Rinderfaschiertes „Garam Masala“

Rinderfaschiertes „Garam Masala“

Eines meiner Lieblingsgewürze, bzw. ist es ja eine Gewürzmischung, ist Garam Masala. Ich mag auch gerne Faschiertes. Aber natürlich habe ich nicht immer Zeit und Lust Faschierte Laibchen zu machen, daher gibt´s das hin und wieder in dieser Variante:

Mit verschiedenen Pürees, dann eher im Winter, oder einfach auf Salat.

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Die Zutaten für 3 Portionen:

  • 400g Rinderfaschiertes
  • 1 große Zwiebel
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 TL Garam Masala
  • 1 TL Curcuma
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Kokosöl zum Pfanne auspinseln

Nährwerte pro Portion: 316kcal, 28g EW, 22g F, 2,3g KH

Die Zwiebel fein schneiden und im Kokosöl anrösten. Faschiertes dazugeben, ebenso die Gewürze und gut durchrösten. Knoblauch dazugeben und noch etwas mitbraten.

Brauchst du noch ein Rezept für Püree? Hier bitteschön :)!

Süßkartoffelpüree, ca. 3 Portionen:

  • 1 große Süßkartoffel (ca. 400g)
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 50ml Schlagobers

Nährwerte pro Portion: 207kcal, 2,5g EW, 6g F, 37g KH

Die Süßkartoffel schälen, in kleine Stücke schneiden und weichdünsten. Etwas Wasser im Topf lassen, die Gewürze und das Obers dazugeben und mit dem Stabmixer pürieren. Es wird super sämig!

Topinambur“creme“, 3 kleine Portionen:

  • ca. 200g Topinambur
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 50g Creme Fraiche natur

Nährwerte pro Portion: 82kcal, 2g EW, 4,7g F, 12g KH

Topinambur grob schälen, in kleine Stücke schneiden und weichdünsten. Etwas Wasser im Topf lassen, die Gewürze und die Creme Fraiche dazugeben und mit dem Stabmixer pürieren.

Ich fand die Kombination aus dem würzigen Rindfleisch mit dem süßen Püree ganz hervorragend.Optisch macht das natürlich auch etwas her. Wenige Zutaten, einfache Zubereitung, super Ergebnis!

Guten Appetit! 🙂

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Superfood Schwarzkümmelöl – kennst du das eigentlich?

Superfood Schwarzkümmelöl – kennst du das eigentlich?

In diesem Beitrag findest du:

  • Einige allgemeine Informationen zum Schwarzkümmel
  • Hinweise zu möglichen Wirkungen
  • Hinweise zur Anwendung
  • Info zu Omega 3 und Omega 6 (kürzest)
  • Ein Rezept für Hummus mit Schwarzkümmelöl am Ende des Beitrags

Hier ein Bild von der wunderschönen Blüte der Zierpflanze, der Jungfer im Grünen (Nigella damascena). Der echte Schwarzkümmel (Nigella sativa) sieht etwas anders aus, dazu habe ich leider kein „freies“ Bild gefunden. Aber im Wikipedia Eintrag findest du ein Bild davon! LINK

Schwarzkümmel, Nigella sativa L. wird schon seit jahrtausenden als Würzmittel und als Naturheilmittel eingesetzt, in Form des fetten Pflanzenöles und der Samen. Der Name Schwarzkümmel leitet sich her vom lateinischen nigellus („schwärzlich“) und sativus („angebaut, gesät, kultiviert“). Seit der Zeit der Ägypter wird es als Heilmittel für verschiedenste akute und chronische Zustände verwendet. Von Fieber bis zu Verdauungsbeschwerden und Krebs.

Zum Schwarzkümmelöl gibt es auch sehr viel „Literatur“, vom Beitrag in der nächsten Frauenzeitschrift bis zur ordentlichen wissenschaftlichen Studie. Das „Allheilmittel“ wurde zu den verschiedensten Erkrankungen untersucht und man könnte ganze Bücher mit Wissen und Anwendungen füllen. Hier möchte ich euch einen kleinen Vorgeschmack geben.

Von dieser Pflanze aus der Gattung der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) werden die Samen verwendet, als Würzmittel und um eben das berühmte Schwarzkümmelöl daraus zu gewinnen. Es wird daraus das fette Pflanzenöl gewonnen, das viele bereits kennen. Nicht so bekannt und eher schwer zu finden ist das ätherisches Öl, dass mittels Wasserdampfdestillation gewonnen wird.

  • Das ätherische Öl wirkt antihistaminisch, erweitert die Bronchien, wirkt entzündungshemmend und wird daher in der Aromatherapie zur Unterstützung von Allergien verwendet. Es ist zu ca. 1% – 2,5% je nach Quelle im fetten Pflanzenöl enthalten.
  • Dem fetten Pflanzenöl werden antitumorale, leber- und nierenschützende Effekte so wie eine schmerzlindernde Wirkung zugeschrieben.

