Rehbraten in Rotwein-Wurzelsauce

Rehbraten in Rotwein-Wurzelsauce

So ein herbstlicher Schmausebraten vom Rehlein, das ist fein. Zartes, mageres Fleisch in einer köstlichen Rotweinsauce.

rehbraten im speckmantel mit wurzelgemüse

Die Zutaten für 2 -3 Portionen:

  • ca. 400g Fleisch vom Reh (Schlögel)
  • 100g Bauchspeck
  • 160g Karotte
  • 160g Sellerie
  • 160g Pastinake
  • 1 Zwiebel
  • Pfeffer, Wacholderkörner, Piment, Zimt, Nelken
  • Lorbeerblatt, Preiselbeeren
  • Salz
  • 1 TL Senf
  • 30g Butterschmalz, Butter etwas Olivenöl
  • 1/4l Rotwein

Die Zubereitung:

Den Rehschlögel wenn nötig zuputzen. Alle Gewürze bis auf das Lorbeerblatt, Salz und die Preiselbeeren miteinander vermischen, die Körner grob zermörsern und mit etwas Olivenöl zu einer Paste verarbeiten. Den Rehschlögel gut damit einreiben und am besten über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Erst kurz vor dem Braten noch salzen.

Das Gemüse putzen und in ca. 1cm große Würfel schneiden. Mit etwas Butterschmalz in der Pfanne anrösten. Dann mit dem Wein aufgießen, das Lorbeerblatt und etwa 2TL Preiselbeeren dazugeben und beiseite stellen.

Den Rehschlögel rundherum gut anbraten und in einen Bräter legen. Mit dem Speck bedecken, danach das Gemüse in den Bräter dazugeben.

Den Schlögel bei 180° für ca. 60min schmoren lassen. Immer wieder mit der entstehenden Sauce übergießen und ein Flöckchen Butter daraufsetzen. Wenn man den Braten eher rosa haben möchte, dann müssen Temperatur und Garzeit reduziert werden. Das habe ich allerdings mit so einer eher kleinen Portion noch nicht ausprobiert und kann daher keine genaueren Angaben machen.

Letzter Schritt ist jedenfalls: aufschneiden und genießen! Eventuell noch mit einem Glas vom guten Rotwein dazu. Wenn noch was da ist. Kochen macht schließlich durstig. 😉

Dazu passt: Rotkraut, Krautsalat, Kohlsalat, Preiselbeeren, Pfirsich, Birne, Serviettenknödel, …

Guten Appetit!

Eure Diätologin

 

Foto: Birgit Barilits

schweinsbraten mit knusperkruste

schweinsbraten mit knusperkruste

wenn sich die familie ansagt, oder wenn sich der gatte einen schweinsbraten wünscht… na gut, dann gibt’s auch mal so eine fette schweinerei. die kcal habe ich nicht berechnet, das will in dem fall auch keiner wissen 😉

jedenfalls kann so ein knusperbraten schon ganz schön viel, ein genuss, mit viel liebe zubereitet.

knusper, knusper...
knusper, knusper…

die zutaten für 2 gute portionen:

  • 400g schweinebauch, mittelfett, mit schwarte, vom bio schweinderl
  • 3 zwiebeln
  • mehrere knoblauchzehen
  • butter/schmalz/ghee…
  • salz, pfeffer, kümmel
  • ev. melasse
  • 1 wirklich, wirklich! scharfes messer

die zubereitung:

mit dem wirklich, wirklich! scharfen messer die schwarte längs und quer einschneiden, dabei nicht ins fleisch schneiden. im www habe ich auch tricks gelesen, die das einfacher machen: z.b. das fleisch kurz in den tiefkühler legen, oder die schwarte kochen. beides habe ich noch nicht getestet, ich habe lieber mein messer gewetzt.

das fleisch rundherum mit salz, pfeffer, kümmel und zerdrücktem knoblauch einreiben. im bräter die schwartenseite gut anbraten, dann umdrehen. die zwiebeln grob teilen und rundherum dazulegen. auch übriggebliebene knoblauchzehen können dazugegeben werden. mit etwa 200ml wasser aufgießen. auf die schwarte auch noch etwas butter geben. im backrohr bei 180° für ca. 1,5h braten. bei der hälfte der zeit mit etwas vom saft übergießen und eventuell noch butterflöckchen darauf setzen. wer melasse zu hause hat, kann ein teelöfferl davon mit etwas bratensaft mischen und darüberstreichen. wenn man das allerdings zu spät macht, dann wird die kruste nicht mehr ganz knusprig. aber auch da gibt es abhilfe: mit der grillfunktion noch kurz die schwarte zum krachen bringen. 🙂 aber achtung, diese wird dann ganz schnell auch dunkel (bei mir ist sie deswegen und auch wegen der melasse so dunkel geworden)!

die menge des fleisches klingt vielleicht etwas viel für 2 portionen, aber das fett schmilzt richtig raus und es bleibt nicht mehr so viel übrig! das fleisch wird ganz wunderbar zart und saftig.

als beilage gab es bei uns kürbis mit sesam bestreut. den kann man in den letzten 15 min einfach ins rohr dazustellen und gut ist.

also, guten appetit!