Hülsenfrüchtchen… LINSEN! :)

Hülsenfrüchtchen… LINSEN! :)

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen, Linsen und Sojabohnen sind reich an Nährstoffen (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente). Sie sind – je nach Zubereitungsart –  relativ kalorienarm und haben einen hohen Eiweiß- und Ballaststoffgehalt. Hülsenfrüchte liefern beispielsweise die Vitamine B1, B6 und Folsäure. Der hohe Ballasttoffgehalt wirkt sich positiv auf die Darmgesundheit und den Cholesterinspiegel aus. Der hohe Kaliumanteil kann sich positiv auf den Blutdruck auswirken. Sie sind Bestandteil vieler beliebter Eintopfgerichte, mischen sich perfekt mit Gemüse und passen als Beilage zu Fisch und Fleisch. Im Sommer, naja eigentlich das ganze Jahr über liebe ich diverse Hülsenfrüchte im Salat! Im Folgenden werden einige verschiedene Sorten von Linsen beschrieben 🙂 und natürlich gibt es auch ein paar Rezepte!

Linsen

Es gibt in verschiedenen Farben und Größen, und auch geschmacklich bieten sie feine Nuancen! Je nach Größe und Farbe haben sie unterschiedliche Kocheigenschaften. Manche sind schnell gar und zerkochen, andere bleiben eher fest. Je nach Kocheigenschaft kann man cremige und sämige Suppen zubereiten, Aufstriche oder die bissfesteren Varianten beispielsweise für Salate verwenden. Allgemein kann man sagen, dass Linsen reich an Zink, Lecithin, Kalium, Phosphor, Magnesium, verschiedenen und verschiedenen Vitaminen des B Komplexes sind (Nervenfutter!). Zudem sind sie wie die meisten Hülsenfrüchte sehr eiweißreich. Wie alle Hülsenfrüchte sind sie ein wahres Superfood – richtige kleine Nährstoffbomben – und zudem auch supergünstig, wenn man sie im getrockneten Zustand kauft und selbst zubereitet. Natürlich kann man auch problemlos Dosen mit essfertigen Hülsenfrüchten kaufen, wenn es mal schnell gehen muss.

Bei uns sind die sogenannten Tellerlinsen sehr bekannt. Klassisch in Linsen mit Speck und Semmelknödel! Sie sind relativ groß, grünlich bis hellbraun und werden weich und sämig gekocht.

Tellerlinsen Nährwerte: 100g roh: 336 kcal, 23 g Eiweiß, 50 g Kohlenhydrate, 1,6 g Fett, 15g Ballaststoffe

Belugalinsen sind kleiner und im ungekochten Zustand schwarz, sie sehen deshalb aus wie zu groß geratener Kaviar. Beim Kochen verlieren sie etwas ihre Farbe und werden dunkelbraun. Sie schmecken kräftig, nussig, bleiben etwas bissfest und eignen sich bestens für Salate, aber auch für Eintöpfe mit viel Gemüse.

Belugalinsen Nährwerte: 100g roh: 304 kcal, 23,4 g Eiweiß, 40,6 g Kohlenhydrate, 1,6 g Fett, 17 g Ballaststoffe

Berglinsen sind etwas kleiner als Tellerlinsen, hellbraun bis leicht rötlich gefärbt. Sie sind etwas fester und aromatischer als die Tellerlinsen und haben einen feinen, nussigen Geschmack. Sie eignen sich gut für Salate, als Suppeneinlage und könnten auch gekeimt werden.

Berglinsen Nährwerte: 275 kcal, 23,4 g Protein, 40,6 g Kohlenhydrate, 1,6 g Fett, 17 g Ballaststoffe

Rote  Linsen sind bereits geschält, müssen nicht eingeweicht werden und zerfallen daher beim Kochen sehr schnell. Sie eignen sich daher sehr gut für cremige Suppen oder indische Gerichte wie Dhal. Sie sind mild im Geschmack und leichter verdaulich. Sie sehen an den Nährwerten, dass auf Grund der fehlenden Schale weniger Ballaststoffe enthalten sind.

Rote Linsen Nährwerte: 358 kcal, 27 g Eiweiß, 54 g Kohlenhydrate, 2,3 g Fett, 6,5 g Ballaststoffe

Auch gelbe Linsen sind geschält und zerkochen schnell. Wie die roten Linsen sind sie ein fester Bestandteil der indischen Küche, sie sind den roten Linsen sehr ähnlich.

