Spinat-Käse-Quesadillas

Spinat-Käse-Quesadillas

Für 6 Personen/Portionen brauchst du:

  • 12 Tortilla Fladen, gekauft oder selbst gemacht
  • Spinat
  • Cheddar, Mozzarella
  • Zwiebel, Knoblauch
  • Rapsöl
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Aber fangen wir mal an mit den Tortillas… Diese kannst du ganz leicht selbst machen!

Zutaten für 12 Tortillas:

  • 350g Weizenmehl griffig
  • 50g Maizena
  • 250ml lauwarmes Wasser
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Salz

Zubereitung:

Alle Zutaten mit den Knethaken solange kräftig mixen, bis sich der Teig von der Schüssel löst und mit der Hand weitergeknetet werden kann. Der Teig klebt dann nicht mehr! Mit einem feuchten Tuch abdecken und 10min rasten lassen. Dann den Teig in 12 Teile teilen und mit Mehl seeeeehr dünn ausrollen. In der trockenen heißen Pfanne auf beiden Seiten 10-15 Sekunden backen bis der Teig leicht braune Blasen wirft.

Zutaten für die Spinat-Käse Füllung:

  • 700g Blattspinat (Tiefkühlware)
  • ca. 160g Cheddar
  • 1 Kugel Mozzarella
  • 1 Zwiebel
  • Knoblauch nach Gusto
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 2 TL Rapsöl

Zubereitung:

Spinat im Sieb auftauen lassen. Zwiebel schälen, würfeln und in Rapsöl anrösten. Spinat dazugeben und weichdünsten, Knoblauch hineindrücken, mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss würzen und mitdünsten. Wenn der Spinat weich ist etwas abkühlen lassen. Den Käse reiben und vermischen.

Finale:

Zwischen jeweils 2 Tortillas Spinatfüllung und Käse geben, in der trockenen Pfanne auf beiden Seiten nochmals je 1-2min backen. Am besten klappt das, wenn du einen Fladen in die Pfanne gibst, dann Spinat und Käse darauf gibst und den 2. Fladen darauf legst und etwas festdrückst. Teil den Spinat und den Käse gut auf, damit es sich auch für 6 Doppeldecker ausgeht!

Auf einen Teller oder ein Brett gleiten lassen und halbieren oder vierteln.

Guten Appetit! 🙂

Nährwerte (gerundet)

 KcalEWFKHBlst
Tortilla Fladen 1 Stück10932,323,61
Füllung pro Portion213141642,3
Quesadilla 1 Stück (2 Fladen plus Füllung)4312020,651,24,3

Fotos: Birgit Barilits

2 – Süß-würzige Linsen mit Tortillas

2 – Süß-würzige Linsen mit Tortillas

Aus meiner vergangenen „Oktober Blogging Challenge“ (2016) 🙂 – vegetarisches Linsengericht!

Mexiko: Süß-würzige Linsen mit Tortillas (vegan) / Sweet and savory lentils with tortillas

Süßwürzige Linsen

Zutaten 4-6 Personen / Ingredients 4-6 servings:

  • 200g rote Linsen / 200g red lentils
  • 1 kleine Zwiebel, feingehackt / 1 small finely chopped onion
  • ½ TL Kümmel, gemahlen / 1/2 tsp caraway
  • ½ TL Zimt, gemahlen / 1/2 tsp cinnamon
  • 4 Nelken / 4 cloves
  • 250ml Orangensaft, am besten frisch gepresst / 250ml orange juice, freshly pressed
  • 125ml Wasser / 125ml water

Für die Tortillas:

  • 165g Mehl / 165g white flour
  • 110g Maismehl / maize meal
  • 250ml lauwarmes Wasser / 250ml handwarm water
  • 1 Prise Salz / pinch of salt

Nährwerte Linsen: 149kcal, 10g EW, 0,8g F, 30g KH

Nutritional values lentils: 149 kcal, 10g Protein, 0,8g Fat, 30g Carbohydrate

Nährwerte Tortillas: 191kcal, 5g EW, 0,9g F, 41g KH

Nutritional values tortillas: 191kcal, 5g Protein, 0,9g Fat, 41g Carbohydrate

Zubereitung / preparation:

Die Linsen mit kaltem Wasser gut abspülen und mit Wasser und Orangensaft in einen Topf geben. Die feingehackte Zwiebel und die Gewürze dazugeben und zum Kochen bringen. Nach dem Aufkochen ohne Deckel langsam fertiggaren. Immer wieder umrühren. Die Nelken am Ende der Garzeit herausnehmen. Eventuell mit etwas Salz abschmecken.

