Projekt Unbeschwert – Episode 8

Projekt Unbeschwert – Episode 8

Wo Licht ist, ist auch Schatten: Wenn der Körper anders reagiert als der Kopf

Hallo liebe LeserInnen!

Ich hoffe, es geht Ihnen und euch gut. Schön, dass Sie noch dabei sind bei meinem Weg bzw. Willkommen, falls Sie erst kürzlich dazu gestoßen sind.

Das Thema heute “Wenn der Körper anders reagiert als der Kopf”. Was meine ich damit? Die OP ist kein Spaziergang und oft nimmt man sich die tollsten Sachen nach der OP vor…

und dann sagt einem der Körper aber recht deutlich, dass man noch kürzer treten sollte. So tat er es zumindest bei mir.

Die schwierigste Zeit für mich nach der OP bisher war etwa einen Monat später. Ich ging wieder arbeiten und freute mich an den kleinen Portionen und dem schnellen Sättigungsgefühl. Hin und wieder spürte ich jedoch einen leichten Schmerz im Bauch. Schmerzen im Bauch sind nach so einer OP immer ernst zu nehmen. Es können ganz harmlose Ursachen sein, es kann aber auch sein, dass z.B. etwas mit den Nähten nicht stimmt oder es ein Problem mit dem Darm gibt. Deshalb sollte man bei Schmerzen nicht lange warten, sondern relativ bald zum Arzt gehen. Lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig. So bin dann auch ich nach 2 Tagen Schmerzen, die eher mehr als weniger wurden, zum Arzt. Ein Ultraschall brachte uns nicht weiter und man überlegte, was das wohl sein könnte. Schlussendlich haben wir dann die Ursache gefunden. Bei der OP wird, um an Magen und Darm zu kommen, auch Nervengewebe “durchstochen”. Einer dieser Nerven schien das nicht so toll gefunden zu haben, dass man ihn “geärgert” hat und irgendwie ist dieser Nerv eingeklemmt gewesen.

Die Folgen dieses eingeklemmten Nervs waren wirklich blöd und zwangen mich dazu, kürzer zu treten. Sitzen war kaum möglich und verursachte starke Schmerzen. Lediglich beim Gehen/Dtehen und Liegen ließ es sich aushalten. Hier fiel mir auf, wie viel man eigentlich im Sitzen verbringt und wie “unsozial” das Leben ist, wenn man nicht richtig sitzen kann. Ein Freund hatte Geburtstag und feierte den auf der Donauinsel. Alle saßen fröhlich beieinander und plauderten, ich habe dann “stehend” gratuliert und den Rückweg angetreten, hinsetzen war einfach nicht drin… Ein wirklich blödes Gefühl und ich fühlte mich sozial ziemlich isoliert. Aber es blieb mir nichts anderes übrig, als die Situation anzunehmen und zu akzeptieren, dass der Körper noch Zeit brauchte, um “Wieder ins Gleichgewicht” zu kommen. Gegen eingeklemmte Nerven kann man auch nicht wirklich etwas machen, so half mir nur Abwarten. Gottseidank hatte ich nette Freunde, die mich wieder ein wenig aufgefangen haben und meine – zugegebenermaßen miese – Laune ertrugen und mich aufmunterten. Hier hat sich bezahlt gemacht, dass ich die OP nicht verschwiegen habe und ich erfuhr viel Unterstützung, die mir sehr geholfen hat.

Dieses “Wieder ins Gleichgewicht kommen” des Körpers merkt man aber auch noch an anderen Dingen. Beispielsweise am Haarausfall. Viele Operierte berichten davon, dass sie nach der OP Haare verlieren. Dies ist eine Folge der Hormonumstellung oder – wenn man nicht ausreichend Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe zuführt- kann dies auch eine Folge von Mangelerscheinungen sein. Der Organismus des Körpers “überspringt” eine Wachstumsphase der Haare, was dazu führt, dass diese ausfallen. Dieses Schicksal ist auch mir nicht erspart geblieben. Ich hatte darüber schon vor der OP gelesen und mich “geistig” darauf eingestellt, es war aber trotzdem nicht angenehm. Nach dem Haare waschen und kämmen hatte ich regelmäßig die Hände voller Haare. Allein der Gedanke, dass dies wieder vorbei gehen würde, kann einem dabei helfen, dass man gelassen bleibt. Meine Haare sind jedoch nicht büschelweise ausgefallen, es hielt sich im Rahmen und man merkt soweit nichts, wenn man es nicht weiß. Auch heute, gut ein Jahr nach der OP, verliere ich immer noch mehr Haare als “üblich”, ich hoffe, dass sich das irgendwann legt.