Gelbe Linsen Nährwerte: 350 kcal, 27 g Eiweiß, 52,1 g Kohlenhydrate, 2,2 g Fett, 6,7 g Ballaststoffe

 

Rezepte mit Linsen:

Vegane Linsensuppe mit Räuchertofu, 4 Portionen

250 g Räuchertofu, 1 große Zwiebel, 3 Karotten, 300g Tellerlinsen, 1 EL Olivenöl, 1 EL Tomatenmark, Gemüsebrühe, 1 Schuß Balsamicoessig, frische Petersilie, Salz, Pfeffer

Die Tellerlinsen über Nacht einweichen, das Wasser am nächsten Tag wegleeren und die Linsen gut abspülen. Das Gemüse und den Räuchertofu schneiden und im Olivenöl anbraten. Tomatenmark kurz mitrösten. Die Linsen dazugeben und mit ca. 1l Gemüsebrühe aufgießen. Köcheln lassen bis die Linsen weich sind. Dann mit Salz, Pfeffer und Balsamico abschmecken. Eventuell braucht man noch zusätzlich etwas Wasser oder Gemüsebrühe. Mit frisch gehackter Petersilie bestreuen und servieren. Dazu passen Erdäpfel oder eine Schnitte würziges Brot.

Knackiger Belugalinsensalat, 4 Portionen

250g Belugalinsen, 1 mittelgroßer Zwiebel, Salz, Pfeffer, Apfelessig, Walnussöl, Olivenöl, Wasser, Petersilie

Die Belugalinsen nach Anleitung weichkochen (einen leichten Biss sollen sie noch haben!). Den Zwiebel fein hacken und mit 1 EL Walnussöl, 1 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer und Apfelessig zu einer Marinade nach Geschmack abrühren. Mit ca. 150ml Wasser über die noch warmen Linsen gießen und frisch gehackte Petersilie untermischen. Im Kühlschrank am besten über Nacht ziehen lassen.

Berglinsencurry, 4 Personen

300g Berglinsen, 1 großer Zwiebel, 2-3 Karotten, 1 TL Garam Masala, 1 TL Currymischung (mild oder scharf, je nach Wunsch), 1 Tl frischer Ingwer, 1 Knoblauchzehe, 1 TL Paprika, 1 EL Olivenöl, 250g passierte Tomaten oder Tomaten in Stücken, frischer Koriander, 1 Schuß Apfelessig

300g Berglinsen, gut abspülen bzw. ca. 1-2 Stunden einweichen. Den Zwiebelfein würfeln, den Ingwer und den Knoblauch fein hacken und mit allen Gewürzen im Öl anrösten bis die Mischung intensiv duftet. Mit Essig und den Tomaten ablöschen, die Linsen und etwas Wasser dazugeben und weich köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, und mit viel frischgehacktem Korianderblättern und einem Klecks 10% Joghurt verfeinern. Dazu passt Basmatireis.

Roter Linseneintopf mit Süßkartoffeln und Chili, 4 Personen

400g Süßkartoffeln, 200 g rote Linsen, 1 rote Chili, 1 großer Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 1 EL Tomatenmark, 2 El Rapsöl, ¼ TL Zimt, 1 TL Kreuzkümmel gemahlen, Salz, Pfeffer, frischer Koriander, Gemüsebrühe

Die Süßkartoffeln schälen beziehungsweise die Schale gut waschen (sie können auch mit Schale verwendet werden) und in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Chili der Länge nach halbieren und fein schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen und grob hacken. Die Linsen gut waschen. Rapsöl in einem Topf erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch und Kreuzkümmel leicht anrösten. Tomatenmark, Süßkartoffeln, ca. 1 l Gemüsebrühe dazugeben und zugedeckt köcheln lassen bis die Süßkartoffeln fast weich sind. Dann Zimt und die roten Linsen dazugeben (sie sind sehr schnell gar) und fertig köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit den frisch gehackten Korianderblättern verfeinern.