Mehl und Maismehl vermischen und nach und nach das Wasser dazugeben. Gut verkneten, so dass ein glatter, weicher Teig entsteht. Den Teig in 16 möglichst gleich große Teile schneiden und auf einem bemehlten Brett ausrollen. Der Teig sollte so dünn sein wie Papier, man sollte fast durchsehen können. In einer trockenen, beschichteten Pfanne von beiden Seiten backen. Wenn die Ränder anfangen sich zu wellen, ist es Zeit die Tortilla umzudrehen.

Die Linsen liefern gutes Eiweiß und viele Ballaststoffe. Man kann die Tortillas auch mit den kalten Linsen füllen und als Jause mit zur Arbeit nehmen. Übrige Tortillas in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank für die nächste Mahlzeit aufbewahren und mit vielen anderen guten Dingen füllen! 🙂

Rezept: Eines von „Meinen“, wird in Variationen des Öfteren gemacht.

And now in english ;)… Please excuse any mistakes…

Wash the lentils with cold water, put them in a pot and add water and orange juice. Add the onion and all the spices and get it to cook. Reduce heat and let it simmer until the lentils are done. These small red ones or yellow ones do not need a long time! Stir from time to time, fish out the cloves in the end.

Mix the flour with the maize meal, add the warm water slowly and knead until there is a soft and smooth dough. Divide it in 16 even shares and roll out the dough (best on a pastry board or simply the countertop, with a little flour so it does not stick) until you can nearly see through it. Thin as paper! Heat a pan, without fat and bake it on each side. About 30sek. The dough startes to make „waves“.

Lentils contain good protein and a lot of fibre. You can also fill the tortillas with the cold lentils and take it to work for lunch. If there are tortillas left put them in plastik wrap and in the fridge.

Recipe: One of „mine“, I do the lentils in different versions quite often.

Foto: Birgit Barilits

Brot backen mit selbst gemachtem Sauerteig

Brot backen mit selbst gemachtem Sauerteig

Achtung – hier gibts etwas mehr zu lesen! 🙂

Manche schrecken ja davor zurück Brot zu backen, weil sie denken es wäre ein zu großer Aufwand oder gelingt nicht. Aber wenn man es einmal ausprobiert hat geht es eigentlich ganz leicht und macht viel Freude. Vor allem schmeckt frisches, selbstgebackenes Brot immens gut. Es bleibt wesentlich länger frisch als Gekauftes aus den diversen Backshops. Es kann mit gutem Bäckerbrot locker mithalten.

Schritt 1: Sauerteig herstellen

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Sauerteig

Der Sauerteig wird mit selbst gemahlenem Roggenvollkornmehl hergestellt. Man kann aber auch einfach Roggenvollkornmehl im Reformhaus kaufen. Meine Mutter hat ihren Sauerteig aus Weizenvollkornmehl hergestellt, auch das gelingt sehr gut. Man braucht dazu:

  • 1 sauberes Glas (Gurkenglas zB)
  • 2 EL Roggenvollkornmehl
  • ½ TL Honig (optional)
  • lauwarmes Wasser

Alles miteinander im Glas verrühren, immer nur etwas Wasser nachgeben, bis ein dickflüssiger Brei entsteht. Mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort (mind. Zimmertemperatur, nicht auf die Heizung!) 24h stehen lassen. Man kann den Prozess also an einem Abend beginnen und 24 später, am nächsten Abend fortsetzen!

  • Am zweiten Abend gibt man wieder 2 EL Mehl dazu und etwas Wasser.
  • Am dritten Abend wieder 2 EL Mehl dazugeben und etwas Wasser.
  • Am vierten Abend ist der Sauerteig fertig!

Neugierige sehen ab und zu nach und entdecken vielleicht kleine Bläschen oder bemerken einen säuerlichen, leimigen Geruch. Das ist gut so! Ein fauliger Geruch oder Schimmel darf nicht entstehen, der Sauerteig muss dann entsorgt werden. Es gibt im WWW dazu verschiedene Rezepte und Videos, sie basieren aber alle auf dem gleichen Prinzip.