Die Samen stammen meistens aus Ägypten oder der Türkei. Wer das fette Öl schon einmal gerochen und gekostet hat, bemerkt einen intensiven, würzigen Duft und Geschmack. Durchaus auch mit einer leichten „Schärfe“, die etwas an Oregano und Thymian erinnert. Allein die Samen können schon wunderbar als Würzmittel z.B. für Hummus und Fladenbrot und verschiedene Speisen verwendet werden. Das Öl ist sehr wertvoll und wird daher eher therapeutisch eingesetzt, und nicht wie Oliven- oder Rapsöl großzügig über den Salat gegossen. Es ist übrigens immer kaltgepresst! Das bedeutet, dass bei der rein mechanischen Pressung die Temperatur nicht über ca. 40° geht.

(Mögliche) Wirkungen:

  • Antitumorale und chemo-präventive Wirkung
  • Neuroprotektive Effekte, Nervenreizleitung verbessernd
  • Antioxidativ
  • Entzündungshemmend
  • Hautpflegend
  • Schützend für Leber und Nieren
  • Blutdrucksenkend
  • Positive Effekte auf den Fettstoffwechsel (je nach Ergänzungsprodukt unterschiedliche Wirkungen)
  • Postive Effekte auf den Zuckerstoffwechsel
  • Positive Effekte auf den Darm
  • Positive Effekte auf das Immunsystem

Die Einnahme des fetten Pflanzenöls erfolgt als Kur, es wirkt wahrscheinlich antiallergisch und stabilisiert das Immunsystem zB bei Neurodermitis, Asthma, Heuschnupfen. Das ätherische Öl wird in der Aromatherapie in verschiedenen Zubereitungen verwendet.

  • Medizin Transparent stellt jedoch zB nach Recherchen jedoch fest, dass die Studienergebnisse zu schwach/widersprüchlich sind, um von einer Wirkung bei Asthma zu sprechen.

Nicht alle Wirkungen sind also eindeutig belegt, manche Ergebnisse sind widersprüchlich oder es gibt noch keine aussagekräftige Studie dazu. Manche Wirkungen wiederum sind wahrscheinlich und auf Grund der Inhaltsstoffe durchaus plausibel. Wie immer ist es nicht leicht, aus Studien schlau zu werden. 😉 Das Öl sollte also weder überschwenglich als Allheilmittel, aber auch nicht als kompletter Humbug hingestellt werden. Je nach gewünschtem Einsatzgebiet kann man sich noch tiefer in die Literatur begeben, man kann sich aber auch einfach auf einen Versuch einlassen. Denn es hat keine unerwünschten Nebenwirkungen…

Die Wirkungen die dem „schwarzen Gold der Pharaonen“ zugeschrieben werden stammen vermutlich von den spannenden Inhaltsstoffen:

Eine spezielle Fettsäure:

Es enthält die sogenannte Gamma-Linolensäure (auch: GLA abgekürzt), eine sehr spezielle dreifach ungesättigte Omega-6-Fettsäure.

Spezielle Bestandteile des ätherischen Öl-Anteils wie:

  • ätherische Leitsubstanzen ρ-Cymen (36%), Thymoquinon (11%) und α-Thujen (10%)
  • Alkaloid: Nigellin
  • viel Vitamin E
  • außerdem Aminosäuren, Mineralstoffe, Spurenelemente, uvm.

Anwendung in der Ernährungstherapie:

In der Ernährungstherapie wird Schwarzkümmelöl typischerweise bei verschiedenen entzündlichen Erkrankungen eingesetzt, z.B. Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises (rheumatoide Arthritis) oder als Unterstützung in der Therapie der Neurodermitis. Auch in der Rheuma Therapie (rheumatoide Arthritis) kann der Einsatz hilfreich sein. Hier geht es speziell um die sogenannte Gamma-Linolensäure (auch in Borretsch-Öl, Nachtkerzenöl, dem Öl aus der schwarzen Johannisbeere und Hanföl enthalten), aus ihr kann unser Körper entzündungshemmende Botenstoffe bilden.

EXKURS:

Wenn du in diese Richtung schon mal nachgelesen hast, wirst du dich jetzt unter Umständen wundern. Denn Omega 6 gilt ja als entzündungsfördernd, und Omega 3 als entzündungshemmend!

Ja so kann man das (sehr vereinfacht) sagen. Wir brauchen diese beiden essentielle Fettsäuren in einem bestimmten für uns günstigen Verhältnis. Omega 3 : Omega 6 wie 1:5. Sprich es sollten maximal 5 Teile Omega 6 auf einen Teil Omega 3 kommen.

Nun ist es für uns sehr leicht, größere Mengen Omega 6 aufzunehmen, denn sie ist in fetten tierischen Produkten (je nach Qualität und Art) reichlich enthalten und auch die meisten Pflanzenöle und daraus hergestellte Produkte wie Margarine sind an vorderster Stelle. Auch wenn man gerne zu Fertigprodukten, gekauften Kuchen, Keksen, Blätterteig etc. greift und gerne verarbeitete Fleischprodukte isst (Wurst) ist man vorne mit dabei.

