Goldbrasse aus dem Backrohr – keine Panik vor dem Fisch :)

Goldbrasse aus dem Backrohr – keine Panik vor dem Fisch :)

goldbrasse
Not a beauty – but tasty!

Fisch zuzubereiten kann sehr einfach sein. Noch besser ist es, wenn danach die Wohnung nicht noch 3 h nach Fisch riecht… Also ab damit ins Backrohr!

Zutaten:

  • 1 Goldbrasse (Griechenland, Bio-Aquakultur)
  • 1 Zitrone mit essbarer Schale
  • Salz, Pfeffer, Petersilie, Knoblauch
  • Butterschmalz/Olivenöl zum Braten

Zubehör:

  • Beschichtete Pfanne

Zubereitung:

Die Zitrone in 2 Hälften schneiden. Die Brasse mit kaltem Wasser abspülen und mit Zitronensaft einstreichen und salzen. Pfanne mit Olivenöl bereitstellen, die Zitrone mit der Schnittfläche nach oben in der Mitte platzieren. Den Bauch der Brasse mit Petersilie und Knoblauch füllen und auf die ausgepressten Zitronenhälften setzen. So sitzt der Fisch bäuchlings auf der Zitrone und die Haut kann rundherum knusprig werden. Ab damit in das vorgeheizte Rohr (200°).

Je nach Größe des Fisches ist die Garzeit unterschiedlich. Mein Fisch wog ausgenommen, inkl. Kopf und Gräten etwa 400-600g. In der Pfanne ist die Garzeit kürzer als im Rohr, hier würde man jede Seite etwa 6-8 min braten. Ich habe den Fisch bei vorgeheizten 200° für ca. 25 min gebacken, wobei etwas kürzer wahrscheinlich auch in Ordnung gewesen wäre. Zwischendurch immer wieder mit etwas Butter/Olivenöl bestreichen beziehungsweise mit Saft aus der Pfanne übergießen und etwas salzen. So wird die Haut auch im Rohr knusprig!

Aus der Pfanne nehmen, auf einem Teller mit Zitronenscheiben und dem guten Saft (Olivenöl, Butter, Zitronenaroma…) anrichten.

Die Goldbrasse (oder auch Dorade) hat wenig Gräten und ein etwas festeres weißes Fleisch. So zubereitet lässt sich das Fleisch leicht von den Gräten lösen und es gibt keine unangenehmen Gerüche in der Küche.

Griechenlandfeeling 🙂

Klappt übrigens auch hervorragend mit heimischer Forelle und anderen Fischerln.

Guten Appetit!

Für den bewußten und gesunden Fischgenuss hier noch einige Links:

http://www.bewusstkaufen.at/ratgeber/2/fische-und-meeresfruechte.html

http://m.greenpeace.org/austria/Global/austria/code/2014/fish-guide/fish-guide-full.html

http://www.alpenlachs.at/

http://www.wildkultur.at/

https://www.fisch-gruber.at/

Fotos: Birgit Barilits

Grün, grün, grün ist meine Lieblingsfarbe… Erbsensuppe!

Grün, grün, grün ist meine Lieblingsfarbe… Erbsensuppe!

Erbsensuppe de luxe
Erbsensuppe de luxe

Das ist geradezu eine Blitz-Suppe! Sehr einfach zuzubereiten und sehr lecker. Als Freundin von einfachen und schnellen Rezepten habe ich diese Variante schon des öfteren zubereitet, jeweils mit unterschiedlichen „Einlagen“. In diesem Fall waren es Schrimpse wie man sieht.

Zutaten für die Suppe (4 Portionen):

  • 330g Packung junge Erbsen (tiefgekühlt) oder wenn verfügbar frische Erbsen
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 EL Butter
  • 1 TL Suppenpulver (optional, es geht auch ohne!)
  • 1 gute Prise Muskatnuss, frisch gerieben
  • 100ml Schlagobers
  • ca. 0,5l Wasser

Zubereitung:

Die Zwiebel klein schneiden und in der Butter anschwitzen. In diesem Fall kann dann eben auch Butter verwendet werden, da die Zwiebel nur glasig werden soll und nicht angeröstet wird. Die Butter würde sonst schnell zu heiß werden. Die Erbsen dazugeben und mit 1/4 l Wasser aufgießen. Kurz dünsten lassen, Salz oder das Suppenpulver sowie die Muskatnuss dazugeben. Die frischen Erbsen haben einen sehr schönen und feinen Geschmack, also lohnt es sich, zunächst mit der Würze sparsam umzugehen. Nun das Obers dazugeben und mit dem Pürierstab fein pürieren. Je nach gewünschter Konsistenz kann noch etwas Wasser dazugegeben werden.

