Saiblingsfilet mit knuspriger Haut auf bunten Karotten

Saiblingsfilet mit knuspriger Haut auf bunten Karotten

kuspriges fischi

Das ist eines meiner Lieblingsgerichte muss ich sagen. Dieser fisch schmeckt unglaublich gut, und ist noch dazu in BIO Qualtität und aus heimischer Aufzucht zu haben. Auf schlecht geführte Aquakultur Produkte oder durch Überfischung stark bedrohte Fische verzichte ich gerne.

Die dunklen „Ur“-Karotten sind nicht nur ausgesprochen schmackhaft, sondern haben auch noch eine schöne Farbe, die Haut ist kräftig rotviolett (und färbt ordentlich) durch den Farbstoff Anthocyan. Das bedeutet auch, dass die köstlichen Farbwunder auch noch viele Antioxidantien enthalten! Ein Wahnsinn, was Mutter Natur so zaubert. Gut UND gsund. Das gibt’s ja gar ned… 😉

Die Zutaten für 1 Portion:

  • 1 schönes großes Saiblingsfilet
  • 200g bunte Karottenmischung
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 EL Kokosöl für die Pfanne
  • 1 TL Butterschmalz für die Karotten
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, eventuell Curry oder welche Gewürze ihr sonst noch mögt

Die Nährwerte (ca.): 382kcal, 31g EW, 20g F, 15g KH, 7g Blst

Die Zubereitung:

Die Zwiebel kleinschneiden, die Karotten in Scheiben schneiden und beides langsam rösten. Die Karotten bleiben so innen noch schön knackig. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Saibling würzen und mit der Hautseite in das heiße Kokosöl einlegen. Auf mittlerer Stufe braten lassen bis die Fleischseite glasig wird. So brutzelt die Haut schön knusprig. Profis enthäuten das Fischfilet und braten die Haut separat schön knusprig…

Anrichten und Mahlzeit! Dazu ein knackiger grüner Salat und wer mag auch noch eine Beilage aus köstlichem Naturreis… macht sich auch gut dazu.

Eure Diätologin

 

Foto: Birgit Barilits

Die Gutachtenerstellung vor einer bariatrischen Operation

Die Gutachtenerstellung vor einer bariatrischen Operation

Gutachtenerstellung – Was ist DiätologInnen dabei besonders wichtig?

Die Gutachtenerstellung stellt einen besonders wichtigen Schritt bei der Genehmigung eines adipositaschirurgischen Eingriffes dar. Das diätologische Gutachten wird bei der zugehörigen Krankenkasse eingereicht. Diese bewilligt daraufhin die lebensverändernde Operation oder lehnt diese Form der Behandlung ab.
Ehrlich, so objektiv wie möglich, genau und vollständig – so sollte das Gutachten am Ende aussehen.
Dies ist natürlich nur mit Ihrer Mithilfe möglich! Ohne ausführliche Informationen aus vielen Bereichen Ihres Lebens kann das Gutachten nicht ausführlich erstellt werden, was eine Bewilligung bei der Krankenkasse folglich erschwert. Aber welche Informationen sind im Gutachten wichtig?

Angefangen bei Ihren persönlichen Daten über Ihren aktuellen körperlichen Zustand (Diagnose, Größe, Gewicht, BMI) bis hin zu einer ausführlichen Diäthistorie, Ihrer körperlichen Aktivität bis zur detaillierten Ernährungsanamnese – all diese Informationen sind essentiell für die Gutachtenerstellung.

Was uns DiätologInnen abschließend noch besonders am Herzen liegt, ist die Aufklärung über die Wichtigkeit regelmäßiger ärztlicher und diätologischer Nachkontrollen sowie bei den meisten Operationsmethoden einer lebenslangen Vitamin- und Mineralstoffsubstitution. Dies muss Ihnen VOR einem bariatrischen Eingriff klar sein und DANACH natürlich eingehalten werden, um langfristig Komplikationen und Mangelerscheinungen zu vermeiden.