Umgekehrt ist es für uns nicht so leicht, genügend Omega 3 Fettsäuren aufzunehmen. Diese sind in relevanten Mengen nur in gewissen fetten Fischen von der tierischen Seite und Leinsamenöl, Chiasamenöl von der pflanzlichen Seite enthalten. In anderen Pflanzenölen kommen sie nur in kleinen Mengen oder gar in Spuren vor.

Aha! Jetzt kann man sich die Sache schon besser vorstellen! Wenig Fisch, viele fette tierische Produkte, viel billiges Pflanzenöl das hoch in Omega 6 Fettsäuren ist, und noch dazu ist das auch in vielen Fertigprodukten drin, und das Leinsamenöl kennt und mag nicht jeder… Da kommt dann unter Umständen ein extrem ungünstiges Verhältnis heraus!

Bitte nicht falsch verstehen, wir brauchen beide Sorten, das Omega 3 und das Omega 6 (den beide haben vielerlei Funktionen) aber eben im guten Verhältnis, damit die Entzündung nicht gefördert wird. Und du kannst das schließlich auch selbst steuern… 😉

Die spezielle Gamma-Linolensäure ist auch eine Omega 6 Fettsäure…, aber sie ist eben in der Lage, bzw. ist unser Körper in der Lage, wenn wir ihn noch dazu mit gesunder Ernährung unterstützen, auch daraus entzündungshemmende Botenstoffe zu bilden. Zusätzlich hat das Schwarzkümmelöl noch diese speziellen Inhaltsstoffe, die ich weiter oben schon angeführt habe.

Bei Erkrankungen aller Art die mit Entzündung einhergehen empfehle ich daher eine „entzündungshemmende“ Ernährung, damit der Körper unterstützt wird und nicht noch die Entzündung angeheizt wird. Wie kann man sich das vorstellen? Kurz gesagt bedeutet das darauf zu achten das:

  • Bunt gemischte, vielseitige, bedarfsdeckende, frische Kost
    • Besondere Berücksichtung der enthaltenen Vitaminen, Antioxidantien, Mineralstoffe und Spurenelemente
    • Kein Fertigfutter
  • Vermeidung von Übergewicht, vor allem viszeralen Fett (Gewichtsnormalisierung)
    • Auch Fasten – hier nicht unbedingt zur Gewichtsreduktion sondern wegen der entzündungshemmenden Wirkung – kann angewendet werden.
  • Modifikation der Fettsäurenzufuhr = Reduktion von Arachidonsäure und Erhöhung Omega-3-Fettsäuren
    • Mehr Leinsamenöl, „Fischöl“, Walnüsse, Hanfsamen und weniger tierisches Fett, vor allem wenn es aus herkömmlicher Produktion stammt
    • Also Schluß mit Leberkässemmel und Blätterteigteilchen!

Als Nahrungsergänzungsmittel kann und wird dann zusätzlich – um die entzündungshemmenden Prozesse zu unterstützen – eben zB das Schwarzkümmelöl, Omega-3-Öl, und evtl. auch Vitamin- und Mineralstoffpräparate eingesetzt. Die Basis ist aber IMMER die Umstellung der Ernährung.

Übrigens: Wenn du mehr darüber wissen willst wie das jetzt genau ist mit Fett und Öl und Omega und was auch immer, oder Hilfe bei der Umsetzung brauchst, melde dich gerne bei mir!

So, aber jetzt noch zur Anwendung von fetten Schwarzkümmelöl:

Fettes Schwarzkümmelöl – kurmäßige Einnahme: Dauer: 6 Wochen bis 3 Monate. 3 mal täglich ½ bis 1 Teelöffel. Weitere Anwendungsmöglichkeiten: Inhalationsbad, Ölziehen, Hautpflege

Und wohooo! Es gibt tatsächlich Menschen, die Schwarzkümmel in Österreich anbauen und verarbeiten. Dazu kannst du einfach in Google eingeben „Schwarzkümmelöl aus Österreich“ und schon bekommst du Vorschläge.

Anwendung in der Küche:

  • Hummus damit würzen, zusätzlich die dekorativen Samen verwenden
  • Fladenbrot backen und damit bestreuen
  • Ofengemüsesalat mit Schwarzkümmelsamen und Öl
  • In Linsensalat
  • Auf Kürbiscremesuppe
  • Als „Mantel“ für Fleisch und Fisch
  • Lass deine Phantasie spielen und überlege wo der würzige Geschmack passen könnte, hol dir Inspiration in der Levante Küche (Libanesisch, Syrien, Israel,…)! 😊

Wenn du übrigens nicht auf österreichische Herkunft fixiert bist und nicht suchen willst, kann ich dir auch noch das Schwarzkümmelöl in Bio Qualität der Firma Feeling empfehlen (allerdings nicht aus österreichischer Herkunft): https://www.feeling.at/shop/schwarzkuemmeloel-nativ-bio-nigella-sativa.html

Wenn du es bestellst, kannst du, natürlich nur wenn du möchtest meinen Code angeben: 20114569 Birgit Barilits, dann erhalte ich eine kleine Provision.