Schritt 2: „Vorteig“ bereiten

Vorteig
Vorteig, schon mit kleinen Bläschen

Auch dazu gibt es unterschiedliche Rezepturen. Ein Beispiel:

  • 400g Roggenmehl
  • 400ml lauwarmes Wasser
  • 2 EL Sauerteig

Alles gut miteinander vermischen, mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und mindestens 12h an einem warmen Ort stehen lassen. Auch hier kann man die Blasenbildung beobachten und einen veränderten Geruch wahrnehmen. Achtung: Vom Vorteig nimmt man mit einem sauberen Löffel 2-4 EL ab und gibt ihn ins Glas zum ursprünglichen Sauerteig, so kann dieser „weiterleben“, man kann ihn vermehren. Das Glas zuschrauben und in den Kühlschrank stellen. Der Sauerteig hält im Kühlschrank etwa 3 Wochen. Es bildet sich eine dunklere wässrige Schicht, je älter der Sauerteig wird, aber das macht nichts. Sollte sich Schimmel bilden, dann ist er kaputt.

Schritt 3: Brotteig herstellen

Brotteig
Brotteig, bereits schön aufgegangen

Zum Vorteig kommen nun noch Roggen-, Dinkel- oder Weizenvollkornmehl, es kann aber auch gemischt werden! Das Brot geht auch besser auf, wenn man das schwere und nicht so backfähige Roggenmehl mit Weizen- oder Dinkelvollkornmehl mischt. Je höher der Anteil an Weizen/Dinkel, desto besser geht das Brot auf. Wichtig sind auch die Gewürze!

  • 600g Vollkornmehl nach Wahl
  • 300ml lauwarmes Wasser
  • 1-2 EL Gewürze (Fenchel, Kümmel, Anis, Koriander)
  • 1-2 TL Salz

Alle Zutaten wirklich gut durchkneten, eventuell braucht man noch etwas Wasser zusätzlich. Je nach Konsistenz. Den Teig wieder zudecken und an einem warmen Ort mindestens 12 Stunden gehen lassen.

Den Teig nochmals durchkneten und zu einem Laib formen. Auf ein Blech mit Backpapier legen und nochmals 1h gehen lassen.

Das Brot im Backrohr bei ca. 180° eine Stunde backen. Um zu testen,  ob das Brot fertig ist, klopft man auf die Unterseite. Wenn es hohl klingt, ist es fertig 🙂

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Das klingt nun nach viel Zeit, die der Prozess in Anspruch nimmt. Das ist richtig, besonders wenn man den Sauerteig erst herstellen muss. Aber nun hat man ja einen fertigen Sauerteig, der auch mit der Zeit immer mehr an Kraft gewinnt und aromatischer wird und das Brot besser aufgehen lässt. Dann braucht es nur noch etwas Planung. Man hat dieses Brot eben nicht von „jetzt auf gleich“, aber das Zusammenrühren selbst dauert wirklich nicht lange.

Wer sich das anstrengende Kneten ersparen will kann auch folgende Variante versuchen (diese ist auch auf den Bildern zu sehen):

Vorteig:

  • 300g Roggenvollkornmehl
  • 1/4l lauwarmes Wasser (eventuell ist bei dieser Variante mehr Wasser nötig)
  • 3 EL Sauerteig
  • bis zum nächsten Tag „arbeiten lassen“, etwas vom Vorteig zurück ins Glas geben

Brotteig:

  • 350g Dinkelvollkornmehl
  • 350g Weizenvollkornmehl
  • Vorteig
  • 1/4l lauwarmes Wasser (eventuell ist bei dieser Variante mehr Wasser nötig, damit sich der Teig mit Mixer und Knethaken gut mischen lässt)
  • Gewürze und Salz nach Geschmack
  • 2 Handvoll Sonnenblumenkerne und 1 Tasse eingeweichter Leinsamen
  • Gut verrühren, evtl. noch etwas Wasser dazu. Es entsteht ein dicker, zäher Brei.
  • Bis zum nächsten Tag „arbeiten lassen“

Man kann auch noch ein paar Bröserl Hefe in den Teig geben, bevor man ihn in die Form füllt, dann geht das Brot besonders gut auf. Auf den Teig kann man noch ein Muster machen, Gewürze streuen…. Nun den Teig in eine beschichtete oder gefettete und gemehlte Form geben und im Rohr bei 180-200° ca. 1h backen. Das ergibt ein schönes großes Brot, am besten also Teile davon einfrieren. Dieses Brot ist auch besonders sättigend, es reichen daher in der Regel von einem Viertel-Laib 2-3 dünne Scheiben! Man kommt also auch recht lange damit aus. Wenn sich der Vorrat dem Ende zuneigt, setzt man neues Brot an!

