Karotten-Paprika-Ingwer Suppe

Karotten-Paprika-Ingwer Suppe

Eine Suppe zum Sattessen und Wärmen!

karotten ingwersuppe

Die Zutaten:

  • ca. 1/2kg Karotten
  • ca. 3cm Ingwer
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 rote und 1 gelbe Paprikaschote
  • 1 Dose Kokosmilch
  • Salz, Pfeffer, Curcuma

Die Zubereitung:

Die Karotten putzen und in Scheiben schneiden. Den Paprika entkernen und in grobe Stücke schneiden. Den Ingwer schälen und fein hacken, ebenso den Knoblauch. Alles in wenig! Fett (zB ein Kleckserl Kokosöl oder Rapsöl) anschwitzen und mit etwas Wasser weichdünsten. Wenig Fett in diesem Fall – da die Kokosmilch auch Fett enthält und die Suppe sonst wirklich zu fett schmeckt.

Dann die Kokosmilch dazugeben und würzen. Alles zusammen fein pürieren, Wasser nach Bedarf und gewünschter Konsistenz dazugeben und abschmecken. Wenn die suppe noch einen kleinen „Kick“ braucht, kann man noch einen Spritzer Limettensaft oder Zitronensaft dazugeben und mit roten Chilifäden garnieren.

Auf dem bild seht ihr eine fruchtigere Variante, ich hatte noch ein Stückchen Mango und geröstete Kerne.

Guten Appetit! 🙂

 

Eure Diätologin

 

Foto: Birgit Barilits

Hokkaido Vorspeisen-Dreierlei

Hokkaido Vorspeisen-Dreierlei

hokkaido dreierlei

Juhuuu! Der Herbst ist endlich da! Als Fan der etwas kühleren Temperaturen freut mich das. Und es gibt (ja auch im Herbst und Winter) ganz wunderbare Gemüse, die sich auch gut lagern lassen.  Beispielsweise einer meiner Lieblingskürbisse – der Hokkaido.

Für die, die ihn nicht kennen: die Schale des Hokkaido kann mitgegessen werden! Das mühsame schälen fällt also weg. Einfach gut abwaschen, den Stielansatz und (eventuelle) beschädigte Stellen wegschneiden. Den kürbis in 2 Hälften teilen und die Kerne mit einem Esslöffel entfernen. Den Kürbis in kleine Spalten schneiden und ca. 20-30min bei 180° backen. Dann sind sie weich und man kann allerlei damit anstellen… so können beispielsweise auch skeptische Kinder oder Ehegatten überzeugt werden, das Kürbis ein Gemüse ist, das gut schmeckt 😉

  1. Gebackene Kürbisspalten mit Zitronenthymian und Schafmilchjoghurt (eignet sich als Vorspeise sehr gut)
gebacken mit schafmilch
Gebacken, mit Schafmilch

Oder:

  1. Kürbispüree mit Olivenöl, Meersalz und Rosmarin als Vorspeiserl. Oder aufs Brot.
püree mit rosmarin
Püree mit Rosmarin

Und natürlich die unvermeidliche:

  1. Kürbiscremesuppe mit Kokosmilch, Ingwer und Curcuma
cremesuppe
Cremesuppe

Die Zutaten:

  • die gebackenen Spalten (ca. 260g) von der Hälfte eines mittelgroßen Hokkaido (1,2kg)
  • 1/4l Kokosmilch
  • 1 TL Curcumapulver
  • 2-3cm frischen Ingwer
  • Salz, Pfeffer, ev. 1 Schuss Balsamico oder Zitrone
  • Wasser (je nach gewünschter Dicke ergibt es 3-5 Portionen)

Nährwerte 1portion (ca.): 90kcal, 3,5g EW, 15g KH, 1,3g F 5,6g Blst

Zubereitung:

Den gebackenen Kürbis und alle Zutaten in einen Mixbecher geben und pürieren, bis die Suppe sämig ist. Erwärmen und mit gerösteten Kürbiskernen bestreut servieren.

Guten Appetit! 🙂

A gscheite Hendlsuppn…

A gscheite Hendlsuppn…

foto legal erworben...
Foto legal erworben… (Fotolia)

So eine Hühnersuppe tut gut. Wenn es draussen finster und kalt ist, wenn die Nase läuft, wenn die Seele trost braucht, oder einfach so, weil sie sooo gut ist.

Was braucht man:

  • 1 großen Topf, mind. 4,5l fassend, ein Brett und ein Messer

Die Zutaten:

  • ein ganzes, nackertes Hendl ca. 1,3 – 1,5kg (glücklich solls gewesen sein)
  • 3 große Karotten
  • ¼ Sellerieknolle
  • 1 Petersilwurzel
  • 1 große Zwiebel
  • 3-4 Knoblauchzehen
  • 20g Butterschmalz/Ghee
  • Liebstöckel, Petersilie
  • Salz, Pfeffer, Piment, Muskat, Wacholderbeeren, Lorbeer, Kümmel, Pfefferkörner
  • 1 TL Curcuma für eine schöne Farbe

Zubereitung:

Das Hendl waschen. Das Gemüse putzen, in grobe Stücke teilen und im Butterschmalz oder auch „trocken“ gut anrösten. Das gibt Farbe und Geschmack! Das Huhn, Kragen, Leber, Herz, … und alle Gewürze dazu in den Topf geben und mit Wasser aufgiessen (ca. 1,5 -2l) bis das Huhn fast bedeckt ist (oder der Topf voll). Aufkochen lassen, dann bei kleinerer Hitze mindestens 1 h kochen. Wer die Suppe klar mag kann immer wieder den Schaum abschöpfen und auch am Ende die Suppe noch durch ein Etamin (Sieb/Tuch) gießen.

Das hendl ist gut durchgekocht wenn es alle Viere entspannt von sich streckt und quasi von selbst zerfällt. Dann nimmt man es aus der Suppe, lässt es etwas abkühlen und putzt das Fleisch von den Knochen. Dieses in mundgerechte Stücke teilen. Das gekochte Gemüse nehme ich heraus und schneide die schönen Stücke (Karotten und etwas Sellerie…) klein. Die suppe kann man jetzt noch gut abschmecken. Ich hatte noch etwas Fett und „Gelee“ vom letzten Brathuhn im Kühlschrank, das gab noch die richtige Würze. Man kann alternativ auch etwas Bio-Gemüsebrühe verwenden oder einen vorbereiteten Gemüsesud aus dem Tiefkühler. Fleisch und Gemüse wieder zur Suppe geben und mit frischer gehackter Petersilie bestreuen.

Die Krähen-Gang hat dann Spaß mit den Knochen….ist das dann eigentlich Kannibalismus? 😉