Ätherisches Schwarzkümmelöl:

Aus ungefähr einer Tonne Samen entstehen ca. dreieinhalb Kilo ätherisches Öl. Man bekommt es nicht so leicht wie das fette Öl, und man sollte es nicht verwechseln! Das ätherische Öl ist natürlich ein Konzentrat und daher viel, viel intensiver. Dementsprechend wird das auch nicht „einfach so“ eingenommen sondern in Mischungen auf unterschiedlichste Art in der Aromatherapie eingesetzt. Das ist also nicht so die für uns einfach machbare alltägliche Anwendung.

So, ich hoffe du hattest Spaß an diesem Artikel und das interessante Infos für dich dabei waren! 🙂 Wenn du Fragen hast oder eine Beratung benötigst, melde dich gerne bei mir.

Deine Diätologin, Birgit

Rezept Hummus mit Schwarzkümmelöl:

  • Inhalt (abgetropft) von 2 x 400g Dosen Kichererbsen (oder selbst einweichen und kochen)
  • 4 EL Tahin
  • 6 EL Olivenöl
  • 2 EL Schwarzkümmelöl
  • Salz, Pfeffer
  • Saft von 1 Zitrone
  • Joghurt/Wasser für die Konsistenz

Zubereitung: Alle Zutaten mit dem Stabmixer zu einer sämigen Masse pürieren. Wer mag kann noch mit Schwarzkümmelsamen und Olivenöl garnieren. Das herrliche Gewürz Za’atar aus der levantinischen Küche passt übrigens auch super dazu.

Fotos: Pixabay

Verwendete Literatur/Literaturhinweise:

  • Chemical composition of Nigella sativa Linn: Part 2 Recent advances; 10.1007/s10787-016-0262-7
  • Spices for Prevention and Treatment of Cancers; 10.3390/nu8080495
  • Nigella sativa (black seed) effects on plasma lipid concentrations in humans: A systematic review and meta-analysis of randomized placebo-controlled trials. doi: 10.1016/j.phrs.2016.02.008
  • Review on Clinical Trials of Black Seed (Nigella sativa ) and Its Active Constituent, Thymoquinone; doi: 10.3831/KPI.2017.20.021
  • Aromatherapie für Pflege- und Heilberufe, 6. Auflage 2018
  • Praxis-Lehrbuch Heilpflanzenkunde, 4. Auflage 2014
  • Chrubasik-Hausmann, Prof. Dr. Sigrun: Schwarzkümmel (Nigella sativum) (Abruf: 11.04.2020), Uniklinik Freiburg
  • https://www.medizin-transparent.at/schwarzkuemmel-asthma
Sprossenzucht – Vitaminpower vom Fensterbrett!

Sprossenzucht – Vitaminpower vom Fensterbrett!

Eine gute Möglichkeit sich selbst kleine und schmackhafte Vitaminbomben zu züchten ist die Sprossenzucht! 🙂

Das geht ganz einfach, macht Spaß und kostet auch nicht viel Zeit und klappt am Fensterbrett:

  1. Samen/Saaten einkaufen: Beispielsweise Brocoletti, Radieschen, Alfalfa, Kresse, Senfsamen oder Mischungen. Auch Linsen, kleine Bohnensorten und Erbsen können verwendet werden.
  2. Sprossengläser einkaufen oder basteln: Schraubgläser mit einem Siebdeckel versehen, geschickte basteln das irgendwie selbst ^^. Ich hab zu den hübschen (nicht ganz billigen) von Eschenfelder gegriffen, diese kommen gleich mit einem praktischen Abstropfgestell.
  3. Samen/Saaten gut waschen und je nach Größe auch einweichen. Kresse und Alfalfa muss nicht eingeweicht werden. Alles was größer wird 1-2h oder bei Mungbohnen und Adzukibohnen 12-18h. Zur Menge: Am besten zur Probe nur einen Teelöffel voll nehmen (bei kleinen) oder einen Esslöffel bei den Bohnen. So kann man sehen welche Menge entsteht.
  4. Wichtig: 2 mal täglich mit kaltem Wasser gut spülen. Morgens und Abends ist gut. Zerbrochene oder schadhafte Samen vorher entfernen.
  5. Zusehen wie sie wachsen und sprossen! 😉

Im Internet gibt es jede Menge Anleitungen dazu zu finden, mit Angaben zu Einweichzeit und Keimzeit sowie wann sie am besten geerntet werden. Ich bin durch das Buch „Das große Buch der Sprossen und Keime“ dazu gekommen hin und wieder, geradezu anfallsartig, Sprossen zu züchten. Das tolle an den kleinen Kraftpaketen ist, dass durch die Keimung jede Menge an Enzyme aktiviert werden, welche wertvolle Nährstoffe herstellen (Vitamine, Mineralstoffe). Die Stärke wird in einfachere Zucker umgewandelt, dadurch wird sie bekömmlicher. Der Eiweißgehalt steigt und die Eiweiß-Qualität verbessert sich. Der Vitamin- und Mineralstoffgehalt steigt (viele B-Vitamine!). Sie sind eine sehr gute pflanzliche Calcium und Magnesiumquelle, die Mineralstoffe sind sehr gut aufnehmbar.