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Fertig gebacken!

 

Ausgekühlt und aufgeschnitten
Ausgekühlt und aufgeschnitten

 

Kräftig, duftend und am Besten mit Butter und Schnittlauch :)
Kräftig, duftend und am Besten mit Butter und Schnittlauch 🙂

Die lange Teigführungszeit sorgt dafür, dass das Brot besonders bekömmlich wird und die Phytinsäure aus dem Vollkorn gut abgebaut wird. Viele vertragen das Brot und Gebäck aus den Backshops nicht so gut, bekommen eventuell Blähungen davon. Die Vermutung liegt nahe, dass hier der Teig nur sehr wenig Zeit hatte zu arbeiten und daher nicht so bekömmlich ist.

Eine weitere köstliche Variante ist es, Walnussstücke und Rosinen mitzubacken. Das macht das Brot noch saftiger. Ich mag auch gerne diese Kombination von „süß“ und pikant. Und es ist auch das EINZIGE!!! wo ich ein paar Rosinen akzeptiere ;).

Viel Spaß beim Ausprobieren und Experimentieren!

Schnelles, ballaststoffreiches Brot inkl. Resteverwertung

Schnelles, ballaststoffreiches Brot inkl. Resteverwertung

Backlaune hier nochmal. 🙂 Ich mag ab und zu gerne Mandelmilch, aber nicht die aus dem Supermarkt, sondern selbst gemachte. Seit ich den AndSoy Kochmixer benutze geht das extrem unkompliziert und leicht. Aber trotzdem fallen Reste an – ich nenne es mal „Nusstrester“. Es wäre viel zu Schade, den wegzuwerfen! Eine Möglichkeit diesen zu verwerten ist ihn einfach in Brotteig zu verarbeiten. Daher habe ich hier nun ein schnelles „Resterezept“ für euch:

Die Zutaten (ca. Mengen, beim Brot ist das nicht so heikel):

  • 240g Dinkelmehl
  • 80g Leinsamenmehl
  • 140g Nusstrester (frisch, feucht)
  • 1 Packerl Trockenhefe
  • 1 TL Salz
  • 2 TL Anis
  • 2 TL Fenchel
  • Wasser

Hier gibt es keine Nährwerte, da ich den Nusstrester nicht berechnen kann. Aber Leinsamenmehl hat pro 100g ca. 40g Eiweiß und über 30g Ballaststoffe! In Summe ergibt das mit dem Nusstrester ein Brot das reich an Ballaststoffen und gutem, pflanzlichen Eiweiß ist. Ich würde es aber nicht als „Eiweißbrot“ bezeichnen.

Die Zubereitung:

Alle Zutaten vermischen, mit zunächst 250ml lauwarmen Wasser angießen und mit den Knethaken kneten bis sich der Teig etwas zieht. Gegebenenfalls noch mehr Wasser dazugeben. Der Teig sollte knetbar sein, aber nicht zu hart. 30min zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Zu einer schönen Rolle formen, noch bemehlen und auf Backpapier geben. Bei Heißluft 200° ca. 50min backen. Zwischendurch mal „anklopfen“ (am Brot, nicht am Rohr 😉 ) und wenn es hohl klingt ist es fertig.

Viel Spaß beim ausprobieren!

Eure Diätologin

 

Fotos: Birgit Barilits

 

Achtung: Enthält Werbung 😉 (Nennung AndSoy Mixer)

Etwa wie Focaccia… Nur in gelb.

Etwa wie Focaccia… Nur in gelb.

Derzeit bin ich in Backlaune! Aber es handelt sich bei meiner Laune nicht um Kekse, sondern um Brotexperimente 😉

Eines davon ist diese prächtige, gelbe „Focaccia“! Oder auch Fladenbrot. Je nachdem.