  • Als Garnitur und zusätzlicher Geschmackskick kann verwendet werden: frischer Basilikum, frische Minze, Zitronenzesten
  • Als Einlage passt: knusprige Croutons, gebratene Shrimps am Spieß oder auch gebratene Hühnerspießchen auf Zitronengras…

 

Manchmal muss es schnell gehen!

Manchmal muss es schnell gehen!

Da bietet sich zB diese superschnelle Fischsuppe an. Kein spezielles Rezept, keine lange Vorbereitung, einfach die Vorräte plündern, kräftig würzen und dann den knurrenden Magen mit gesundem Futter besänftigen. 😉

Mal sehen ob ich die Zutaten noch zusammenbekomme…

Die Zutaten für 2-3 Portionen:

  • Kabeljaufilet tiefgefroren, 250g
  • 1 großer Zwiebel
  • 3 Tomaten
  • evtl. Knoblauch
  • Salz, 1 Prise (oder auch eine größere) Cayennepfeffer, 1/2 TL Paprikapulver, 1 TL Suppenpulver (Bio)
  • frische oder getrocknete Kräuter nach Wahl
  • 1 TL Öl (Olive oder Kokos)
  • Wasser

Die Zubereitung:

Den tiefgefrorenen Kabeljau in der Plastikhülle (ja, sorry) in eine Schüssel mit kaltem (Zimmertemperatur) Wasser geben, damit er schnell antaut. Zwiebel in Würferl schneiden und in Öl anrösten. Die Tomaten in Würfel schneiden, zu den Zwiebeln geben und etwas mitrösten. Mit 0,5l Wasser aufgießen, alle Gewürze dazugeben. Den Kabeljau, der inzwischen fast aufgetaut ist aus der Packung nehmen und in Scheiben schneiden. Zur Suppe dazugeben, mitdünsten, und am Ende noch mit Kräutern verfeinern.

Dazu passt: Ciabatta, Focaccia, oder schlichtes Schwarzbrot.

Zubereitungszeit ca. 15min

So mag ich das im Alltag! Wenige Zutaten und einfache Zubereitung. Guten Appetit 🙂

Foto: Birgit Barilits

 

Eggs Benedict mit Räucherlachs

Eggs Benedict mit Räucherlachs

Zugegeben: Die pochierten Eier habe ich nicht so schön hinbekommen. Und das Frühstück wurde auch gleich verspeist. Daher gibt es leider kein Bild davon.

Aber ich habe hier ein niedliches Katzenbild. Das geht angeblich immer:

Dieses Rezept findet sich sicherlich in vielen Kochbüchern, ich habe es aus „Paleo Küche für Genießer“ von Danielle Walker. Außerdem ist es mein absolutes Standardfrühstück, wenn ich in England bin!!! Dort kommt das Gericht typischerweise auf kleinen, getoasteten Brioche Buns… yummy…

Je nachdem, ob man dazu frisches knuspriges Baguette, Toast, Vollkornbrot, … isst, oder das Brot weglässt, fällt es unter Low Carb oder auch Paleo – oder nicht. Es ist definitiv etwas aufwändiger, aber es lohnt sich, denn es schmeckt ganz köstlich! Eine selbstgemachte Hollandaise kann schon was. Vielleicht mal als schönes Sonntagsfrühstück ausprobieren? Als besondere Aufmerksamkeit für den Lieben/die Liebe? 🙂

Originalrezept (4 Portionen)

Sauce Hollandaise:

  • 2 Eigelb
  • 2 TL frisch gepresster Zitronensaft
  • ¼ Tasse Kokosfett oder Ghee
  • ¼ TL Meersalz
  • 1 Prise Cayenne Pfeffer oder Paprika

Außerdem:

  • 4 Eier
  • 1 EL klarer Essig
  • 4 Tassen junger Spinat (alternativ: Blattspinat tiefgekühlt)
  • 8 Scheiben Räucherlachs
  • 2 TL Kapern

Die Nährwerte pro Portion (ca.): 259kcal, 17g Eiweiß, 20g Fett, 1g Kohlenhydrate

Zubereitung:

Den Spinat putzen und blanchieren oder auftauen und weichdünsten.