Nach der OP hatte ich eigentlich erwartet, dass ich mich müde und schlapp fühle. Schließlich nahm ich nicht wirklich viel Nahrung zu mir. Woher sollte also die Energie kommen? Aber ich war verblüfft: Dem war nicht so! Nichts desto trotz war ich noch vorsichtig mit meinen Aktivitäten, vor allem sportlicher Natur. Ich wollte nicht irgendwo zusammenklappen, weil ich nicht mehr konnte. Dies merkte ich beispielsweise auf einer Reise nach Südtirol. Wir waren eine Gruppe und wanderten in den Bergen. Ich hatte keine Ahnung, wie lange die Wanderung noch dauern würde und wie mein Körper reagieren würde. Ich war zwar nicht erschöpft, aber mein Körper signalisierte mir nach 1 ½ Stunden, dass ich eher etwas kürzer treten sollte. Ich war enttäuscht. Mein Körper machte mir einen Strich durch die Rechnung. Sowas kannte ich ja schon von vor der OP. Die Abnahme lief zwar super, aber auch mit 120 kg ist es noch viel anstrengender in den Bergen zu wandern als mit 65 kg. Ich musste mich also noch etwas gedulden. Noch konnte ich nicht mit Normalgewichtigen mithalten.

Gerade in solchen Situationen, wie ich sie da erlebt habe ist es wichtig, sich mit seinem Körper auseinanderzusetzen und auf ihn zu hören. Ich hatte so lange nicht auf meinen Körper gehört und ihn so lange vernachlässigt, ich musste erst eine neue “Beziehung” zu ihm aufbauen. Der Körper ist nun einmal das physische Gebilde, welches um unseren Geist herum ist und es kann dem Geist nur gut gehen, wenn es auch dem Körper gut geht. Es gilt also diese beiden in Einklang zu bringen, damit man sich auf beiden Ebenen wohlfühlt.

Diese “Schattenphasen” gibt es immer wieder im Laufe der Abnahme, manche haben sie häufiger, manche seltener. Wichtig ist in diesen Phasen zu akzeptieren, dass einem der Körper (noch) Grenzen setzt und wirklich darauf zu achten die Signale des Körpers ernst zu nehmen. Die OP bietet die Chance, dass man sich wieder auf den Körper und die körperlichen Reaktionen konzentriert. Man ist durch die ganze Umstellung auf allen Ebenen gezwungen, sich sehr intensiv mit dem Thema zu beschäftigen, und dies kann eine große Chance sein wieder mit seinem Körper in Kontakt zu kommen und eine liebevollere Beziehung zu ihm aufzubauen. Auch wenn es Phasen gibt, wo man am liebsten aus seinem Körper springen würde, weil man enttäuscht oder genervt von den Reaktionen ist.

Wie erwähnt, der Haarausfall ist noch (abgeschwächt) da, die Sache mit dem Nerv hat sich aber gottseidank nur etwa 3 Wochen gehalten. Auch das Gefühl, nicht mithalten zu können und nicht zu wissen, wieviel man sich körperlich zutrauen kann, wurde immer besser. Inzwischen ist es ganz verschwunden. Dies liegt auch definitiv daran, dass ich wieder mehr essen kann, als noch zu Beginn (logisch, ich kann mich ja nicht ein Leben lang von ½ Semmel ernähren).

Wie meine Entwicklung in Bezug auf Essen war und wie meine Ernährung nun aussieht, das erzähle ich euch im nächsten Beitrag.

 

Fotos: Birgit Barilits, Patientin (anonym)

Frühstücksomelette

Frühstücksomelette

Ich bin ein Fan des „pikanten“ Frühstücks. Eindeutig. Mit Marmeladebrot und süßem Gebäck konnte ich noch nie wirklich etwas anfangen. Danach fühlte ich mich meistens übervoll und träge und hatte schnell wieder Hunger. Ab und zu gibt es ein selbstgemischtes Müsli oder einen Smoothie mit vielen Beeren, wenn es schnell gehen muss. Aber am liebsten ist mir etwas Pikantes!

so
so
oder so
oder so…

Meine Lieblingsvarianten, wenn ich nicht gerade um 4:30 Uhr aufstehe:

  • Weiche Eier im Glas mit viel Schnittlauch und einem Klecks Senf
  • Ham & Eggs (BITTE nicht täglich 😉 )
  • Eierspeis (Rührei) mit frischem Gemüse (Paprika, Frühlingszwiebel, …)
  • Weiches Ei auf Blattspinat mit Räucherlachs
  • Omelette mit Pilzen

… ähm ja. Wie man sieht bin ich auch ein Fan des gepflegten (Bio-Freiland)-Eis…

So ein Frühstück gibt viel Energie und es lässt sich ganz wunderbar bis zum Mittagessen oder sogar länger aushalten OHNE ständig etwas zu knabbern oder nach dem nächsten Snack zu suchen. Dazu gibt es frisches Gemüse, beispielsweise Radieschen, Gurkenscheiben, Paprika oder Tomaten.

Es darf auch eine Scheibe Schwarzbrot oder Vollkornbrot dazu geben, oder am Sonntag auch einmal ein frisches, resches Semmerl, wenn man nicht gerade Low Carb oder Paleo unterwegs ist.

Wer es doch ein bisschen „süßer“ mag oder einen empfindlicheren Magen hat, kann sich ebenfalls ein Frühstück mit hoher Nährstoffdichte zaubern! Beispielsweise einen feinen Porridge mit Haferflocken, Milch, Zimt und Apfel, oder Overnight Oats mit Beeren, oder ein fein vermahlenes Vollkornbrot mit Frischkäse und Apfelscheiben oder einem Klecks Himbeermarmelade… Es gibt viele Möglichkeiten den Tag gut zu starten! 🙂

Das Frühstück ist ja immer wieder ein Thema, ist es nun die Wichtigste Mahlzeit des Tages oder nicht? Macht es dick wenn man es weglässt, oder nicht? Diese Frage lässt sich jedenfalls pauschal nicht beantworten – wie immer spielen in der Ernährung und bei einer Ernährungsumstellung viele sehr individuelle Faktoren mit. Darüber können wir gerne in einer Einzelberatung sprechen.

Einen eindeutig positiven Effekt hat aber die Zusammensetzung der ersten Mahlzeit des Tages. Sie sollte jedenfalls eine Eiweißquelle enthalten und Ballaststoffe – beides führt zu einer guten und lang anhaltenden Sättigung und verhindert, dass du schon am Morgen in die Blutzuckerschaukel reinrutscht.

Ich wünsche allen einen guten Start in den Tag und einen sonnigen Start ins Wochenende!

Fotos: Birgit Barilits

 

Neue Kugerl braucht die Energie!

Neue Kugerl braucht die Energie!

Ich habe ja schon mal ein paar Energiekugerlideen gepostet, zB HIER, aber meine liebe Kollegin im Vivea Gesundheitshotel Bad Vöslau (Danke Conny, du bist Schuld, dass jetzt ein weiteres Küchengerät seine Heimat in meiner Küche gefunden hat… 😉 ) hat mich wieder auf neue Ideen gebracht.

Also dann:

Kardamomkugerl, 10 Stück

  • 60g Datteln
  • 40g getrocknete Marillen
  • 50g Nüsse nach Wunsch
  • 20g Sesam
  • 10g Buchweizenpops
  • 1 TL Kardamom
  • 1-2 TL Kakao

Chia-Kugerl, 10 Stück

  • 30g Kokosraspel
  • 30g Chia Samen
  • 50g Nüsse nach Wunsch
  • 50g getrocknete Marillen
  • etwas Zitronensaft

Apfel-Goji-Kugerl, 10 Stück

  • 50g getrocknete Apfelscheiben
  • 50g getrocknete Gojibeeren (BIO!!!)
  • 20g Haferflocken
  • Zitronensaft
  • 1 TL Zimt
  • 1 EL Mandelmus

Weiße Kugerl, 10 Stück

  • 10g Haferflocken
  • 50g Kokosraspel
  • 50g weiße Nüsse (geschälte Mandeln, Cashews)
  • 15g Sesam zum wälzen
  • 1 EL Mandelmus

Die Zubereitung ist jeweils gleich, die Zutaten (bis auf Mandelmus und Zitronensaft) in der Küchenmaschine häckseln bis sie etwas zusammenkleben, dann je nach Rezept Mandelmus oder Zitronensaft dazugeben und zu Kugerln formen.