Die Zutaten:

  • 400g Dinkelmehl
  • 100g Kokosmehl
  • Trockenhefe für 500g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Curcuma
  • je 1 TL Rosmarin, Thymian, Estragon (getrocknet)
  • Wasser (ca. 350ml)
  • 2 EL schwarzer Sesam
  • 1 EL weißer Sesam
  • 5 EL Olivenöl

Die Nährwerte:

Ergibt ein Kuchenblech, durch 10 geteilt macht für 1 Portion (ca.): 248kcal, 8g EW, 9g F, 33g KH, 6g Blst

Die Zubereitung:

Alle trockenen Zutaten inkl. der Trockenhefe vermischen, erst mit 1/4l lauwarmen Wasser vermixen, 2 EL Olivenöl und nach Bedarf weiteres Wasser dazugeben. Mit den Knethaken kneten bis sich der Teig von der Schüssel löst. Durch das Kokosmehl hat der Teig viele gute Ballaststoffe aber er braucht auch mehr Wasser als gewohnt, er sollte nicht zu fest sein, damit man ihn schön auf das Blech drücken kann.

An einem warmen Ort 30min zugedeckt gehen lassen, auf einem Backblech auf Backpapier einfach mit den Fingerknöcheln zurechtdrücken. Mit 3 EL Olivenöl besprenkeln und mit Sesam bestreuen (auch grobes Salz macht sich sehr gut darauf). Nochmals 10min gehen lassen und dann bei 200° Heißluft ca. 20min backen. Noch etwas warm schmeckt es am Besten!

Variation: Statt der mediterranen Kräuter noch 1 – 2 TL milden Curry oder Schabzigerklee dazugeben. Ich habe meine Variante mit Schabziger gemacht, der sehr intensiv nach Curry riecht. Das Brot passt sehr gut zu Salat, gewürfelt und geröstet als Croutons auf die Suppe, zu Feta, Oliven, Gurken, …

Viel Spaß beim ausprobieren! 🙂

Eure Diätologin

 

Fotos: Birgit Barilits

 

Pizza Teig selbst machen – geht ganz einfach

Pizza Teig selbst machen – geht ganz einfach

Viele scheuen sich davor, Teige selbst zuzubereiten. Entweder aus Sorge, dass es nicht gelingen könnte, oder weil man denkt es geht schneller, oder aus Faulheit. Ok, schneller gehts natürlich schon. Ein bisschen. ABER – selbstgemacht schmeckt definitiv besser, und es macht irgendwie stolz. Und soviel Aufwand war es dann auch nicht. Warum also nicht mal die „Pizza Party“ mit Kindern oder FreundInnen wirklich als gemeinsames Kochen inszenieren?

Varianten auf den obigen Bildern: Feta und Blattspinat, Garnelen und Mozzarella, Melanzani-Aubergine mit schwarzem Sesam, Speck-Wurst-Käse (sehr deftig)

Pizzateig Grundrezept:

  • 500g Mehl
  • 250ml lauwarmes Wasser
  • 1Pkg Trockenhefe
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Salz

Mehl: Klassisch verwendet man weißes Weizenmehl, aber es funktioniert auch wunderbar, wenn man einen Teil durch Vollkornmehl ersetzt. Ich habe diesesmal Ausschließlich Dinkelmehl verwendet, ca. 1/3 Vollkorn und 2/3 „normales“. Ich habe etwas mehr Wasser benötigt, als die 250ml. Der Teig ist schön aufgegangen und war wunderbar knusprig.

Die Menge ergibt je nachdem wie dünn man den Boden mag und wie groß die Pizza sein soll, 2-4 Pizzen.

Zubereitung: Denkbar einfach (wahre Pizzaköche machen das sicherlich ausgefeilter aber für mich und für die Pizza Party 2 mal im Jahr reichts), alle Zutaten in einer großen Schüssel mit den Knethaken kneten bis sich der Teig von der Schüssel löst und eine schöne glatte Kugel entstanden ist. An einem warmen Ort (bis 30°) gehen lassen. Nach ca. 30min ist der Teig schon auf die doppelte Größe angewachsen! Nun auf einer bemehlten Arbeitsfläche teilen und zu Pizzaböden formen. Gleich auf Backpapier damit und aufs Blech!