Für die Sauce Hollandaise das Eigelb und den Zitronensaft in einer Metallschüssel verquirlen, die Schüssel auf einen Topf mit kochendem Wasser stellen (= über Dampf schlagen). Achtung, gut quirlen und darauf achten das das Ei nicht stockt! Nach und nach die geschmolzene Butter oder Ghee mit einem Schneebesen einrühren. Die Sauce wird „mehr“, dick, gelb und schaumig. Die Gewürze einrühren, vom Herd nehmen und warm stellen. Sollte die Sauce etwas zu dick werden, kann man noch etwas heißes Wasser einrühren oder nach Geschmack noch etwas Zitronensaft bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Im Originalrezept werden die Eier pochiert, ich habe der Einfachheit halber weiche Eier zubereitet, diese dann geschält und auf den Spinat gesetzt. Wer es probieren möchte braucht einen etwas größeren Topf der zur Hälfte mit Wasser gefüllt ist. Dieses sollte sieden, nicht sprudelnd kochen. 1 EL Essig dazugeben. Die Eier einzeln aufschlagen und einzeln in eine leicht geölte Tasse oder einen geölten Schöpfer geben. Das Wasser umrühren, sodaß ein richtiger Strudel entsteht und das Ei mitten hineinplatzieren. Nach 2-4min ist es fertig. Mit einem Siebschöpfer herausheben, etwas abtropfen. Es braucht etwas Übung! Ich habs leider bis jetzt nicht geschafft, da fehlt mir wohl die Geduld. 😉

Zum Servieren wird ein Häufchen Spinat, 2 Scheiben Räucherlachs, 1 Ei und die Sauce auf dem Teller angerichtet und noch mit den Kapern dekoriert. Guten Appetit!

Wer sich nun fragt

  • warum ich hier Butterschmalz und Kokosöl verwende,
  • was es überhaupt mit Fetten und Ölen auf sich hat,
  • was es Wissenswertes dazu gibt,
  • wie man damit umgeht,
  • was Paleo ist und ob und für wen das Sinn macht,

kann mich gerne kontaktieren :).

 

Eure Diätologin

Mag. Birgit Barilits, BSc

 

Fotoquelle: Fotolia

Saiblingsfilet mit knuspriger Haut auf bunten Karotten

Saiblingsfilet mit knuspriger Haut auf bunten Karotten

kuspriges fischi

Das ist eines meiner Lieblingsgerichte muss ich sagen. Dieser fisch schmeckt unglaublich gut, und ist noch dazu in BIO Qualtität und aus heimischer Aufzucht zu haben. Auf schlecht geführte Aquakultur Produkte oder durch Überfischung stark bedrohte Fische verzichte ich gerne.

Die dunklen „Ur“-Karotten sind nicht nur ausgesprochen schmackhaft, sondern haben auch noch eine schöne Farbe, die Haut ist kräftig rotviolett (und färbt ordentlich) durch den Farbstoff Anthocyan. Das bedeutet auch, dass die köstlichen Farbwunder auch noch viele Antioxidantien enthalten! Ein Wahnsinn, was Mutter Natur so zaubert. Gut UND gsund. Das gibt’s ja gar ned… 😉

Die Zutaten für 1 Portion:

  • 1 schönes großes Saiblingsfilet
  • 200g bunte Karottenmischung
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 TL Kokosöl für die Pfanne
  • 1 TL Butterschmalz für die Karotten
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, eventuell Curry oder welche Gewürze ihr sonst noch mögt

Die Nährwerte (ca.): 382kcal, 31g EW, 20g F, 15g KH, 7g Blst

Die Zubereitung:

Die Zwiebel kleinschneiden, die Karotten in Scheiben schneiden und beides langsam rösten. Die Karotten bleiben so innen noch schön knackig. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Saibling würzen und mit der Hautseite in das heiße Kokosöl einlegen. Auf mittlerer Stufe braten lassen bis die Fleischseite glasig wird. So brutzelt die Haut schön knusprig. Profis enthäuten das Fischfilet und braten die Haut separat schön knusprig…

Anrichten und Mahlzeit! Dazu ein knackiger grüner Salat und wer mag auch noch eine Beilage aus köstlichem Naturreis… macht sich auch gut dazu.

