Glutenfreie Gemüsequiche

Glutenfreie Gemüsequiche

Ich experimentiere gerne, nicht immer gelingen die Experimente 😉 ABER diesen Grundteig finde ich sehr gut, da klopfe ich mir mal auf die Schulter, und poste das Rezept:

Glutenfreier Quiche Teig („Topfenblätterteig“)

Zutaten: 

  • 150g Hirsemehl
  • 140g Haferflockenmehl
  • 10g Flohsamenschalen
  • 250g Magertopfen
  • 125g Butter
  • 50g geriebene Mandeln für die Form
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

Die trockenen Zutaten mischen. Ich habe für das Hafermehl feine Haferflocken in der Moulinette „gemahlen“. Die Butter hineinschneiden und hineinkneten (wie bei Streuselkuchen). Optional kann hier sicher auch eine vegane Variante gewählt werden. Dann den Topfen schnell hineinverarbeiten, wenn nötig laktosefrei. Den Teig in Frischhaltefolie packen und im Kühlschrank kurz rasten lassen.

Dann den Teig unter Frischhaltefolie 3-4 mm dünn ausrollen und in die ausgepinselte und mit Mandeln ausgestreute Form legen. Keine Sorge, wenn der Teig reißt, man kann ihn in der Form auch locker stückeln und zusammendrücken. 10min bei 180g vorbacken. Meine Springform war etwas zu klein, daher ist der Rand etwas hoch geworden ;).

Nährwerte des Teiges bei 8 Portionen:

313kcal, 8,6g EW, 18g F, 30g KH, 3,7g Blst

Belag und „Guss“

Auf so eine Quiche kann praktisch alles, was der Kühlschrank und das Gemüsefach hergibt. Ob nun klassisch á la Quiche Lorraine, oder mit saisonalem Gemüse. In meinem Fall habe ich Tomaten, Zucchini, Zwiebel verwendet und teilweise gleich mit dem „Guss“ vermischt. Je nach Zutaten sind die kcal natürlich unterschiedlich. Es macht einen Unterschied, ob da Obers und Käse drin ist, oder Joghurt und Ei ;).

Die Zutaten:

  • 50g Parmesan
  • 50g Emmentaler
  • 50g Bergkäse
  • 3 Eier
  • 125g Schafjoghurt
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Thymian
  • 2 mittelgroße Tomaten
  • 1 mittelgroße Zucchini
  • 1 Zwiebel

Zubereitung:

Eier, geriebene Käse, Gewürze und fein gehackte Zwiebeln und Tomaten vermischen und auf den kurz vorgebackenen Teig gießen, mit Zucchinischeiben belegen und fertigbacken. Ca. 25min bei 180°, bis der Guss fest ist und eine schöne Farbe hat.

Nährwerte des Belages bei 8 Portionen:

132kcal, 9,2g EW, 9,4g F, 2,6g KH, 0,5g Blst

Auch beim Guß kann man eine laktosefreie und ggf. auch vegane Variante kreieren.

Dazu gab es einen Salat aus Tomaten und weißen Bohnen. Die restlichen Stücke wurden eingefroren bzw. eingekühlt für weitere Mahlzeiten.

Viel Spaß beim Ausprobieren! 🙂

 

Fotos: Birgit Barilits

To Do´s im Oktober! :)

To Do´s im Oktober! :)

  1. Kürbis kochen
  2. Saisonales Gemüse verwenden
  3. Abwehrkräfte steigern

 

Rezept des Monats: „Hokkaido Vorspeisen Dreierlei“

Hier gehts zum Hokkaido…

Oder: Kürbiscremesuppe mit Pfiff

Zutaten für 4 Portionen:

1 Stk Hokkaido-Kürbis
1 Stk Zwiebel
1 Stk Chilischote (klein)
1 Stk Vanilleschote
2 EL Olivenöl
0.5 TL Curry
1 Msp Muskatnuss
1 Prise Salz und Pfeffer
1 l Gemüsesuppe, klar
2 Zweige Rosmarin
1/4 Becher Schlagobers

Die Zubereitung:

Für die Hokkaido Cremesuppe brauchen sie den Kürbis nicht schälen. Einfach waschen, putzen, zerteilen und die Kerne entfernen. Danach die Zwiebel schälen und grob würfeln. Chilischote waschen, putzen und klein schneiden. Etwas Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebel samt Kürbis leicht rösten. Die Vanilleschote aufschneiden, auskratzen und dazugebe, ebenso Curry, Rosmarin und Muskatnuss. Mit Gemüsesuppe aufgießen und weichdünsten. Den Topf vom Herd nehmen, Rosmarin und Vanilleschote wieder entfernen, Obers dazugeben und die Suppe mit dem Stabmixer pürieren. Die Chilischote entkernen und fein schneiden, vor dem Servieren über die Suppe streuen.

 

Saisonales Obst und Gemüse (ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

Hier geht´s zu den rote Rüben Gnocchi…

Derzeit frisch und regional verfügbares Gemüse (frisch angebaut oder lagerfähig) u.a.:

Topinambur, Schwarzer Rettich, Rote Rüben, Schwarzwurzel, Karfiol, Kohlrabi, Rucola, Porree, Radieschen, Rotkraut, Weißkraut, Brokkoli, Chinakohl, Endiviensalat, Fenchel, Karotten, Rotkraut, Weißkraut, Kohlsprossen, verschiedene Kürbissorten, Mangold, Pastinaken, Petersilwurzeln, Radicchio, Sellerie, Blattspinat, Vogerlsalat, Pilze, …

Derzeit frisch/eingekocht und regional verfügbares Obst u.a.:

Äpfel, Birnen, Quitten, Brombeeren, Weintrauben, Holler, …

Vorteile von saisonalem Einkauf:

  • Besserer Geschmack
  • Höherer Nährstoffgehalt
  • Bessere Ökobilanz
  • Weniger Schadstoffe
  • Günstigerer Preis

 

2 kleine Tipps um gute Abwehrkräfte aufbauen!

Immer wichtig und besonders als Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit – Vitamin D Check! Lass bei der nächsten Gelegenheit deinen Vitamin D Status erheben. Unter 20ng/ml liegt jedenfalls ein Mangel vor. Ein guter Zielwert für Abwehrkräfte, Stoffwechsel und Psyche liegt um die 60ng/ml!

Vitamin C – Check? Wusstest du, dass eine rote Paprika mehr Vitamin C enthält, als ein Apfel? Wusstest du, dass Kohlgemüse sein Vitamin C erst so richtig gerne an uns abgibt, wenn es gedünstet wurde? Wusstest du, dass du mindestens 3 große Hände voll Gemüse täglich benötigst, um einigermaßen gut versorgt zu sein mit Vitamin C und anderen wertvollen Vitaminen? Schaffst du das?

Ich wünsche euch einen wunderschönen Oktober! 🙂

Eure Diätologin.

 

Mag. Birgit Barilits, BSc

Fotos: Birgit Barilits (Speisen); Fotolia (Boxing Dog)