Belag: Ich mische für die Tomatensauce Polpa oder Passata mit etwas Tomatenmark, Salz, Pfeffer, Oregano. Für den restlichen Belag sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt 🙂 Daran denken: fette Wurst und Käse im Belag lassen das ohnehin schon kalorienreiche Gericht … eh schon wissen. Die kcal schwanken je nach Teigdicke und Belag und natürlich auch Größe der Pizza zwischen 750 und über 1000kcal. Mit Käse oder Salami gefüllter Rand und american style pizza mit dickem Teig schlagen da natürlich noch mehr zu Buche. Auch darum finde ich so eine gemeinsame Pizza Party die bessere Variante, teilen ist angesagt! 🙂 Der Rest wird portioniert (siehe Größe der „Schnitten“ am Tellerbild oben) und eingefroren.

   

Varianten auf den obigen Bildern: Bolognese (sehr deftig), Thunfisch-Zwiebel, Schinken-Champignons, Reste Mischung

Backen: Backrohr vorheizen was geht (bei mir 230° Heißluft) und knusprig backen. Je nach Belag und Teigdicke dauert das 15 – 25min. Wenn der Rand schön goldbraun ist und beim daraufklopfen hohl und knusprig klingt und der Belag gut aussieht, passt es in der Regel auch 🙂

Viel Spaß beim Nachmachen!

Mag. Birgit Barilits, Diätologin

Fotos: Birgit Barilits

Süß-pikantes „Restl“-Knäcke

Süß-pikantes „Restl“-Knäcke

Um einmal alle Reste in meinem Vorratsschrank zu verbrauchen (kleinere Mengen an Nüssen, Samen, alternatives „Mehl“, eine braune Banane etc.) eignet sich so ein Knäckebrot ausgezeichnet. Es ist eine Mischung aus den Chia-Crackern, gefunden auf „paleo to go“ – und einem Rezept, dass ich vor längerer Zeit nachgekocht habe, die Rosmarin-Rosinen-Cracker von Danielle Walker. Beide varianten sind toll! Ich liebe aber besonders die Mischung aus Rosmarin und Rosinen (obwohl ich eigentlich Rosinen normalerweise nicht so gerne mag), mit den groben Salzkristallen!

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Knusper, knusper Knäcke!

Die Zutaten (alles ca. Mengen, weil Reste!):

  • 80g Chia Samen
  • 100g Sonnenblumenkerne
  • 80g Hanfmehl
  • 100g weißer Sesam
  • 100g Rosinen
  • 1 EL Rosmarin
  • 2 Eier
  • 1 zerdrückte Banane
  • 4 EL Tahini
  • 1 TL Salz fein, 1 TL Salz grob (zum Bestreuen)
  • Cayenne Pfeffer (zum Bestreuen)

Die Zubereitung:

Die Banane zerdrücken und mit den Eiern verschlagen. Alle anderen Zutaten nach und nach einrühren. Die Chia samen ziehen die Feuchtigkeit, und es entsteht ein gut formbarer Teig. Den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech maximal einen halben cm dick ausrollen oder mit nassen Händen zurechtdrücken. Mit grobem Salz und Cayenne-pfeffer bestreuen. Den ofen auf 160° vorheizen und das Knäckebrot 20min backen. Dann zerschneiden und wenden und abermals für 20min im backen.

Schmeckt ausgezeichnet „ohne“ als energiereicher Snack zwischendurch, aber auch mit diversen Dips und Aufstrichen. Achtung: bitte nicht zu oft und nicht zu viel auf einmal, weil kalorienreich ;), das ist übrigens gar nicht so leicht, weil extrem gut…

Fotos: Birgit Barilits

Mag. Birgit Barilits, BSc, Diätologin

Nachgekocht: Toastadas mit Lachs in Honig-Limetten Marinade

Nachgekocht: Toastadas mit Lachs in Honig-Limetten Marinade

Etwas mehr Aufwand, aber seeeeehr lecker!

der aufwand hat sich gelohnt

 

Zutaten Originalrezept (4 Portionen) Ich habe verwendet (4 Portionen)
Für den Lachs:

  • 2 TL frischer Limettensaft
  • 2 TL Honig
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • ½ TL Meersalz
  • ½ TL Chilipulver
  • ¼ TL gemahlener Pfeffer
  • 450g Lachsfilet mit Haut
  • 1 EL Kokosöl