Aufstrich aus gelben Linsen und Cashewkernen

2 Tassen gekochte gelbe Linsen, 1 Zwiebel, 1 TL Olivenöl, 1 EL weißer Sesam, 1 EL Cashewkerne, Evtl. 1 Knoblauchzehe, Etwas Zitronensaft, Salz, Pfeffer

Zwiebel fein hacken und in Olivenöl anrösten, Sesam und Cashewkerne kurz mitrösten. Dann in der Moulinette zu einer Paste zerkleinern und unter die gekochen Linsen mischen. Dabei die Linsen mit der Gabel gut zerdrücken. Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft abschmecken. Nach Wunsch kann auch Knoblauch dazu oder verschiedene weitere Gewürze!

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Eure Diätologin.

 

Fotos: Birgit Barilits

Hat mans, wenn mans braucht?

Hat mans, wenn mans braucht?

Die Empfehlung der Österreichischen Gesellschaft für Ernährung lautet 5 Portionen Gemüse, Hülsenfrüchte und Obst pro Tag zu essen. Das übersetzt sich in 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst. Nein, man kann nicht einfach nur Obst essen. Also eigentlich, man kann, aber ob es auf die Dauer klug ist steht auf einem anderen Blatt.

Es gibt ein einfaches Prinzip, wie Mahlzeiten optimal zusammengestellt sein sollten. Einfach gesagt, jede Mahlzeit sollte Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate enthalten, und es darf, es soll sogar, Gemüse dabei sein. Fett bekommt keinen extra Platz auf dem Teller, da es beispielsweise in Fleisch, Fisch, Milchprodukten enthalten ist oder über die Zubereitung in Form von Kochfett oder Salatöl in die Speisen kommt. Etwa so sollte der Teller aufgeteilt sein:

Was für ein Kunstwerk
Was für ein Kunstwerk 😉

Ja eh klar. Weiß man ja. So einfach es klingt, der Alltag, der Gusto, die Gewohnheiten, die fehlende Zeit (?)… machen die Umsetzung für manche schwierig. Wie schafft man es also,  viel Gemüse (und Obst) zu essen? Beginnen wir bei den Basics – zunächst ist es wichtig, dass man davon auch etwas daheim hat ;). Sonst wird es eindeutig nichts mit der gesunden Jause oder der gemüsigen Beilage. Es geht also um die Planung!

Mein (glücklicherweise großer) Küchentisch sieht heute so aus:

Gemüsepalette
Gemüsepalette

So könnte die Planung aussehen:

  • STEP 1: Schreib eine Liste mit Gemüse- und Obstsorten, die du gerne isst. Eventuell fallen dir auch Gerichte dazu ein? Auch das Internet ist diesbezüglich hilfreich. Nun hängt es davon ab, ob du bereit bist, dir selbst etwas zuzubereiten und wie es um deine Kochkünste bestellt ist. Wobei – frei nach „Ratatouille“ – jeder kann kochen, und es muss ja nicht gleich ein Hauben Menü sein.
  • STEP 2: Betrachte deine (Arbeits)Woche und finde ein Zeitfenster um zu kochen. Trage dir den Termin ein! Wenn es zu Beginn nur ein Termin in der Woche ist, auch das ist ein Erfolg!
  • STEP 3: Nun schau nochmals in den Terminkalender: Wann und wie wäre es möglich, die Zutaten einzukaufen? Auf dem Weg zur Arbeit? Auf dem Weg von der Arbeit nach Hause? Lieferservice? Fixiere den Termin. Freu dich auf den Termin – das bedeutet Zeit für dich und eventuell auch für deine Lieben um gemeinsam zu gustieren und neue, gesunde Lebensmittel zu entdecken.
  • STEP 4: Rezept bereitlegen, Zutaten vorbereiten und los geht’s! Am Anfang klappt vielleicht noch nicht alles so, wie du dir das vorstellst, aber es geht nicht um Perfektion. Es geht darum zu üben: Lebensmittel mit allen Sinnen kennenlernen, riechen, schmecken, bearbeiten… sich darauf konzentrieren und alle anderen (störenden, belastenden Gedanken) beiseite zu schieben. Das kann ungemein entspannend wirken.
  • STEP 5: Sei auf dein Werk und genieß es 🙂

So könnten die Zucchini (mit Ricottafüllung) aussehen, dazu Ofenerdäpfel oder Brot:

ita 2

Oder so, Mit Pute und Schafkäse, und mit einem Schüsserl Reis als Beilage:

Zucchinipfanne 2

Über Details und die konkrete, individuelle Umsetzung, persönliche Schritte zur Ernährungsumstellung können wir gerne sprechen. Schließlich sind wir alle verschieden, und das ist auch gut so! 🙂

Deine Diätologin

 

Fotos: Birgit Barilits

Oh No! Der Kühlschrank ist leer…

Oh No! Der Kühlschrank ist leer…

Was tust DU, wenn der Kühlschrank leer ist?