Als zertifizierte Gutachterinnen für PatientInnen vor adipositaschirurgischen Eingriffen bekennen wir uns zu folgenden Grundsätzen:

  • Die PatientInnensicherheit steht immer an erster Stelle.
  • Die Erstellung des Gutachtens erfolgt nach bestem diätologischem Wissen und Gewissen.
  • Die PatientInneninformationen werden wahrheitsgemäß und unverändert im Gutachten integriert.
  • Die festgesetzten und akkordierten Honorarrichtlinien des Verbandes der Diaetologen Österreichs werden eingehalten (eingerechtfertigter höherer Preis oder zusätzliche Leistungen anzubieten ist möglich).
  • Jeder Patient/jede Patientin erhält präoperativ die gleichen Informationen und wird optimal aufgeklärt, um sich mündig für oder gegen einen adipositaschirurgischen Eingriff zu entscheiden.

Mag. Birgit Barilits, BSc (Wien), Raphaela Lebeth, BSc (Korneuburg), Diätologinnen

Vor der Entscheidung zur OP/ der Gutachtenerstellung

Die Bedeutung „konservativer“ Therapie zur Gewichtsreduktion in unseren Augen

Was verstehen wir darunter? Die konservative (nicht-operative) Behandlung der Adipositas umfasst einerseits die qualifizierte Ernährungsberatung und -umstellung mit Hilfe einer Diätologin, die Bewegungstherapie sowie bei Bedarf eine psychologische Beratung. Den es ist nicht nur ein Bauchthema, sondern auch ein Kopfthema… Auch die Operation ist leider keine Wunderpille, keine einfache Lösung, sondern Arbeit.

Viele Betroffene, die sich eine Operation überlegen, haben schon einige gescheiterte Diätversuche hinter sich. Diäten gibt es wie Sand am Meer. Von Atkins-, Kartoffel- oder Kohlsuppendiäten über FDH bis hin zu noch gefährlicheren, radikaleren Varianten (zB Abnehmtabletten etc.). Häufig finden diese Diäten unter Eigenregie, also nicht diätologisch begleitet statt. Es kommt aber auch vor, dass Betroffene noch keine diätologisch und/oder ärztlich begleitete, nachhaltige Gewichtsreduktion versucht haben, sondern v.a. am JoJo-Effekt durch durchgeführte Crashdiäten gescheitert sind. Hier wäre es wünschenswert, dass der betroffenen Person noch einmal eine Chance gegeben wird. Besonders, wenn es sich um sehr junge PatientInnen handelt. Natürlich gibt es auch Personen, bei denen die Operation dringend gemacht werden sollte, da bereits massive gesundheitliche Probleme bestehen. In solchen Fällen fehlt dann häufig die Zeit für einen (weiteren) konservativen Versuch.

Ein weiterer Vorteil eines solchen „konservativen“ Abnehmversuches ist, dass dabei Ernährungswissen vermittelt wird und Gewohnheiten langfristig zum Positiven verändert werden können. Selbst, wenn der Versuch nicht zufriedenstellend gelingen sollte, werden immerhin wichtige Ernährungsskills und Verhaltensweisen vermittelt, die für die Zeit nach der Operation im Alltag der PatientInnen enorm wichtig sind!

 

Eure DiätologInnen

 

Foto: Fotolia

Logo: Verband der Diätologen Österreich, mit freundlicher Genehmigung

Kohl die Zweite: „Carbonara“

Kohl die Zweite: „Carbonara“

Ich liebe Spaghetti, mit Bolognese, Carbonara, Arrabiata, … Damit es aber nicht jedesmal eine Kohlenhydratbombe wird, gibt es auch mal „Gemüsespaghetti“. Passend zum Trend Low Carb Ernährung und ketogene Ernährung habe ich also heute hier ein Rezept, dass die Low Carb Herzen höher schlagen lassen sollte! 🙂

kohl carbonara 

Die Zutaten für 1 -2 Portionen:

  • 250g Kohl (5-6 große Blätter)
  • 1 EL Olivenöl
  • 60g Pancetta
  • 2 ganze Eier und 1 Dotter
  • 20g Parmesan
  • Salz, Pfeffer

Die Nährwerte in Summe: 712kcal, 44g EW, 55g F, 9g KH, 7g Blst

Die Zubereitung:

Die Kohlblätter waschen und bissfest dünsten, dann gut mit eiskaltem Wasser abschrecken. Den Strunk herausschneiden. Gut abtropfen lassen! Die Blätter zusammenrollen und nudelig schneiden.

Den Speck in 1cm breite, aber feine Streifen schneiden und im Olivenöl leicht anrösten (Das Öl kann man übrigens auch leicht weglassen wenn man möchte, der Speck lässt auch Fett aus. Den Kohl zum Pancetta geben und etwas mitbraten, so, dass alles gut heiß ist.

Eier und Eigelb in einer Schüssel verquirlen und 1 Prise Salz sowie den geriebenen Parmesan unterrühren. Dann die Pancetta-Kohl Mischung dazugeben und gut vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. In der Pfanne funktioniert das Mischen auch, aber Achtung, dass es keine Eierspeise wird 😉

Guten Appetit!

 

Eure Diätologin

 

Fotos: Birgit Barilits

 

Kleine Muntermacher gegen das Tieeeeeefffff…

Kleine Muntermacher gegen das Tieeeeeefffff…

Diverse Energydrinks und Cola Getränke sind häufig das Mittel der Wahl, wenns darum geht sich aus dem Vormittags/Nachmittags/Insgesamt-tief zu reißen. Richtig zu essen und Schlafhygiene sind da natürlich ein immens wichtiges Thema, aber heute geht es darum, was tun, wenn das Tief da ist und ich ungesunde Getränke oder picksüße Snacks vermeiden will. PS: Es ist nicht wirklich besser einfach nur die Süßstoffvariante zu nehmen…

 

Aufputschende Getränke – selbst gemacht! 😊

Koffein – Kaffee, maximal 3 Tassen pro Tag

Ich liebe Kaffee! Bei mir gibt es an normalen Tagen 1 starken Kaffee in der Früh, das wars. An Tagen wo ich sehr früh aufstehen muss oder sehr anstrengenden Tagen gibt es auch nach dem Mittagessen bzw. am Nachmittag einen kleinen Espresso. Auch ein Einspänner ist mal drin (Espresso mit Obershaube). Oder probiert doch mal einen „Low Carb Kaffee“: Doppelter Espresso oder 1 Tasse starker Filterkaffee, 1 ML (10g) Kollagenpulver (ML liegen in der Regel bei), 1 Tropfen Stevia oder ½ TL Birkenzucker, ¼ TL Zimt, 1 EL Schlagobers – alles im Shaker oder in einem Schraubglas schütteln. Sehr lecker!

Gutes Kollagenpulver gibt es von verschiedenen Anbietern, Bio und aus Weidehaltung ist am Besten.

Theobromin – Kakao, selbst gemacht

Wenn man den Kakako mit 1/4 l normaler Milch macht, ist das wie eine Mahlzeit! Das sollte man mitbedenken. Also als Frühstück oder als Mittagessen nehmen, aber da soll nichts mehr oder nicht mehr viel dazukommen. Und keinen „Zuckerkakao“ verwenden, sondern echtes Kakaopulver ist hier gefragt. Gesüßt werden sollte nur wenig, zB wieder mit 1 Tropfen Stevia oder wenig Birkenzucker. Das Getränk ist eher herb und mit wenig Süße.

Teein – Mate Tee, Grüner Tee, Schwarzer Tee

Entweder heiß in der Thermoskanne mitnehmen, oder abkühlen lassen und einen selbstgemachten Eistee zubereiten. Mit Minze oder Melisse, Zitrone, Limette, … zusätzlich aromatisieren und so wenig wie möglich Süßen.