Für die Fladen:

  • 2 ½ Tassen blanchierte und gemahlene Mandeln
  • 1 EL Meersalz
  • 2 EL natives Olivenöl
  • 2 große Eier
  • ½ TL Backpulver
  • 2 TL gehackter Koriander
  • 1 TL frischer Limettensaft

Für den Belag:

  • Cremes und Salsas aus dem Kochbuch
Für den Fisch:

  • 2 TL frischer Limettensaft
  • 2 TL Honig
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • ½ TL Meersalz
  • ½ TL Chilipulver
  • ¼ TL gemahlener Pfeffer
  • ca. 450g Lachsforelle
  • 1 EL Kokosöl

Für die Fladen:

  • 2 ½ Tassen gemahlene Mandeln
  • 1 EL Meersalz
  • 2 EL natives Olivenöl
  • 2 große Eier
  • ½ TL Backpulver
  • 2 TL gehackte Petersilie
  • 1 TL frischer Limettensaft

Für den Belag:

  • 1 Avocado
  • 1 Handvoll Cocktailtomaten
  • Limettensaft, Chili, Salz, Petersilie
  • 200g Kraut
  • 100g Karotten
  • 500g grünen Spargel

Nährwerte (1 Portion, ca.): 705kcal, 42,5g ew, 52g f, 17,25g kh, 13,5g blst, 155,5mg ca

Zubereitung:

1. Alle Zutaten für die Avocadosalsa klein schneiden und vermischen, kalt stellen.

2. Das rohe, geputzte Gemüse in Streifen, Nudeln, Raspeln… zerkleinern und beiseite stellen. Den grünen Spargel bissfest dünsten und gut abschrecken, damit die Farbe schön bleibt. In mundgerechte Stücke schneiden.

3. Alle Zutaten für den Fisch (ausser Kokosöl) gut vermischen und den Fisch darin marinieren, 30min ziehen lassen. Ich habe eine Lachsforelle (Bio, Österreich) verwendet. Den Fisch mit der Hautseite ins heiße Kokosöl einlegen. Langsam durchbrutzeln lassen, dann wird die Haut auch schön knusprig! Ich esse sie mit, sie wegzuwerfen täte mir leid.

4. Alle Zutaten für die Fladen zu einem Teig verarbeiten. Ich musste auf die 2 großen Eier noch einiges an Mandeln dazugeben, sonst wäre der Teig zu klebrig geblieben. Das mit den Tassen/Cups ist so eine Sache, da muss ich immer wieder mal nachbessern. Aber das ist ja recht einfach. Ich habe nicht 8 kleinere sondern 4 größere Fladen daraus gemacht (faul, faul, …) also, zwischen Backpapier dünn ausrollen (3mm ca) und im Rohr bei 180°c ca. 15-20min backen.

Finale: die Fladen mit Gemüse, Salsa und Fisch belegen und servieren!

5. Verbesserungsvorschläge gibt’s auch schon: es ist wirklich besser kleinere Fladen zu produzieren, und statt der Salsa eine Creme zu machen, damit der Belag besser darauf hält 😉

Ich wünsche viel Spaß beim nachkochen und guten Appetit!

Nachgekocht aus: Paleo Küche für Genießer, von Danielle Walker

PS: Ursprünglich habe ich das Gericht im Frühling gekocht, daher der Spargel.

 

 

 

 

Nachgekocht: Rosmarin-Rosinen-Cracker

Nachgekocht: Rosmarin-Rosinen-Cracker

rosmarin-rosinen-cracker im rosmarinbusch
Rosmarin-Rosinen-Cracker im Rosmarinbusch

 

Zutaten Originalrezept (24 Cracker) Ich habe verwendet (1 Blech)
  • 1 Tasse blanchierte gemahlene Mandeln
  • 2 EL Rosinen
  • 2 EL kaltes Wasser
  • 1 EL rohe Sonnenblumenkerne
  • 1 Zweig frischer Rosmarin
  • 1 ½ TL natives Olivenöl extra
  • ½ TL Meersalz
  • 200g geriebene Mandeln
  • 40g Rosinen
  • 2 EL kaltes Wasser
  • 20g Sonnenblumenkerne
  • 1 Zweig frischer Rosmarin
  • 1 ½ TL natives Olivenöl extra
  • ½ TL Meersalz
  • 1 Ei