Das seltsame ist ja, das ich Kletzenbrot, Früchtebrot und Ähnliches oder Rosinen im Kuchen verachte. Ja verachte. Aber die Kugerl schmecken dann doch irgendwie ;).

Der Wandertag kann kommen. Oder die Pause. Je nachdem.

Fotos: Birgit Barilits

 

Chia-Pudding im Senfglasl

Chia-Pudding im Senfglasl

chia im senfglasl

In diesem Beitrag geht’s weniger um den Chia-Pudding, obwohl der wieder sensationell geworden ist. Rezepte dafür gibt’s inzwischen Unzählige, meins ist mehr oder weniger immer gleich:

  • Kokosmilch
  • Vanilleschote
  • Kardamom
  • Kakaopulver
  • Chia-samen

ABER: ich steh auf hübsche Schraubgläser. Sie sehen toll aus und sind super praktisch. Als Kerzenhalter, Blumenvasen, Gewürzgläser, … oder als Mitbringsel mit guten Sachen drin. Oder als Jausenglas. Viel zu schade, um sie wegzuwerfen!

Also kommt der Chia-Pudding in ein paar gleich große Schraubgläschen. Ideal sind Gläser die oben keine Einbuchtung haben, sondern „gerade“ bleiben bis zum Rand.

So kann der Pudding auch mit in die Arbeit oder zu Freunden!

Und ein paar Schraubgläser wurden „upgecyclet“ 😉

 

Fotos: Birgit Barilits

Hat mans, wenn mans braucht?

Hat mans, wenn mans braucht?

Die Empfehlung der Österreichischen Gesellschaft für Ernährung lautet 5 Portionen Gemüse, Hülsenfrüchte und Obst pro Tag zu essen. Das übersetzt sich in 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst. Nein, man kann nicht einfach nur Obst essen. Also eigentlich, man kann, aber ob es auf die Dauer klug ist steht auf einem anderen Blatt.

Es gibt ein einfaches Prinzip, wie Mahlzeiten optimal zusammengestellt sein sollten. Einfach gesagt, jede Mahlzeit sollte Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate enthalten, und es darf, es soll sogar, Gemüse dabei sein. Fett bekommt keinen extra Platz auf dem Teller, da es beispielsweise in Fleisch, Fisch, Milchprodukten enthalten ist oder über die Zubereitung in Form von Kochfett oder Salatöl in die Speisen kommt. Etwa so sollte der Teller aufgeteilt sein:

Was für ein Kunstwerk
Was für ein Kunstwerk 😉

Ja eh klar. Weiß man ja. So einfach es klingt, der Alltag, der Gusto, die Gewohnheiten, die fehlende Zeit (?)… machen die Umsetzung für manche schwierig. Wie schafft man es also,  viel Gemüse (und Obst) zu essen? Beginnen wir bei den Basics – zunächst ist es wichtig, dass man davon auch etwas daheim hat ;). Sonst wird es eindeutig nichts mit der gesunden Jause oder der gemüsigen Beilage. Es geht also um die Planung!

Mein (glücklicherweise großer) Küchentisch sieht heute so aus:

Gemüsepalette
Gemüsepalette

So könnte die Planung aussehen:

  • STEP 1: Schreib eine Liste mit Gemüse- und Obstsorten, die du gerne isst. Eventuell fallen dir auch Gerichte dazu ein? Auch das Internet ist diesbezüglich hilfreich. Nun hängt es davon ab, ob du bereit bist, dir selbst etwas zuzubereiten und wie es um deine Kochkünste bestellt ist. Wobei – frei nach „Ratatouille“ – jeder kann kochen, und es muss ja nicht gleich ein Hauben Menü sein.
  • STEP 2: Betrachte deine (Arbeits)Woche und finde ein Zeitfenster um zu kochen. Trage dir den Termin ein! Wenn es zu Beginn nur ein Termin in der Woche ist, auch das ist ein Erfolg!
  • STEP 3: Nun schau nochmals in den Terminkalender: Wann und wie wäre es möglich, die Zutaten einzukaufen? Auf dem Weg zur Arbeit? Auf dem Weg von der Arbeit nach Hause? Lieferservice? Fixiere den Termin. Freu dich auf den Termin – das bedeutet Zeit für dich und eventuell auch für deine Lieben um gemeinsam zu gustieren und neue, gesunde Lebensmittel zu entdecken.
  • STEP 4: Rezept bereitlegen, Zutaten vorbereiten und los geht’s! Am Anfang klappt vielleicht noch nicht alles so, wie du dir das vorstellst, aber es geht nicht um Perfektion. Es geht darum zu üben: Lebensmittel mit allen Sinnen kennenlernen, riechen, schmecken, bearbeiten… sich darauf konzentrieren und alle anderen (störenden, belastenden Gedanken) beiseite zu schieben. Das kann ungemein entspannend wirken.
  • STEP 5: Sei auf dein Werk und genieß es 🙂