Eure Diätologin

 

Foto: Birgit Barilits

Nachgekocht: Toastadas mit Lachs in Honig-Limetten Marinade

Nachgekocht: Toastadas mit Lachs in Honig-Limetten Marinade

Etwas mehr Aufwand, aber seeeeehr lecker!

der aufwand hat sich gelohnt

 

Zutaten Originalrezept (4 Portionen) Ich habe verwendet (4 Portionen)
Für den Lachs:

  • 2 TL frischer Limettensaft
  • 2 TL Honig
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • ½ TL Meersalz
  • ½ TL Chilipulver
  • ¼ TL gemahlener Pfeffer
  • 450g Lachsfilet mit Haut
  • 1 EL Kokosöl

Für die Fladen:

  • 2 ½ Tassen blanchierte und gemahlene Mandeln
  • 1 EL Meersalz
  • 2 EL natives Olivenöl
  • 2 große Eier
  • ½ TL Backpulver
  • 2 TL gehackter Koriander
  • 1 TL frischer Limettensaft

Für den Belag:

  • Cremes und Salsas aus dem Kochbuch
Für den Fisch:

  • 2 TL frischer Limettensaft
  • 2 TL Honig
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • ½ TL Meersalz
  • ½ TL Chilipulver
  • ¼ TL gemahlener Pfeffer
  • ca. 450g Lachsforelle
  • 1 EL Kokosöl

Für die Fladen:

  • 2 ½ Tassen gemahlene Mandeln
  • 1 EL Meersalz
  • 2 EL natives Olivenöl
  • 2 große Eier
  • ½ TL Backpulver
  • 2 TL gehackte Petersilie
  • 1 TL frischer Limettensaft

Für den Belag:

  • 1 Avocado
  • 1 Handvoll Cocktailtomaten
  • Limettensaft, Chili, Salz, Petersilie
  • 200g Kraut
  • 100g Karotten
  • 500g grünen Spargel

Nährwerte (1 Portion, ca.): 705kcal, 42,5g ew, 52g f, 17,25g kh, 13,5g blst, 155,5mg ca

Zubereitung:

1. Alle Zutaten für die Avocadosalsa klein schneiden und vermischen, kalt stellen.

2. Das rohe, geputzte Gemüse in Streifen, Nudeln, Raspeln… zerkleinern und beiseite stellen. Den grünen Spargel bissfest dünsten und gut abschrecken, damit die Farbe schön bleibt. In mundgerechte Stücke schneiden.

3. Alle Zutaten für den Fisch (ausser Kokosöl) gut vermischen und den Fisch darin marinieren, 30min ziehen lassen. Ich habe eine Lachsforelle (Bio, Österreich) verwendet. Den Fisch mit der Hautseite ins heiße Kokosöl einlegen. Langsam durchbrutzeln lassen, dann wird die Haut auch schön knusprig! Ich esse sie mit, sie wegzuwerfen täte mir leid.

4. Alle Zutaten für die Fladen zu einem Teig verarbeiten. Ich musste auf die 2 großen Eier noch einiges an Mandeln dazugeben, sonst wäre der Teig zu klebrig geblieben. Das mit den Tassen/Cups ist so eine Sache, da muss ich immer wieder mal nachbessern. Aber das ist ja recht einfach. Ich habe nicht 8 kleinere sondern 4 größere Fladen daraus gemacht (faul, faul, …) also, zwischen Backpapier dünn ausrollen (3mm ca) und im Rohr bei 180°c ca. 15-20min backen.

Finale: die Fladen mit Gemüse, Salsa und Fisch belegen und servieren!

5. Verbesserungsvorschläge gibt’s auch schon: es ist wirklich besser kleinere Fladen zu produzieren, und statt der Salsa eine Creme zu machen, damit der Belag besser darauf hält 😉

Ich wünsche viel Spaß beim nachkochen und guten Appetit!

Nachgekocht aus: Paleo Küche für Genießer, von Danielle Walker

PS: Ursprünglich habe ich das Gericht im Frühling gekocht, daher der Spargel.