A. Der ist nicht wirklich leer. Bier ist ja da.

B. Gute Gelegenheit, ich lege einen Fastentag ein und putze den Kühlschrank.

C. Yay! Junk Food Day!

D. Gut, dass ich noch eine Notration Chili sin Carne im Tiefkühlschrank habe!

E. Mama anrufen.

F. Pizzalieferdienst anrufen.

G. Aus der Sellerieknolle, den Karotten und der Zucchini lässt sich doch bestimmt was zaubern…

Option G: Feines Selleriepüree mit Gemüsesticks aus dem Ofen und Fetabrösel

Also nochmal zurück zu den Vorräten, die doch nicht soo mager sind wie erst gedacht.

  • 1 ganze Sellerieknolle
  • 1 Mittelgroße Zucchini
  • 6 Karotten
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Schuß Schlagobers (optional)
  • 1/2 Packung Feta
  • Suppenpulver
  • Muskatnuss, Salz, Pfeffer
  • Mediterrane Kräuter, getrocknet
  • Olivenöl

Die Zubereitung:

Sellerieknolle putzen und würfeln. Zwiebel schneiden. Beides in etwas Olivenöl anrösten, mit Wasser aufgießen und mit einer Prise Suppenpulver und Muskatnuss sehr weich dünsten. 1 Schuß Schlagobers beigeben und gut pürieren.

Karotten in dünne Stifte und Zucchini in dickere Stifte, evtl. viertel schneiden. Knoblauch putzen und in Blättchen schneiden. Gewürze ggf. mörsern. Alles mit etwas Olivenöl vermengen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und das Gemüse darauf ausbreiten. Im Ofen backen bis die Karotten bissfest sind.

Anrichten:

Selleripüree auf den Teller, Gemüse drauf, Feta darüberbröseln. Fertig ist das feine Mittag- oder Abendessen! 🙂

Genießen! 🙂

Eure Diätologin

Bild: Fotolia

Fotos: Birgit Barilits

Gebratener Chicorée mit Bärlauchbutter und Käse

Gebratener Chicorée mit Bärlauchbutter und Käse

chicoree gebraten

Als Jugendliche mochte ich den leicht bitteren geschmack von Chicorée, Radicchio und auch Grapefruit nicht besonders gerne. Grapefruit habe ich nur mit 3-4 Löfferl Zucker gegessen und den bitteren Salat großzügig zur Seite geschoben :). Inzwischen hat sich das glücklicherweise geändert, ich bin jetzt schon seit vielen Jahren ein Fan von „bitteren“ Geschmäckern. Was für eine Bereicherung!

In Chicorée und auch in Radicchio ist es der Bitterstoff Intybin. Bitterstoffe haben eine positive Wirkung auf die Verdauung, in dem sie die Durchblutung und Bewegung (Motilität) im Magen-Darm-Trakt fördern sowie die Fettverdauung unterstützen, in dem sie die Verdauungssäfte anregen. Außerdem bremsen sie den Heißhunger auf Süßes. Wie praktisch hat das die Natur wieder eingerichtet!

Aber nun zum Chicorée, einfacher und schneller geht’s fast nicht.

Die Zutaten für 1 Person:

  • 3 Stück Chicorée („Blattrosetten“ lt. Wikipedia, klingt jetzt aber nicht soo sexy)
  • 2 TL Bärlauchbutter (Rezept hier), alternativ Jungzwiebel und bissi Knofi
  • 3 EL Frischkäse oder 1 Handvoll geriebener Käse
  • ½ Schote grüner Paprika
  • Salz, Pfeffer

Die Zubereitung:

Den Chicorée waschen, eventuell die äußeren Blätter entfernen. Den Strunk etwas abschneiden, aber nicht zuviel, die Blätter sollen noch zusammengehalten werden!

