leberfasten.com/leberfasten-konzept/leber/

http://www.leberfasten.com/leberfasten-konzept/hepafast/

Auch geeignet als Vorbereitung auf die präoperative Gewichtsreduktion bei geplanter bariatrischer Operation.

Fettleber… was ist das eigentlich?

Fettleber… was ist das eigentlich?

Fitte Leber statt fetter Leber! 🙂

Derzeit poppen berechtigterweise wieder sehr häufig die Themen Low Carb, Paleo, Fettleber auf. Auch bei der spannenden Weiterbildung, die ich vor einiger Zeit besucht habe, waren das Thema Fettleber und Insulinresistenz ein großes Thema! Daher hier einige kurze Informationen zu diesem wichtigen Organ und der Fettleber an sich…

Die Aufgaben der Leber in unserem Körper

Die Leber ist ca. 1,5kg schwer und liegt im rechten Oberbauch unter/hinter den Rippen. Sie ist unser zentrales „Filter“- und „Entgiftungsorgan“ und zudem an weiteren wichtigen Aufgaben im Körper beteiligt. Speicherung und Abgabe von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen, Produktion von Hormonen, Eiweißen, Cholesterin, Gallensäuren, … . Sie ist wichtig für unser Immunsystem und eben für die „Entgiftung“ – also den Abbau von Stoffwechselprodukten und Stoffen aus der Nahrung, aus Medikamenten, aus Alkohol die für den Körper schädlich wären. Daher ist es wichtig, dass unsere Leber gesund, fit, elastisch, glatt, glänzend und dunkelrot bleibt! Unser Körper kann sich damit also ganz alleine vor schädlichen Stoffen schützen, wenn man ihn lässt. Sie wird übrigens NICHT bei der Entgiftung unterstützt, wenn man literweise Apfelsaft und Fruchtsmoothies trinkt… 😉

Was ist die Fettleber und was sind die Ursachen?

Bei einer Fettleber (Steatosis hepatis) lagern die Leberzellen vermehrt Fett ein. Die Ursachen der Fettleber sind unterschiedlich. Man fragt sich was ist die Henne was ist das Ei… :

  • Stoffwechselerkrankungen wie Fettstoffwechselstörungen und Diabetes (wobei hier eben auch Ursache und Auswirkung umgedreht werden können – eine Fettleber ist der Vorreiter für Diabetes und andere Stoffwechselprobleme)
  • Virusinfektionen
  • Fehlernährung (Adipositas, metabolisches Syndrom)
  • Alkoholmissbrauch
  • Medikamente

Je nach Ursache unterscheidet man grob zwischen der „Nicht-alkoholischen Fettleber“ und der „alkoholischen Fettleber“. Sehr häufig ist heutzutage die „Nicht-alkoholische“ anzutreffen, mit der Ursache langfristige Überernährung, geprägt von vielen, schnell resorbierbaren Kohlenhydraten (Fruchtzucker, Zucker, Smoothies en masse, Säfte, Softdrinks, Süßigkeiten, große Mengen an Brot und Beilagen…) gepaart mit Bewegungsmangel. Laut Leitlinien und Statistiken haben etwa 20 – 30% der Menschen eine nicht-akoholische Fettleber, manche Quellen sprechen von 40%.

Diagnose:

Die Diagnose erfolgt durch den Arzt/die Ärztin. Eindeutig lässt sich die Fettleber mittels einer Biopsie der Leber und eines Ultraschalles feststellen. ABER es gibt auch kluge Wissenschafter die den sogenannten Fettleber Index entwickelt haben, mit dem sich feststellen lässt, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, eine Fettleber zu haben, und das mit einer großen Sicherheit. Einbezogen werden dabei der BMI, der Taillenumfang, der Triglyzerid-Wert und das Gamma –GT. Hier ein Link zur Berechnung.

Welche gesundheitlichen Folgen hat eine Fettleber?

Die beschriebenen Symptome sind Müdigkeit und Abgeschlagenheit, manchmal Schmerzen im rechten Oberbauch, manchmal Leberwerte die nicht ganz astrein sind aber auch nicht schlimm, … die Anzeichen sind eher unspezifisch und man kommt nicht gleich auf die Idee, dass hier eine Fettleber beziehungsweise eine ungünstige Ernährung die Ursache sein kann.

Schwerwiegende Folgen können aber sehr wohl entstehen! Dann, wenn dieses Problem nicht aktiv angegangen und beseitigt wird. Die verfettete Leber kann sich entzünden (das nennt man dann Steatohepatitis) und vernarben. Dann kann sie auch ihre Funktionen nicht mehr wahrnehmen, die Werte verschlechtern sich, das Risiko Bluthochdruck, Diabetes, Gefäßerkrankungen zu entwickeln steigt. Besonders das Thema Insulinresistenz und gestörter Zuckerstoffwechsel sind zu bedenken.

Die gute Nachricht: Die Fettleber ist in frühen Stadien reversibel, und Sie haben es in der Hand Ihre Leber zu entlasten und gesunden zu lassen! Als Diätologin kann ich Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin dabei unterstützen, die durch ungünstige Ernährung belastete Leber wieder zu entlasten. Mit der entsprechenden Ernährungsweise! In diesem Fall ist das Low Carb, gepaart mit einer Reduktion der kcal beziehungsweise kurzen Fastenperioden.

Leber „entfetten“

Konkret heißt es in diesem Fall also weg mit den süßen Safteln, den Unmengen an Obst (hier ist vor allem das flüssige Obst gemeint) den vielen Nachspeisen, den Massen an Nudeln, Kartoffeln und Reis, dem Alkohol sowieso. Denn wenn die kcal Zufuhr eingeschränkt wird und allem eine starke Reduktion dieser schnell resorbierbaren Kohlenhydrate erfolgt (es muss hier nochmal gesagt werden: Kohlenhydrate sind zwar nicht unwichtig und gehören zu einer genussvollen und ausgewogenen Ernährung dazu, aber essentiell sind sie nicht!), muss der Körper um leistungsfähig zu bleiben an die gespeicherten kcal gehen – „ran an den Speck“. Zuerst geht es immer dem Fett und den gespeicherten Kohlenhydraten in der Leber an den Kragen.

Es geht also darum, für eine Weile die Kohlenhydratzufuhr stark einzuschränken, kurzfristig auch die kcal Zufuhr einzuschränken und danach beides auf ein individuell sinnvolles und vernünftiges Maß zu bringen, es geht darum, die Kohlenhydratauswahl in Zukunft auf günstige Weise zu verändern!

Was bringts?

Leberfasten kann…

  • zu mehr Wohlbefinden beitragen
  • die Leistungsfähigkeit steigern
  • Gewicht reduzieren
  • Blutwerte/Fettstoffwechsel verbessern (HDL, LDL, TGL, …)
  • „Leberfasten“ kann ein Kickstart in Richtung gesunde Ernährung und neues Körpergefühl sein
  • das Risikos an ernährungsmitbedingten Krankheiten zu erkranken reduzieren

Für weitere Informationen zum Thema stehe ich gerne zur Verfügung!

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