Maca Pulver

Als Nahrungsergänzung, zB von Biogena

Ingwer

Ingwerwasser, heiß oder kalt, wirkt anregend, tonisierend, im Winter auch wärmend und stärkt das Immunsystem. Einfach BIO!! Ingwer in Scheiben schneiden (3-5) und in 1l Wasser ziehen lassen. Ich gebe immer ein paar dünne Scheiben in meine Wasserflasche und fülle diese den ganzen Tag über immer wieder auf. Natürlich kann auch der Ingwertee noch verfeinert werden, wie auch oben bei den anderen Tees.

Raus an die frische Luft!

5 min zügig auf und ab gehen und tief atmen, vielleicht auch noch mit den Armen wedeln (Achtung wo man das macht ;), könnte seltsam wirken) – auch im Büro kann (hoffentlich) mal gut gelüftet werden und einige Kniebeugen oder Hampelmänner schaden auch nichts.

Nüsse

Als kleiner Snack zwischendurch eine Handvoll Nüsse knabbern. Walnüsse, Mandeln, Haselnusskerne, Pekan, Para, … enthalten viele gute Mineralstoffe, zB Selen, Zink, Magnesium und helfen unserem Körper sogar dabei Serotonin zu produzieren. Obendrauf bekommt das Gehirn und der Körper auch noch ein paar Vitamine und wertvolle ungesättigte Fettsäuren.

Ätherisches Öl zum Riechen (Achtung*)

Pfefferminzöl (Mentha Piperita), oder Rosmarinöl (Rosmarinus officinalis L., Chemotyp Cineol idealerweise) – 1 kleinen Duftstein besorgen oder notfalls auf ein Taschentuch tropfen, nur 1 Tropfen Rosmarin oder 1 Tropfen Pfefferminzöl daraufgeben und mitnehmen. Bei Bedarf daran riechen. Sonnentor, Primavera, Farfalla, Feeling sind gute Marken. Auch gut in der U Bahn wenns mal nicht so wohlriechend duftet oder die Nase verstopft ist 😉.

*Diese Empfehlung gilt für gesunde Erwachsene; Rosmarinöl: Vorsicht bei hohem Blutdruck; Pfefferminzöl: Vorsicht bei chronischen Atemwegserkrankungen, nicht zur Einnahme, nicht auf die Haut oder Schleimhäute bringen (für eine ausgiebige Aromaberatung kann ich wärmstens empfehlen: Aromainsel).

Mahlzeit/Zwischenmahlzeit Buttermilchshake

0,5l Buttermilch natur, 100g gefrorene Beeren (Heidelbeeren, Himbeeren), ½ TL Birkenzucker, mit Stab- oder Standmixer pürieren, kann auch sehr gut in einer Flasche in die Arbeit oder in den Unterricht mitgenommen werden.

Also dann, viel Spaß beim Experimentieren! Für Fragen und ausgiebige Beratungen stehe ich selbstverständlich gerne zur Verfügung! 🙂

Eure Diätologin

 

 

Mag. Birgit Barilits, BSc, Diätologin

Fotos: Fotolia; Birgit Barilits

Wann, wenn nicht jetzt?

Wann, wenn nicht jetzt?

Hast du ein Auto? Wenn nicht, dann stell dir doch bitte mal vor, du hättest eines. Ein Auto, bei dem an der Armatur ein paar Warnleuchten aufblinken. ZB von der Bremse, oder vom Tank der gleich leer ist. Was machst du?

1. Wartest du, bis du gegen eine Wand oder den Vordermann fährst, weil du nicht mehr bremsen kannst?

2. Wartest du, bis du auf der Autobahn oder im Nirgendwo strandest?

Nein! Du tust rechtzeitig was (hoffentlich)!