Nährwerte 1 Cracker (ca): 66kcal, 3g ew, 5g f, 2g kh, 8mg ca (Calcium)

Zubereitung:

Alle zutaten in eine Küchenmaschine füllen und zerkleinern bis eine einheitliche Masse entsteht. Im originalrezept ist kein Ei enthalten, mir erschien die Masse aber noch zu krümelig (ich habe wohl zu viele Mandeln genommen, also vermutlich etwas mehr als ein Cup), daher habe ich ein Ei dazugeschlagen.

Die masse zu einer glatten Kugel formen und am besten zwischen zwei Blatt Backpapier dünn ausrollen (ca. 3mm). Dann mit dem Pizzaschneider den Teig in Rechtecke schneiden.

Backzeit: 15min bis der Teig goldbraun ist, die Cracker vorsichtig auseinanderbrechen und auskühlen lassen. In Abwandlung zum Originalrezept ist mein Teig eher dunkler, weil ich keine blanchierten Mandeln verwendet habe, und das mit dem Pizzaschneider hab ich auch nicht gemacht (ich besitze keinen 🙂 ). Ich habe den Teig dann einfach in Stücke gebrochen!

Der geschmack ist ganz wunderbar, man schmeckt den frischen Rosmarin raus, ein bisschen das Nussige und leicht Süßliche – und wirklich, perfekt zu Schinken, zb Prosciutto… das wird sicherlich demnächst wiederholt (leider waren die Cracker viel zu schnell weg).

„Nachgekocht“: Rosmarin-Rosinen-Cracker (aus: Paleo Küche für Genießer von Danielle Walker)

Nachgekocht: Paleo Körnerbrot ohne Nüsse

Nachgekocht: Paleo Körnerbrot ohne Nüsse

paleo körnerbrot

Zutaten Originalrezept ich habe verwendet (ergibt ca. 10-12 dickere Scheiben)
  • 2 EL Leinsamenmehl
  • 140g Sonnenblumenkerne
  • 60g Kürbiskerne
  • 60g Sesamsamen
  • 2 EL Ghee
  • 1 EL Tahini
  • 4 Eier
  • 2 TL Weinsteinbackpulver
  • 1 TL gemahlene Vanille
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Kürbiskerne (zur Dekoration)
  • 2 EL Sonnenblumenkerne (zur Dekoration)
  • 2 ELl Leinsamen geschrotet
  • 140g Sonnenblumenkerne
  • 60g Kürbiskerne
  • 60g Sesamsamen
  • 2 EL Cashewmus
  • 1 EL Tahini
  • 4 Eier
  • 2 TL Weinsteinbackpulver
  • Fenchel, Anis, Kümmelsamen, Koriander gemahlen
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Kürbiskerne (zur Dekoration)
  • 2 EL Sonnenblumenkerne (zur Dekoration)

Nährwerte pro Portion (1 dicke Scheibe) ca.: 181kcal, 9g ew, 15g f, 3g kh, 2g blst, 73mg ca

Zubereitung:

Wie nach anleitung… ich hatte allerdings kein Leinsamenmehl und habe daher die 2 EL geschroteten Leinsamen mit dem Stabmixer zu „Mehl“ verarbeitet.

100g Sonnenblumenkerne, 40g Kürbiskerne und eben 2 EL Leinsamen, zu „Mehl“ verarbeiten. Alle anderen Zutaten mit dem Mixer zu einem Teig verarbeiten.

Da ich lieber Brotgewürz verwende, habe ich Fenchel, Anis, Kümmelsamen und etwas Koriander und auch etwas mehr Salz verwendet als im Originalrezept.

Eine Kastenform sehr gut ausfetten zB mit Kokosöl, und den Teig einfüllen. Ab damit ins vorgeheizte Rohr und bei 180° 40 min backen.

Die konsistenz ist gut geworden, etwas krümeliger als gewohntes Brot :), der Geschmack wunderbar würzig und nach den Samen, „nussig“.  Die Zubereitung ist wirklich sehr einfach und geht schnell!

Rezeptquelle: http://www.paleo360.de/rezepte/paleo-koernerbrot/