Kraut-Karottensalat mit Ei und Avocado

Kraut-Karottensalat mit Ei und Avocado

kraut karottensalat

Zutaten für 4 große Portionen:

  • ¼ Kopf Rotkraut
  • ¼ Kopf Weißkraut
  • 4 Karotten
  • Salz, Pfeffer
  • Zitronensaft
  • 2 EL Olivenöl
  • frisches Korianderkraut
  • 4 hart gekochte Eier
  • 2 reife Avocados
  • Knoblauch
  • Chili

Die Zubereitung:

Das Kraut hobeln oder möglichst fein nudelig schneiden. Die Karotten mit dem Sparschäler hobeln. Alles gut mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft, Olivenöl und ein wenig gehacktem Korianderkraut vermischen.

Die Avocado entkernen und mit Knoblauch, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und einem Schuss Olivenöl pürieren.

Den Salat anrichten, mit halben Eiern, der Avocadocreme und Chiliringerl garnieren. Wunderschön bunt, knackig, voll mit Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen!

Guten Appetit! 🙂

Eure Diätologin

 

Foto: Birgit Barilits

Gemüsenudeln, gern auch mal mit ein einem Hauch Speck

Gemüsenudeln, gern auch mal mit ein einem Hauch Speck

gemüsedröhnung mit speck

Viel Gemüse und Obst sollen wir essen. Aber was ist eigentlich viel? Ich spreche bei meinen Workshops gerne von 3 großen Händen voll Gemüse und maximal 2 kleinen Händen voll Obst pro Tag. In Gramm lautet die Empfehlung zB der deutschen Gesellschaft für Ernährung „rund 650g Obst und Gemüse“. Achtung, täglich 650g Obst und kein Gemüse zu konsumieren ist alles andere als ideal. Hier kommt eine gute Möglichkeit mehr Gemüse unterzubringen:

Zucchininudeln mit Melanzani-Champignonsauce

Die Zutaten für ca. 3 Portionen:

  • ½ Melanzani
  • 1 mittelgroße Zucchini
  • 200g Champignons
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1-2 Zehen Knoblauch
  • optional: 1 Stückchen Speck
  • 1 EL Olivenöl
  • 500g Tomatenfruchtfleisch in Stücken
  • Salz, Pfeffer, Oregano, Rosmarin, Thymian
  • 1/8l Mandelmilch (in meinem Fall selbst gemacht)

Die Zubereitung:

Speck und Zwiebel klein würfeln und in Olivenöl langsam anrösten. Die Melanzani in kleine Würfel schneiden und dazu geben, langsam mitrösten. Die Champignons in feine Scheibchen oder Stückchen schneiden und ebenfalls dazu in die Pfanne geben. Würzen,  dann das Tomatenfruchtfleisch und die Mandelmilch dazu gießen und auf kleiner Stufe schmurgeln lassen. Gegen Ende den Knoblauch hineinpressen. Bei mir ist, wie man auf dem Bild sieht, auch noch was Oranges dabei – etwas Karotte und Süßkartoffel vom Vortag. Wegschmeissen gibts nicht!

Während die Sauce vor sich hin köchelt die Zucchini waschen und durch den Spiralschneider jagen. Die Zoodles kurz! blanchieren und abtropfen.

Mahlzeit! 🙂

Eure Diätologin

Foto: Birgit Barilits

Zu faul für die Laberl?

Zu faul für die Laberl?

Wenn man mal zu faul ist um Fleischlaberl zu machen (= Frikadellen 😉 ), oder wenn man mal jemandem Gemüse unterschummeln muss…

fleischlaberl für faule

Die Zutaten für ca. 8 Portionen:

  • 800g Faschiertes (Bio, gemischt oder auch nur vom Jungrind)
  • 3 Eier
  • 250g Hokkaido grob gerieben
  • 250g Zucchini grob gerieben
  • 1 mittlere Zwiebel
  • 150g Champignons
  • 100g Käse (optional)
  • Salz, Pfeffer, Zimt, Rosmarin (am besten viel und frisch!), Oregano

Nährwerte pro Portion: 297kcal, 27,6g EW, 19,2g F, 4,5g KH, 1,5g BLST

Zubereitung:

Alle Zutaten in einer großen Schüssel gut miteinander vermengen, das klappt mit den Händen immer noch am Besten. Die Fleischmasse auf einem Blech (mit Backpapier ausgelegt) gleichmäßig aufstreichen. Wer mag kann den „Kuchen“ noch mit verschiedenem Gemüse oder Parmesan bestreuen. Bei 180-200° im backen. Nach etwa 30min ist der pikante Kuchen fertig.

Wunderbar weich, locker, saftig, würzig durch viel frischen Rosmarin. Dazu passen je nachdem für wen man kocht…

Junge Erbsen, Reis, Erdäpfel, grüner Salat, Tzatziki, Joghurt-Minz-Sauce … und kalt ergibt das auch eine ganz wunderbare Jause.