 

 

 

 

Gebratene Lachsforellenfilets mit Brokkoli und Portobellochampignons

Gebratene Lachsforellenfilets mit Brokkoli und Portobellochampignons

Zutaten für 2 Personen:

  • 300g Lachsforellenfilet
  • 500g Brokkoli
  • 350g Portobello Champignons
  • 20g Butterschmalz
  • Salz, Pfeffer, Zitrone

Nährwerte 1 Portion: 324kcal, 46g ew, 12g f, 8g kh, 11g blst, 195mg ca

Manchmal muss es schnell gehen! Und damit es trotzdem köstlich und gesund ist, eignet sich für ein schnelles Gericht ausgezeichnet ein schönes Fischfilet mit viel Gemüse. Und weils ebenso schnell auch verputzt war, gibt’s leider kein Foto von DIESEM Fisch, aber von anderen Variationen… 😉

Knuspriger Saibling auf Gemüse
Toastada mit Lachsforellenstreifen

 

Zubereitung:

Den Brokkoli putzen und in Röschen teilen. Wer einen Dampfgarer besitzt hat es einfach, rein damit und die Zeit einstellen… die Röschen kommen perfekt und knackig grün raus. Es eigenen sich aber auch die simplen Körbchen aus dem Asialaden. Die Portobellos putzen, die Stiele rausbrechen und etwas Salz und Pfeffer in die Kappe streuen. Auf Backpapier legen, mit der Öffnung nach oben und bei 180° ca. 15 min backen. In der Kappe sammelt sich köstliches „Schwammerlwasser“ – das Zeichen, dass sie gar sind. Die Fischfilets waschen und trockentupfen, die Hautseite salzen und ins heiße Butterschmalz (oder Ghee, oder Kokosöl) einlegen und braten bis die Fleischseite „hell“ wird, der Fisch gart also „nach oben durch“ und man muss ihn nicht wenden. So wird die Haut auch schön knusprig! Nach Wunsch noch etwas Pfeffern und mit Zitrone und dem Gemüse servieren. Geübte KöchInnen brauchen dafür max. 20min 🙂 .

Heringssalat, selbst gemacht :)

Heringssalat, selbst gemacht :)

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Heringssalat mag ich sehr gerne, esse ihn jedoch sehr selten. Es gibt ihn in den unterschiedlichsten Varianten. Mit roten Rüben, mit Senfsauce, „natur“, … Ich kaufe diesen fertigen Salat aus 2 Gründen nicht mehr:

Erstens, woher weiß ich, ob dieser Fisch aus nachhaltiger Fischerei stammt? Dazu kann man auf dem Etikett nachsehen. Und dann steht da irgendwas von „FAO 27“, „Ringwadennetz“ oder was auch immer. Das sagt einmen ja noch nicht wirklich viel. Was ist ökologisch gesehen vertretbar? Also schnell mal bei Greenpeace und WWF im Fischratgeber nachsehen. Das hilft schon ein bisschen.

Zweitens sind die Inhaltsstoffe der fertigen Salate nicht immer nach meinem Geschmack. Manchmal ist da ganz schön viel Zucker drin beispielsweise, zudem Konservierungsmittel, Antioxidationsmittel, Verdickungsmittel, … Prinzipiell muss man wegen all dieser Zutaten nicht gleich hysterisch werden. Aber wenn es sich vermeiden lässt, warum nicht? 🙂

Also habe ich nach Matjesfilets gesucht, die aus einem akzeptablen Fanggebiet kommen und mir meinen Heringssalat selbst gemacht. Einmal im Jahr halte ich das für vertretbar. Ansonsten greife ich lieber bei heimischen Fischen zu oder bei Lachs aus Bio-Aqua-Kultur.

Nun zu meinem Rezept. Die Zutaten für 4 Portionen:

  • 50g Sellerie, roh
  • 50g Karotte, roh
  • 50g Zwiebel, roh
  • 50g Apfel, roh
  • 120g rote Rübe, gekocht
  • 200g Matjesfilet
  • 100g Rahm
  • 2 EL Weißweinessig
  • Salz, Pfeffer
  • Saft von 1/2 Zitrone

Nährwerte pro Portion (ca.): 206kcal, 9,6g EW, 15g F, 9,2g KH

Zubereitung:

Das rohe Gemüse in feine Würferl schneiden und in eine Schüssel geben. Die gekochte rote Rübe etwas größer schneiden und dazugeben. Die Matjesfilets in dünne Streifen schneiden und ebenfalls in die Schüssel geben. Nun Rahm, Essig, Zitronensaft und Gewürze gut vermischen und zu den restlichen Zutaten geben. Gut durchmischen und am besten noch einige Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

Verfeinern/garnieren mit Petersilie, etwas Creme Fraiche, 1 TL Senf, gekochtem Ei…

Es ist absolut kein Zucker nötig! 🙂

Guten Appetit!