In diesem Sinne – wenn es irgendwo zwickt und zwackt, so ein bisschen, immer wieder mal, aber meistens ignorierst du es, … dann sieh es als Signal an, daß es höchste Zeit ist etwas zu tun! Beispielsweise könnte man mit so lästigen Wehwehchen wie Rückenschmerzen oder Kniebeschwerden zur Physiotherapeutin (zB Judith Dallos, Wahlphysiotherapeutin) gehen, mit Magen-Darm- oder Stoffwechselproblemen zur Diätologin (Birgit Barilits 🙂 ).

Übrigens – wenn ich den Vergleich mit dem Auto nochmal für meine Beratung hernehme: Was das Essen betrifft kann der Tank auch zu voll sein. Der darf da ruhig mal auch leer werden, damit der Körper an die Reserven geht ;).

(…ein zu dickes Auto hab ich nicht gefunden 😉 )

Wann, wenn nicht jetzt? Und wenn du noch etwas Zeit zum Nachdenken brauchst, dann startest du vielleicht im Herbst mit uns in eine neue Runde „Gewichtsreduktion mit Ernährung, Bewegung und Entspannung“ ! Meine Kollegin Conny Schatzer und ich freuen uns auf dich!

Deine Diätologin, Birgit

 

Mag. Birgit Barilits, BSc, Diätologin

Fotos: Fotolia

Wohlbefinden steigern und Stoffwechsel verbessern mit Ernährung, Bewegung und Entspannung

Wohlbefinden steigern und Stoffwechsel verbessern mit Ernährung, Bewegung und Entspannung

Das umfassende und kontinuierlich betreute Programm – nur für Frauen* – mit Mag. Birgit Barilits, BSc und Conny Schatzer – Diätologinnen

Für eine Gewichtsreduktion ist eine Ernährungsumstellung die dauerhaft umsetzbar ist, essentiell. Zusätzlich soll mehr körperliche Bewegung den Alltag auf die Dauer bereichern. Die Umstellungen sollen daher zur Person selbst und zum Alltag der Person passen, Freude machen, umsetzbar sein und genussvoll sein. Nur so kann es gelingen „dran zu bleiben“! Um Sie auf dem Weg zu Ihrem persönlichen Gewichtsziel zu unterstützen, bieten wir Ihnen im Rahmen dieses einmaligen und nachhaltigen Programmes eine umfassende und professionelle Unterstützung, mit

  • Ernährungsberatung und Kochen (mit Genuss!),
  • Bewegung (mit Freude!) und
  • Entspannung für die Seele

Über 25 Termine über 9 Monate verteilt – ein Programm für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden. Ohne Jojo-Effekt.

Ihr Nutzen

Nach der Teilnahme verfügen Sie über umfassendes Wissen und eine persönliche Toolbox. Dies unterstützt Sie auch in der Folge bei der Erhaltung Ihrer Gewichtsziele. Sie lernen Gleichgesinnte kennen und haben die Möglichkeit, sich gegenseitig zu unterstützen. Wir bieten Ihnen ein umfassendes und durchdachtes Programm, das wir mit Leidenschaft gemeinsam mit Ihnen durchziehen! Sie lernen wie Sie

  • Wohlbefinden und Selbstbewusstsein steigern
  • Gesunde Ernährung nachhaltig in den Alltag integrieren
  • Gut für sich selbst sorgen
  • Den Alltag für sich und Ihre Familie genussvoll gestalten können
  • Krankheiten vorbeugen und Medikamente reduzieren
  • Arbeitsfähigkeit erhalten
  • Ernährungswissen vermehren mit unserem Programm: „Gewichtsreduktion mit Ernährung, Bewegung und Entspannung!“

Welche Vorteile bietet das Paket?