Hier: Bockshornklee und Radieschensprossen in the making 🙂

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Bockshornkleekeimlinge:

  • reichlich EW, Vit. A,  B1, B2, B3, B5, viele sekundäre Pflanzenstoffe
  • steigert die Abwehrkräfte, unterstützt den Stoffwechsel, unterstützt die Verdauung
  • die Keime schmecken leicht süßlich nach Erbsen und sind nur ganz leicht bitter, bereits nach 2-3 Tagen fertig

Radieschenkeimlinge:

  • herzhaft, scharf, schmeckt wie Radieschen, besonders gut aufs Butterbrot!
  • A, B1, B2, C, Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium
  • Senföle – die sekundären Pflanzenstoffe wirken leicht antibakteriell und entzündungshemmend

bockshornkleesprossen radieschensprossen alfalfasprossen

Beim Spülen der Sprossen/Keime schwimmen die Schalen der Samen/Saaten oben auf und lassen sich ganz gut mit einem kleinen Sieberl oder Löffel abschöpfen. Wenn sie fertig sind gut abspülen, abtropfen und auf Küchenpapier geben. Im Kühlschrank halten sie dann einige Tage, das Wachstum wird durch die Kälte nur gebremst. So lange sie frisch und knackig aussehen und nicht braun werden, noch gut riechen, kann man sie essen.

Was kann man damit machen?

Auf Salat streuen, aufs Butterbrot oder ins Jausenweckerl geben, Suppen und andere Gerichte damit garnieren, Aufstriche kreiieren, einfach so naschen…

Meine Lieblingsvariante:

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Oder auch mal eine Handvoll in den Smoothie. Eher die milden würde ich empfehlen 😉

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Also, beim nächsten Einkauf Sprossen und Gläser mitnehmen, zB aus dem Reformladen oder Bio-Supermarkt und los geht´s. Gerade jetzt können wir diese Vitamin und Mineralstoffpower und die vielen sekundären Pflanzenstoffe gut brauchen!

Eure Diätologin

Spinat-Käse-Quesadillas

Spinat-Käse-Quesadillas

Für 6 Personen/Portionen brauchst du:

  • 12 Tortilla Fladen, gekauft oder selbst gemacht
  • Spinat
  • Cheddar, Mozzarella
  • Zwiebel, Knoblauch
  • Rapsöl
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Aber fangen wir mal an mit den Tortillas… Diese kannst du ganz leicht selbst machen!

Zutaten für 12 Tortillas:

  • 350g Weizenmehl griffig
  • 50g Maizena
  • 250ml lauwarmes Wasser
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Salz

Zubereitung:

Alle Zutaten mit den Knethaken solange kräftig mixen, bis sich der Teig von der Schüssel löst und mit der Hand weitergeknetet werden kann. Der Teig klebt dann nicht mehr! Mit einem feuchten Tuch abdecken und 10min rasten lassen. Dann den Teig in 12 Teile teilen und mit Mehl seeeeehr dünn ausrollen. In der trockenen heißen Pfanne auf beiden Seiten 10-15 Sekunden backen bis der Teig leicht braune Blasen wirft.

Zutaten für die Spinat-Käse Füllung:

  • 700g Blattspinat (Tiefkühlware)
  • ca. 160g Cheddar
  • 1 Kugel Mozzarella
  • 1 Zwiebel
  • Knoblauch nach Gusto
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 2 TL Rapsöl

Zubereitung:

Spinat im Sieb auftauen lassen. Zwiebel schälen, würfeln und in Rapsöl anrösten. Spinat dazugeben und weichdünsten, Knoblauch hineindrücken, mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss würzen und mitdünsten. Wenn der Spinat weich ist etwas abkühlen lassen. Den Käse reiben und vermischen.

Finale:

Zwischen jeweils 2 Tortillas Spinatfüllung und Käse geben, in der trockenen Pfanne auf beiden Seiten nochmals je 1-2min backen. Am besten klappt das, wenn du einen Fladen in die Pfanne gibst, dann Spinat und Käse darauf gibst und den 2. Fladen darauf legst und etwas festdrückst. Teil den Spinat und den Käse gut auf, damit es sich auch für 6 Doppeldecker ausgeht!

Auf einen Teller oder ein Brett gleiten lassen und halbieren oder vierteln.

Guten Appetit! 🙂

Nährwerte (gerundet)

 KcalEWFKHBlst
Tortilla Fladen 1 Stück10932,323,61
Füllung pro Portion213141642,3
Quesadilla 1 Stück (2 Fladen plus Füllung)4312020,651,24,3

Fotos: Birgit Barilits

Mousse au Chocolat: viel zu gut – daher mit Vorsicht genießen ;)

Mousse au Chocolat: viel zu gut – daher mit Vorsicht genießen ;)

Ich nenne es manchmal auch Mousse oh Geil 😉

einfach schön...
Einfach schön…

Japp, ich bin mir ganz sicher, dass unsere steinzeitlichen Vorfahren KEIN Mousse au Chocolat hatten, und für jeden Tag ist das auch nicht ideal ;). Nichts desto trotz… ab und zu darf eben auch auch Mousse au Chocolat sein.