Anschließend halbieren und in einer mit Öl/Butterschmalz ausgepinselten! Pfanne auf der Schnittseite anbraten, dann wenden. Salzen, Pfeffern und ein paar Esslöffel Wasser dazugeben. Das Wasser soll verdunsten, es dient nur dazu, das der Chicorée etwas weicher wird. Nun den Käse und die Bärlauchbutter darüber geben und schmelzen lassen. Mit Paprikawürferl garnieren und fertig ist die Leckerei. Das Gericht fällt wohl ziemlich eindeutig in die Kategorie „low carb“. 😉

Guten Appetit! 🙂

Ofengemüse mit Topfen – gar nicht fad :)

Ofengemüse mit Topfen – gar nicht fad :)

Das ist ja so ein Ding, wenn man bei Ernährungsberatungen mehr Gemüse empfiehlt, beispielsweise in Form von „Gemüsesticks“ mit Topfendip… Da schlafen dann dem Gegenüber manchmal die Gesichtszüge ein. Ich stelle mir dann die Gedanken vor, die da so durchs gegenüberliegende Gehirn wandern, … „Nicht schon wieder Gemüsesticks“, „Klischee“, „fader gehts ja ned“, „ich hasse diese ewige Gemüseschnippelei“, „aufwändig“… etc.

Aber ich probiers einfach nochmal ;). Ja, Gemüsesticks mit Topfendip. Aber nicht fad, sondern gut gewürzt, mit guten Ölen, zum Sattessen und obendrein noch gesund!

Die Zutaten fürs Ofengemüse (2 Portionen):

  • ca. 400g bunte Karottenmischung
  • 2 kleine bis mittelgroße Zucchini
  • 1 Fenchelknolle
  • 1-2 EL Olivenöl
  • Rosmarin, Thymian, Oregano, Salz, Pfeffer, Cayenne-Pfeffer
  • 50g Pecorino

Das Gemüse putzen, die Karotten der Länge nach vierteln, so dass in etwa gleich große Stifte herauskommen. Die Zucchini etwas größer schneiden, damit sie nicht zu weich werden. Die Karotten habe ich mit Olivenöl, Rosmarin, Salz und Cayenne-Pfeffer gewürzt, die Zucchini mit Thymian, Oregano, Salz und Pfeffer. Einfach die Stifte in einer Salatschüssel mit Olivenöl und den Gewürzen vermischen. Auf Backpapier ausbreiten und bei 180 – 200° Heißluft ca. 20min backen. Beim Servieren mit kleinen Pecorino-Würferl bestreuen. Ich liebe diesen salzigen Schafkäse! 🙂

Die Zutaten für den Topfendip (2 Portionen):

  • 250g Magertopfen
  • 1 EL Leinöl
  • 2 EL Hanfsamen geschält
  • 1 kl. Zwiebel, fein geschnitten
  • 1 EL Dill
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL grober Dijonsenf
  • etwas Wasser

Den Topfen gleich in der Gemüseschüssel anrühren, so gehen die Reste der Gewürze und des Olivenöls hinein und nichts wird verschwendet.

Die Nährwerte pro Portion ca.: 500kcal, 36g EW, 25g F, 36g KH, 11g Ballaststoffe

Ich garantiere, das schmeckt nicht fad und macht auf gesunde weise schön satt! 🙂 Dazu noch ein grüner Salat… yummy… und schon hat man das mit dem täglichen Gemüse „erledigt“ ;).

Eure Diätologin

Mag. Birgit Barilits, BSc

 

Fotos: Birgit Barilits

 

Maronicremesuppe aus dem AndSoy – Kochmixer

Maronicremesuppe aus dem AndSoy – Kochmixer

So ein ruhiger Sonntag bietet sich immer hervorragend an, um etwas für die Woche vorzukochen. Erst ein bissi in der Sonne „spielen“ und Unkraut zupfen, Töpfe schupfen und Fugen auskratzen, dann Pfoten waschen und ab in die Küche. Ich liebe die kleinen, schwarzen Belugalinsen. Ihr auch? Heute habe ich daher einen großen Topf gekocht (schon gestern Abend eingeweicht). Ein Teil wurde zu Linsensalat, mit Essig und Öl mariniert hält er sich auch ein paar Tage und kann so jede Mahlzeit pimpen. Der 2. Teil wurde zu einem Linseneintopf mit kräftigen Karotten und Porree vom Bauernmarkt. Linsensalat 3 Portionen, Linseneintopf 3 Portionen, Maronicremesuppe 4 Portionen, ab in Schraubgläser und Tiefkühlbehälter und schwupps sind ein paar gesunde Mahlzeiten gesichert.

