Zu faul für die Laberl?

Zu faul für die Laberl?

Wenn man mal zu faul ist um Fleischlaberl zu machen (= Frikadellen 😉 ), oder wenn man mal jemandem Gemüse unterschummeln muss…

fleischlaberl für faule

Die Zutaten für ca. 8 Portionen:

  • 800g Faschiertes (Bio, gemischt oder auch nur vom Jungrind)
  • 3 Eier
  • 250g Hokkaido grob gerieben
  • 250g Zucchini grob gerieben
  • 1 mittlere Zwiebel
  • 150g Champignons
  • 100g Käse (optional)
  • Salz, Pfeffer, Zimt, Rosmarin (am besten viel und frisch!), Oregano

Nährwerte pro Portion: 297kcal, 27,6g EW, 19,2g F, 4,5g KH, 1,5g BLST

Zubereitung:

Alle Zutaten in einer großen Schüssel gut miteinander vermengen, das klappt mit den Händen immer noch am Besten. Die Fleischmasse auf einem Blech (mit Backpapier ausgelegt) gleichmäßig aufstreichen. Wer mag kann den „Kuchen“ noch mit verschiedenem Gemüse oder Parmesan bestreuen. Bei 180-200° im backen. Nach etwa 30min ist der pikante Kuchen fertig.

Wunderbar weich, locker, saftig, würzig durch viel frischen Rosmarin. Dazu passen je nachdem für wen man kocht…

Junge Erbsen, Reis, Erdäpfel, grüner Salat, Tzatziki, Joghurt-Minz-Sauce … und kalt ergibt das auch eine ganz wunderbare Jause.

Guten Appetit!

Eure Diätologin.

Schichtmüsli – Ideal zum Mitnehmen

Schichtmüsli – Ideal zum Mitnehmen

Inspiration für den morgigen Arbeitstag:

bei dem geruch und dem anblick geht die sonne auf!
Bei dem Geruch und dem Anblick geht die Sonne auf! 🙂

Sich mit guten Sachen versorgen während man unterwegs ist, oder am Arbeitsplatz, ist ein Thema. Darum freue ich mich immer, wenn ich in anderen Blogs dazu gute Tipps lesen kann. Hier kommt nun ein Tipp von mir, als notorische „Gurkenglassammlerin“ ;). Je nach Lust und Laune, Ernährungsform und Saison wechseln die fruchtigen Zutaten, oder auch die „Milch“.

Die Zutaten:

  • ½ Apfel
  • 1 Blutorange
  • 1 Portion Müsli
  • 200ml Mandelmilch oder Kokosmilch
  • 1 Schraubglas (1/2l Fassungsvermögen ca.)

Die Zubereitung:

Zuerst den Apfel würfeln und in das Glas geben. Danach das Müsli darüberstreuen. Als dritte Schicht die Blutorange in Stücken dazugeben. Die „Milch“ dazugeben, gut zudrehen und fertig!

Sieht gut aus, schmeckt gut, macht satt und ist gesund.

Müslis/Granola: kann man kaufen bei verschiedenen Anbietern, in unterschiedlichen Varianten (Paleo, Low Carb, klassisch, auf den Zuckergehalt achten!), oder sich selbst mixen. ZB aus selbstgemachtem Nuss-Granola, Kokosraspeln, gefriergetrockneten Beeren und/oder Trockenfrüchten.

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Fotos: Birgit Barilits

Rote Rüben Salat mit Sonnenblumenkernen und Petersilie

Rote Rüben Salat mit Sonnenblumenkernen und Petersilie

   

Köstlich, köstlich, ein Augenschmaus… und auch noch voll bis obenhin mit guten Nährstoffen! 🙂

Das kommt heraus, wenn die Mama frisch gekochte rote Rüben bringt aber schon genug klassischer rote Rüben Salat im Kühlschrank lagert. Also was machen damit? Einen wunderbaren Mittagssalat zaubern.

Die Zutaten:

  • 2 gekochte rote Rüben
  • 2-3 rohe Karotten
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Handvoll Sonnenblumenkerne
  • 1 Bund Petersilie
  • 2-3 EL Sesamöl
  • Salz, Pfeffer
  • Saft von 1 Zitrone und 1 Orange
  • 1 kleines Apferl
  • 100g Rahm (optional)

Die Nährwerte pro Portion (ergibt ca. 4 Portionen): 269kcal, 6,49g EW, 14,2g F, 31,4g KH, 6,48g Blst

Die Zubereitung:

Rote Rüben würfeln, Zwiebeln fein hacken, Karotten schälen und in feine Scheibchen hacheln, Petersilie fein hacken, Apfel fein würfeln. Alle Zutaten gut vermischen. Für die Marinade Sesamöl, Zitronensaft, Orangensaft, Salz, Pfeffer vermischen und über den Salat geben. Wer mag kann auch noch Rahm dazugeben.

Ich habe eine große Portion gleich als Mittagessen verspeist, der Rest kam in die Box, hält sich im Kühlschrank und kommt morgen mit in die Arbeit! Noch ein gekochtes Ei drauf, oder Schinkenstreifen, oder geschnittenes Matjesfilet, … Fertig ist ein gesundes Mittagessen!

Guten Appetit!