Also, hier „mein“ absolut köstliches, besuchertaugliches (mehrfach erprobt und für köstlich befunden), optimiertes Rezept (Low Carb):

Die Zutaten für 6 Portionen:

  • 100g dunkle Schokolade (mind. 80%, auf die Zutatenliste achten)
  • 2 gehäufte TL Kakao
  • 4 Eier (möglichst frisch und aus biologischer Freilandhaltung)
  • 250ml Schlagobers
  • 2 EL Bio/Weidebutter
  • wer mag kann zb mit Stevia süßen

Nährwerte 1 Portion ca.: 341kcal, 7,5g EW, 32g F, 7,8g KH

Zubereitung:

Die Schokolade in kleine Stücke brechen und mit der Butter, Kakao und einem Schuss vom Schlagobers über dem Wasserbad schmelzen. Meine Geheimzutat: 2cl Baileys (räusper, …).

Zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen. Schlagobers steif schlagen. Die Eier trennen und Eiklar zu einem steifen Schnee schlagen. Die Eidotter in die etwas abgekühlte Schokomasse rühren. Den Schnee in die Schokomasse rühren (vorsichtig mit dem Schneebesen einrühren) und zum Schluss das Schlagobers.

Das Mousse in Gläser füllen und einige Stunden im Kühlschrank durchkühlen lassen. Das Mousse wird wunderbar cremig und schokoladig, ein süßes aber nicht zu süßes Dessert!

Dazu passen: frische Beeren, Melissenblättchen, Birnenscheiben, …

Guten Appetit! Und Leute, es ist wirklich wichtig, dass ihr teilt… 😉

Fotos: Birgit Barilits

13 – Dillfisolen

13 – Dillfisolen

Österreich: Dillfisolen / String beans with dill (vegetarian/vegan)

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Zutaten für 4 Portionen/Ingredients for 4 servings:

  • 650 g Fisolen (tiefgekühlt und geschnitten ist ebenfalls in Ordnung!) / approx. 650g string beans, frozen and cut is ok
  • 250 ml Rindsuppe oder Gemüsebrühe / 250ml beef stock or vegetable stock
  • 150 ml Sauerrahm / 150ml sour cream or vegan alternative
  • 1 EL Butterschmalz / 1 tbsp butter oil or vegetable oil
  • 1 EL Mehl / 1 tbsp flour
  • 2 EL Dillspitzen (fein gehackt) / 1 tbsp fresh dill or 2 tbsp frozen dill
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Weißweinessig / salt, pepper, dash of vinegar

Nährwerte pro Portion: 179kcal, 6,22g EW, 11,4g F, 16,6g KH

Nutritional values per serving: 179kcal, 6,22g protein, 11,4g fat, 16,6g carbohydrate

Zubereitung/preparation:

Die Fisolen in gesalzenem Wasser weich dünsten und kalt abschrecken. Mehl in Butterschmalz anschwitzen bis es duftet und ganz leicht angeröstet ist. Mit Suppe aufgießen, Salz, Pfeffer, Muskat und einen kleinen Schuss Essig einrühren, die Fisolen dazugeben und einmal aufkochen lassen. Etwas abkühlen lassen. Etwas von den Fisolen mit dem Rahm vermischen (Temperaturausgleich) und dann zum Rest geben. Ansonsten flockt der Rahm aus, das sieht nicht so schön aus.

Dazu passen: Salzerdäpfel, Petersilerdäpfel, oder für die Omnivoren auch mal Augsburger 😉

Cook the string beans in salted water until they are done. Rinse with cold water, so they stay green! Roast the flour in the butter oil lightly. Add the stock, salt, pepper, nutmeg and a dash of vinegar. Add the string beans and let boil once. Put aside. Now mix a small ladle of the beans with the sour cream and then add the mixture to the rest of the beans. This temperature balance is important, otherwise the sour cream will clott and that does not look to nice.

Serve with: salted potatoes, parsley-potatoes, sausage

Lieblingsbolognese

Lieblingsbolognese

Was kommt in eine richtig gute Bolognese hinein? Fleisch von sehr guter Qualität (Rindfleisch faschiert oder fein gehackt), etwas Speck (Pancetta wenn möglich), Zwiebel, Suppengemüse, Polpa, Tomatenmark, Salz, Pfeffer, etwas Oregano, Rosmarin und Thymian, eventuell ein Schuß Wein und viel Geduld. Schließlich soll die Sauce einige Zeit vor sich in schmurgeln…

Sofort essen, Portionen einfrieren, mit Nudeln (al dente!), als Lasagne, oder auch mal in der Low Carb Variante wie im Bild auf gebratenen Selleriescheiben und Portobello Champignons. Oder Zoodles! 🙂 Ach ja: Parmesan darf natürlich auch nicht fehlen!