Guten Appetit!

Eure Diätologin.

Neue Kugerl braucht die Energie!

Neue Kugerl braucht die Energie!

Ich habe ja schon mal ein paar Energiekugerlideen gepostet, zB HIER, aber meine liebe Kollegin im Vivea Gesundheitshotel Bad Vöslau (Danke Conny, du bist Schuld, dass jetzt ein weiteres Küchengerät seine Heimat in meiner Küche gefunden hat… 😉 ) hat mich wieder auf neue Ideen gebracht.

Also dann:

Kardamomkugerl, 10 Stück

  • 60g Datteln
  • 40g getrocknete Marillen
  • 50g Nüsse nach Wunsch
  • 20g Sesam
  • 10g Buchweizenpops
  • 1 TL Kardamom
  • 1-2 TL Kakao

Chia-Kugerl, 10 Stück

  • 30g Kokosraspel
  • 30g Chia Samen
  • 50g Nüsse nach Wunsch
  • 50g getrocknete Marillen
  • etwas Zitronensaft

Apfel-Goji-Kugerl, 10 Stück

  • 50g getrocknete Apfelscheiben
  • 50g getrocknete Gojibeeren (BIO!!!)
  • 20g Haferflocken
  • Zitronensaft
  • 1 TL Zimt
  • 1 EL Mandelmus

Weiße Kugerl, 10 Stück

  • 10g Haferflocken
  • 50g Kokosraspel
  • 50g weiße Nüsse (geschälte Mandeln, Cashews)
  • 15g Sesam zum wälzen
  • 1 EL Mandelmus

Die Zubereitung ist jeweils gleich, die Zutaten (bis auf Mandelmus und Zitronensaft) in der Küchenmaschine häckseln bis sie etwas zusammenkleben, dann je nach Rezept Mandelmus oder Zitronensaft dazugeben und zu Kugerln formen.

Das seltsame ist ja, das ich Kletzenbrot, Früchtebrot und Ähnliches oder Rosinen im Kuchen verachte. Ja verachte. Aber die Kugerl schmecken dann doch irgendwie ;).

Der Wandertag kann kommen. Oder die Pause. Je nachdem.

Fotos: Birgit Barilits

 

Warum nicht mal den ganzen Kopf?

Warum nicht mal den ganzen Kopf?

ein prachtstück

Ich mag Karfiol. In fast allen Varianten. Als Salat, gebraten, gedünstet, als Suppe, als „Reis“, mit anderen Gemüsen gemischt, paniert (böse, böse 😉 ), …

Dieser Kopf war so schön, das ich ihn nicht zerteilen wollte. Zumindest nicht gleich….

Wie funktioniert das?

  1. die Blätter entfernen und den Karfiol „putzen“, wenns denn was zu putzen gibt
  2. den Strunk soweit als möglich abschneiden, ohne die Rosen zu verletzen.
  3. den Strunk mit dem Messer kreuzweise tief einstechen
  4. den Kopf mit dem Strunk nach unten in köchelndes, gesalzenes Wasser setzen, er sollte etwa 2/3 eingetaucht sein, Deckel auf den Topf setzen
  5. dünsten bis der Kopf noch gut bissfest ist, eher noch etwas knackig (testen mit einem Holzstaberl)
  6. herausheben und mit Butter einstreichen, etwas salzen
  7. im Backrohr (180-200°, ca. 25min) backen bis oben eine braune „Kruste“ entsteht
  8. wie im Bild zB mit gehackten gerösteten Haselnüssen bestreuen

Der Karfiol schmeckt jetzt herrlich buttrig und leicht nussig. Das passt sehr gut als Beilage, aber auch mal einfach so. Wir haben uns einfach einen Löffel geschnappt und gleich aus der Pfanne gegessen, so gut wars! 🙂

Guten Appetit!

 

Foto: Birgit Barilits

Eggs Benedict mit Räucherlachs

Eggs Benedict mit Räucherlachs

Zugegeben: Die pochierten Eier habe ich nicht so schön hinbekommen. Und das Frühstück wurde auch gleich verspeist. Daher gibt es leider kein Bild davon.