Fotos: Birgit Barilits

Mag. Birgit Barilits, BSc, Diätologin

„Meal Prep“ – der Trend aus den USA

„Meal Prep“ – der Trend aus den USA

Das gute alte Vorkochen (wie von Mama und Oma) in der neuen Verpackung

In der Ernährungsberatung kommt immer wieder das Thema „Zeitmangel“ und „dass es so schwierig ist etwas Gesundes als Jause oder Mittagessen zu bekommen, weil die Kantine nur Hausmannskost anbietet“, oder es gibt „keine Kantine“, oder „die Öffnungszeiten passen nicht“, „schmeckt nicht“, „es gibt nur Supermärkte und Würstelstände“, … die Zeit ist immer ein Thema (oder eine Entschuldigung?).

Ja, es ist im Alltag tatsächlich häufig nicht so einfach, alles inklusive gesunder Ernährung unter einen Hut zu bringen, ich habe dafür volles Verständnis, auch ich muss mich manchmal sehr bemühen, es zu schaffen. Darum spielt die Planung und Vorbereitung (neben dem Willen und der Motivation) eine große Rolle.

Ich schlage daher meinen KundInnen vor einen Wochenspeiseplan zu erstellen, Einkaufslisten, Kochen und Einkaufen in den Terminkalender zu integrieren. Nun habe ich diesen neuen Trend aufgeschnappt: „Meal Prep“ – meine Rede ;). Wie konnte das an mir vorbeigehen? Jetzt wo ich danach suche finde ich unzählige Artikeln, Blogs und Tipps zum Thema! So klingt das natürlich auch wesentlich cooler und trendiger…

Was ist „Meal Prep“?

Meal Prep steht für Meal Preparation oder schlicht das Vorkochen. Es geht darum im Alltag Zeit (und eventuell Geld) zu sparen und sich mit selbst zubereiteten Mahlzeiten gesünder zu ernähren. Bei Zeit- und Ideenmangel greift man zu Fertigmahlzeiten aus dem Supermarkt, Snacks und Riegel der eher ungesunden Art, Leberkäsesemmel, Pizzaschnitte… Das soll mit Meal Prep verhindert werden – sprich: die „Junkfood-Falle“ umgehen :)! Die Küche sieht danach eventuell wie ein Schlachtfeld aus, muss aber nur einmal saubergemacht werden. Die Kochaktion macht – besonders dann, wenn man mit Familie oder Freunden loslegt – auch noch Spaß!

Was braucht man für „Meal Prep“?

  1. Speiseplan
  2. Einkaufsliste
  3. 1 halben Tag für den Einkauf und die Zubereitung, wenn man für eine Woche vorkocht
  4. Geeignete Aufbewahrungsbehälter
    • Frischhalteboxen, Lunchdosen aus Plastik, Glas oder Metall
    • Evtl. Mikrowellengeeignet und dicht verschließbar!
    • Schraubgläser und Flaschen lassen sich dazu super recyclen!
  5. Eventuell Tiefkühltruhe
  6. Ein bisschen Phantasie und ein paar Cooking Skills!

Natürlich spielt es auch eine Rolle, wie die Möglichkeiten am Arbeitsplatz sind. Gibt es einen Kühlschrank, eine Teeküche, Mikrowelle…? Danach sollte sich auch der Speiseplan richten.

Einen weiteren Punkt gilt es noch zu beachten: Mit wenigen Grundzutaten eine Basis zubereiten und mit verschiedenen köstlichen Zutaten aufpeppen. Beispielsweise Reis in größeren Mengen kochen und einmal mit Gemüse und Huhn, Gemüse und Ei, verschiedene Würzsaucen (Teriyaki, Kräuter, Knoblauch, …). Oder Cous Cous einmal mit Fleisch und einmal süß-pikant mit Rosinen und Safran. Ich denke das Prinzip ist klar.

So könnte es funktionieren (ein Beispiel):

Donnerstag Abend: Speiseplan überlegen und Einkaufsliste schreiben

Freitag Nachmittag oder Samstag Früh: Einkaufen der Zutaten

Samstag Vormittag: Kochmarathon starten! Gerne mit FreundIn, Familie, …

Zum Vorbereiten und Mitnehmen eignen sich hervorragend Gerichte wie:

  • Cous Cous Salat
  • Linsensalat
  • Hühnersalat
  • Krautsalat
  • „Schichtsalate“ im Schraubglas
  • Pikante Muffins
  • Auflauf-„Schnitten“
  • Selbstgemachte Pizza
  • Gemüse-Reis Pfanne
  • Gemüse-Nudel Pfanne
  • Gemüse-Hühnerwok
  • Nudelsuppe mit Gemüse im Glas (nur noch heißes Wasser zugeben)
  • Eintopfgerichte
  • Gefülltes und Gratiniertes Gemüse
  • Obst-Nuss-Salat
  • Energiekugeln
  • Pancakes
  • Shakes/Smoothies
  • Schichtmüsli

Früher:

Haben uns Mama, Oma, Tante wöchentlich vorgekochte Leckereien und Hausmannskost vorbeigebracht, damit wir uns auf das Studium konzentrieren konnten und das Geld zum Ausgehen aufsparen konnten… Jetzt sind wir erwachsen und können das selbst! Also – ran an den Herd Männer und Frauen! 🙂

Ich unterstütze gerne mit Tipps und Tricks oder mit einer gemeinsamen Einkauf- und Kochaktion!

Herzliche, motivierte und genussvolle Grüße,

Birgit Barilits