So könnten die Zucchini (mit Ricottafüllung) aussehen, dazu Ofenerdäpfel oder Brot:

ita 2

Oder so, Mit Pute und Schafkäse, und mit einem Schüsserl Reis als Beilage:

Zucchinipfanne 2

Über Details und die konkrete, individuelle Umsetzung, persönliche Schritte zur Ernährungsumstellung können wir gerne sprechen. Schließlich sind wir alle verschieden, und das ist auch gut so! 🙂

Deine Diätologin

 

Fotos: Birgit Barilits

Liebe KundInnen und PatientInnen…

Liebe KundInnen und PatientInnen…

Liebe KundInnen, liebe PatientInnen…

Bei einem Termin bei mir ist die Zeit nur für Dich alleine reserviert, es gibt keine Wartezeit und ich konzentriere mich ganz auf Dich. Das ist Zeit für DICH! 🙂

Es gibt auch kein Wartezimmer aus dem KundInnen nachrücken, wenn ein Termin verpasst wird.

Daher möchte ich wieder einmal darauf aufmerksam machen, das:

wenn Du zu spät zum vereinbarten Termin erscheinst diese Zeit nicht eingeholt werden kann, da ansonsten nachfolgende Termine darunter leiden. Diese Zeit geht somit von Deiner Beratungszeit ab.

Sollte ein Termin nicht wahrgenommen werden können, ist eine Absage bis 24 Stunden vorher persönlich, per E-Mail oder Telefon möglich, ohne dass Kosten verrechnet werden.
Bei einer späteren Absage oder Nichterscheinen werden Stornogebühren in der Höhe von Euro 50.- verrechnet.

 

Ich bitte um Verständnis!
Deine Diätologin

Oh No! Der Kühlschrank ist leer…

Oh No! Der Kühlschrank ist leer…

Was tust DU, wenn der Kühlschrank leer ist?

A. Der ist nicht wirklich leer. Bier ist ja da.

B. Gute Gelegenheit, ich lege einen Fastentag ein und putze den Kühlschrank.

C. Yay! Junk Food Day!

D. Gut, dass ich noch eine Notration Chili sin Carne im Tiefkühlschrank habe!

E. Mama anrufen.

F. Pizzalieferdienst anrufen.

G. Aus der Sellerieknolle, den Karotten und der Zucchini lässt sich doch bestimmt was zaubern…

Option G: Feines Selleriepüree mit Gemüsesticks aus dem Ofen und Fetabrösel

Also nochmal zurück zu den Vorräten, die doch nicht soo mager sind wie erst gedacht.

  • 1 ganze Sellerieknolle
  • 1 Mittelgroße Zucchini
  • 6 Karotten
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Schuß Schlagobers (optional)
  • 1/2 Packung Feta
  • Suppenpulver
  • Muskatnuss, Salz, Pfeffer
  • Mediterrane Kräuter, getrocknet
  • Olivenöl

Die Zubereitung:

Sellerieknolle putzen und würfeln. Zwiebel schneiden. Beides in etwas Olivenöl anrösten, mit Wasser aufgießen und mit einer Prise Suppenpulver und Muskatnuss sehr weich dünsten. 1 Schuß Schlagobers beigeben und gut pürieren.

Karotten in dünne Stifte und Zucchini in dickere Stifte, evtl. viertel schneiden. Knoblauch putzen und in Blättchen schneiden. Gewürze ggf. mörsern. Alles mit etwas Olivenöl vermengen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und das Gemüse darauf ausbreiten. Im Ofen backen bis die Karotten bissfest sind.

Anrichten:

Selleripüree auf den Teller, Gemüse drauf, Feta darüberbröseln. Fertig ist das feine Mittag- oder Abendessen! 🙂

Genießen! 🙂

Eure Diätologin

Bild: Fotolia

Fotos: Birgit Barilits