Aber ich habe hier ein niedliches Katzenbild. Das geht angeblich immer:

Dieses Rezept findet sich sicherlich in vielen Kochbüchern, ich habe es aus „Paleo Küche für Genießer“ von Danielle Walker. Außerdem ist es mein absolutes Standardfrühstück, wenn ich in England bin!!! Dort kommt das Gericht typischerweise auf kleinen, getoasteten Brioche Buns… yummy…

Je nachdem, ob man dazu frisches knuspriges Baguette, Toast, Vollkornbrot, … isst, oder das Brot weglässt, fällt es unter Low Carb oder auch Paleo – oder nicht. Es ist definitiv etwas aufwändiger, aber es lohnt sich, denn es schmeckt ganz köstlich! Eine selbstgemachte Hollandaise kann schon was. Vielleicht mal als schönes Sonntagsfrühstück ausprobieren? Als besondere Aufmerksamkeit für den Lieben/die Liebe? 🙂

Originalrezept (4 Portionen)

Sauce Hollandaise:

  • 2 Eigelb
  • 2 TL frisch gepresster Zitronensaft
  • ¼ Tasse Kokosfett oder Ghee
  • ¼ TL Meersalz
  • 1 Prise Cayenne Pfeffer oder Paprika

Außerdem:

  • 4 Eier
  • 1 EL klarer Essig
  • 4 Tassen junger Spinat (alternativ: Blattspinat tiefgekühlt)
  • 8 Scheiben Räucherlachs
  • 2 TL Kapern

Die Nährwerte pro Portion (ca.): 259kcal, 17g Eiweiß, 20g Fett, 1g Kohlenhydrate

Zubereitung:

Den Spinat putzen und blanchieren oder auftauen und weichdünsten.

Für die Sauce Hollandaise das Eigelb und den Zitronensaft in einer Metallschüssel verquirlen, die Schüssel auf einen Topf mit kochendem Wasser stellen (= über Dampf schlagen). Achtung, gut quirlen und darauf achten das das Ei nicht stockt! Nach und nach die geschmolzene Butter oder Ghee mit einem Schneebesen einrühren. Die Sauce wird „mehr“, dick, gelb und schaumig. Die Gewürze einrühren, vom Herd nehmen und warm stellen. Sollte die Sauce etwas zu dick werden, kann man noch etwas heißes Wasser einrühren oder nach Geschmack noch etwas Zitronensaft bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Im Originalrezept werden die Eier pochiert, ich habe der Einfachheit halber weiche Eier zubereitet, diese dann geschält und auf den Spinat gesetzt. Wer es probieren möchte braucht einen etwas größeren Topf der zur Hälfte mit Wasser gefüllt ist. Dieses sollte sieden, nicht sprudelnd kochen. 1 EL Essig dazugeben. Die Eier einzeln aufschlagen und einzeln in eine leicht geölte Tasse oder einen geölten Schöpfer geben. Das Wasser umrühren, sodaß ein richtiger Strudel entsteht und das Ei mitten hineinplatzieren. Nach 2-4min ist es fertig. Mit einem Siebschöpfer herausheben, etwas abtropfen. Es braucht etwas Übung! Ich habs leider bis jetzt nicht geschafft, da fehlt mir wohl die Geduld. 😉

Zum Servieren wird ein Häufchen Spinat, 2 Scheiben Räucherlachs, 1 Ei und die Sauce auf dem Teller angerichtet und noch mit den Kapern dekoriert. Guten Appetit!

Wer sich nun fragt

  • warum ich hier Butterschmalz und Kokosöl verwende,
  • was es überhaupt mit Fetten und Ölen auf sich hat,
  • was es Wissenswertes dazu gibt,
  • wie man damit umgeht,
  • was Paleo ist und ob und für wen das Sinn macht,

kann mich gerne kontaktieren :).

 

Eure Diätologin

Mag. Birgit Barilits, BSc

 

Fotoquelle: Fotolia

Karotten-Paprika-Ingwer Suppe

Karotten-Paprika-Ingwer Suppe

Eine Suppe zum Sattessen und Wärmen!

karotten ingwersuppe

Die Zutaten:

  • ca. 1/2kg Karotten
  • ca. 3cm Ingwer
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 rote und 1 gelbe Paprikaschote
  • 1 Dose Kokosmilch
  • Salz, Pfeffer, Curcuma

Die Zubereitung:

Die Karotten putzen und in Scheiben schneiden. Den Paprika entkernen und in grobe Stücke schneiden. Den Ingwer schälen und fein hacken, ebenso den Knoblauch. Alles in wenig! Fett (zB ein Kleckserl Kokosöl oder Rapsöl) anschwitzen und mit etwas Wasser weichdünsten. Wenig Fett in diesem Fall – da die Kokosmilch auch Fett enthält und die Suppe sonst wirklich zu fett schmeckt.

Dann die Kokosmilch dazugeben und würzen. Alles zusammen fein pürieren, Wasser nach Bedarf und gewünschter Konsistenz dazugeben und abschmecken. Wenn die suppe noch einen kleinen „Kick“ braucht, kann man noch einen Spritzer Limettensaft oder Zitronensaft dazugeben und mit roten Chilifäden garnieren.

Auf dem bild seht ihr eine fruchtigere Variante, ich hatte noch ein Stückchen Mango und geröstete Kerne.

Guten Appetit! 🙂

 

Eure Diätologin

 

Foto: Birgit Barilits