Low Carb Bolognese mit Sellerie und Portobello 2 Low Carb Bolognese mit Sellerie und Portobello

6 – Krautfleckerl

6 – Krautfleckerl

Wien/Österreich/“Böhmen“: Krautfleckerl (vegetarisch)

Ein Klassiker der österreichischen Winterküche! 🙂

Vienna/Austria/Bohemia: Noodles with sweet-roasted cabbage

krautfleckerl

Zutaten für 4 -6 Personen/Ingredients 4 – 6 Servings:

  • 600g Weißkraut/600g white cabbage
  • 300g Fleckerl/300g noodles, typically small squares
  • 2 mittelgroße Zwiebeln/ 2 middle sized onions
  • Salz, Pfeffer, Kümmel, etwas Zucker / salt, pepper, kummel, pinch of sugar
  • 1 Schuss Essig / 1 dash of vinegar
  • 4 EL Öl oder Butterschmalz / 4 tbsp oil or butter oil

Nährwerte pro Portion ca.: 400 kcal, 10g EW, 10g F, 65g KH

Nutritional values per serving approx.: 400kcal, 10g protein, 10g fat, 65g carbohydrate

Zubereitung/Preparation:

Die Fleckerl in viel Salzwasser bissfest kochen und zur Seite stellen. Das Kraut vom harten Strunk befreien und in „Fleckerlform“ schneiden. Zwiebeln würfeln. Nun die Zwiebeln im Öl anschwitzen, das Kraut dazugeben und langsam goldbraun und glasig braten, bis es fast weich ist.  Dann 1 Schuss milden Essig, ca. ½ TL Zucker, Salz, Pfeffer und Kümmel dazugeben und fertiggaren. Die Fleckerl mit dem Kraut vermischen und servieren!

Das ist ein tolles Gericht für den Herbst und den Winter! Kraut hat viele Vitamine (Vitamin C!) und Ballaststoffe. Der Geschmack der Fleckerl weckt bei mir Kindheitserinnerungen :). Wichtig ist, dass man sich Zeit nimmt das Kraut wirklich langsam zu rösten, denn nur dadurch entwickelt sich der süßliche Geschmack perfekt. Ich mag es gerne, wenn mehr Kraut als Nudeln auf dem Teller sind, damit nicht allzu viele Kohlenhydrate anfallen, die dann ja schließlich auch verbraucht werden müssen. Kein sehr farbenfrohes Gericht, aber für einen vegetarischen Tag gut geeignet ;). Und es schmeckt nach Kindheit und ist daher für mich so richtiges „Soulfood“!

Rezept: Von der Mama

Cook the noodles al dente and put them aside.. Cut the hard parts of the cabbage away. Cut the cabbage into small „cubes“, approx. the same size as the noodles. Cut the onions into small cubes and roast them slowly with the oil, they should start to look a little transparent. Add the cabbage, roast everything slowly until it is a little golden/brown and nearly done. To make it quicker there is a littel trick: Add some tbsp of water, the steam quickens the process. Add the vinegar, sugar (1/2 tsp), salt, pepper, kummel stir well and let it roast a little more until the cabbage is well done. Mix with the noodles, and bon appetit! 🙂

This is a good recipe for autumn and winter. Cabbage has a lot of vitamins, especially vitamin C and fiber. The taste of this dish reminds me of my childhood, after playing outside this was exactly the right thing! It is important to roast everything real slow, the cabbage „caramelizes“ and gets a little sweet, and at the same point with the cummel and onions it is very savory. I like it when there is more cabbage then noodles! It is not on the colourful side, but nice as a vegetarian dish.

Recipe: Mom

Goldbrasse aus dem Backrohr – keine Panik vor dem Fisch :)

Goldbrasse aus dem Backrohr – keine Panik vor dem Fisch :)

goldbrasse
Not a beauty – but tasty!

Fisch zuzubereiten kann sehr einfach sein. Noch besser ist es, wenn danach die Wohnung nicht noch 3 h nach Fisch riecht… Also ab damit ins Backrohr!

Zutaten:

  • 1 Goldbrasse (Griechenland, Bio-Aquakultur)
  • 1 Zitrone mit essbarer Schale
  • Salz, Pfeffer, Petersilie, Knoblauch
  • Butterschmalz/Olivenöl zum Braten

Zubehör:

  • Beschichtete Pfanne

Zubereitung:

Die Zitrone in 2 Hälften schneiden. Die Brasse mit kaltem Wasser abspülen und mit Zitronensaft einstreichen und salzen. Pfanne mit Olivenöl bereitstellen, die Zitrone mit der Schnittfläche nach oben in der Mitte platzieren. Den Bauch der Brasse mit Petersilie und Knoblauch füllen und auf die ausgepressten Zitronenhälften setzen. So sitzt der Fisch bäuchlings auf der Zitrone und die Haut kann rundherum knusprig werden. Ab damit in das vorgeheizte Rohr (200°).