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13. Dezember – „Salade niçoise“ – Winter Edition

13. Dezember – „Salade niçoise“ – Winter Edition

Dieser Salat ist ein Klassiker, über dessen klassische Zutaten sich trefflich streiten lässt, oder 😉 ? Was gehört da eigentlich alles hinein? In den meisten Rezepten finden sich Eier, Thunfisch, Fisolen, Erdäpfel, Tomaten, Artischocken. Aber ganz egal, dieser Salat sieht prächtig aus, schmeckt köstlich, würzig und enthält viele gesunde Zutaten!

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In meiner Wintervariante habe ich den Blattsalat durch Vogerlsalat aus Österreich ersetzt, frische Tomaten durch fein gehackte, getrocknete Tomaten und die Fisolen durch tiefgekühlte Fisolen. Damit wurde er für mich etwas „saisonaler“.

Für eine Platte für 2 Personen:

  • 2 hartgekochte Eier
  • 2 gekochte Erdäpfel
  • 1 Dose Thunfisch natur (ohne Öl)
  • Oliven
  • Sardellenfilets
  • Kapernbeeren
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 andvoll Fisolen
  • 2 Hände Vogerlsalat
  • 2-3 getrocknete Tomaten, feingehackt
  • 1 Karotte in feinen Streifen (optional)
  • 2-4 Artischockenherzen

Marinade:

  • 1-2 TL Senf
  • 3 EL Olivenöl
  • Saft von 1/2 Zitrone oder 1 EL Essig
  • Salz, Pfeffer
  • frische Petersilie feingehackt (optional)

Die Zubereitung ist einfach: Eier und Erdäpfel kochen, Fisolen weich dünsten, Gemüse putzen und zurechtschneiden. Alle Zutaten für die Marinade mit dem Schneebesen mixen bis ein homogenes Dressing entsteht. Dann kommt schon die schöne Arbeit, das liebevolle Anrichten :)… Dazu etwas frisches Baguette servieren.

Als Abendessen hat uns dieser Salat schön satt gemacht!

Ich wünsche guten Appetit! 🙂

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7. Dezember – Fenchel-Rucola Salat mit Räucherforelle und Buttermilch-Kren-Dressing

7. Dezember – Fenchel-Rucola Salat mit Räucherforelle und Buttermilch-Kren-Dressing

Das ist eine tolle Kombination! Ich mag Fenchel sehr gerne, in der Suppe/als Suppe, gebraten, gedünstet, gratiniert, gefüllt, … aber man kann das knackige, aromatische Gemüse auch roh genießen!

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Die Zutaten für 2 Personen:

  • 1 Knolle Fenchel / ca. 200g
  • 2 handvoll Rucola / ca. 50g
  • 1 Orange
  • 100g Forellenfilet, geräuchert
  • 150ml Buttermilch
  • 1 EL Oberskren oder frischer Kren
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL fein gehackte Petersilie
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Die Nährwerte pro Portion: 238kcal, 16g EW, 12,4g F, 17g KH

Die Zubereitung:

Die Fenchelknolle waschen, halbieren, den Strunk herausschneiden und in feine Streifen schneiden. Auf 2 Teller verteilen. Den Rucola waschen und über den Fenchel streuen. Die Orange mit dem Messer schälen und Filets herausschneiden. Am besten über den Tellern, damit der Saft auf dem Salat landet! Der Rest kann ebenfalls kräftig über dem Salat ausgedrückt werden. Die Filets auf die 2 Teller verteilen. Den Fisch in Stücke brechen und auf den Salat geben.

Für das Dressing alle Zutaten mit einem Stabmixer pürieren. Über den Salat geben. Es bleibt ziemlich sicher etwas übrig! Das übrige Dressing hält im Kühlschrank noch 1-2 Tage, also bis zum nächsten Salat ;).

Wissenswertes über den Fenchel:

Fenchel kennen wir auch als Tee, wo er beruhigend auf unsere Nerven, aber auch auf unseren Magen und Darm wirkt – Bei Bauchschmerzen, Krämpfen und Blähungen. Diese Wirkung beruht auf den enthaltenen ätherischen Ölen. Wie bei jedem Kräutertee, sollte aber bedacht werden, dass Kräuter auch eine Wirkung haben! Daher wäre es gut, immer wieder die Sorte zu wechseln.