  • 9 Monate kontinuierliche und motivierende Betreuung durch zwei engagierte Diätologinnen.
  • 3 aufeinander abgestimmte Phasen: Einstiegsphase – Lernphase – Stabilisierungsphase
  • Beratung, Bewegung und Entspannung kombiniert in einem Programm! à Unterstützt das Erreichen der gesetzten Gesundheitsziele durch Entwicklung gesunder Routinen.
  • Transparenz: Keine versteckten Kosten, klares Leistungsangebot.
  • Inkludiert: Unterlagen, Handouts, Unterstützungen, …
  • Wir achten auf eine gute Gruppenzusammensetzung und ein angenehmes Miteinander, in dem jede Teilnehmerin sich gut aufgehoben fühlen kann!

* Nächste Runde nur für Männer! 🙂

Die Programmleiterinnen

Mag. Birgit Barilits, BSc, Diätologin, Ernährungsberaterin, Psychologin, Coach, Nordic Walking Instructor, leidenschaftliche Köchin.

„Als Ernährungsberaterin habe ich die Möglichkeit, mein Wissen weiterzugeben, Erfahrungen auszutauschen und Menschen zu unterstützen, den Weg zu einem gesünderen Lebensstil zu finden!“

Conny Schatzer, Diätologin, Ernährungsberaterin, Mikronährstoffcoach, Nordic Walking/Aqua/Smovey/Gymnastik Trainerin, diplomierte Gedächtnistrainerin und Fachberaterin für essbare Wildpflanzen.

„Mit diesem Programm habe ich die Möglichkeit Ihnen viel Raum und Zeit zu geben, um Ihren eigenen Rhythmus und ihre eigenen Bedürfnisse zu fördern und zu erkennen. Ich freue mich darauf Sie ein Stück lang begleiten zu dürfen.“

Bei Interesse kontaktieren Sie mich gerne!

Flyer zum Download

Rechnerei mit Nährstoffen… Low Carb, Paleo, Logi, DACH, …? Teil 3

Rechnerei mit Nährstoffen… Low Carb, Paleo, Logi, DACH, …? Teil 3

Ich habe mir vor einiger Zeit die Mühe gemacht, verschiedene Diäten bzw. Ernährungsformen (je nach Auslegung) hinsichtlich der Nährwerte auszurechnen (Fehler können sich da natürlich eingeschlichen haben, aber so im Großen und Ganzen stimmt das schon 😉 ). Der(Haupt)Grund dafür war meine damalige Abschlussarbeit, ein weiterer Grund die Argumentation, dass diese bestimmten Diäten allesamt zu wenig Ballaststoffe hätten und zuviel Eiweiß. Teilweise stimmts, besonders, wenn man den Empfehlungen laut DACH Gesellschaften folgt. Aber es gab auch Beispiele, die meiner Meinung nach diesen Empfehlungen überlegen sind. Ich erlaube mir also hier Auszüge (teilweise etwas umformuliert/abgeändert/ergänzt) aus meiner Arbeit zu bringen 🙂

Teil 3: LOGI Methode / Flexi Carb

Diese Methode wird beschrieben nach Angaben aus dem Buch von Nicolai Worm und Doris Muliar „Low Carb – Die Ernährungsrevolution“ (Worm und Muliar 2005). LOGI – übersetzt bedeutet das „low glycemic index“ – basiert auf der Annahme, dass es dem Menschen quasi angeboren wäre, kohlenhydratarm zu essen. Da auch keine absoluten Verbote bestehen oder auf gewisse Lebensmittel völlig verzichtet werden muss, soll es lt. Autor auch möglich sein, diese Diät dauerhaft einzuhalten. Ich finde da hat er recht :). Ich muss sagen, das System gefällt mir ausgesprochen gut. Möglicherweise bin ich ein bisschen vorbelastet, durch die Vorträge und Workshops mit Dr. Worm und Dr. Walle und das Bodymed Konzept ;). Für Interessierte: Die neue Variante des Konzeptes heißt „Flexicarb“. Die Rezepte wurden aber damals aus dem oben genannten Buch entnommen:

  • Frühstück: Erdbeermüsli (1 TL Rapsöl, 2 EL Haferflocken, 10g Haselnusskerne, 50ml fettarme Milch, 75g Magerquark, Süßstoff nach Belieben, 200g Erdbeeren)
  • Snack: Paprika und Buttermilch
  • Mittagessen: Fruchtiger Salat mit Putenbrust (200g Radieschen, 1 kleiner Apfel, 100g geräucherte Putenbrust, 3 EL Apfelessig, 1 EL Walnussöl, schwarzer Pfeffer, 2 EL Schnittlauchröllchen)
  • Snack: Erdbeeren und Kefir
  • Abendessen: Filetsteak mit Raclette-Spinat (500g frischer Spinat oder 200g tiefgekühlter Spinat, 1 rote Zwiebel, 1-2 Knoblauchzehen, 2 EL Rapsöl, Salz, Pfeffer, gemahlener Koriander, 1 Rinderfiletsteak 150g, 1 Scheibe Raclette-Käse 30g, 1 Scheibe Vollkornbrot)

Tabelle 1: Nährstoffverteilung in % eines mit nut.s berechneten Beispieltages

  DACH* Beispieltag
  Energie: 1415,9 kcal
KH % 55 24
Eiweiß % 15 30
Fett % 30 42
ges. FS % Max. 10 10
e.u. FS % Mehr als 10 19
m.u. FS % 7-10 11
Omega 3 FS % 0,5 3
Omega 6 FS % 2,5 8
Cholesterin mg 300mg 163,3mg
Ballaststoffe g 30g 28,5g

*Anmerkung: DACH Referenzwerte 2015 (Deutsche Gesellschaft für Ernährung et al. 2015) und Rationalisierungsschema 2004 (Kluthe et al. 2004)

Tabelle 2: Aufschlüsselung der Nahrungsfette

   Fett gesamt g gesättigte Fettsäuren g
einfach ungesättigte Fettsäuren g Mehrfach ungesättigte Fettsäuren g Omega-3 mg Omega-6 mg Cholesterin
   66,7  16,0  30,3  18,0  5.104,7 12.859,6 163,3
% der Tagesenergie 42 10 19 11 3 8

Besondere Merkmale des Tagesbeispieles:

  • Der Anteil des Gesamtfettes in % der Tagesenergie beträgt am Beispieltag 42% und liegt damit über den Empfehlungen der DACH Referenzwerte. Der Anteil an gesättigten Fettsäuren und mehrfach ungesättigten Fettsäuren bewegt sich jedoch annähernd im Rahmen. Es wird ein hoher Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren konsumiert. In der Evidenz-basierten Leitlinie „Fettzufuhr und Prävention ernährungsmitbedingter Erkrankungen“ wird beschrieben, dass einfach ungesättigte Fettsäuren mit überzeugender Evidenz den Abfall des HDL verhindern, die Triglyzeride senken und das Verhältnis von Gesamt- zu HDL- und LDL- zu HDL-Cholesterol verbessern (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. 2015).
  • Das Verhältnis von Omega 6 zu Omega 3 beträgt rund 2,5 zu 1 und kann damit als sehr gut eingestuft werden. Es wird, zumindest am berechneten Beispieltag ein hoher Anteil an Omega 3 Fettsäuren aufgenommen (3% beziehungsweise 104,7 mg).
  • Der Eiweißanteil ist mit 30% am Beispieltag deutlich höher als es die gesunde Ernährung empfiehlt. Ein hoher Proteinkonsum wird von vielen Fachkräften immer noch als Auslöser für Nierenerkrankungen angesehen, es zeigen jedoch auch viele Studien, dass dies nicht der Fall ist – sowohl in Studien an Tieren, als auch an Menschen zeigte sich, dass ein hoher Proteinkonsum eventuell chronische Nierenerkrankungen beschleunigt, wenn schon eine milde Insuffizienz vorhanden ist. Albuminurie und Diurese und auch die Natrium- und Kaliumausscheidung werden gefördert. Allerdings scheint auch Adipositas selbst eine chronische Nierenerkrankung zu fördern, da der übergewichtige Körper gesteigerte metabolische Anforderungen hat (Schwingshackl und Hoffmann 2014).
  • Ballaststoffe: Siehe da! 🙂
  • Fazit: Nicht nur in meinen Augen ein empfehlenswertes Konzept!