Je nach Größe des Fisches ist die Garzeit unterschiedlich. Mein Fisch wog ausgenommen, inkl. Kopf und Gräten etwa 400-600g. In der Pfanne ist die Garzeit kürzer als im Rohr, hier würde man jede Seite etwa 6-8 min braten. Ich habe den Fisch bei vorgeheizten 200° für ca. 25 min gebacken, wobei etwas kürzer wahrscheinlich auch in Ordnung gewesen wäre. Zwischendurch immer wieder mit etwas Butter/Olivenöl bestreichen beziehungsweise mit Saft aus der Pfanne übergießen und etwas salzen. So wird die Haut auch im Rohr knusprig!

Aus der Pfanne nehmen, auf einem Teller mit Zitronenscheiben und dem guten Saft (Olivenöl, Butter, Zitronenaroma…) anrichten.

Die Goldbrasse (oder auch Dorade) hat wenig Gräten und ein etwas festeres weißes Fleisch. So zubereitet lässt sich das Fleisch leicht von den Gräten lösen und es gibt keine unangenehmen Gerüche in der Küche.

Griechenlandfeeling 🙂

Klappt übrigens auch hervorragend mit heimischer Forelle und anderen Fischerln.

Guten Appetit!

Für den bewußten und gesunden Fischgenuss hier noch einige Links:

http://www.bewusstkaufen.at/ratgeber/2/fische-und-meeresfruechte.html

http://m.greenpeace.org/austria/Global/austria/code/2014/fish-guide/fish-guide-full.html

http://www.alpenlachs.at/

http://www.wildkultur.at/

https://www.fisch-gruber.at/

Fotos: Birgit Barilits

4 – Stifado

4 – Stifado

Griechenland (Kreta): Stifado / Greek stew with onions and beef

Mhhmmmm, bei dem Wetter bekomme ich so richtig Lust auf dieses Soulfood. Kennst du Stifado?

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Zutaten für ca. 4 – 6 Portionen / Ingredients for 4 – 6 Servings:

  • 1 kg Rindfleisch (z.B. Gulaschfleisch von der Wade) oder Kalbfleisch oder eine Mischung aus verschiedenen Fleischsorten / 1kg stewing steak
  • 1 kg Zwiebel (idealerweise viele kleine Zwiebeln!) / 1kg onions, best are a lot of small onions or shallot
  • 6 EL Olivenöl / 6 tbsp olive oil
  • 200ml Rotwein / 200ml red wine
  • 4 große Tomaten / 4 big tomatoes
  • 2 EL Tomatenmark / 2 tbsp tomato paste
  • 4 Knoblauchzehen / 4 cloves of garlic
  • 2-3 Lorbeerblätter / 2-3 bay leaves
  • 1 Zweig Rosmarin / 1 spray of rosemary
  • 1 Zimtstange / 1 cinnamon stick
  • 6 Pimentkörner / 6 corns of pimento
  • 1 EL Essig (Balsamico oder Rotweinessig) / 1 tbsp mild vinegar or balsamico
  • Salz, Pfeffer / salt, pepper
  • Wasser / water

Nährwerte pro Portion ca.: 506kcal, 42g EW, 28g F, 18g KH

Nutritional values per serving approx.: 506kcal, 42g protein, 28g fat, 18g carbohydrate

Zubereitung / preparation:

Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln goldbraun braten. Herausnehmen und beiseitestellen. Fleisch in 2-3cm große Würfel schneiden und bei großer Hitze rundherum gut anrösten. Alle Gewürze, Essig, Tomatenmark, kleingewürfelte Tomaten und Wein in die Pfanne geben. Bei geschlossenem Deckel 1h bei kleiner Hitze schmoren. Das geht auch in einer feuerfesten Form im Rohr! Nach 1h die Zwiebeln dazugeben und noch ca. 15min weiterdünsten lassen. Dazu passen Reis, Erdäpfel oder Brot, oder man genießt es einfach so. Aufpassen, das ist so gut, dass man fast das Gemüse vergisst! Also unbedingt auch einen schönen Salat dazu vorbereiten! 🙂

Rezept: Mein Lieblingsgericht (oder besser: eines meiner Lieblingsgerichte ^^) aus Kreta! Meine Mutter hat 2 Jahre dort gelebt und ich habe häufig den Urlaub dort verbracht.

Cut the meat in cubes of 2-3cm. Heat oil in a casserole and roast the small onions or chunky cut big onions. Add the meat and roast well with great heat. Add all the spices as well as the tomatoes, tomatopaste and wine. Close the lid and let it stew for at least 1 hour, with lower heat. You can also do this in the oven! After 1 hour add the onions and let stew for 15min more. Serve with rice, potatoes or bread. Attention, this is really yummy, so don´t forget to eat your vegetables with it! For example a nice salad oder some steamed carrots, broccoli, ….

Recipe: My favorite dish from crete (or one of my favorite dishes, in fact I love nearly every greek dish ^^). My mother lived there for about 2 years and I visited quite often. Of course! 🙂