Belugalinsen haben pro 100g ca. 23g Eiweiß, 41g Kohlenhydrate, 1,6g Fett, ca. 15g Ballaststoffe. Wie viele Sorten Hülsenfrüchte verfügen sie über verschiedene B-Vitamine (Nervennahrung!) sowie Eisen, Zink und Magnesium. Der hohe Ballaststoffanteil freut unsere Mitbewohner im Darm.

Aber nun zum „Star“ und Titelgeber dieses Beitrages…

Nebenbei, ja das geht in dem Fall wirklich, köchelt und mixt der AndSoy Kochmixer eine Maronicremesuppe. Mit Apfel. Und Kokosmilch. Cremig.

Maroni sind nicht nur ein gesunder Snack und schmecken hervorragend, sie gelten auch als sehr bekömmlich und verträglich. Sie haben pro 100g ca. 2g Eiweiß, 33g Kohlenhydrate, 11g Fett und ca. 8g Ballaststoffe. Vitamin A, B-Vitamine, C, E sowie Eisen, Zink, Kupfer, Mangan, Magnesium, Kalzium und Kalium sind enthalten. Nervennahrung – und sicher besser als irgendein picksüßer Schokoriegel! 🙂 Und vor allem kann man so gute Suppe draus machen… mhmm…

Die Zutaten:

  • 200g gekochte Maroni
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 Braeburn oder Boskop, mittelgroß, geschält
  • 2 TL Bio-Gemüsesuppenpulver
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 große Karotte
  • Wasser nach Bedarf (siehe Markierungen Mixer)

Die Zubereitung:

Das ist das schönste: einfach alles grob geschnitten in den Kochmixer und los geht es! 🙂

 

Viel Spaß beim Vorkochen und guten Appetit!
Eure Diätologin

 

Mag. Birgit Barilits, BSc, Diätologin

Fotos: Birgit Barilits

 

Kochen am See

Kochen am See

Im Ferienhaus, beim Campen, oder auch grundsätzlich – einfach, gut und gesund soll das Essen sein 🙂 Hier ein paar Ideen vom letzten Wochenende:

Grillgemüsetürmchen mit Schafkäse und Zwiebelringen:

Melanzani (Aubergine) und Zucchinischeiben grillen oder braten, Tomaten roh belassen und in Scheiben schneiden, Schafkäse (Feta) in Scheiben schneiden und alles abwechselnd aufeinanderschichten. Zwiebelringe darüberdrapieren (oder irgendwie drüberlegen, hängen oder mit den Spießchen befestigen) Kinder die zu Besuch oder auch die eigenen Kinder können als kreative Turmbaugehilfen angestellt werden! 😉

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Salat mit allem was da ist:

Gurken, Tomaten, Zwiebel und Paprika kleinschneiden. Weiße Bohnen (aus der Dose) abspülen und abtropfen lassen. Eine Marinade aus Olivenöl, Salz, Pfeffer und weißem Balsamico bereiten. Wenn vorhanden frische Kräuter (zB Schnittlauch, Petersilie) dazugeben.

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Rosmarinerdäpfel:

Was soll ich dazu sagen. Das Highlight ist der frische, gehackte Rosmarin. Etwas Salz und ein Klecks Butter darf auch drauf!

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Kräuter-Knoblauchsauce:

Sozusagen Lauch hoch 3! Schnittlauch, Schnittknoblauch und Knoblauch fein hacken. 1 kleiner Becher Joghurt, 1 kleiner Becher Rahm, Salz, Pfeffer und fertig ist die herrliche Soße. Passt zu den Erdäpfeln und natürlich perfekt zu Gegrilltem.

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Alles zusammen ergibt ein köstliches vegetarisches Essen oder dient als Beilage zu Gegrilltem. So einfach kanns gehen :). Die Gäste waren glücklich. Sowohl die Vegetarier als auch die Omnivoren.

Eure Diätologin.

 

Fotos: Birgit Barilits

 

Mag. Birgit Barilits, BSc, Diätologin