Literatur:

  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung; Österreichische Gesellschaft für Ernährung; Schweizerische Gesellschaft für Ernährungsforschung (2015): D-A-CH-Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. 2. Aufl. Neustadt an der Weinstraße: Neuer Umschau Buchverl.
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (2015): Evidenz-basierte Leitlinie – Fettzufuhr und Prävention ernährungsmitbedingter Erkrankungen. Unter Mitarbeit von Günther Wolfram, Angela Bechthold und Heiner et.al. Boeing. Online verfügbar unter https://www.dge.de/wissenschaft/leitlinien/leitlinie-fett/, zuletzt geprüft am 21.11.2015.
  • Elmadfa, Ibrahim (Hg.) (2012): Österreichischer Ernährungsbericht 2012. 1. Aufl. Wien: Bundesministerium für Gesundheit.
  • Feinman, Richard D.; Pogozelski, Wendy K.; Astrup, Arne; Bernstein, Richard K.; Fine, Eugene J.; Westman, Eric C. et al. (2015): Dietary carbohydrate restriction as the first approach in diabetes management: critical review and evidence base. In: Nutrition 31 (1), S. 1–13. DOI: 10.1016/j.nut.2014.06.011.
  • Kluthe, R.; Dittrich, A.; Everding, R.; Gebhardt, A.; Hund-Wissner, E.; Kasper, H. et al. (2004): Rationalisation Scheme 2004 of the Association of German Nutritional Physicians, the German Obesity Association, the German Academy of Nutritional Medicine (DAEM), the German Nutrition Society (DGE), the German Society for Nutritional Medicine (DGEM), the German Association of Dieticians (VDD), the Association of Home Economists and Nutrition Scientists (VDO E ). In: Akt Ernähr Med 29 (5), S. 245–253. DOI: 10.1055/s-2004-828365.
  • LCHF.de (2016): LCHF. Online verfügbar unter http://lchf.de/, zuletzt geprüft am 06.01.2016.
  • Pesta, Dominik H.; Samuel, Varman T. (2014): A high-protein diet for reducing body fat: mechanisms and possible caveats. In: Nutrition & metabolism 11 (1), S. 53. DOI: 10.1186/1743-7075-11-53.
  • Schwingshackl, Lukas; Hoffmann, Georg (2014): Comparison of high vs. normal/low protein diets on renal function in subjects without chronic kidney disease: a systematic review and meta-analysis. In: PloS one 9 (5), S. e97656. DOI: 10.1371/journal.pone.0097656.
  • Tarantino, Giovanni; Citro, Vincenzo; Finelli, Carmine (2015): Hype or Reality: Should Patients with Metabolic Syndrome-related NAFLD be on the Hunter-Gatherer (Paleo) Diet to Decrease Morbidity? In: Journal of gastrointestinal and liver diseases : JGLD 24 (3), S. 359–368. DOI: 10.15403/jgld.2014.1121.243.gta.
  • Westman, Eric C.; Phinney, Stephen D.; Volek, Jeff S. (2011): Die aktuelle Atkins-Diät. Das Erfolgsprogramm von Ärzten optimiert ; [bis zu 7 Kilo leichter in 2 Wochen]. Dt. Erstausg., 6. Aufl. München: Goldmann (Goldmann, 17240).
  • Worm, Nicolai; Muliar, Doris (2005): Low Carb. Die Ernährungsrevolution ; so kochen Sie sich schlank. 2. [Aufl.]. München: Gräfe und Unzer.

Bild: Birgit Barilits